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Monatsarchiv: Juli 2009

Windows auf dem iPhone?

Könnte man zumindest denken, denn sowas hier kenne ich von Apple-Produkten eigentlich nicht.

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Geschrieben von am 31. Juli 2009 in Gnadenloses Leben, Spielzeug

 

Riesenbulette

Die Lokalpresse war der Meinung, man müsse doch mal Preise für Waren und Dienstleistungen in Berlin, München und Frankfurt mit denen in unserer Provinzstadt vergleichen. Das Ergebnis, mit dem niemand gerechnet hat: Fast alles billiger, hier auf dem Land!!!
Was könnte sie sparen, würde nur die ganze Welt in G-Town wohnen!

Der ganze Artikel ist natürlich von Hinten bis Vorne Mumpitz, beim Lesen habe ich nur darauf gewartet, dass auch noch Paris, London und New York „kritisch“ mit unserem strukturschwachen Sorgenkind verglichen und das Ergebnis aufgeregt beschrieben wird.

Richtig lautes Lachen produzierte dann die folgende Stilblüte:

Würde man sich ein normales Brötchen mit einem Kilo Gehacktem belegen, so wären in G. 7,15 Euro, in Frankfurt hingegen 11,86 Euro zu zahlen.

Und darin sind die Kosten für´s Magenauspumpen noch gar nicht enthalten! :-D
Trotzdem: Ein normales Brötchen mit einem Kilo Mett belegt – das würde ich gerne mal sehen.

 
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Geschrieben von am 31. Juli 2009 in Medienschau

 

Otto: Ja, neee, so nicht

Die Panne bei Otto betraf wohl nicht nur Apple-Notebooks
Über 2.500 Kunden hatten mehr als 6.534 Notebooks der Marken Apple, Acer, Fujitsu Siemens, Medion, HP und Sony geordert.

In einer Pressemitteilung lässt das Unternehmen nun wissen, dass es nicht gedenkt auch nur ein Notebook zu dem Preis zu liefern, wie es in einer Pressemtteilung deutlich macht:

„Allein aufgrund des Eingangs einer Bestellung und unserer Bestätigung, dass die Bestellung bei uns eingegangen ist, ist noch kein Vertrag über den Erwerb eines unserer Produkte zustande gekommen. Wie den Bestellbestätigungen und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Otto zu entnehmen ist, wird ein Kaufvertrag erst mit Zugang der Ware beim Kunden wirksam.“

Wie es sich mit dem Spannungsfeld „im Recht sein“ vs. „öffentliche Wahrnehmung und PR-Desaster“ verhält, kann man gerade gut an der Dienstwagengeschichte um Gesundheitsministerin Schmidt sehen. Das weiß auch Otto und versucht die Wogen durch Bestechung zu glätten:
Jeder Besteller erhält einen Warengutschein in Höhe von 100 Euro mit einem persönlichen Entschuldigungsschreiben, unter allen Bestellern werden 50 MacBook Air verlost.

 
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Geschrieben von am 31. Juli 2009 in Skurril

 

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MicroHooo! Hu?

Microsoft und Yahoo wollen kooperieren.
Na, herzlichen Glückwunsch! Ich wette, in diesen Minuten knallen die Sektkorken – und zwar im Hauptquartier von Google.

Grund: Google ist im Suchmaschinengeschäft die absolute Nummer eins, quasi der ungeschlagene Läufer an der Spitze. Microsoft und Yahoo sind weit abgeschlagen irgendwo im Mittelfeld der anderen Läufer. Beide spielen keine besondere Rolle, was auch an ihrem mittelmäßigen Angeboten liegt. Die, die die beiden nun aufgemacht haben, sieht folgendermaßen aus:

Mittelmaß 1 + Mittelmaß 2 = Spitzenklasse = Googlekiller

Darauf muss man erstmal kommen!
Um beim Bild des Laufens zu bleiben: Da machen nun zwei Läufer mitten im Rennen eine Pause, weil sie sich überlegt haben, dass sie vielleicht doppelt so schnell laufen könnten, wenn der eine sein rechtes Bein an das linke Bein des anderen bindet. Klar, wenn man mit zwei Beinen schon gut unterwegs ist, wieviel schneller muss man dann mit dreien sein?

