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Monatsarchiv: Mai 2009

Mysterium

Draußen geht gerade die Welt unter, der Regen schlägt die Blätter von den Bäumen, und zum wiederholten Male sitze ich hier und grübele: Warum geht ein PC mit einem monstermäßigen 550 Watt Netzteil beim Syncen mit einem iPod Touch mit einem *KLICK* einfach aus?
Er stürzt nicht ab, er geht einfach aus.

Hat irgend jemand eine Idee?

 
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Geschrieben von am 15. Mai 2009 in Gnadenloses Leben

 

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Burn, Baby, Burn

Es gibt so winzig-kleine Dinge, die ich einfach mag.
Z.B. wenn man unter dem Win-Thunderbird Mails mit „j“ als Junk markiert und daraufhin hinter der Mail ganz kurz ein Flammensymbol auflodert, während sie in den Spamordner verschoben wird.
Bratz! – und weg.
Müllverbrennung in der virtuellen Welt.

 
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Geschrieben von am 15. Mai 2009 in Berufsleben

 

Alles Essig

Putzen ist, nun, nicht so meins. In meinem Junggesellenbadezimmer gab es durchaus versteckte Ecken, die, meh, noch nie von mir geputzt wurden.
Gab.
Vergangenheitsform.

Die Haut schält sich, in drei Fingern habe ich kein Gefühl mehr und das Hirn ist beduselt und sieht bunte Farben ob der Reinigungsmitteldämpfe. Ausserdem müffelt alles nach Essigreiniger.

Essigreiniger! Das klingt nach Oma und kann keineswegs mit den tollen Namen aktueller Chemiepansche mithalten. Bref oder Harpic Max oder Cilit Bang klingt doch schon nach wir sprengen den Dreck weg. Aber abseits des Marketinggetöses wirkt doch nichts so gut wie Omas guter, alter Essigreiniger.

Also: Es ist vollbracht. Das Bad ist grundgereinigt.
Hat ja auch nur zig Stunden gedauert. Und für Eingeweihte: Es wurden ausschließlich rosa Lappen verwendet.
Ein wenig Stolz bin ich ja schon.

 
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Geschrieben von am 14. Mai 2009 in Gnadenloses Leben

 

Review: Star Trek (2009)

Star Trek und ich
Früher, also, ganz früher, fand ich die alte Star Trek Serie supi. Das war zu entschuldigen, denn ich war erst ca. 6 Jahre alt. Wenn es nicht spannender war im Wald mit Stöcken zu spielen, hockte ich also einmal in der Woche vor dem TV und beguckte fasziniert diesen Cäpt´n Kirk, den bösen Mann mit den komischen Ohren und Dingen die Piiiu-Piiu machten.

Der Zustand hielt nicht lange an, schon wenige Jahre später fiel mir auf, dass man die alte Serie eigentlich nicht gut finden durfte: Doofe Drehbücher, Macho-Rumgemache des Captains, halbnackte, willige Weiber und schlechte Gummiattrappen-die-Piiiu-Piiiu machen sind als tragende Elemente einer Serie fast eine Beleidigung für die Zuschauer.

Dann kam The next Generation ins Fernsehen. Ich liebte diese Serie, lediglich mit Zottel-Riker und dem Troi-Hasi bin ich nie wirklich warm geworden, wohl auch, weil diese Charaktere stets wie ein Zugeständnis an Fans der alten Serie wirkten.

Die Folgeserien Deep Space Nine dümpelte vor sich hin, bis Commander Sisko sich endlich die Wolle vom Schädel schabte und der Krieg mit dem Dominion begann – hier wurden große Geschichten erzählt, und das war gut so.

Ohne Eier gegen die Wand
Diese Größe hat die Voyager mitsamt ihrem unausstehlichen Führungsriege nie erreicht, und auch Enterprise ist da auf halbem Weg stecken geblieben.

