Akte X: Neuer Kinofilm & Trailer

15 05 2008

Wollen wir wirklich noch einen Akte-X-Kinofilm sehen? Fünzehn Jahre nach dem Start und sechs Jahre nach Ende der Serie? Eigentlich nicht, oder?

Wahrscheinlich ist der Film auch gar nicht für das Publikum gemacht worden, sondern nur für die Mitwirkenden, die damit ihre sowas von toten Karrieren wiederbeleben und noch einmal den fernen Duft des früheren Ruhmes schnuppern wollen.

David “Mulder” Duchovny, der sich ja zu Höherem berufen fühlte und die Serie nach der siebten von insgesamt neun Staffeln verliess um “große Kinokarriere zu machen”, setzte selbige durch schlechte Rollenauswahl grandios in den Sand. Gilian “Scully” Anderson hampelte sich noch diszipliniert an der Seite von zwei neuen Protagnoisten durch die Staffeln acht und neun, zog sich aber zwischendurch zum Kinderkriegen zurück. Serienerfinder Chris Carter, einst als Wunderwaffe der TV-Serienkultur gepriesen, hat nach “Akte X” keinen Hit mehr landen können.

Na, egal. Irgendwer wird schon ins Kino gehen, wenn am 25.07.2008 (USA-Ostküstenzeit) (fast) weltweit “X-Files 2: I want to believe” anläuft.
Aufgrund der Zeitverschiebung ist der deutsche Starttermin für den 24.07. angesetzt.
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Herr Lehmann und Frau Weber IV: “Bitte melde Dich!”

15 05 2008

Ok, das Thema ist wohl doch nicht ganz durch.

Die Redaktion des TV-Magazin “Akte 08″ hat gerade Kontakt aufgenommen.
Man möchte in der nächsten Sendung vor der “Weber & Partner”-Trickbetrugsmasche warnen und sucht zur Bebilderung Betroffene, die bereit sind vor der Kamera über das “Anwaltsschreiben” und ihre ersten Reaktionen darauf zu sprechen. Ausstrahlung der Sendung ist am 20.05.2008.

Wer also einen Brief von “Weber und Partner” bekommen hat und schon immer mal ins Fernsehen wollte kann Volkmar Kabisch kontaktieren, einen freien Mitarbeiter der Produktionsfirma Metaproductions.

fm-vkabisch@metaprod.net

Ob jemand tatsächlich Opfer (=drauf reingefallen und gezahlt) oder nur Briefempfänger (=nicht gezahlt, ggf. zur Polizei gegangen) ist, spielt keine Rolle.
Bitte eine Telefonnummer für die Kontaktaufnahme mitschicken.

15 minutes of fame, anyone?





Sommerkollektion 2008

15 05 2008

Wie dünn die Schicht der Zivilisiertheit sein muss, kann man dieser Tage gut erahnen. Kaum steigen die Temperaturen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 20 Grad, läuft die Bevölkerung rum wie der letzte Schlunz.

Da sitzt der Angestellt im ÖD im Hawaiihemd hinter dem Schreibtisch, in der Fuzi flipp-floppt es um einen herum wie am Strand und Männer jenseits der 50 eiern oben ohne im Mazda durch die Gegend Kein Witz! Gerade gesehen. Vielleicht auch unten ohne, so genau will das ja keiner wissen.

Die holde Weiblichkeit trägt in diesem Jahr Ballerinas (machen kurze Beine) zu gürtelähnlichen Miniröcken (erfordern lange Beine). Dazu ein Dekolleté, dass sich bis unter den Bauchnabel zieht. Eigentlich kann man doch den verbleibenden Reststoff auch gleich ganz weglassen, dieses Sommerensemble wirkt eh´als würde frau die Mode vom Straßenrand der E51 kopieren.

Bei den Männern sieht´s nicht viel besser aus: Batikhemden zu Siebenachtelhosen(!), die bevorzugt sonstwo hängen und den Schlübber hervorblitzen lassen. Das beschert den Vertretern des männlichen Geschlechts das Aussehen eines Lotterkonfirmanden mit Hochwasserhosen.

Ganz Deutschland läuft rum wie sonst nur am Urlaubsstrand, Hüftspeck quillt über - haha, wie passend - Hüfthosen, der Pöter flattert im Wind und überhaupt würde man sich am liebsten gleich nackig auf den Asphalt legen.

Was ist denn hier los?
…wundert man als jemand, der gepflegtes Auftreten zumindest durch das Tragen knöchellanger Beinkleider kultiviert. Versuchen die Deutschen etwa schon wieder cool zu sein und liefern eine neue Interpretation mediterraner Lebensart?
Man weiß es nicht.
Frühsommer 2008.