Ich sage dann mal: Viel Glück, MicroHoo.
Man kann Google quasi bis hier hin kichern hören.

 
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Geschrieben von am 30. Juli 2009 in Betrachtung, Service

 

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MacBook Pro, nur 49,- Euro

…so stand es am Dienstag Abend auf den Internetseiten des Versandhändlers Otto.de.
Ein hübsches Sonderangebot, das innerhalb von 2 Stunden rund 2.000 Kunden begeistert in Anspruch nahmen. Wohl auch, weil sich die Nachricht vom Megschnäppchen rasend schnell im Internet verbreitete.

Natürlich war das so nicht geplant – eigentlich sollte eine Tasche im Wert von 49,- Euro kostenlos zu jedem MacBook Pro und MacBook Air abgegeben werden. Ein falsch gesetztes Häkchen bei der Datenerfassung sorgte dafür, dass umgekehrt kein Schuh draus wurde: Tasche zum Normalpreis, MacBooks kostenlos.

Nun ist es passiert, und Otto prüft gerade, ob tatsächlich Kaufverträge zustande gekommen sind. Ist das der Fall, muss Otto die Geräte für 49,- Euro ausliefern. Der Schaden für das Unternehmen ginge dann in die Millionenhöhe.

 
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Geschrieben von am 30. Juli 2009 in Kurz notiert, Skurril

 

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Knrz-Hmpf-Uff

Zu Hause. Endlich.
Auf den letzten Metern fast noch gescheitert. Im Parkhaus am Bahnhof wird renoviert. Die Ausfahrt führt jetzt über die Rampen, die normalerweise getrennt für Auf- und Abfahrt sind, sprich: Die direkt nebeneinander liegen.

Die Bauarbeiter haben einen hübschen Weg abgeklebt, den man fahren soll. Sieht gut aus, ist aber unrealistisch: KEIN existierendes Seienfahrzeug hat einen SO engen Wendekreis. Um um die Kurve zu kommen, muss man noch einmal zurücksetzen. Dummerweise hat das der Passatfahrer hinter mir nicht gerafft. Und der BMW hinter ihm auch nicht. Uns so standen wir da. Der Passat, der BMW und das Kleine Gelbe AutoTM und konnten weder vor noch zurück.

Für heute freue ich mich nur noch auf eine Dusche und dann BETT. Reisen kann anstrengend sein.
Wann wird eigentlich das Beamen erfunden? Ach, erst im 23. Jahrhundert? Schade, das es jetzt erst Viertel vor Zehn ist. Gute Nacht.

 
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Geschrieben von am 29. Juli 2009 in Gnadenloses Leben, kleines gelbes Auto, Reisen

 

Argh-Hmpf-Pfffh

Und es geht lustig weiter: Statt einem modernen ICE ist der Anschlusszug ein Uralt-IC. Schienenersatzverkehr, sozusagen. Das der Zug alt ist, damit könnte ich leben. Das er vollgestopft ist mit Bekloppten wiegt da schon schwerer.

Bei den alten Wagons kann man die Fenster öffnen. Natürlich findet sich eine Bekloppte, die genau DAS macht. Mit geschlossenen Augen steht die Baumumarmerin am Fenster und lässt sich den Wind durchs graubezopfte Haar wehen. Das hinter ihr Leute am Schreien und Gestikulieren sind, weil bei Tempo 150 Druckwellen reihenweise Trommelfelle zerstören, stört sie gar nicht. Eine Frau vom Typ Oberstufenlehrerin in den 50ern macht ihr schließlich pantomimisch klar, dass sie das Fenster schließen soll. Baumumarmerin will nicht. Beide Frauen diskutieren das und einigen sich: Das Fenster wird bis auf einen Spalt zugeschoben. Der schlechtestmögliche Kompromiss. Es ballert immer noch tierisch, aber die Baumumarmerin bekommt keinen Luftzug mehr ab. Immerhin bekommt so keine der beiden Seiten was sie wollte, ist ja auch ein Ergebnis.

