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Monatsarchiv: April 2009

Unterschiedliche Wahrnehmung

Gleiche Meldung, unterschiedliche Herangehensweise.

Heise Online:

heirez

Spiegel Online:

sparez

 
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Geschrieben von am 16. April 2009 in Ganz Kurz, Medienschau

 

Review/Meinung: Rock Band 2 (PS2)

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Prolog: Wo bekommt man Rock Band 2 für die PS2 her?
Die PS2-Fassung von RB2 erschien schon im Dezember 2008, allerdings nur in den USA. Ende März sollte es in Europa rauskommen, allerdings ist es bis zum heutigen Tag in Deutschland nicht erhältlich. Vertrieb und Hersteller geben keine Auskunft über einen möglichen Erscheinungstermin.

Eine mögliche Lösung: Das Spiel im Ausland bestellen. Da PS2-Spiele nach Regionen codiert sind und zudem Ausgabe (NTSC/PAL) unterschiedlich ist, scheiden die USA hier aus. Möglich ist eine Bestellung in England oder Frankreich. Ich habe über Amazon.fr bestellt und war angenehm überrascht: Meine Nutzerdaten aus dem deutschen Amazon funktionierten auch auf der französischen Plattform, innerhalb von 2 Werktagen war das Spiel geliefert und läuft komplett in Deutsch. Der Nachteil: Zur Bestellung ist eine Kreditkarte notwendig, Bankeinzug oder Nachnahme gib es nicht. Die rund 5 Euro Versandkosten lassen sich dagegen leicht verschmerzen.

Das Spiel
Rock Band 2 ist kein vollkommen neues Spiel. Die Optik ist nur geringfügig anders als bei RB1, ansonsten sind hauptsächlich kleine Verbesserungen im Spielablauf und in Details zu bemerken. Die Kalibrierung funktioniert etwas anders, bei Songs werden Schwierigkeitsgrade für jedes einzelne Instrument angezeigt u.v.m.
Ebenfalls nett sind neue Optionen, wie etwa der „Kein Pfusch Modus“, in dem man nicht von der Bühne fliegen kann, oder der „Hyperspeed Modus“ in dem das Notenband doppelt so schnell läuft. In den Tutorials ist der Drumtrainer dazu gekommen, in dem man das freie Spiel in Drumfills beigebracht bekommt.

Spielmodi
Auffallend ist die Überarbeitung des Karrieremodus. Der unterscheidet nicht mehr zwischen Single- und Bandkarriere, sondern erlaubt jederzeit den Wechsel zwischen Einzel- oder Gruppenspiel. Bspw. ist es möglich alleine oder mit der Band auf Tour zu gehen oder mittendrin zwischen Single- auf Bandkarriere zu wechseln. Der Spielfortschritt geht dabei nicht verloren.

Spielte man in Teil 1 die Sets in der vorgegebenen Reihenfolge, kann man sich nun weitgehend aussuchen was man wie und wo spielen möchte.
Zu Beginn des Spiels ist man noch eine unbekannte Newcomerband und spielt nur in schäbigen Kaschemmen. Das Spiel bewertet die Solo- oder Bandleistung anhand von Sternen, 3 bis 5 kann man pro Song verdienen.

Hat man genügend Sternchen gesammelt, wird ein Gig freigeschaltet. Ein Gig besteht aus 3 bis 8 Songs, die zum Großteil frei wählbar sind und am Stück gespielt werden müssen. Schafft man dies ohne von der Bühne zu fliegen, gibt es eine Belohnung. Die besteht z.B. in einem alten Lieferwagen, der Auftritte in umliegenden Städten möglich macht, später in einem Flugzeug, das der Band andere Kontinente erschliesst. So werden nach und nach weitere Städte auf einer hübsch animierten 3D-Karte freigeschaltet. In jeder Stadt sind 3 bis 5 Songs zu finden, und die Spieler entscheiden selbst, in welcher Reihenfolge sie welche Songs spielen. Es ist durchaus möglich einen Teil der Songs auszulassen. Wer Metallica partout nicht mag, muss sie nicht spielen

Songs, die im Karrieremodus freigespielt wurden, tauchen auch im Spielmodus „Schnelles Spiel“ auf.