Im Kino war es nicht viel besser: Bisher funktionierte auf der großen Leinwand kein Star Trek-Film. Entweder waren die Kinofilme strunzlangweilig, nur für Insider zu verstehen oder so gequält auf lustig getrimmt, dass es weh tat (man erinnere sich an die 80er-Klamotte Zurück in die Gegenwart aka Rettet die Wale, uh). „Aber was ist mit First Contact?! DER war gut!“ höre ich jetzt schon die erbosten Fanboys/-girls schreien. Ja, liebe Trekker, First Contact war nicht schlecht. Für Leute ohne Star Trek-Vorbildung war der aber kaum verständlich. Zu viel wurde da vorausgesetzt: Wer sind die Borg, was ist ein Warpantrieb, warum ist die Sternenflotte wichtig, was hat der Sicherheitsmann für komische Höcker auf dem Kopf?

Die Produzenten Brannon und Braga hatten bei den letzten TV-Serien schlicht keine Eier in der Hose, und durch das stetige klein-klein in Kombination mit beschissenen Kinofilmen haben sie das Franchise über Jahre hinweg, quasi in Zeitlupe, gegen die Wand gefahren. Man hätte ihnen die Vernatwortung für Star Trek eigentlich nach der 2. Staffel TNG mit Gewalt abnehmen müssen.

Ich mochte Star Trek wirklich mal überaus gerne. Hey, als Geldanlage habe ich irgendwo noch sprechende Figuren der TNG-Crew originalverpackt rumliegen. In 30 Jahren machen die mich die reich.
Als kritischer Fan musste ich aber nach Nemesis und Enterprise auch sagen: Gut, dass jetzt erst mal Schluss ist. Die sollen sich mal alle eine Auszeit nehmen und sich überlegen, wie man Star Trek vernünftig gestalten kann.

Die Stärken von Star Trek war immer die Erzählung im Fernsehen. Entfaltung und Auslotung der Charaktere, Erzählung von großen Handlungsbögen, Entwurf von großen Visionen. Für sowas braucht man Zeit, das bekommt man in einem Kinofilm nur schlecht hin.

Der Film, das Reboot, Gähn
Und nun also der Reboot von Star Trek im Kino? Und das ausgerechnet mit Kirk und Spock? Und dann noch als Jugendliche? Das weckt unangenehme Erinnerungen an den ewigen Nervenarsch Wesley Crusher oder die Kadetten-Schnarchnase Jake aus DS9. Statt vernünftiger Weiterentwicklung des Trek-Universums zwei Schritte zurück. Ist das eine gute Idee?

Nun, um ehrlich zu sein ist es die einzige Idee des Films: Wir setzen alles auf Null, werfen den ganzen Quatsch um die Föderation der Planeten, Borg und wiesiealleheißen weg und machen einen Film, den man auch dann sofort verstehen kann, wenn man sich noch nie mit Star Trek beschäftigt hat. Kein Technobabble, keine philosophischen Ausführungen, keine Parallelen auf Politik und Gesellschaft, und sogar auf den Großteil des klassischen Star Trek Unterbaus (Föderation der Planeten, etc.) bzw. des moralischen Überbaus (Gutmenschentum, erste Direktive) wird verzichtet.

Klar sind echte Trekker davon angepisst – ihr ganzes, jahrelang angeeignetes Wissen ist hier nutzlos, der Sonder-Geek-Status der Geheimloge der Trek-Fans ist verloren. Dieser Film will neue Zielgruppen erschliessen und eine neue Generation für Star Trek begeistern. Das tut er, ohne Rücksicht auf die alten Fans – die gehen sowieso ins Kino, und sei es nur, damit sie was zum Jammern haben.
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Geschrieben von am 14. Mai 2009 in Film, review

 

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Zum ersten Mal: Ein ECHTER Notebook-Computer

Ebook-Reader? E-Ink? Electric Paper?
Ales kalter Kaffee. Insbesondere das, was uns seit Jahren als Notebook verhökert wird.
DAS HIER ist der erste ECHTE Notebook-Rechner der Welt:

Update: Das Video ist über Youtube nicht mehr öffentlich zugänglich. Man findet es auf der Seite der Künstlerin: http://www.evelienlohbeck.com/noteboek.html

 
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Geschrieben von am 13. Mai 2009 in Fun, Webvideo

 

Strukturiert

Wenn ein Bewerber zu Beginn eines Vorstellungsgespräch erst einmal mehrere, in Mikroschrift bedeckte Blätter vor sich hinlegt, wirkt das auf den potentiellen Arbeitgeber ungewöhnlich.

