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Archiv für März 2009

Verwirrte Jugend

31. März 2009 13 Kommentare

Gestern, in der Innenstadt.
Zwei ca. 16jährige Mädchen stehen vor dem Schaufenster eines Dekoladens.
Schweigend.
Plötzlich bricht es aus der einen heraus:
„Marina, Du bist das Meerschweinschen das ich nie hatte.“
Woraufhin Beide in prustendes Gegiggel ausbrechen.

Gestern Nacht.
Das Kleine Gelbe AutoTM rollt auf seinen Liegeplatz.
Ich stelle den Motor aus, als plötzlich es auf der Beifahrerseite heftig ans Fenster klopft. Ich lasse die Scheibe ein wenig runter und werde von einem ca. 18jährigen, mir vollkommen unbekannten Mädchen angeschnauzt: „Das wurde auch Zeit“.

Ich bin so verdutzt, dass mir nur ein „äh“ dazu einfällt.
Sie späht ins Dunkel des Wagens und erschrickt plötzlich.
„Huch, T´schuldigung, ich habe Sie verwechselt. Ich soll abgeholt werden, und im Dunkeln sah das Kennzeichen so ähnlich aus…“

OK, es WIRD Frühling.
Die Jugendlichen drehen am Rad.

Geblitzt

30. März 2009 4 Kommentare

Gerade fuhr ein Google-Wagen an mit vorbei. Google stösst in die Provinz vor.
Demnächst gibt es mich also auch weltweit im Streetview.

Notizen nach einer langen Woche

29. März 2009 2 Kommentare
  • An Paderborn vorbeigefahren. Schild „Sennelager“ entdeckt. Unerklärlichen Drang verspürt Taxi zu bestellen.
  • Vier Stunden Schlaf pro Nacht, vier Tage hintereinander, sind zu wenig. Bin Hundemüde. Und morgen ist nicht Wochenende, sondern Montag. Bah.
  • Bin ein Kind der 90er. Zumindest kenne ich auf „SingStar:90s“ fast jeden Song. Auf  der aktuellen „Deutsch Pop“ dagegen keinen einzigen.
  • Bei der Annährung Bielefeld fiel die Temperatur innerhalb weniger Minuten um 3 Grad und der Himmel verfinsterte sich. So ist das, in der Nähe des Ereignishorizonts. Bielefeld gibt es halt wirklich nicht. Auch wenn Schwester behauptet, sie hätte da mal gearbeitet. Vermute, sie wurde von Ausserirdischen entführt. Oder vom Wurstclub.
  • WdW: Geeks sind Nerds mit sozialen Kontakten. Es sei denn, die beschränken sich auf die Rollenspielgruppe. Die zählt nicht. Das ist dann eine Ansammlung von Nerds. Ganz schlimm sind Dorks. Erklärung hier.
  • Weils sonst keiner glaubt (ich auch nicht), hier Beweisfoto von 18.17 Uhr:

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Ach ja, nochwas: Uhrzeitumstellung ist doof. WordPress-Nutzer müssen in ihren Blogs die Uhrzeit händisch auf +2 stellen.

Nicht vergessen: Die Zeit vergeht…

28. März 2009 1 Kommentar

zeitvergeht
© bervis @pixelio

Kleine Erinnerung, wegen Service und so und weil ich es sonst selbst wieder vergesse:
Heute Nacht wird die Uhr eine Stunde vorgestellt.

Hm. Die letzten Nächte waren kurz genug, morgen früh steht die Rückfahrt von der Tagung an. Und dann wird heute Nacht auch noch eine Stunde geklaut?
Hrum.
Die Welt ist böse.

*Peng VIII*: Ende gut, keinen Bock mehr & DER FILM

28. März 2009 2 Kommentare

Mir fällt gerade auf, dass ich das (vorläufige) Ende der Peng-Reihe noch nicht geliefert habe.

Also: Das Kleine Gelbe AutoTM blieb statt 2 Tagen eine ganze Woche in den Fängen der Werkstatt – das Dach sollte begutachtet werden, die wassergefluteten Türen geprüft und die pfeifende Frontscheibe nachgesehen werden.