Ein neuer Modus ist „Herausforderung“. Hier gibt einem das Spiel Sets von Songs vor, die man in einer bestimmten Reihenfolge abarbeiten muss. Die Sets sind z.T. thematisch sortiert, z.B. „Die besten Hits der 90er“. Dazwischen gibt es immer wieder sog. Herausforderungen für einzelne Instrumente, d.h. einen Song, der auf einem bestimmten Instrument zu spielen ist. Hat man eine gewisse Anzahl an Sternen erreicht, geht es weiter. Der Modus ist nett für Solospieler, mehr aber auch nicht. Interessant wird er auf anderen Konsolen, denn auf denen kann man weitere Herausforderungen herunterladen und neue Songs integrieren. Dies geht auf der PS2 nicht.

Songauswahl
Die Songauswahl ist, hm, so naja und gemischt quer durch den Garten. Highlights sind sicherlich alte und moderne Klassiker (Fleetwood Mac: Go your own way, Alanis Morissette: You oughta know, Red Hot Chilli Peppers: Give it away), dazwischen gibt es viele Songs die kaum einer kennt. Das ist nicht unbedingt schlimm, denn bei einem Musikspiel lernt man ja durchaus auch neue und schöne Dinge kennen, und die Songs lassen sich allesamt sehr gut spielen und singen. Die Heavy Metal Fraktion kommt in den letzten Städten der Tour auf ihre Kosten: In Rio, Moskau und Istanbul wird schlimm geschrammelt. Eine Liste der 84 Songs findet sich unter diesem Artikel.

Unterschiede zu anderen Plattformen
Die PS2-Fassung konzentriert sich ganz auf das eigentlich Musikspiel und lässt einiges am Drumherum weg.
So haben die freischaltbaren Personen (Werbeexpertin, Tontechniker, Roadies) keinen spürbaren Einfluss auf das Spiel, da die Managerkomponenten, die es auf den anderen Konsolen gibt, in der PS2-Fassung weggefallen sind (Auch wenn zwischendurch ein Zwischenbildschirm auf diesen Manager hinweist – wahrscheinlich stammt dieser Text aus einer anderen Fassung und wurde vergessen). Eine Herausforderung nach dem Motto „Entscheide Dich, ob Du um doppelt Geld spielst oder um doppelte Fanzahlen“ gibt es nicht, auch der Accessoire-Shop oder der Spielfiguren- und Banddesigner fehlen. Ein Onlinemodus um gegen andere Bands zu spielen oder neue Songs aus dem Netz herunterzuladen gibt es ebenfalls nicht.

Die fehlende Möglichkeit eigene Figuren zu erstellen erlaubt den Entwicklern einen anderen Trick. Anstatt, wie in Guitar Hero: World Tour die Hintergrundgrafik und die Figuren permanent berechnen zu müssen, laufen in RB2 vorgerenderte Filme mit den Standardfiguren ab. Das sieht auf der PS2 nicht nur besser aus, sondern senkt auch drastisch die Ladezeiten und spart Rechenressourcen. Ein Song ist in ca. 15 Sekunden geladen und startbereit. Ruckler, wie sie im Bandspiel in GHWT leider an der Tagesordnung sind, finden sich in RB2 so gut wie gar nicht.

