Whoah, Tim Schafer macht ein neues Spiel!
Wie, wer Tim Schafer ist? Was ist das denn für eine Frage?
Tim Schafer verdanken wir die besten Adventures, die es je gegeben hat. Er war zusammen mit Ron Gilbert der Mastermind hinter The Secret of Monkey Island. Nach Gilberts Ausscheiden bei LucasArts machte Schafer noch Day of the Tentacle und (meinen persönlichen Favoriten) Grim Fandango. Dazwischen gab es noch das ebenso kultige wie kurze Full Throttle, an dem schon Schafers Affinität zu Heavy Metal erkennbar war.
Nun, Jahrzehnte später, darf Schafer wieder ein Spiel inszenieren. Ein Action Adventure, wie es aussieht. Zur Story ist nicht viel bekannt: Es wird um Eddie, den besten Roadie der Welt gehen, der sich unversehens in einer Parallelwelt wiederfindet, die aussieht, als wäre eine Heavy-Metal-Coverart zum Leben erwacht.
The game begins one night before a gig. As Riggs is tuning a guitar, an accident happens and he starts to bleed. His blood drips onto his cursed belt buckle, which is really a amulet for Ormagöden, „The Fire Beast, Creamator of the Sky, and Destroyer of the Ancient World“.[3] Ormagöden awakes and transports Eddie into a heavy metal and Nordic fantasy inspired alternate history where demons have enslaved humanity. Eddie comes to learn that the fantasy world was created by a race of ancient Titans that left numerous relics and instructions for the following generations behind for them to use to build upon, but neither humans nor demons could decipher their meanings. Only Eddie, due to his roadie skills, is able to make sense of their meanings and can put the Titans’ wisdom to use.
Schön, dass es ENDLICH dann doch funktioniert hat. 20 Tage ohne Mobiltelefon, dass ist in unseren Zeiten schon echt eine Zumutung. Das ich seit heute morgen ein Netz habe ist toll. Das ihr mir nicht die Nummer meiner Mailbox verraten könnt schon weniger. Kommt eigentlich die WAP-Nachricht „Update nötig“ und dieser „Installieren“-Button von Euch? Falls ja, was soll das für ein Update sein? Ein Programm, damit ihr Telefonate mitschneiden könnt? Man hört da ja so einiges, in letzter Zeit…
Und bitte macht die Androhung „In Kürze schicken wir ihnen eine T-Mobile Karte zu“ nicht wahr – die habe ich nämlich schon vor 10 Tagen bekommen, und sie funktioniert. Also NICHT mit rumfuddeln, ja, T-Mobile? Alles einfach so lassen, nichts anfassen, nicht husten. Sonst fällt wieder alles in sich zusammen.
Noch 12 Stunden, dann werde ich mich selbst davon überzeugen können, ob die Kritiken zutreffen.
Langjährige Star Trek Fans klagen schon über den Film:
- Der Film enthält einen sinnvolle Story
- William Shatner spielt NICHT James T. Kirk
- Die Effekte sind gut
- Es gibt keinen endlosen Tech-Talk
- Es gibt keinen Pseudo-Parabel-Toleranz-Überbau
- Die Schauspieler sind GUT
- Man kann die Klingonen verstehen OHNE wirklich Klingonisch gelernt zu haben
- William Shatner spielt NICHT James T. Kirk
Das kann nicht Star Trek sein!
Diese Kritikpunkte hat The Onion Network auf der Strasse eingefangen. Money Quote:
„Fans felt that Star Trek BELONGED to them. But the Studio turned it in something the people actually like.“
Sehr spassig:
Na, mal sehen. Den Trailer halte ich ja für das Schlechteste, was ich seit langem gesehen habe. Die klassische Trek-Serie darf man nur gut finden wenn man 6 Jahre alt ist. Die Charaktere, von Kirk über Spock bis hin zu Scottie sind allesamt Grütze. Alles, was J.J. Abrams bisher ablieferte, hatte doch riesige Macken.
Mal gucken, ob der neue Star Trek mich überzeugen kann. Würde mich wundern.
Die Regeln sind denkbar einfach: Machen Sie bitte mindestens einen Vorschlag, wie die Puscheligkeit in der Welt weiter verbreitet werden kann, und werfen Sie dann an mindestens einen Blogger weiter.
Nette Idee. Aber ich mache keine Vorschläge.
Ich handele.
Zunächst: Ich werfe dieses Stöckchen an Frau Zimtapfel weiter.
Nun zur Puscheligkeit: Ich will mich ja nicht selbst loben, aaaaaaber: Ich habe die Puscheligkeit erfunden. Danach habe ich sie abgepackt, und zwar in Wieselform. Und das habe ich auf eine Mission zur Verbreitung von Puscheligkeit auf die Blogwelt losgelassen, wo es von Stund´ an dafür sorgte, das das Wohlbefinden der Menschen zu heben und ihr Leben ein Stück weit besser zu machen.
