PCI-E Miststück

31 05 2008

Was nützt die hypermodernste NVIDIA PCI Express 2.0 3D-Graphikkarte im PC, wenn das Luder bei einfachem Scrollen den Rechner einfriert? Hat sie keinen Bock drauf? Ist simples 2D unter Ihrer Würde? Oder schon wieder Poltergeister?

Ich hoffe, die Sau hält noch ein wenig durch. Die Steuererklärung sollte schon noch heute raus.

Ach, das nächste Mal doch wieder eine Radeon.





Bei der Arbeit, vor der Kamera

31 05 2008

“Telekom-Schnüffler arbeiteten früher für die Stasi” krawallt es heute durch die Medien. Letzte Woche hat der Burger King seine Untertanen gefilmt, davor war es LÜDL.

Warum regen sich erst jetzt alle darüber auf?

Damals, in meinem Zweitjob (der mit der Euroumstellung) gab es das auch schon.

So um 2001 muss es gewesen sein, als plötzlich eine Horde von Handwerkern und Technikern anrückte und anfing, mir im laufenden Betrieb “meinen” Laden auseinanderzunehmen. Decken wurden aufgestemmt, Kabelschächte verlegt, komische Metallgestelle an die Wände geschraubt.

Was war denn bloss los? Das Bang & Olufsen war doch erst im letzten Monat überholt worden, das konnte es also nicht sein.

“Aus Sicherheitsgründen” tönte Chef später, habe man niemandem davon erzählt.
Gaaaanz großes Geheimprojekt: wir bekamen eine Videoüberwachung! Jeder Quadratmeter sollte Videoüberwacht werden, dutzende Kameras montiert und verkabelt.

Herrje, hatte er Angst wir würden ihm kurz vorher noch die Bude ausräumen wenn wir davon gewusst hätten? Den Rest des Beitrags lesen »





Wiesel Content (V)

30 05 2008

Schon wieder Freitag - wo ist nur die Woche hin?

Egal, es ist wieder Zeit für ein kleines Suchbild zum Wochenende!

Nachdem sich AL letzte Woche darüber beschwert hat, dass das Suchbild zu einfach gewesen wäre, war das Wiesel etwas geknickt. Darum hat es sich diesmal eine schwierigere Aufgabe ausgedacht.

Die Frage der Woche:
Wie oft hat sich das Wiesel in diesem Bild versteckt?

(KMG = Klick macht groß)

Antworten bitte in die Kommentare, Auflösung nächste Woche.
Mit Dank an Frau L. für die Fotolocation





Poltergeister im Mailprogramm

30 05 2008

Es ist Freitag. Es ist heiß.
Selbst das Mailprogramm hat keine Lust diszipliniert zu arbeiten.
Oder will schnell Feierabend haben.
ODER es hat sich Poltergeister eingefangen.

Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es heute morgen zuerst gar keine Mails verschicken wollte (“Fehler $22858: SMTP-Ausgangsserver hat keinen Bock”)
und jetzt Mails, die ich gerade noch verfasse, von ganz allein und sofort rausjubeln will.

Zum Glück ist es an den Sonderzeichen einer englischen Nachricht hängengeblieben
(”Fehler $7586: Unbekannte Zeichencodierung oder keinen Bock. Trotzdem senden? Abbrechen? Keinen Bock?”).

Gut so, die Empfängerin hätte sich bestimmt gewundert warum die Mail mitten im Satz aufh





Diskriminierende Mediamarkt-Werbung? Aber sicher!

30 05 2008

Generell wurde der Mediamarkt-Kette schon so gut wie alles an schlechtem Stil vorgeworfen, was man sich im Einzelhandel nur ausdenken kann. Komische Rabattaktionen, irreführende Werbung und nun: diskriminierende Werbung. Die italienischen Medien beschweren sich lautstark, weil ein Klischeelandsmann durch einen Werbespot stolpert.
Ja, das ist diskrimierend.

Die eigentlich interessante Frage muss aber lauten: warum braucht es erst eine italienische Tageszeitung, um darauf hinzuweisen das Mediamarkt diskriminierende Werbung schaltet?

Das tun sie nämlich schon seit einiger Zeit, spätestens seit den ersten Werbespots mit Olli Dittrich.

In denen teilt die Kette uns ziemlich unverhohlen mit was sie WIRKLICH über uns, ihre Kundschaft, ihre Existenzgrundlage, denkt.

