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Archiv für September 2008

Pünktlich zu Weihnachten: „The Dark Knight“ auf DVD

30. September 2008 2 Kommentare

Großes Raten war angesagt: Nimmt Warner Bros. das Weihnachtsgeschäft noch mit? Oder spekuliert man auf Oscars und bringt den Film Kurz vor den Academy-Awards noch mal ins Kino, lässt dafür aber die Fans bis zum Sankt-Nimmerleinstag warten?

Nun steht der Erscheinungstermin fest: „The Dark Knight“ kommt am 22.12.2008 in Deutschland auf DVD und Blu-Ray raus. Damit sind die Feiertage gerettet.

Hu?

30. September 2008 1 Kommentar

Michael Moore: „Slacker Uprising“ ansehen

29. September 2008 Kommentieren

MM hat einen neuen Film gemacht. So einen richtigen Kinofilm, mit denen er das amerianische Wahlvolk an die Urnen treiben will. Das Besondere: Das Ding gibt´s komplett zum Download. Völlig legal. Leider nur, wenn man in den USA und Kanada wohnt, ansonsten läuft der Download ins Leere. Wer nicht mit Proxies rumspielen will um den Film zu sehen, kann es auch einfacher haben: Blip TV bietet einen Stream an, anzuschauen hier: http://blip.tv/file/1289043/

Hätten Sie dran gedacht?

29. September 2008 2 Kommentare

Heute vor einer Woche war der Welt-Alzheimertag. Mist, hatte ich ganz vergessen.

Virale Werbung

28. September 2008 3 Kommentare

…treibt mitunter absurde Blüten und mich zum Kopfschütteln. Die Aktion für das billige Hüpfspielchen „Super Wario“ ist aber so dermaßen cool, dass mir kurz der Unterkiefer runterklappte. Anzusehen hier.

Nach 14 Sekunden fängt es an zu rocken. Unbedingt bis zum Ende dran bleiben.

Rhetorik-Seminar

27. September 2008 5 Kommentare

Ein Samstag voller Weiterbildung.
Ich habe vor Kurzem erst gelesen, dass angeblich der Großteil der Bevölkerung davon träumt, einmal ein Wochenende in der Möbelausstellung eingeschlossen zu werden. Kann ich nicht nachvollziehen, aber dieses Vergnügen hatte ich heute: Das Seminar fand nämlich in einem, für´s Publikum geschlossenem, Möbelhaus statt. Hatte was Unwirkliches. Egal, das Seminar war Klasse.

Zur Einstimmung durften wir aus dem Stehgreif, vor Publikum und Kamera, in EXAKT zwei Minuten (Benutzung Uhr nicht erlaubt) unser Leben erzählen. Erstaunlich, dass das gar nicht leicht ist – und das bei einem Thema, in dem man ja eigentlich der weltweit größte Experte ist. Ich kam zum Glück erst recht spät damit dran, und konnte mir so eine Strategie ausdenken, wie ich um den immer gleichen „Ich bin dort geboren, war beim Bund und habe dann dies und das studiert und dann da und dort gearbeitet und jetzt mache ich jenes und habe einen Hund“-Blabla meiner Vorredner rumkam: „Ihr müsst nur 4 Dinge von mir wissen: 1. Ich bin ein Junge vom Dorf, 2. Ich bin gut in dem was ich tue, 3. Ich bin ein Spielkind“ – damit war zumindest das Interesse geweckt, das Publikum ist nicht weggedöst. Schließlich wollte man ja wissen was Punkt Nummer 4 wohl seien würde. Zeit: 1 Minute 35. Mein Gefühl sagte mir: zu schnell geredet, mitten drin Faden verloren weil nervös. Erstaunlicherweise haben weder Dozent noch Plenum das bemerkt und die Vorstellung als „Sehr gut“ bewertet. Nunja.

Die nächsten Übungen waren nicht viel einfacher: Mit drei Minuten Vorbereitung eine exakt dreiminütige Rede über ein fremdes Thema halten. Oder: In 30 Minuten eine 5-minütige Rede über eine Thema eigener Wahl schreiben, Rede halten und Publikum überzeugen (Morgen kaufen die sich alle Apple-Rechner, hehehe). Abschließend: Einen fremden Begriff, den man nicht kennt, erläutern, danach eine Debatte mitmachen und argumentieren („Sollte der Minirock abgeschafft werden?“).