Aber warum nicht, wenn man mit Notizen für sich selbst in eine solche Stresssituation reingeht, hat man zumindest das Gefühl, ein wenig Struktur und Dinge, die einem wichtig sind, bei Bedarf nachschlagen zu können. In einem Vorstellungsgespräch ist jeder nervös, von daher ist auch für schriftliche Notizen das Verständnis da.

Wenn der Bewerber allerdings bei Auflockerungsfragen, z.B. nach den eigenen Hobbies/Freizeitaktivitäten, erst minutenlang nach der passenden Antwort in den Notizen suchen muss, dann hinterlässt das schon einen sehr… schrägen Eindruck.

 
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Geschrieben von am 12. Mai 2009 in Berufsleben

 

Mein erstes Auto: Volvo GL 343

Rüdiger hat neulich so schön über sein erstes Auto berichtet – etwas, dass ich auch schon länger mal vor hatte. Nun passt ein solcher Beitrag schön in die Reihe, die Dreibein begonnen hat, und ich bekomme endlich den Hintern hoch mit meiner Bloginternen Reihe „Meine Schrottkisten“ „meine Fahrzeuge“ anzufangen. Ich bin kein Autofreak und definiere mich nicht über das, was mich durch die Gegend schuckelt. Aber an Fahrzeugen hängen Erfahrungen und Erinnerungen, und die sind es durchaus wert dokumentiert zu werden.

Mein erstes Auto war nicht mein erster motorisierter Untersatz. Ich war mit Leib und Seele Biker, meiner Honda wurde HIER schon gehuldigt. Aber Moppedfahren im Winter ist doof, weshalb wir damals die Tradition der Winterautos fröhnten. Man kaufte im Spätherbst ein altes Auto für ein paar hundert Mark, fuhr das bis April und verkaufte es dann wieder. Oder man brachte es gleich in die Presse. Ja, damals ging sowas.

Ich war 18 und es war Spätherbst, als die Honda und ich durch das Leinetal brausten. Auf einer Wiese bei einem Bauernhof sah ich plötzlich IHN. Einen waschechten Volvo der 340er-Serie, im Prinzip der kleine Bruder der damals überaus beliebten Kombi-Schlachtschiffe. Ich hielt das Motorrad an und beglotzte wie verzaubert den Wagen. Ich wusste, was das für ein Wagen war. Einer meiner Klassenkameraden fuhr einen solchen Volvo, und mal abgesehen davon, dass der Kollege nicht mehr alle Latten am Zaun hatte, hatte ich die Kiste schon kennenlernen dürfen und wusste was sie konnte.

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Quelle: Volvo-Werbung. Hier der DL 345, die Fünftürer-Luxus-Version

Es handelte sich um einen Volvo GL 343, ein recht skurriles Fahrzeug. Das fing beim Motor an, der von Renault stammte und dem TÜV bei der AbgasSonderUntersuchung (die hiess damals noch so, heute heisst sie AU) die Tränen in die Augen trieb. Grund: Der Vergaser war geschwindigkeitsabhängig über ein System von zwei Klappen gesteuert. Er liess ich schlicht nicht per Hand einstellen, dass ging nur im Werk. Beim Fahrwerk gingen die Merkwürdigkeiten weiter, denn der Wagen war hinten über Kutschenfedern und nicht über normale Öldruckstoßdämpfer gefedert. Das erlaubte in Kombination mit dem Heckantrieb spektakuläre Kurvenfahrten – allerdings war das auch spektakulär gefährlich, wenn man nicht wusste, was man tat. Und ich kam frisch aus der Fahrschule. Aber dazu weiter unten mehr.

Auch am Rest des Fahrzeugs hatten die Ingenieuere ihre Fantasie angestrengt. Die Rückbank war 15 Zentimeter höher als die Vordersitze, man thronte also im Font. Die Belüftung kannte einzeln einstellbare Klimazonen (rechts, links, hinten). Das Reserverad war unter der nach vorne öffnenden Motorhaube versteckt, der Kofferraum dadurch riesig. Bequem war der Volvo auch: Standardmäßig waren beste Recarositze verbaut, eine Wohltat für den Rücken, besonders nach langen Arbeitstagen.
Und schwer war der Wagen. Woher das kam, durfte ich später auf die unsanfte Art erfahren.