Die positiven Effekte von Wieseln werden gemeinhin unterschätzt. In Kürze wird die Welt das volle Potential erkennen, denn das Wiesel findet gerade ein Mittel gegen dieses Schweinefieberdings:
Die Medien haben mit ihrer Panikmache nicht übertrieben: Es wird tatsächlich alles schlimm-schlimm-schlimm wegen dieser Schweinegrippe. Schlimmheit in geradezu apokalyptischen, noch nie dargewesenen Ausmaßen.
Die neueste Schreckensmeldung: Die BBC meldet, dass London evakuiert wird. Grund: Es wurde eine Mutation des Schweinegrippeerregers gefunden. H1Z1, so die Bezeichnung, verfügt über erstaunliche Merkmale:
Similar to a scare originally found in Cambodia back in 2005, victims of a new strain of the swine flu virus H1N1 have been reported in London.
After death, this virus is able to restart the heart of it’s victim for up to two hours after the initial demise of the person where the individual behaves in extremely violent ways from what is believe to be a combination of brain damage and a chemical released into blood during “resurrection.”
The World Health Organization (WHO) has raised the alert to phase six, its highest level, and advised governments to activate pandemic contingency plans.
Mit anderen Worten: H1Z1 produziert Zombies!
Hier geht es zur Website der BBC News mit der entsprechenden Meldung: EU quarantines London in flu panic
Und hier ein Screenshot, der beweist, dass die Meldung wahr sein muss. Sonst stünde sie ja nicht im Internet.
Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Heute wird das relevanteste Blog der Welt (jahaa, DAS hier) schon ein Jahr alt!
Das hätte ich, ehrlich gesagt, nicht gedacht.
Vor etwas über einem Jahr wurde mir quasi gegen meinen Willen das Blog aufgedrängt. Ich war schon länger am hin- und herschwanken gewesen, ob bloggen was für mich sein könnte. Einerseits hatte ich wirklich meist Spass am Schreiben und hätte wirklich gerne einen privaten Ort gehabt, um Gedanken und Notizen zu verewigen. Andererseits bedeutet so ein Blog auch Verantwortung und will regelmäßig gefüttert werden. Diese Gedanken bewegte ich schon länger in meinem Herzen und sabbelte damit auch gelegentlich die holde Schildmaid zu. Einmal zu oft, wie es in der Nachschau aussieht, denn irgendwann in einer Freitag Nacht legte sie, die gerade selbst frisch auf WordPress eingestiegen war, ein Blog auf meine Mailadresse an.
„Wie soll es heißen?“, fragte sie zwischen Tür und Angel. „Äh…. nenn es doch Non-Stop Action from a different perspective… das ist so lang, dass passt bestimmt nicht in die Kopfzeile,“ war das erste was mir einfiel.
Na gut, es passte doch in den Header.
Jetzt hatte ich also ein Blog. Und was sollte ich da nun reinschreiben? Sollte ich mich auf ein Thema einschießen? Oder ein Berufsblog aufmachen? Argh, ich hatte ein Blog! Hilfe!
Ich fing dann einfach mal an.
Und hörte nicht mehr auf. In den letzten 365 Tagen sind 765 Beiträge entstanden, die von rund 105.000 Besuchern über 4.500 mal kommentiert wurden. Wow. Wer hätte das gedacht? Ich nicht.
Mit der Zeit baute sich sogar eine Stammleserschaft auf – erst nur Schildmaid und Frau Buchstäblich, dann Freunde und Bekannte, dann WordPressnutzer, dann die Welt. Heute lesen hier jeden Tag und regelmäßig mehrere Hundert Personen, von denen ich den Großteil nicht kenne – manche outen sich erst, wenn sie ein eigenes Blogprojekt starten und ich dort plötzlich in der Blogroll auftauche. Andere laden mich plötzlich zu einer Online-Runde Plastik Rock auf der Xbox ein.
Ich bin davon begeistert und auch gerührt, und möchte hier mal ein großes Dankeschön an alle Leserinnen und Leser loswerden, insbesondere an die, die sich die Mühe machen den Quatsch hier zu kommentieren. Gerade mit einigen der regelmäßig hier Kommentierenden hat sich eine Art Blog-Freundschaft entwickelt, und das fühlt sich gut an.
Aber zurück zur Geschichte dieses Blogs: Der Name sollte eigentlich nur ein Platzhalter sein bis mir was besseres eingefallen wäre, aber dann kam die Geschichte mit Herrn Lehmann – und über Nacht war das Blog unter diesem Namen bekannt. Sogar das Fernsehen nahm seinerzeit Kontakt auf.