Fazit
Von der Entwicklung her ist Rock Band 2 eher ein Rock Band 1.5, in der PS2-Fassung ist es Rock Band 1.5 light.
Sinnvolle Verbesserungen finden sich vor allem im Design der Spielmodi, die jetzt flexibler und einfacher zu handhaben sind. Naturgemäß fehlt der PS2-Fassung einiges an drumrum. Das meiste davon lässt sich verschmerzen, wenn man RB2 hauptsächlich als Partyspiel betreibt – dann ist es nämlich von Vorteil, wenn nicht erst 5 Leute Ihre Figuren basteln, sondern sofort losrocken.
Eine heftige Einschränkung ist natürlich die fehlende Online-Anbindung, die es auf anderen Konsolen ermöglicht, aus einem riesigen Shop weitere Songs herunterzuladen. Aber dafür ist die Playstation 2 mit ihren eingeschränkten Online- und Speichermöglichkeiten schlicht nicht mehr geeignet.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, findet auch in der PS2-Fassung von Rock Band 2 ein verdammt feines Musikspiel, mit dem sich jede Party rocken lässt. Für das gelegentliche Spielen zwischendurch taugt die PS2-Version also auf alle Fälle. Wer Online-Modi, Downloadmöglichkeiten für neue Songs oder den Figurendesigner haben möchte, muss perspektivisch den Wechsel auf eine andere Plattform, wie XBOX oder PS3 ins Auge fassen.
Aber der steht ohnehin irgendwann an.

Übrigens ist Rock Band 2 der direkte Konkurrent zu Guitar Hero World Tour. Hierzulande wurde immer RB1 gegen GHWT verglichen, was Quatsch ist. Ich wage mal zu behaupten: Im direkten Vergleich von RB2 und GHWT auf einer NextGen-Plattform zieht GHWT noch deutlicher den kürzeren als gegen das 1,5 Jahre alte RB1.

Liste der Songs mit Videos nach dem Klick
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Geschrieben von am 15. April 2009 in Game, Plastik Rock, review

 

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Geht auch ohne

Die Internationale Raumstation ISS wird in Kürze um ein neues Modul mit dem Namen „Tranquility“ erweitert.

Spiegel Online schreibt dazu:

„Tranquility“ soll im Dezember mit der Raumfähre „Endeavour“ zur ISS gebracht werden. Das Modul beherbergt Lebenserhaltungssysteme, eine Wasseraufbereitungsanlage, Kommandopulte für die Kontrolle von Bordsystemen, einen Müllraum und eine Toilette.

Wobei sich dem unbedarften Leser schon die Frage aufdrängt: Wie hat man es auf der ISS eigentlich bisher ausgehalten, so ohne Lebenserhaltungssysteme, Toilette und Müllraum?

 
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Geschrieben von am 15. April 2009 in Medienschau

 

Servicewerkstatt

Die Bahn arbeitet ja kontinuierlich an der Verbesserung ihres Service. Andererseits kann man es sich bei einem so großen Unternehmen nicht leisten, einfach alten Service komplett durch neue Modelle zu ersetzen.
Hat der alte Service Rost angesetzt oder gibt im Betrieb quietschende Geräusche von sich, wird er in geheimen Einrichtungen wieder auf Vordermann gebracht.
Eine dieser Einrichtungen findet sich in einer DB-Geheimbasis tief im Inneren einer hohlen Brücke in Berlin Mitte:

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Durch schlecht beleuchtete Gänge kommt man schließlich hin, zur sagenumwobenen SERVICEWERKSTATT:

03-04-09_1002

Hier werden u.a. auch die Schnurrbärte an die Zugbegleiter geschraubt (oder umgekehrt).
Sehr schön. Ich habe was gegen Wegwerfmentalität.

 
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Geschrieben von am 15. April 2009 in Fun

 

Frühjahrsputz im Browser

Ja, ich mag den Safari. Schon wegen seiner Schnelligkeit. Was mir immer schon fehlte: Übersichten und Optionen für den Umgang mit Cookies.

Nach einem Tip aus dem FSCKLOG habe ich nun mal das kleine und kostenlose Progrämmchen „Safari Cookies“ installiert, einen Cookiemanager für Safari 3.x und 4.x.

Nach der Installation findet man unter Safari->Einstellungen->Cookies neben einem Kekssymbol eine aufgeräumte Oberfläche, in der man den Umgang mit Cookies definieren kann. Besonderheit: Eine Liste mit allen installierten Cookies, aus denen man sich Favoriten raussuchen kann. Auf Wunsch bleiben nur diese Cookies stehen, der Rest wird gelöscht oder geblockt.
Sehr fein.