Ich weiß nicht mehr, ob der Wagen an jenem Tag im Spätherbst 1993 schon zum Verkauf stand oder ob ich die Bauern überredet habe. Ich kann mich echt nicht mehr erinnern.
Ich weiß nur noch, dass ich an jenem Nachmittag nach Hause kam, und meinen Eltern freudestrahlend berichtete, dass ich gerade für 1.000,- Mark mein erstes Auto gekauft hatte und wir das so bald wie möglich abholen müssten.

Die Reaktionen waren harmlos desinteressiert. Meine Eltern sind herzensgute Menschen, die nie viel Geld hatten. Wenn ich etwas haben wollte, dass über den Grundbedarf hinausging, so musste ich mir das selbst erarbeiten. Und das tat ich, seit ich 14 war. Mit 18 bastelte ich gerade an meinem Abi rum und hatte nebenbei vier Jobs, was mir eine Liquidität in einer Höhe einbrachte, von denen Auszubildende nur träumen konnten. Meine Eltern wussten also, dass ich ihnen mit dem Autokauf nicht auf der Tasche liegen würde, und deshalb war es ihnen mehr oder weniger egal. Mein Vater war nur froh, dass ich meine ersten Unfälle mit meinem eigenen Auto und NICHT mit seinem machen würde. Das entrüstete mich zwar nicht wenig, aber er sollte recht behalten – der Volvo hatte einiges zu erleiden.

volvo-343

Nach 4 Jahren trennte uns der TÜV. Die Bodenbleche waren durchgerostet. Der Wagen stand noch fast 11 Jahre bei meinen Eltern, weil ich mich nicht davon trennen wollte. Und zu geizig war, einen Abschleppdienst zu bezahlen.
Gott, habe ich den Wagen gemocht.

Hier die besten Anekdoten rund um den Volvo:

Der alte Mann und der Graben
Bereits nach wenigen Wochen legte ich ihn auf die Seite – die Kombination aus ungewohnt starken 75PS (aus der Fahrschule kannte ich nur die Kraft von 50 Diesel-PS, das ist kein Vergleich), den Blattfedern, dem Heckantrieb und Rauhreif auf Kopfsteinpflaster beförderten uns postwendend in einen Strassengraben. Währen ich noch fluchend aus dem Graben kletterte, stand plötzlich ein älterer Mann am Strassenrand, grummelte was von „schon wieder einer“ und verlangte Geld. Dann zog er los und holte seinen Trecker. Der Rand des Grabens war gespickt mit Resten von Radkappen und Bruchstücken von Scheinwerfern und Außenspiegeln – anscheinend machten an der Stelle dauernd Autos einen Abgang, was dem Alten eine lukrative Einnahmequelle sicherte. Der Trecker zerrte den hilflosen Volvo schnell aus dem Graben. Er kippte zurück auf seine vier Räder und war wieder fahrbereit. Schaden: Ein abgerissener Spiegel auf der Beifahrerseite. Sonst nichts. Nicht mal ein Kratzer.

An einen Baum gesetzt
Einen großen Schreck jagte mir einmal meine Mutter ein. Sie wollte den Volvo umparken – und kam und kam nicht wieder. Plötzlich stand sie atemlos vor mir „Ich habe Deinen Wagen vor einen Baum gefahren…“ „WAS?!“ „…ja, bis 10 cm davor, und jetzt bekomme ich den Rückwärtsgang nicht rein!“

Später setzte ich den Wagen rückwärts gegen einen Baum. Der Baum fiel um. Der Wagen hatte eine Beule im Stossfänger. Das die von einem Baum war, erzählte ich der Pelzmanteltragenden Mercedesfahrerin nicht, die mir an einem Stopschild hinten reingefahren war. Das gab immerhin 750 Mark von ihrer Versicherung. Party!
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Geschrieben von am 11. Mai 2009 in Historisches

 

Europawahl

Am 07. Juni darf wieder gewählt werden, diesmal geht es um die Direktwahlen für das Europaparlament. Natürlich werde ich da hin gehen, den Wählen ist die vornehmste Bürgerpflicht. Und sei es nur, damit ich später sagen kann: „DIE Nasen habe ICH nicht gewählt, hättet ihr doch nur auf mich gehört“.