An Blogcontent mangelte es mir tatsächlich nicht. Der fand sich, bei genauem Hinsehen, an jeder Ecke. Auf der Strasse, ihm Beruf, privat.
Plötzlich war dann auch noch das Wiesel da. Zuerst trieb sich nur im Backend von WordPress rum und liess sich in der Kategorieverwaltung häuslich nieder, bis ich es gnadenlos ins Rampenlicht scheuchte. Der Rest ist Geschichte – das Blogwiesel, das im Juli 2008 auf Reisen ging, ist heute ein weltbekannter Superstar.
Während das Blogwiesel auf Reisen ging, schnappten hier im Blog die Besucherzahlen mal wieder über. Ich hatte mich über die vielen Suchanfragen zu „Woran erkenne ich, dass mein Telefon verboten wird“ lustig gemacht und in einem Serviceartikel ein wenig Aufklärung betrieben. Innerhalb weniger Tage wurde dieses Posting 10.000 mal gelesen.
Eines Nachts im Herbst 2008 frickelte ich dann eine gewisse Kompatibilitätsliste zusammen – um prompt wieder von Besuchern überrannt zu werden. Der Bedarf nach Infos zu Plastik Rock ist riesig und wird von keinem deutschsprachigen (Online-)Medium gedeckt – dieses Blog ist sowas wie das deutsche Info- und Supportcenter für Rock Band und Guitar Hero geworden.
Ja, das Blog hat sich im Laufe des letzten Jahres sehr gewandelt.
Was nach wie vor schön ist: Es gibt keine Festlegung auf ein Thema. Das hier ist meine Spielwiese, mit vielen bunten Blümchen zu allem Möglichen, was mich halt gerade so beschäftigt. Ob das nun Rechenzentrumsbären, dämliche Passatfahrer, dicke-alte-Männer auf Rädern oder Mietursulas sind – alles findet hier Platz.
Und, ganz ehrlich: So schmeichelhaft hohe Besucherzahlen und das zitiert werden in anderen Medien auch sind – viel wichtiger sind mir diejenigen, die hier lesen und sich die Mühe machen Kommentare zu hinterlassen. DAS ist meine wirkliche Motivation weiter zu machen.
In letzter Zeit sind die Kurzgeschichten bzw. die kurzen Geschichten (solche wie Frau Jäger oder die Hände des Grauens) weniger geworden, was einfach an meiner knappen Zeit liegt. So etwas wird es aber bald wieder geben.
Blogbarer Stoff wird mir sobald nicht ausgehen, die Lust am bloggen auch nicht.
Ich finde das gut.
Der Server ist allerdings schneckig langsam. Ob das daran liegt, dass er unter der Last der Abstimmungswilligen schlapp macht, kann ich nicht bestätigen – nur hoffen.
Man kann leider nicht einfach so im Vorbeiflug abstimmen, sondern muss sich zuvor registrieren (Mit Telefonnummer, WTF?). Trotzdem muss man unbedingt daran teilnehmen und abstimmen!
Eine sehr schöne Idee, die auf folgender Theorie beruht: Politiker kennen Webseiten nur von Ausdrucken ihrer Untergebenen. Was den Initiator der Aktion „Politiker Stopp“ zu der Schlussfolgerung führt: Wenn man die Druckfunktion im Browser per CSS lahmlegt, gibt es keine Ausdrucke mehr und die Politiker lassen das Netz in Ruhe.
Gut, diese These ist sicherlich angreifbar, aber den Spassfaktor der Aktion kann man nicht leugen.
Sehr gelungen ist das Stoppschild, dass man zu sehen bekommt wenn man versucht die Seite zu drucken. Darunter steht der folgende Text:
Besonders schön ist der letzte Satz, nachdem das Umgehen der Sperre verboten ist. Ich stelle mir vor, wie beim Nachdenken darüber Reihenweise die Hirne der mit Ausdrucken befassten Beamten explodieren.
Auf der Webseite der Aktion gibt es direkt den Codeschnipsel zum Einbau in die eigen Webseite.
Disclaimer: Der folgende Text ist etwas lang geraten und die Materie ist nur für eine Handvoll Leute interessant. Aber hey, immerhin gibt es Bilder.
Wer dieses Blog regelmäßig liest, hat es evtl. schon gemerkt: Eine meiner liebsten Freizeitgestaltungen ist so ein Fakedingens mit lauter Musik. Ich nenne es gerne Plastik Rock, was nichts mit synthetischen Kleidungsstücken zu tun hat, sondern mit einer Spielekonsole. Vier (oder auch mehr) Leute treffen sich und spielen zu lauter Musik auf Plastikinstrumenten. Das kann einen riesigen Spass machen, wenn man sich darauf einlässt.