Und sehr erschreckend: In etwas über zwei Jahren, in denen ich den Safari nun nutze, haben sich über 6.500 (!)-Cookies angesammelt. Anscheinend kommt heute keine Schrottseite im Netz mehr ohne Cookies aus.
Bah.
Weg damit. Frühjahrsputz auf Knopfdruck, so müsste es immer sein.

Zur Webseite von Safari Cookies

 
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Geschrieben von am 14. April 2009 in Service

 

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Proliile

aus den Lokalnachrichten:

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Und wieviel hatte der Redakteur?

 
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Geschrieben von am 14. April 2009 in Ganz Kurz

 

Klipp-Klapp

Entspannung.
Jetzt.
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Kennt noch wer dieses Kinderdings?
„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Klipp-Klapp, Klipp-Klapp, Klipp-Klapp“

Diese Mühle klappert gar nicht.
Kinderlieder wecken falsche Erwartungshaltungen.

 
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Geschrieben von am 13. April 2009 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Zu laut

Ostern.
Durch das gut gefüllte Restaurant dröhnt eine Stimme:

„Ich habe kein Geld unterschlagen! Das mit der Stripperin, das gebe ich zu! Ich habe mich in sie verliebt und so, aber ich bin ein anständiger Politiker und habe NIE Geld unterschlagen!“

Die Gespräche an den Nebentischen verstummen, alle Leute versuchen unauffällig zuzuhören.
Ich: „Vater, könntest Du bitte Blaze etwas leiser nacherzählen?“
„Aber das ist ein Film mit PAUL NEWMAN! Den kann man nicht leise erklären!“

 
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Geschrieben von am 12. April 2009 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Vader in Love

Nicht, das ich nach solchen Videos suche; sie finden mich.
Das Star Wars Universum ist ein gigantischer Kindergarten geworden – mittlerweile gibt es in der Infinities-Serie (Was-wäre-wenn-Sesamstraße in Star Wars) sogar einen komplett weißen Darth Vader, der an der Seite der Rebellen kämpft.

Da fällt doch eine Geschichte über einen verliebten Darth Vader kaum auf. Sein Gspusi ist dafür ganz in pink gewandet:

Spassig.
Produziert für die BBC, warum auch immer.

 
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Geschrieben von am 12. April 2009 in Webvideo

 

Lichtschwertkampf mal anders

Filmgewordener Traum eines jeden Nerds: In der Kneipe durch bloßes Rumsitzen und Bier trinken das Interesse einer Dame zu wecken. In diesem speziellen Fall sogar von zweien. Gleichzeitig. Und damit die Last der Entscheidung nicht auf den eigenen Schultern liegt, machen die Girls das mal schön unter sich aus.
Mit Lichtschwertern.


Youtube Direktlichtschwert

Ein Werbeclip für das fiktive Parfum „Saber“. Tagline: „Unleash the Force within you“.

 
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Geschrieben von am 11. April 2009 in Fun, Webvideo

 

Fragen des Tages

  • Ich bin jetzt doch, und das recht fix, beim magentanen Riesen gelandet. Zunächst mit einem Übergangsvertrag, in drei Monaten dann was anderes. Siehe da, bei der Telekom ist es sogar möglich, dass für einen Firmenanschluss ein Zeichnungsberechtigter eingetragen wird. Bei ePlus musste ich IMMER eine Kopie des Handelsregisterauszugs mitschleppen oder faxen wenn ich was wollte. Je-des-mal. Unprofessionell, sowas. Ich bin jetzt glücklicher Kunde bei der T-Mobile. Uh. Ist das eigentlich schon ein Oxymoron?
  • Das Kleine Gelbe AutoTM trägt jetzt seine Sommerschuhe. Gespräch zwischen Kunden in der Werkstatt belauscht. Tenor: „Jaja, Sommerreifen sind IMMER lauter als Winterreifen“. Bei mir nicht. Sind meine Reifen kaputt? Oder mein Gehör? Oder waren die Kunden N00bs?
  • Im Elektronikmarkt an der Kasse fordert die Kassiererin, nennen wir sie mal Mandy, von einem sichtbar über dreißigjährigen Kunden den Perso, weil er ein Spiel mit USK 18 kaufen möchte. „Wir sollen jetzt genauer kontrollieren, wegen Amoklauf und so. Ich finde ja eh, das solche Spiele verboten werden sollten“. Klar, Mandy, zum Glück interessiert 1. Deine Meinung nicht und 2. blinkte Deine Kasse auch schon VOR Winnenden bei USK-/FSK-18 Artikeln wie ein Weihnachtsbaum und forderte so Kontrollen. Diese bei einem Mann mit Glatze und Kind an der Hand durchzuführen ist dennoch albern. Oder?
  • Ach ja, und ich bin zu dumm um Blumenpötte zu kaufen. Aber das ist eine andere Geschichte. Interessiert die jemanden?
 