Leider sind wir nicht auf die eingeschickten Präsentationen eingegangen, dazu war zu wenig Zeit. Der Teil „Präsentationswerkzeuge“ wurde ebenfalls fast ganz weggelassen Schade, hätte ich den Teilnehmern doch gerne mal eine meiner Präsentationen mit Apples „Keynote“ vorgeführt. Den gleichen Teilnehmern, denen der Dozent noch mit auf den Weg gab: „Powerpoint zeigt euch eure Notizen nicht an“. Jaha, deswegen liebe ich ja auch den Moderatorendesktop von „Keynote“: Weil dort nicht nur der Text meiner Rede angezeigt wird, sonder auch die aktuelle und nächste Folie. Ich weiß also immer, was das Publikum gerade auf der Leinwand sieht und was nach dem Klick kommt. Außerdem bekomme ich angezeigt wie lange ich schon Rede, so dass ich genau timen kann wann Schluss ist. Redner, die überziehen, verscherzen es sich nämlich mit ihren Zuhörern. Geht gar nicht.
Anyway, zwei Tips gab es noch: „Nicht mehr als 6 Worte pro Folie. Niemals.“ (halte ich für zu radikal, gerade bei Zusammenfassungen) und „sucht nach Really Bad Powerpoints“, womit das hier gemeint war:


Quelle: Sethgodin.comm/sg
Good stuff. Sollte JEDER lesen, der Präsentationen halten muss.

Alles in allem: Launige Runde, bisschen was gelernt, Reden geübt – es hat sich gelohnt, den Samstag im Möbelhaus zu verbringen.

Wiesel ist Youtube-Star!

27. September 2008 6 Kommentare

Mal etwas Wiesel-Content ausser der Reihe: Web-Star Wiesel ist nun auch Filmstar! Mittlerweile gibt es zwei Filmchen auf Youtube. Nummer Eins zeigt die schon bekannte Bildzeitungsleserei:

Mittlerweile hat Commando Randy Morin schon den zweiten Film mit dem Wiesel auf Youtube veröffentlicht. Dieser zeigt die beiden beim launigen Versteckspielen, quasi das erste Wiesel-Suchbild in bewegten Bildern:

Schade, dass sich das Wiesel so schlecht versteckt hat – aber trotzdem, vorbildliche Bespassung, Commando Randy Moron! Ich bin übrigens Deinem Ratschlag in diesem Kommentar gefolgt und habe den Modernen Nerd gefragt was heute in seiner analogen Post war: Werbung für Joeys, eine Rechnung der Telekom und ein „Sie-haben-gewonnen“-Schreiben einer dubiosen Lotterie, ausserdem der Herbstprospekt von IKEA.
Uh. Der Anblick von Letzterem ist WIRKLICH schwer zu ertragen. Ich glaube, ich bin zu alt für IKEA. Danke für den Tip, werde ich zukünftig meiden.

Wiesels große Reise, Woche 8: Elbe, Flohmarkt, Fashion – und die Bild-Zeitung

26. September 2008 4 Kommentare

Gerade war das Wiesel noch bei der verliebten Lotte in Berlin, half ihr über Schmerzen (Zahnschmerzen, nicht Liebeskummer) wegzukommen und liess sich von ihr die Elbperle Dresden zeigen:

Ausserdem durfte das Wiesel mit zum Flohmarkt und wäre fast Fashion-Model geworden, die Fotografin hat sich dann aber doch mehr für Lotte interessiert.

Nun ist es anscheinend schon wieder woanders und besucht einen gewissen Commando Randy Morin. Wer das ist? Weiß man nicht, bekannt ist nur, dass er Bild-Zeitung liest.

Commando Randy meldete sich eben in einem Kommentar zu Worte:

silencer wir haben das wiesel versucht nicht es zu befreien wir wechseln täglich den standort

AB JETZT IST ALLES NOTWEHR

sucht weitere instruktionen auf youtube

R F F

commando
randy charles morin

Ui, das Wiesel wird jetzt auch noch Filmstar!
Ich freue mich! Und wie es auf dem Bild aussieht, hat das Wiesel viel Spass bei Randy – ich hoffe, umgekehrt ist es auch so!

Comeback

26. September 2008 5 Kommentare

Bin wieder da.
Und ziemlich tot.

Jetzt steht die Umsetzung des Satzes „Get a life“ in leichter Abwandlung (Get your life back) auf dem Programm. Aber erstmal geht es morgen mit einer Fortbildung weiter. Rhetorikseminar – mit einem sehr interessanten Dozenten. Im Vorfeld sollten wir unsere Präsentationen an ihn schicken. Bin gespannt was uns da Morgen erwartet. Und wie andere Leute ihre Präsentationen so aufbauen.

Generell scheinen immer noch viele, auch professionelle, Präsentatoren nach den Grundsätzen zu verfahren „Wieviel Text bekomme ich wohl auf ein Slide“, „wieviele Slides bekomme ich in meiner Vortragszeit wohl unter“ und „Mein Vortrag besteht darin, die Inhalte der Folien vorzulesen“. Haben sich diese Unsitten eigentlich erst mit Powerpoint so verbreitet?

Der Gegentrend setzt sich da leider nur langsam durch, auch wenn viele Präsentationen immer besser werden. In den letzten Tagen habe ich viele gute Präsentationen sehen dürfen – die beeindruckendste war eine aus 178 Folien, abgespult in 20 Minuten. Auf jeder Folie nur ein Wort oder ein Bild, die im Sekundentakt wechselten. Sehr cool. So verhindert man, dass einem das Publikum wegdämmert.