Am vergangenen Freitag konnte ich es dann wieder abholen. Und war spontan begeistert: Das Dach ist neu lackiert – und das sehr gut. Keine Spur mehr von den weggerissenen Lackstellen, und der Farbton ist nur eine Nuance anders als der Rest der Karosserie (passt aber dafür wieder zu den Kunststoffteilen). An der Frontscheibe wurden rechts und links neue Windleisten eingesetzt – die jetzt ordentlicher aussehen als vorher. Kosten für Lackierung, Windleisten und Arbeitszeit übernimmt die Werkstatt.
Der Wassereinbruch an den Türen liess sich angeblich nicht simulieren, aber gegen Einreichung eines Beweisfotos, wenn der Regen mal wieder durchschlägt, soll die Gewährleistung greifen.

Nunja. Eigentlich alles gute Nachrichten.

Jegliche Glücksgefühle wurden jedoch beim Verlassen des Hofes im Keim erstickt: Die Frontscheibe pfeift nach wie vor. Beim schnellerem Fahren ist das kaum auszuhalten.
Ich habe jetzt keine Lust mehr auf weiteres Hin-und-Her. Um das Pfeifen ordentlich zu reparieren, müsste die Scheibe nochmal komplett raus und neu eingeklebt werden – ohne Garantie, dass dann alles Still ist. Ich habe mir jetzt erst einmal hochtransparentes Silikon besorgt und werde demnächst mal selbst Hand an die Fuge zwischen Frontscheine und Dach anlegen.

Damit ist diese unsägliche Geschichte erst einmal zu Ende.
Frau Zimtapfel fragte vor Kurzem, wer wohl die Hauptrolle übernimmt, wenn „Die Leiden* des Kleinen Gelben AutosTM“ wohl verfilmt würden.

Ich hätte da einen Favoriten:

cmro1
Bild: Dreamworks SKG

Und wenn der Scheibendoktor kommt…
Mehr …

Geheimbund

28. März 2009 6 Kommentare

Menschen mögen Verschwörungstheorien. Das ist anscheinend in unseren Genen verankert oder dem Bedürfnis geschuldet, jemanden für das Elend der Welt verantwortlich machen zu können. Alles Blödsinn. Mit einer Ausnahme. Die hier enthüllt wird.

Ganz früher war ein ominöser Herr Gott für alles verantwortlich, dem auch noch ein tieferer Sinn unterstellt wurde.

In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen zu behaupten „die Regierung“ stecke hinter allem – sie vertusche UFO-Landungen, besäße geheime Technologien und ein Zusammenschluss der politischen Führung der Industriestaaten würde die gesamte Welt im Auftrag von Konzernen unterjochen. Dieses Phänomen ist wohl hauptsächlich neun Staffeln Jahren „Akte X“ geschuldet. Es glaubt ja wohl keiner wirklich, dass die deutsche oder die US-Regierung großangelegte Vertuschungsaktionen perfekt durchführen könnte, wo die doch nicht mal Kleinkram wie eine Rentenreform richtig hinbekommen.

Dauerbrenner unter den Verschwörungstheorien sind die Geheimbünde, die die Welt aus dem Verborgenen steuern. Insbesondere die Illuminaten und die Freimaurer sind hier Ziel der Spekulationen. Die Vorstellung, ein Club elitärer Herren spiele nach draußen biedere Geschäftsmänner, während sie in Wirklichkeit finstere Schurken, undurchsichtige Komplottschmieder oder dämonische Weltverschwörer sind, muss wohl zu verlockend sein.

Nunja. Wenn ich mir die Welt so ansehe, können die Mächte im Dunkeln nicht allzu fähig sein. Wenn tatsächlich ein Geheimbund seine Finger überall drin hat, müssen das ziemliche Wurstfinger sein. Die Lenker müssen selbst ziemlich Würste sein, oder ihnen muss die Welt ziemlich Wurst sein.

Ein Wurstclub, sozusagen. Und DEN gibt es tatsächlich.
Weiß kaum einer, deshalb ist es höchste Zeit, die Bevölkerung einmal aufzuklären. Der Wurstclub wurde 1787 von Heribert Wurstnase in Deutschland gegründet. Heute ist er in regionale und nationale Logen organisiert und operiert weltweit.