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Geschrieben von am 10. April 2009 in Gnadenloses Leben

 

Wiesels große Reise, Woche 33 & 34: Familienwiesel

Und wieder ist die Zeit einfach so vorbei gerauscht – der letzte Wieselsachstandsbericht ist schon wieder viel zu lange her. Ja, ich komme leider nicht so häufig zum Schreiben vom Wieselbeiträgen wie ich gerne würde.

Was gibt es zu erzählen? Nun, z.B. das das Wiesel in Mitten ins Herz noch eine schöne Zeit hatte – gemeinsam mit Anita hing es poetischen Gedanken nach und tollte mit neuen Spielkameraden umher, wenn es nicht gerade seiner neuen Leidenschaft für Natursendungen fröhnte:


Bild: Anita

Turnübungen mit neuen Freunden

Turnübungen mit neuen Freunden


Bild: Anita

Der Abschied war sentimental, aber irgendwann musste das unstete Blogwiesel wieder auf Reisen gehen. So verliess es Anita und ihre Familie in unbekannte Richtung. Nach einer kurze Reisezeit tauchte es wieder auf – Mitten in Deutschland, in Wiesbaden, im Familienblog der kleinen Finja und ihrer Eltern. Finja ist ebenfalls erst 7 Monate alt und schon jetzt großer Wieselfan. Na, aus dem Kind wird was Ordentliches!

Liebe Finja-Familie, ich linke hier mal einige Eurer tollen Bilder hinein. Wenn Euch das nicht Recht ist, sagt bitte Bescheid:

Das Wiesel wurde herzlich empfangen und durfte, nachdem man sich kurz beschuppert hatte, gleich mit auf Finjas allererstes Picknick.

Gleich ist die Hand ab... Nein, nur Spass - das Wiesel schnuppert halt gerne

Gleich ist die Hand ab... Nein, nur Spass - das Wiesel schnuppert halt gerne


Bild: Mama-Finja-Papa

Wo hat das Wiesel eigentlich diesen tollen blauen Schal geklaut?

Finjas erstes Picknick. Später wird sie sagen können: Und das Wiesel, das war dabei!

Finjas erstes Picknick. Später wird sie sagen können: Und das Wiesel, das war dabei!


Bild: Mama-Finja-Papa

Einige Tage später buk das Wiesel tatsächlich…Muffins. Hm! Die kennt es von zu Hause – und versuchte prompt welche zu stibitzen….

Wiesel und Muffins - man SIEHT förmlich die Gier in seinen Augen.

Wiesel und Muffins - man SIEHT förmlich die Gier in seinen Augen.


Bild: Mama-Finja-Papa

Ich bin schon sehr gespannt, was das Wiesel bei Finja und ihrer Familie in Wiesbaden noch alles erlebt.

Kleiner Blick über den Tellerrand:
Frau Welt des Wissens verfügt nun über DoppelPuschelPower und ist gerade auf Reisen. Die empfehlenswerte Dokumentation „Puscheltours“ ist sehr anschauenswert und natürlich im WdW-Blog zu finden. Highlight: Das Wunderbare Wiesel würgt Drachen, bis sie grün sind:

 
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Geschrieben von am 9. April 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Aaaaah…

….vier freie Tage.
Beginnend JETZT.
Ich werde mich sowas von erholen, das wird´s gar nicht geben. Notfalls mit Gewalt.
Ist alles durchgeplant. Für jetzt steht Entspannung in der to-Do.
GNnnnnnmh.