„Wanted“: Welcher Song läuft da im Abspann?

20. September 2008 5 Kommentare

Zeit, mal wieder serviceorientiert eine Suchanfrage zu beantworten:
Während des Abspanns von „Wanted“ läuft der Song „The little Things“ von Komponist Danny Elfmann, zu finden auf der Soundtrack-CD.

Und so hört er sich an:

Rekord

19. September 2008 5 Kommentare

Das hier ist der siebte Blogeintrag an einem Tag.
Hm.
Zweifelhafter Rekord. Fast „Basic Thinking“-verdächtig. Der rotzt auch immer unreflektiert Dinge in die Blogosphäre.
Tja, was für Auswirkungen der Koks gesunde Stress haben kann, ist schon erstaunlich.
Sollte ich jemals auf Twitterniveau ankommen („00.01 minute ago: Ich bohre gerade in der Nase tinyurl:/398w“) möge man mich bitte dezent (Holzlatte->Kopf) darauf hinweisen. Im Übrigen sollte man sich die Silencerschen Texterzeugnisse des heutigen Tages gut einteilen, die müssen evtl. über die nächste Woche reichen.
Ich geh´ jetzt ins Bett.
Morgen ist ein weiterer Arbeitstag.

Hi, I am…

19. September 2008 Kommentieren

Angeregt durch das Kommentar der Schildmaid (und weil es der ultimative Abschluss zu den Microsoft-Werbekommentaren ist, mehr gibt es danach nicht zu sagen).

Money Quote:
Gates: „What´s That?“
Jobs: „An iHouse“
Gates: „But it got no windows!“
Jobs: „Exactly

Sicher, schon etwas älter – aber jetzt schon ein Klassiker in der schnelllebigen Internetzeit.

„Ein Quantum Trost“- Neuer Bond-Titelsong

19. September 2008 2 Kommentare

Holperig der Titel, merkwürdig die Musik. Amy Koksnase Whinehouse wäre für mich die perfekte Bondsängerin gewesen, aber die war wohl nicht mehr tragbar. Was hätte die für einen mondänen Sound rüberbringen können. Stattdessen gibt es nun komisches Geschrammel und Gejaule von Steve White („Seven Nation Army“, EM-Soundtrack) und Alicia Keys. Gefällt mir nicht.
Anyway, hier ist er, der neue Bond-Song „Another way to die“ :

Fällt denen eigentlich nie was besseres ein als dieser „die“-Quatsch?
Nach Madonnas unsäglichem „Die another Day“, Sheryl Crows großartigem „Tomorrow never dies“ und Paul McCartney „Live and let die“ sollten sie sich echt mal eines der anderen Worte der englischen Sprache aussuchen, wenn es um das Montieren des Titels geht.

Wiesels große Reise, Woche 7: Berlin!

19. September 2008 2 Kommentare

Lange war es verschollen, nun ist es wieder aufgetaucht: Das Wiesel ist in Berlin gelandet!

Genauer: Im Blog von Lotte. Lotte wohnt in Berlin, mag Laith Al-Deen und ist ganz unerwartet vom Wiesel heimgesucht worden, von dem sie vorher noch nie was gehört hatte. Glücklicherweise hat Lotte ein Herz für Wiesel. Es geht ihm also gut.

Links auf dem Bild, das ist Lotte. Rechts auf dem Bild ist auch Lotte, aber eine andere Lotte und beste Freundin von Lotte. Das in der Mitte, mit der modischen, uh, Perlenkette, das ist übrigens das Wiesel. Das wird von den Lotten ganz vorbildlich bespasst.

Zuerst wurde ihm die Hauptstadt gezeigt, dann durfte es auch noch mit nach Hanau reisen, zum Konzert vom Lottenlieblingssänger Laith Al-Deen.

Von Laith Al-Deen ist das Wiesel spontan Fan geworden. Sagt Lotte. Mich wundert das ja eher, immerhin stand das Wiesel bisher auf Klassiker des Rock. Ich bin sehr gespannt was es noch alles in der großen Stadt erleben wird. Kennt es ja so gar nicht, das Wiesel, war ja immer eher in der Provinz unterwegs.
Aber die Lotten werden schon auf das Wiesel aufpassen und es gut bespassen.


Lotten in Love. Hach.

Bilder: Lotte

Kunst oder doch nicht?

19. September 2008 7 Kommentare

Bestimmt keine Kunst:
- Zum Friseur gehen
- Den alten Anzug bei der Reinigung abgeben
- Einen neuen Anzug in Geschäft A aussuchen, anprobieren und Änderungen beauftragen
- Zwei Passende Hemden in Geschäft B aussuchen und kaufen
- Zwei drei passende Krawatten in Geschäft D aussuchen und kaufen
- Zwischendurch in Geschäft C eine Packung Zigaretten holen

Evtl. Kunst:
- Das alles innerhalb von 43 Minuten an einem Freitag Nachmittag tun und rechtzeitig beim Kundentermin sein

Kunst oder nicht?