Schön und gut, aber wer bitte hat die Zeit, sich durch die Wahlprogramme von 32 Parteien zu kämpfen, um zu wissen was wählbar ist?

Zum Glück gibt es dafür den Wahl-O-Mat. Der hat 38 Thesen gespeichert, denen man eine eigene Bewertung verpasst. Nach diesem Multiple-Choice-Prozedere kann man die eigene Position mit denen der Parteien vergleichen und findet so diejenige, mit der man am meisten Übereinstimmungen erzielt hat.

Schöne Sache, und seriös: Dahinter steckt die Bundeszentrale für politische Bildung. Zum Wahl-O-Mat geht es hier.

 
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Geschrieben von am 11. Mai 2009 in Service

 

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Tradition gebrochen

Eine der unschöneren Traditionen im Hause Silencer: Die Einkommenssteuererklärung wird erst kurz vor Ablauf der Frist hektisch zusammengefuckelt und am 31.05. gegen 23.59 Uhr in den überquellenden Drive-In Briefkasten des Finanzamts geworfen.

Dieses Jahr nicht. Dieses Jahr habe ich mich an einem schönen Sonntagnachmittag durch diesen Mist gekämpft. Drei Wochen vor Abgabetermin! Nun ist alles Fertig, die Daten wurden sogar schon übermittelt.
Diesen Kram vom Tisch zu haben fühlt sich… gut an.

 
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Geschrieben von am 10. Mai 2009 in Ganz Kurz

 

Schöne Mash-Ups (8): Star Wars vs. Snatch = Snatch Wars

 
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Geschrieben von am 10. Mai 2009 in Ganz Kurz

 

Twitter, Schweinepest & Wiesel-/Eulengrippe

Und, OMG, das Wiesel und EuleTM twittern nun auch schon. Errrrhh & WTF.

 
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Geschrieben von am 9. Mai 2009 in Fun, Internet

 

Das Ende der Woche…

…ist wie eine kleine Oase mitten in der Wüste.

Ich schleppe ich mich in den grünen Hain, gebeutelt und erschöpft und innerlich halb tot.
So viel hätte ich noch vorgehabt. An diesem Freitag ist zudem so viel passiert, über das es sich zu schreiben lohnen würde: Die Zensurpetition ist durchgekommen, die Elektronik des Kleinen Gelben AutosTM wurde mittels eines Haushaltstuchs repariert und Minister Schlechtenberg wird zum Suppennazi.
Aber ach, für heute falle ich erst einmal in tiefen Schlaf – die Woche hat Spuren hinterlassen, und das Erwachen wir nichts Gutes verheißen. Zu schwere Entscheidungen sind entgültig gefällt worden.

 
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Geschrieben von am 9. Mai 2009 in Ganz Kurz

 

Vaporware vaporisiert

Nach 12 Jahren Ankündigunszeit steht nun fest: Der Duke ist tot.
„When it´s done“ wird uns als geflügeltes Wort und Synonym für „Deadlines interessieren uns nicht“ in Erinnerung bleiben. RIP, Nukem. Dir trauern nur die Macher von Vaporware Awards hinterher.

 
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Geschrieben von am 7. Mai 2009 in Game

 

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Nicht alles, was im Internet steht, ist wahr.

Ja, wirklich! Das musste ich heute auf die harte Tour lernen. Schade, und dabei hätte ich so gerne an die H1Z1-Zombie-Schweingrippe geglaubt.