Der Großmeister der Loge wird mit „Erleuchtete Bockwurst“ angeredet, dann folgen die Ränge der Großen Weißwürste, der Wissenden Bratwürste und der Munkelnden Kochwürste. Adepten werden als Kleine Wiener bezeichnet.

Bei Treffen müssen die Kleinen Wiener traditionell Wurstteller herumreichen, Wurstplocken aufsammeln und Fettfinger polieren. Nach einer zweijährigen Aufnahmezeit gelten Kleine Wiener als würdig und steigen im Rang auf, bis sie als Wissende Bratwurst mindestens die Landespolitik bestimmen dürfen.

Alles Fantasterei?
Mitnichten, wie dieses Foto beweist. Darauf ist ein Geheimzeichen zu sehen, dass Eingeweihten den Weg zum Sitz einer regionalen Loge weist:

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Eines der prominentesten Mitglieder war übrigens Otto Graf Bismarck, der durch seinen Satz „Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“ die Existenz des geheimen Wurstclubs indirekt bestätigte.

Es geht um Minuten…

27. März 2009 6 Kommentare

…ist ein sehr altes Kinderbuch (50er Jahre), in dem Helden in letzter Minute den Tag retten.
Eine meiner Lieblingsepisoden: Der Lokführer, der gerade noch vor dem Tunnel die Bremse tritt.

Gerade jetzt geht es auch um Minuten. Über die Arbeit haben wir ganz vergessen was zu essen. Lieferdienste arbeiten nur bis 23.00 Uhr.
Es ist 22.57 Uhr.

Werden wir es rechtzeitig schaffen die Telefonnummer eines Lieferservices zu ermitteln?
Werden sich zwölf Leute entscheiden können, was sie essen wollen?
Wird der Meister der Bestellung es schaffen, rechtzeitig auf „senden“ zu klicken?
Werden wir alle verhungern?

SPANNUNG!

[Edit 23.45 Uhr] Uff. Gerade kam der Pizzamann. Das war knapp.

Buchstäblich sprichwörtlich

27. März 2009 2 Kommentare

Gerade drüber gestolpert:
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Der Stein des Anstoßes.
Aua.

Tolles Feature: Bist du noch dahaaaa?

26. März 2009 12 Kommentare

…hat dieses Dings, dieses Vista von MS.

Zumindest vermute ich gerade, dass es sowas wie eine permanente Suche nach angeschlossenen Geräten hat.
Während man bei anderen Betriebssystemen einfach einen Beamer ansteckt, der wird einmal erkannt und läuft dann, fragt Vista alle 30 Sekunden „Duhuuu, Beamer, bist Du noch dahaaaaa?“

Wenn es sich beim Projektor um ein älteres Modell handelt, das nicht dauernd „Ja. Ja. Immer noch. Ja. Bin hier. Immer noch. Ja.“ zurückgibt, schaltet Vista den Videoausgang einfach ab.

Soweit zu meiner These. Die erklärt alles, was gerade auf einer Tagung zu beobachten ist und die anwesenden, gestandenen Informatiker zum Weinen bringt: Während der Vorträge fällt jede halbe Minute das Bild aus. Aber nur, wenn ein Vista-Notebook am Beamer hängt.

Hat jemand eine bessere Erklärung?

Schöner Lauschen mit Mickey

25. März 2009 6 Kommentare

Damals TM gab es immer zwei Lager. Pelikan- vs. Geha-Füller-Benutzer, Adidas- vs. Puma-Träger sowie: Yps- vs. Mickey-Maus-Leser.

Als YPS-Leser der ersten Stunde musste ich Mickey-Maus-Hefte doof finden. Die Comics waren lahm, viel zu brav und bieder und die Gimmicks waren auch blöd.

Anscheinend hat sich zumindest der letzte Punkt geändert (abgesehen davon, dass es YPS schon wieder nicht mehr gibt). Aktuell liegt dem Mickey-Maus-Heften ein Radio in iPod-Form bei, mit dem man den Polizeifunk abhören kann.
Wenn das mal nicht subversiv ist… Geht das so weiter, bekomme ich doch noch Achtung vor der alten Maus.