Da werden wir als doofe Idioten dargestellt. Die sich arrogant aufführen Die nicht richtig sprechen können. Die keinen blassen Schimmer haben. Aber der Mediamarkt ist gnädig und trotzdem für uns alle da.

Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, ist mir die Kinnlade runtergeklappt.

Natürlich ist dieser Mut zur Wahrheit bewundernswert: Seine Kunden so darzustellen wie man sie Tag für Tag wahrnimmt. Nichtsdestotrotz ist es beleidigend und diskriminierend. Gegen alle. Zumindest meiner Wahrnehmung nach. Aber was tut der gemeine Pöbel? Freut sich über den Olli und was für lustige Sachen der in den Spots macht.

Ach, herrje.
Da bekommen wir jeden Tag einen Schlag in die Fresse und freuen uns trotzdem.

Anmerkung: Dieser Autor boykottiert den MM seit 2003. Mit Unterbrechungen. Aus purer Verzweifelung sucht er ca. einmal pro Jahr das Etablissement trotzdem auf - und weiß dann wieder für 12 Monate WARUM er boykottiert.





Guitar Hero: Aerosmith

29 05 2008

“Not only is songwriting a bitch, but then it goes and has puppies”
- Steven Tyler

Yeah, Baby. Let´s rock.

GH Aerosmith wird es für PS2, PS3, Wii und XBOX geben, Fassungen für PC oder Mac sind noch nicht angekündigt.

Erscheinungstermin für die Konsolenfassungen ist bereits der 26.06.2008.

Schon bei den üblichen Verdächtigen vorbestellbar.
Guitar Hero 4 wird für´s Jahresende erwartet.





Dicke Luft

29 05 2008

Woran merkt man das es im Büro über 30 Grad sind?
Na klar: Der Lüfter des MacBook Pro läuft ganz kurz an.

:roll:
Anscheinend ist dem Gerät weniger warm als mir. Mein Lüfter könnte dauernd. Ach.





Bescheid fragen?

29 05 2008

Am Telefon:

Ich: “Guten Morgen, Silencer hier. Ich hatte vor einer Stunde mit Ihrer Mitarbeiterin telefoniert. Die wollte mir sofort eine Mail schicken, aber bisher ist noch nichts angekommen. Haben Sie die richtige Mailadresse in ihrem CRM?”

Chef: “Kloinen Moment, da Frag´ ich mal Bescheid!”

:razz:

Sagt man das so, südlich des Weisswurstäquators?





Rock Band - das Gesetz des Marktes

29 05 2008

Seit einer Woche gibt es “Rock Band” (ein Musikspiel für Konsolen, ähnlich Guitar Hero) auf dem deutschen Markt zu kaufen.

Aus finanzstrategischen Gründen (Geschäftsjahr, Bilanz) dauerte es mehr als sieben Monate bis das Spiel in Europa auf den Markt gebracht wurde. Jetzt ist es zwar da, aber aus ebenfalls strategischen Gründen erst einmal nur für die XBOX 360. Alle Playstation-Nutzer müssen sich noch in Geduld üben, obwohl diese Versionen in den USA längst im Handel sind.
Aber diese Ärgernisse sind nichts gegen die Preiskalkulation.

Das Spiel kostet in den USA komplett (also mit Software, Gitarre, Schlagzeug und Mikrophon) 169 US-Dollar. Das sind aktuell etwa 107,- Euro. Ganz OK für so ein großes Paket, nicht wahr?

Nun darf man leider nicht so umrechnen, so hier und da muss man noch einen kleinen Aufschlag in Kauf nehmen. Manchmal wird auch gleich Eins zu Eins umgerechnet. Wir kennen das von Apple-Produkten: 299,- Dollar sind in der globalisierten Welt dann halt 299,- Euro.

Aber Rock Band schlägt alle Rekorde. Hier werden aus 169,- Dollar mal eben 239,70 Euro. Braucht man noch eine Gitarre mehr, legt man noch mal 90 Euro nach. Grund für dieses Desaster sind angeblich höhere Logistikkosten, weshalb auch Instrumente und Spiel separat verkauft werden. Uh.

Schön ist was Anderes, aber jammern nützt nichts.
So ist das nun mal: die Nachfrage bestimmt das Angebot. Um Rock Band wurde ein unglaublicher Hype veranstaltet, die Leute gieren danach - also schraubt der Publisher den Preis nach oben und guckt mal was geht. Kauft es keiner, wird der Preis schnell mal gesenkt. Kein Risiko also auf der Anbieterseite.