Die Frau neben mir fummelt mit ihrem iPhone rum, bemerkt meins und quatscht los: „Über die Akkulaufzeit brauchen wir ja nicht zu reden.“ – Ja, dann lassen wir es halt, du dumme Nuss, aber warum quatscht Du mich dann an?

Die Sonne brezelt gnadenlos in den Wagon. Ab und an kommt ein kurzer Tunnel. Nach dem zweiten springt der Bekloppte vor mir, der Mann der Lehrerin und dem Anschein nach selbst auch einer, auf und sieht sich hektisch um. Er sucht den Lichtschalter, weil nur die Hälfte der Deckenleuchten an ist und man „ja nichts lesen kann wenn dauernd das Licht weg ist“. Das ist ihm so wichtig, dass er den Zug abläuft, sich die Zugbegleiterin schnappt und sie zwingt, die komplette Beleuchtung einzuschalten. Also rollern wir jetzt im gleissenden Tageslicht mit Festbeleuchtung durch die Landschaft.
Und noch zwei Stunden bis Buffalo.

 
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Geschrieben von am 29. Juli 2009 in Berufsleben

 

Röchel-Hust-Keuch*

Das ist praktisch um die Ecke, haben sie gesagt.
Da können Sie zu Fuß hinlaufen, haben sie gesagt.
Das können sie praktisch nicht verfehlen, haben sie gesagt.
Ein Taxi lohnt sich nicht, haben sie gesagt.

Ja, klar. Unnötig zu erwähnen das all diese Aussagen mit der Realität so gar nichts zu tun haben, nicht wahr? Als ob es nicht reicht, kilometerweit in voller Montur (Anzug, Krawatte) und mit Marschgepäck (Notebook- und Reisetasche) durch die staubige Stadt zu laufen, dabei zu schwitzen wie ein Tier und sich Blasen zu laufen, ist nun zur Krönung auch noch die Klimaanlage im ICE ausgefallen. Gefühlte 50 Grad hat es gerade im Großraumwagen. Man kann dabei zusehen, wie sich wie im Zeitraffer nasse Flecken auf den Klamotten bilden. Vermutlich verliere ich gerade mehr Flüssigkeit pro Zeiteinheit als ich durch orale Aufnahme ausgleichen könnte. Wenn die Wasservorräte nicht so knapp wären, dass ich mir die Schlucke gut einteilen muss. An arbeiten im zug ist nicht zu denken, der Schweiß tropft vom Körper direkt auf Papiere und Rechner, ausserdem ist das Hirn bei diesen Temperaturen eh auf Standby.

Drei Kreuze, wenn ich endlich zu Hause bin. Ich hoffe, dass ich den Moment noch erlebe. Neben dem Tod durch Verdursten droht eine neue Gefahr: Gerade wird drei Reihen weiter vorne lautstark gemunkelt, dass im Bordbistro die Getränke ausverkauft sind. Vermutlich formt sich gleich ein wütender Mob, der das Zugpersonal lyncht und alle Leute mit Wasservorräten zusammentreibt und enteignet. Die Atmosphäre ist jetzt schon… aufgeheizt. Ich glaube, ich schiebe meine Wasserflasche mal dezent unter den Sitz, die Frau gegenüber guckt schon ganz gierig…
und noch 4 Stunden bis Buffalo….

* Wer jetzt beim Anblick der Überschrift gedacht hat, ich hätte wieder mit dem Rauchen angefangen: Weit gefehlt. Übermorgen sind es schon zwei Monate „ohne“. Die ersten Wetten sind schon gewonnen. Hehe.

 
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Geschrieben von am 29. Juli 2009 in Berufsleben, Reisen

 

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WordPress App frisst Einträge

Für unterwegs ist die WordPress App für IPod und iPhone ungemein praktisch. Einfach Blogeintrag schreiben, speichern und sobald man im Netz ist: weeeh, wird der Entwurf ins Blog übertragen.