Auch heute wieder: Wetter-Wetter-Wetter

25. März 2009 3 Kommentare

Gespräch gestern in der Kaffeeküche:
Ich: „Wie kommen wir denn zur Tagung? Bahn? Auto? Wenn letzteres, welches?“
Kollege: „Auto. Welches, ist mir egal. Ein Wagen hat Sommerreifen drauf, der andere Winterreifen. Aber das wird jetzt wohl kaum noch eine Rolle spielen.“

- Heute morgen schneit es. Dicke Flocken. Die auch noch liegen bleiben.
Zumindest macht das die Fahrzeugwahl leicht.

Welcher Song läuft da in Watchmen?

24. März 2009 5 Kommentare

Mit etwas Verspätung, aber ob der Anfragen dann doch.
„Watchmen“ hat einen etwas eigenwilligen Soundtrack. Er klingt, als hätten die Macher etwas willkürlich Klassiker über einzelne Szenen gestreut („99 Luftballons“ für ein Abendessen?). Ausserdem kommen viele zu Tode genudelten Stücke drin vor – wer heute noch „Halleluja“ für eine Liebesszene verwendet, sollte genauso mit Stockhieben bestraft werden wie Leute, die „Carmina Burana“ als Untermalung verwenden.

Egal, los geht´s:

Lied im Vorspann von Watchmen:
Bob Dylan: „The Times They Are A’Changin’“

Im Film:
Janis Joplin: „Me and Bobby McGee“ (Bar in Vietnam)
Jimi Hendrix: „All Along The Watchtower“ (Reise in die Antarktis)
Paul Simon and Art Garfunkel: „The Sounds of Silence“ (Beerdigung)
Nena: „99 Luftballons“ (Abendessen Laurie und Dan)
The Sunshine Band: „I’m Your Boogie Man“ (während der Demo)
Tears for Fears: „Everybody Wants to Rule the World“ (Mordversuch an Ozymandias)
The Philip Glass Ensemble: „Prophecies“ (Laurie in Dans Haus)
The Philip Glass Ensemble: „Pruit Igoe“ (Laurie in Dans Haus)
The Philip Glass Ensemble: „Something She Has To Do“ (Laurie in Dans Haus)
The Philip Glass Ensemble: „Protest“ (Laurie in Dans Haus)
Billie Holiday: „You’re My Thrill“ (Laurie in Dans Haus)
Nat King Cole: „Unforgettable“ (Läuft im Fernsehen und als Laurie zu Dans Haus kommt)
Budapest Symphony Orchestra: „Walkürenritt“ (Vietnam)
Jonathan Elias and John Petersen: „Man On The Moon“ (MTV-Thema)
Waylon Jennings: „Clyde“ (Rohrschach verhört jemanden in der Bar)

Songs im Abspann:
My Chemical Romance: „Desolation Row“
Leonard Cohen: „First We Take Manhattan“

Der Song aus dem Trailer, der im Film nicht vorkommt, ist „The Beginning Is The End Is The Beginning“ von The Smashing Pumpkins. Wird immer wieder gerne genommen, zum ersten Mal tauchte er in einem der unsäglichen Joel-Schumaker-Batman-Filme auf.
Ausserdem wurden „Take a Bow“ (Danke an Skriegel) von Muse und „Angel“ von Massive Attack in Teasern verwendet.

Möge die Macht…

24. März 2009 5 Kommentare

Und dann ist da noch… die Familie Knight.
Das sind echte Scherzkekse, diese Knights. Und sie lieben Wortspiele. Vor allem mit ihrem Nachnamen. So nennt Frau Knight ihren verbeulten Daihatsu gerne „ihren Knight Rider“. Und Herr Knight malt sich zu Fasching einfach mit schwarzem Edding an und behauptete, er sei „der Dark Knight“.
Mama und Papa haben sich ganz doll lieb, und so kam irgendwann ein kleiner Knight-Nachwuchs zur Welt.