Als ich vor drei Jahren damit angefixt wurde, hiess das Spiel der Stunde „Guitar Hero“ – zwei Gitarren zu Hardrock-Musik. Ich trug das Suchtspiel in meinen Bekanntenkreis, wo die Begeisterung wie eine Seuche um sich griff. Ich legte mir eine gebrauchte Playstation 2 zu, kaufte über Ebay das Spiel und ein paar von diesen Instrumentencontrollern. Damit war alles beisammen, seitdem organisieren wir alle paar Wochen ein Treffen der Band, dann wird gerockt.
Die PS2 bereitete mir seitdem wirklich viel Vergnügen. Regelmäßig kamen neue Musikspiele heraus, neben der Guitar Hero-Reihe noch „Sing Star“ (nur Gesang) und „Rock Band“ (Gitarren, Gesang und Schlagzeug).
Auch wenn man der Grafik langsam anmerkte, dass die kleine PS2 keine Hochtechnologie mehr war (immerhin ist sie mittlerweile 9 Jahre alt) für ein Musikspiel zwischendurch reichte sie allemal noch. Es war auch erträglich, dass die Musikspiele oft nur mit großem zeitlichen Abstand für die Kleine erschienen. Konnte ich durchaus mit leben.
Dummer- oder Glücklicherweise hat sich das Vertriebsmodell für Musikspiele gewandelt. Bestes Beispiel ist hier „Rock Band“. Hersteller Harmonix lehnt sich seit dem Release von Rock Band 2 zurück und sagt: „Das Spiel ist so gut, wie wir es nur machen konnten. In absehbarer Zeit fällt uns nichts besseres ein. Ein Rock Band 3 wird es erst einmal nicht geben.“
Aber die Fans brauchen Nachschub, neue Songs, neue Herausforderungen.
Um dieses Verlangen bedienen zu können, setzt Harmonix ganz auf Downloadable Content (DLC). Die Idee: Ein Musikspiel muss nur einmal gekauft werden, neue Songs werden per Download aus einem Webshop hinzugefügt.
Downloadable Content wird vermutlich von chinesischen Leiharbeitern im Akkord zusammengfummelt. Spieler können die neuen Songs im Tausch gegen teuer gekaufte Fantasiewährungen (MicroSoft LivePoints und ähnlicher Quatsch) Online kaufen, während die Hersteller von Musikspielen sich zurücklehnen und über die konstant reinkommende Kohle freuen können.
Dumm nur: Die PS2 hat keine Festplatte, könnte neue Songs also gar nicht speichern. Der Zugang zu Nachschub ist Nutzern auf der kleinen Konsole nur über separat erhältliche Erweiterungen auf DVD zu bekommen. Die sind aber erstens teuer und zweitens sind darauf meist 3/4 der Songs nicht nach dem eigenen Geschmack. Und: In absehbarer zeit wird es vermutlich keine neuen Spiele und Erweiterungen für die PS2 mehr geben.
Aus diesem Grund habe ich schon des öfteren mal mit einer der „großen NextGen-Konsolen“ geliebäugelt. Flüssigere Grafik, schnellere Veröffentlichungstermine, online Content – hach. das hätte schon was.
Was mich bisher stets davon abgehalten hat: Im Laufe der letzten Jahre hat sich so einiges an Investitionen angesammelt.
Neben den zahlreichen Spielen schlugen auch die Instrumente ganz ordentlich zu Buche. Mittlerweile sind rund 850 Euro in Soft- und Hardware geflossen, dafür kann die PS2 nun einen Bestand von mehr als 650 spielbaren Songs vorweisen.
Der Umstieg auf eine neue Konsole fällt dadurch nicht leicht. Sonys Strategie, Rückwärtskompatibilität für etwas zu halten, das nur anderen passiert, macht es auch nicht besser. Read the rest of this entry »
Sorry, hier gibt´s gerade nichts zum Lesen.
Bin gerade viel zu entspannt zum Schreiben.
Habe heute nur ein wenig mit dem UPGRADE und den Gaben von Mensch2.0/Wortkomplex herumgefummelt und ganz doll drüber gefreut, jetzt ist im Garten sitzen und Feeds lesen angesagt.
Hach. So könnte es jeden Tag sein.
…Ab auf die Strasse, demonstrieren.
Muss sein. Aber dran denken: Der Grund der Demo muss stimmen. Hat man dieser Tage eine breite Auswahl: VWs Griff in die Sozialkassen, Zensurursula oder Rechte, die im Anmarsch sind.
Viel Spass.
Auf jeder Demo gilt: Der Grund muss sinnvoll sein.
DAS Forum für Rock Band, Guitar Hero & Co.! Welche Gitarre funktioniert mit welchem Spiel? Wie baue ich mein eigenes Schlagzeug? Hier werde ALLE Fragen von Experten beantwortet : www.plasticrock.de