 
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Geschrieben von am 9. April 2009 in Ganz Kurz

 

Nicht-Twittern

Ich halte Twitter bekanntlich für eine Seuche.

Für alle, die Twitter noch nicht kennen: Das ist ein ständig nicht erreichbarer Webdienst mit zweifelhaften Datenschutzbestimmungen, dafür wird man regelmäßig mit Sicherheitslücken bedacht. In diesen Dienst können Nutzer kurze Lebenszeichen, sog. Tweets, eingeben. Kurz meint: Maximal 140 Zeichen.
Diese Kurznachrichten erscheinen dann auf der Twitterseite des Nutzers.

So weit, so gut. In der Praxis scheinen Tweets hauptsächlich aus inhaltsfreien Trivialmeldungen zu bestehen z.B. die Beschreibung der gerade eingenommenen Mahlzeiten („Kantine war heute wieder lecker. Frikadelle mit Pampe.“), was man gerade in der eigenen Nase gefunden hat („Boah. So wie meine Nase läuft, kommt bald Gehirn mit raus“) oder wo es wohl was im Sonderangebot gibt („Sonderangebot : Liebespuppe Jasmine“).
Nunja.

Kaum hat man sich einen Twitter-Account zugelegt, kleben einem Follower am Arsch. Das sind Leute mit eigenem Twitter-Konto und zu viel Zeit, die die Tweets von anderen abonnieren und ihnen damit quasi bei der Verrichtung der täglichen großen und kleinen Geschäfte folgen.

Den meisten Twitterern geht es um die Gewinnung möglichst vieler Follower, um so ein eigenes pseudo-soziales Netz aufzubauen, in das man dann seine Trivialitäten, Befindlichkeiten („Die kalten Ravioli waren sehr lecker, werden aber wohl Blähungen übelster Art verursachen. Ich hoffe, ich überstehe die Nacht….“) und Fragen („Weiss jemand, wo es die Liebespuppe Jasmin im Sonderangebot gibt?“) hineinrufen kann.

Ich warte nur darauf, dass allen frenetischen Twitter-Nutzern irgendwann aufgeht, wie albern das Ganze eigentlich ist, und sie sich schamerfüllt davon distanzieren.

Ich twittere NICHT, und das tue ich hier. Sinn und Zweck meines Nicht-Twitterns ist primär der Erkenntnisgewinn über einen Dienst, der aktuell gehypt wird wie zuletzt der schnarchlanweilige Rohrkrepierer Second Life.

Wie lange ich noch Nicht-Twittern werde weiß ich nicht. Momentan muss ich erst einmal versuchen möglichst viele Follower loszuwerden.
Was gelegentlich zu Irritationen führt, gebärden die sich doch wie eine Horde Schafe.

„Ihr seid alle Individuen! Und jetzt hört auf mir zu folgen!“ – beliebtes Zitat von Monty Python. Reaktion des durchschnittlichen Twitter-Followers darauf: Interessiertes Glotzen und freundliches wiederkäuen.

Na, die werden schon sehen. Spätestens, wenn ich meine Spezialentwicklung, einen Tweet, der beim Lesen erblinden lässt, fertig habe, werden die ganz schön dumm gucken.
Hehe.

Ich werde hier berichten wie die Followervergrämung läuft.
Bitte folgen Sie mir bis dahin NICHT auf Twitter. Nicht mal unauffällig.

 
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Geschrieben von am 8. April 2009 in Fun, Internet

 

Digital Camouflage

„Digitale Tarnmuster“ sind Pixelwolken, die das Militär neuerdings auf Klamotten druckt. Diese Nicht-Muster sind angeblich so berechnet, dass sie das Auge des Betrachters optimal verwirren und sich in Hintergründe einpassen.

Nun, es funktioniert.

digitarn1

digital2

Fragt sich nur: Was für einen taktischen Vorteil bietet die Tarnung als Couch?
Ich mustere Sofa neuerdings ja eher skeptisch.

 
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Geschrieben von am 7. April 2009 in Ganz Kurz

 

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