Und weil Mama und Papa Knight solche Scherzkekse sind, nannten sie ihren Sprössling mit Vornamen Jed.
Und spendierten ihm ein Mittelinitial.


Gefunden bei failblog.org.

Wollen mal hoffen, dass der kleine Ritter wirklich Jed I.-Kräfte entwickelt. Dann kann er mittels Gedankenkraft die Steine abwehren, die die anderen Kinder aus Neid nach ihm werfen werden.
Hey, selbst ich hätte gerne einen derart coolen Namen.

Ehrlicher Abzocker

23. März 2009 1 Kommentar

Dieser Abzocker kann nicht besonders erfolgreich sein, so ehrlich wie er ist:

ehrlicher_scammer

(c) Mike Nash, gefunden bei Holy Taco

Schaf vs. Hase

22. März 2009 37 Kommentare

Viecherei im Internet.
BloggerInnen sind in der Regel weltoffen und tolerant.
Sagt einem der gesunde Menschenverstand und haut damit, wie so oft, auch mal in den Sack.
Jüngstes Beispiel:

Blogger Dany0 möchte sein Blogmaskottchen, den Hasen Stuart, auf eine Reise durch befreundete Blogs schicken. Unversehends sieht er sich nun dem Vorwurf des Plagiatismus ausgesetzt. Als Kopiervorlage soll nicht „Wiesels großer Reise“, sondern „Projekt Hannes“ von Bloggerin Voodooschaaf gedient haben.

Hannes ist ein Schaf und bereist seit Ende Januar Blogs. Die Regeln des Projekts sind der der Blogwieselreise sehr ähnlich.

Nun wirft Bloggerin Voodooschaaf Dany0 Plagiatismus und Contentklau vor. Zunächst in den Kommentaren am 13.03. unter diesem Artikel, mittlerweile in einem eigenen Posting in ihrem Blog.

Die Autorin stellt dabei auf den Begriff Kunst ab. Weil sie von Beruf Künstlerin und die Figur Hannes von ihr selbst erstellt sei, handele es sich bei der Aktion um ein Kunstprojekt, und daher sei eine Schöpfungshöhe gegeben. Dieser Begriff stammt aus dem Urheberrecht.

Mit anderen Worten: Frau Voodooschaaf scheint für sich reklamieren zu wollen, Inhaberin des Urheberrechts an der Idee, (selbstgebastelte) Blogmaskottchen auf Reisen zu schicken, zu sein.

Auf Dany0s Einwand, dass es solche Aktionen schon lange gibt, das Internet groß sei und man mit kleinen Überschneidungen wohl leben könne, antwortet die Bloggerin am 20.03., dass die Sache für sie und ihren Anwalt nicht erledigt wäre.
Uh.

Das Dany0 nun fassungslos den Kopf schüttelt lässt sich leicht nachvollziehen.

Ich bin nur froh, dass das Wiesel schon laaaange vor Hannes da war und auf Reisen ging, sonst müsste ich mich am Ende auch mit Plagiatsvorwürfen herumschlagen*.

Aber im Ernst: Das Internet hat eine Menge Teilnehmer. Bei einer großen Menge an Menschen ist es unvermeidlich, dass ein paar unabhängig voneinander die gleiche Idee haben.
Na und?

Was sagt nun das Wiesel dazu?
Nichts.
Wiesel stehen über solchen Dingen. Sie kämen auch nie auf die Idee, anderen Blogmaskottchen die Reisepläne zu durchkreuzen. Wiesel sind nur daran interessiert, Puscheligkeit und Wohlbefinden in der Welt zu verbreiten.

Ich hoffe, bei der Urheberin des Streits zwischen Schaf und Hase stellt sich noch die Erkenntnis ein, das solche Streitereien unnötig sind.

* Nein, ich habe im Sommer 2008 NICHT mit einem Quantensprungzeitbeschleuniger herumgespielt. Aus dem dadurch NICHT entstandenen Wurmloch ist KEIN Wiesel aus der Zukunft gefallen, dass mich zur Nachahmung eines zukünftigen Kunstprojekts überredet hat. Nein, nein, das ist so nicht passiert.