
Die Nacht versinkt im Regen.
Passend zur melancholischen Stimmung.
Heute Nacht, vor vier Jahren,
in einer Nacht wie dieser
wurde aus unserem Kind
ein Sternenkind
Ich erinnere mich, dass ich an einen Druckfehler glaubte,
als ich kurz zuvor eine Anzeige sah,
in der das Todes- vor dem Geburtsdatum lag.
Heute Nacht, vor vier Jahren,
begriff ich
was das bedeutete.
Heute Nacht,
erinnere ich mich an eine Zukunft
die nie Gegenwart wurde.
Ich vermisse sie
Ich vermisse Dich
Jeden Tag
Jeden verdammten Tag
bricht es mir das Herz

weltdeswissens
12. März 2009 at 22:25
Mein aufrichtiges Mitgefühl.
Donkys Freund
12. März 2009 at 22:40
Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Will aber, weil es mir wirklich nahe geht.
Ach, scheiße! Das tut mir so leid!
bee
12. März 2009 at 23:30
Fühl eine Hand in Deiner.
ruediger
13. März 2009 at 08:17
Ich finde keine passenden Worte, bewegte Anteilnahme und aufrichtiges Mitgefühl auszudrucken.
Schonzeit
13. März 2009 at 09:46
.
katha
13. März 2009 at 20:15
Es tut mir sehr leid. Jedes Jahr aufs Neue…
Vor zwei Tagen hätte unser Kind geboren werden sollen.
Silencer
13. März 2009 at 23:01
Vielen Dank, ihr Lieben.
Es ist manchmal wirklich nicht leicht. Manche Tage sind schlimmer als andere.
Ihr habt übrigens meinen vollsten Respekt. Zu so einem Thema etwas zu sagen ist schwer. Die richtigen Worte zu finden unmöglich. Aber für Betroffene ist es unglaublich wichtig, dass überhaupt was gesagt wird. Oder jemand einen Punkt macht. Also nochmal: Danke.
Katha: Tut mir leid, das hatte ich nicht mehr im Kopf. Bin bei Dir.
graval
14. März 2010 at 02:56
Was soll ich sagen? Letzten Endes kann ich dir nicht darüber hinweghelfen, nehme ich an. Zu weit bin ich weg, zu distanziert sind wir, trotz des Blogkontakts. Aber ich wünsche dir viel Kraft, du hast mein volles Mitgefühl. Ich wünsche dir (bzw. nehme an, dass du ein solches hast) ein Umfeld, das dir Halt gibt. Hang on!
Und weil es so gut passt: Du bist ein grossartiger Kerl und es freut mich immer wieder, dass ich über dich zum Bloggen gefunden habe.
Silencer
14. März 2010 at 03:22
Danke für die ehrlichen Worte, und vor allem dafür, dass Du sie ausgesprochen hast. Den allermeisten Menschen fehlt der Mut, etwas zu sagen. Was ich hier ausdrücken möchte: Es tut weh, aber man muss die Kraft finden, sein Leben weiter zu leben. Das gelingt mir sehr gut. Einmal im Jahr erlaube ich mir aber den Luxus, hier laut zu schreien.
Und ja: Mich freut es auch, dass Du zum Bloggen gefunden hats. Du bist nömlich auch ein feiner Kerl.
deswahnsinnsfettebeute
14. März 2010 at 14:05
Mama und ich mussten gestern und heute auch an Dich denken. Fühl Dich gedrückt.
hirnwirr
14. März 2010 at 16:30
Sorry Katha, dass ich das auch vergessen habe!