Die Nachfragenden können den Preis beeinflussen in dem sie Kaufverzicht betreiben. Dann wird es bald billiger, und alle freuen sich.

Soweit die Theorie.
Dumm nur, dass die sabbernden Konsolendeppen jetzt gerade den Mädchenmarkt überrennen und das überteuerte Zeug aus den Regalen reißen wie die Bekloppten. Während sich der Vertrieb die Hände reibt: Vielleicht, hihi, kaufen die Leute den Murks auch noch, wenn wir auf 300,- Euro aufrunden?

Ich übe mich da erst mal in Gelassenheit. Irgendwann wird es billiger.
Oder es gibt eine Budgetversion.
Oder ich importier den Kram.

Oder ich lasse es einfach ganz bleiben, bislang konnte ich auch ganz gut ohne Rock Band leben.
Und in der Firma rocken wir Freitag abends weiter zu Guitar Hero.
Da kommt ja demnächst auch ein neuer Teil.





100! & …Das tut weh!

28 05 2008

Woah, der “Telefon”-Post war der einhundertste Beitrag seitdem dieses Blog auf Sendung ist.
Also seit dem 03.05. Uh.

Was anderes: Wenn man keine Ahnung von Musik hat, heisst das noch lange nicht, dass man beim Ster.n nicht darüber schreiben darf.

Auf Ster.n.de beschwert sich eine Autorin allen Ernstes darüber, dass auf der Freitag erscheinenden Platte “Flavors of Entanglement” von Alanis Morissette nichts mehr so klingt wie “You oughta know” - da bereitet mir schon das Lesen des Artikels körperliche Schmerzen und ich frage mich unweigerlich, ob die Autorin die letzten 13 Jahre vielleicht auf einem Baum verbracht hat.

So lange ist es nämlich schon her, dass o.g. Song auf “Jagged Little Pill” erschien. Und dann kamen noch drei weitere Alben, die auch schon allesamt nicht mehr so klangen.

Alanis Morissette liess sich nicht einfach so in die “Angry Grrrrrl”-Schublade stecken. War sie nämlich nie wirklich. Angeblich hat sie “Jagged” als Selbsttherapie im Wutrausch geschrieben, OK.

Aber auf den grützigen Nachfolgern zeigte sich recht schnell was Alanis M. wirklich ist:

eine esoterisch angehauchte Baumumarmerin die gerne Batikklamotten trägt.

Mit der Wut verflog anscheinend auch die Fähigkeit vernünftige Songs zu schreiben.

Zurück zum Stern-Review: Vollends zum Kichern wird es, wenn die Autorin in ihrem Fazit feststellt, dass Frau Morissette “nicht mehr Teenie und noch nicht Frau” sein will.
So eine Aussage über einer 34-Jährigen auszukippen wirkt nun wirklich albern.

Schönes Bild zum Schluss: Stellen wir uns vor, dass die Ster.n-Autorin ihr Leben auf einem Baum verbringt, der drei Meter weiter unten von Alanis Morissette umarmt wird.
Hach.





Was passiert wenn ich mein altes Telefon weiterbenutze?

28 05 2008

Nochmal Schnurlostelefon:

Fragt einer per Mail: Und wenn ich mein altes Schnurlostelefon heimlich weiterbenutze? Kriegt die Post das raus?

Äh, die Post? Egal.

Sagen wir es mal so: Da sitzt jetzt keiner irgendwo in einer Telefonzentrale, guckt auf seinen Monitor und brüllt plötzlich: “Wir haben einen!” woraufhin die Einsatztruppen mobilisiert werden und bei Dir zu Hause einfallen.

So läuft das nicht.
Aus der Ferne kann man nicht sehen, was für ein Endgerät an einem Telefonanschluss hängt.

Aber: Wenn es zu Störungen durch die Funkübertragung des Telefons kommt und das jemand anzeigt, dann muss die Bundesnetzagentur einen Peilwagen losschicken. Der fährt die Strassen ab bis die Quelle der Störung (Dein Telefon!) ermittelt ist.

Das kann dann teuer werden: der Verursacher der Störung hat u.U. nicht nur die Kosten für den Einsatz des Peilwagens zu tragen. Die Nutzung des verbotenen Telefons stellt auch eine Ordnungswirdigkeit dar und kann mit einer Strafe von bis zu 1.000 Euro belegt werden.

Da sollte man sich überlegen, ob ein neues (von mir aus auch strahlungsarmes) Telefon nicht günstiger ist.