Das im Netz manchmal unwahre Dinge stehen, ist mir aufgegangen als ich den folgenden Lexikoneintrag zu Wieseln gelesen habe:

Wiesel
Als Wiesel (lat. wiselum = wiesel) werden Dinge bezeichnet die aussehen, riechen, sich anhören und sich verhalten wie Wiesel. Das wohl bekannteste Wiesel ist Pocahontas. Erfunden wurde das Wiesel von Gunther Herrmann Wiesel. Ursprünglich war sein Plan das als Raubtier verkleidete Wiesel als Dosenöffner zu verkaufen. Aber es misslang ihm, da sein gemeiner buckeliger Buttler Igor seine Idee klaute und Dosenöffner als Dosenöffner verkleidet auf den Markt brachte.

Erscheinungsbild
Das Wiesel ist ca 2-3 Meter lang (Abweichungen möglich) und hat einen Fischartigen Schlangenkörper. Die Ohren sind vergleichsweise sehr ausgeprägt und können bis zu 200 km weit hören. Die Schnurrbarthaare sind lila eingefärbt und riechen Wärmeunterschiede von bis zu 2 Grad Fahrenheit. Das Wiesel hat 3 Beine die alle unterschiedlich lang sind:
- Links Mitte: 45 cm
- Rechts Hinten: 21 cm
- Hinten Oben: 10,7 cm
Das Wiesel hat keine Nase und 3 Augen. Davon nehmen 2 Lichtverhältnisse wahr und eins berechnet den Weg zum nächsten McDonalds. Das typsche Geräusch eines Wiesels kann man sich vorstellen wie eine Wasserstoffexplosion

Verbreitung
Das Wiesel lebt häufiger in der Kanalisation größerer Städte. Hauptsächlich ernährt sich das Wiesel von kleinen Kindern (bis 3 Jahre) und hält sich oft in der Nähe von Autobahnausfahrten auf.

Quelle: http://www.stupidedia.org/stupi/Wiesel

Also mal ehrlich, SO JA NUN NICHT!
Wie kann man sich so einen Müll zusammenschreiben? Ich meine, die Beinlängen stimmen doch hinten und vorne nicht, dass weiß jeder, der schon einmal ein Wiesel gesehen hat.

Liebe Leserinnen und Leser, bitte helfen Sie mit den Eintrag zu Wieseln korrekt zu gestalten. Da es sich um ein Wiki-basiertes Projekt handelt, kann jedeR am Artikel mitschreiben. Insbesondere ein Abschnitt zur Puscheligkeit und zum Blogwiesel fehlt noch.

 
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Geschrieben von am 7. Mai 2009 in Wiesel

 

Nach Zensurursula: Zensurbrigitte?

Gerade bei Heise gefunden: Ein Bericht über unsere Justizministerin Brigitte Zypries, in dem sie über Googles Digitalisierungsprojekt sinniert:

Das Beispiel zeigt für die Ministerin, „wie notwendig ein starkes Urheberrecht ist“.
(…)

Angesichts der „zahlreichen Verletzungen des geistigen Eigentums im Internet“ fragte sich die Ministerin auch, ob beispielsweise eine stärkere Regulierung des Netzes erforderlich ist. So werde es die Politik sicher „die nächsten Jahre beschäftigen“, was aus den geplanten Sperren kinderpornographischer Seiten „folgen wird“, schloss sie eine Ausweitung auf illegale Angebote geschützter Werke zumindest nicht komplett aus. Eventuell sinnvoll sei zudem eine „partielle Einschränkung der Anonymität im Internet“, um etwa „Schüler in Chat-Räumen“ besser zu schützen.


Quelle: Heise Online, Hervorhebung: S.

Das Gesetz für die Internetsperren ist nicht mal durch, da wird schon schamlos über eine Ausweitung der Zensur zugunsten von Rechteinhabern mit ihrer starken Lobby nachgedacht. PR-technisch nicht schlau, dieser Ausblick in die Zukunft.

Noch einmal der Aufruf: Tut JETZT etwas gegen diese dunklen Politikervisionen und beteiligt Euch an der Bundestags-Petition gegen das Gesetz über Internetsperren! Die braucht 50.000 Unterzeichner, und bis dahin fehlen noch ein paar:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Wohlan, es gilt ein Gesetz zu verhindern und die Zukunft zu gestalten!

 
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Geschrieben von am 7. Mai 2009 in Gnadenloses Leben

 
 
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