Quellen: 1, 2, 3, 4

Woran man ein verbotenes Telefon erkennt





Woran erkenne ich das mein Telefon verboten wird?

28 05 2008

Jaja, die Serviceorientiertheit.

Kaum drüber lustig gemacht kratzen nun Unmengen Verzweifelter an der Tür dieses Blogs.
Alle mit der gleichen Frage: Woran erkenne ich denn nun, ob ich mein Telefon weiterbenutzen darf?

Ganz ausgestorben sind die alten Dinger noch nicht, im Gegenteil: es gibt sie sogar immer noch zu kaufen. Manche Nutzer schätzen sie wegen der geringen Strahlungswerte. Deswegen werden sie vom Bundesverband der Baubiologen sogar, hm, immer noch empfohlen.


Welche Schnurlostelefone sind oder werden denn nun verboten?

Grundsätzlich gilt:
Telefon mit Übertragungsstandard “DECT” (manchmal auch GAP oder DMAP): Alles OK, kann weiterbenutzt werden.
Telefon mit Übertragungsstandard “CT1″, “CT1+” oder “CT2″: Darf ab nächstem Jahr nicht mehr benutzt werden bzw. ist, im Fall von CT1, schon seit 1998 verboten.


Und wie finde ich heraus was mein Telefon für eines ist?

1. Gerät angucken. Steht irgendwo “DECT” ist alles gut. Kann weiterbenutzt werden.

2. Wenn da nichts steht, einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Steht da sowas wie “DECT” ist alles gut. Steht da als Übertragungsstandard CT1+ oder CT2 ist ab Jahresende Schluss. Steht da CT1: Herzlichen Glückwunsch! Das ist schon seit 1998 verboten.

3. Findet sich der Übertragungsstandard nicht in der Bedienunganleitung (manchmal werden wohl auch englische Schlüssel wie MPT1375 verwendet), hilft es nach den Frequenzbereich zu gucken in dem das Telefon funkt. Der steht entweder ebenfalls in der Bedienungsanleitung oder (meistens, aber nicht immer) auch auf einem Aufkleber an der Unterseite der Basisstation.

Frequenzbereich 914–915 MHz und 959–960 MHz: GANZ BÖSE (CT1 Standard, seit 1998 verboten)
Frequenzbereich 885–887 MHz und 930–932 Mhz : BÖSE (CT1+, ab 01.01.2009 verboten)
Frequenzbereich 864–868 MHz: BÖSE (CT2, ab 01.01.2009 verboten)
Frequenzbereich zwischen 1.880-1.900 MHz: Alles ist gut. (DECT)

4. Sollte die Bedienungsanleitung verschütt und der Aufkleber vom Hund gefressen sein: Internet ankurbeln und nach der genauen Modellbezeichnung suchen. Oder nach dem Datenblatt auf der Seite des Herstellers schauen. Oder den Hersteller anrufen.

5. Eine (unvollständige) Liste teils immer noch erhältlicher CT1+ und CT2-Geräte findet sich hier. Diese Liste kann man als Orientierung hernehmen welche Geräte demnächst nicht mehr erlaubt sind.

Quellen: 1, 2, 3

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Schnurlostelefone verboten

28 05 2008

Aus dem Sp.iegel schlagzeit es entgegen: wer nächstes Jahr noch ein Schnurlostelefon benutzt und damit Störungen verursacht muss bis zu 1.600 Euro Geldstrafe einkalkulieren.

JUHUUUU!

Dann noch mal genauer hingeguckt: Verdammt, dass gilt nicht für Handynutzer im Kino oder in der Bahn!

Sondern nur für alte CT1 und CT2-Geräte, den Vorgängern der DECT-Telefone.
Na, mal Oma anrufen und ihr die frohe Botschaft verkünden.
Oder besser einen Brief schreiben?

Woran man erkennt das das eigene Telefon verboten wird





Das Schlapphut-Festival

27 05 2008

…findet drüben in Isis Filmblog statt.

Aufruf und Einladung finden sich hier.

Da mache ich natürlich auch mit. Den Rest des Beitrags lesen »





Nun also doch

27 05 2008

Sie tritt also an.
Ach Herrje, wozu einen die Eitelkeit doch treiben kann.
Nun soll der/die Bundespräsident/-In hautpsächlich repräsentieren. Würde sich also, im Fall eines (hihi) Sieges von Frau Dings, viel ändern?

Wenn man sich die “Frisur” wegdenkt: Nein, nicht viel.
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