Theoretisch jedenfalls. Praktisch ging das auch ganz gut. Bis zur Kombination mit Betriebssystem 3.0 und einem Update. Jetzt kann man noch was schreiben und speichern, nach dem Speichern ist der Beitrag allerdings verschwunden. Einfach weg. Liegt angeblich im lokalen Ordner auf dem mobilen Gerät, hinter dem auch die Anzahl der Drafts korrekt angezeigt wird – aber der Ordner ist leer. Merkt mannatürlich erst, wenn man sich schon die Finger blutig getippt hat. Mift.

Immerhin ist das kein Einzelfall und das Problem wurde wohl auch schon gefixt, leider wurde der patch noch nicht veröffentlicht.

 
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Geschrieben von am 29. Juli 2009 in Gnadenloses Leben

 

Momentaufnahme: Juli 2009

Herr Silencer im Juli 2009:

Lesen: Douglas Coupland: Jpod, Robert Rankin: The da-da-de-da-da-Code, Allen Carr: Nichtraucher bleiben, Gordon Dahlquist: The Glass Book of the Dreameaters (Frag nicht)
Hören: Fallout Boy: This ain´t a scene…, Emiliana Torini: Jungle Drum
Sehen: Lost Staffel 5 (US-Import), Transformers 2, Illuminati, Ice Age 3 (alle im schönsten Kino Deutschlands gesehen!), Harry Potter 6
Spielen: „Monkey Island SE“ (PC), Need for Speed: Undercover (iPhone), Guitar Hero Greatest Hits (XBOX)
Machen: Urlaub! (zumindest Anfang des Monats, gleich danach wieder in die Vollen)

 
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Geschrieben von am 26. Juli 2009 in Momentaufnahme

 

Der tollste Link aller Zeiten!

Der tollste Link aller Zeiten: Einfach HIER klicken! Als ich den das erste mal geklickt habe, schlug mein Herz schneller. Wirklich, dieser Link hat mein Leben verändert.
Na komm schon, Du willst es doch auch! Klicke HIER. Ja, klick den Link. Mach schon, Du wirst es nicht bereuen! Echt!
Wer den Link nicht klickt hat 10 Jahre Pech! Im Ernst. Margaret Mömann aus Hoyerswerda hat den Link nicht geklickt. am nächsten Tag hat sie ihr Häkelzeug nicht wiedergefunden. Das ist der Beweis.
Sei schlauer! Klick DEN LINK.
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(Gewidmet all denjenigen, die immer noch glauben das Netzsperren eine tolle Sache sind.)

 
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Geschrieben von am 25. Juli 2009 in Service

 

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Weapons of Math Instruction

Kurzalbernheit des Tages:

In England wurde ein Lehrer festgenommen. Bei ihm wurden ein Bleistift, ein Lineal und ein Geodreieck gefunden. Angeblich war er Teil des Al-Gebra Netzwerks und besaß “weapons of math instruction.

(via german bash)

 
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Geschrieben von am 25. Juli 2009 in Fun

 

Krümelig

Ich bin nicht schlecht im Umgang mit Geräten. Fast alles, was mit Technik zu tun hat, ist mein Freund.
Fast alles.
Küchengeräte bilden z.B. eine Ausnahme. Zum Glück besitze ich so gut wie keine.
So gut wie.

Bereits seit einigen Jahren befindet sich ein Minibackofen in meinem Besitz. Keine Ahnung wie der zu mir gekommen ist. Vielleicht habe ich den sogar zu Studizeiten mal gekauft. Vielleicht, weil ich mir eingebildet habe ich würde damit Kekse backen oder so. Ich weiß es echt nicht mehr. Besagter Minibackofen ist gerade groß genug um damit zwei Tiefkühlbaguettes warm zu machen. Genau dafür wurde er über die Jahre immer mal wieder genutzt.

Bei jeder Benutzung habe ich mich über die Konstrukteure des Geräts geärgert. Ab und zu fallen halt Krümel runter, oder Käse tropft, oder ein Paprikastückchen stürzt sich vom Rost in die Tiefe. Und dieser ganze Schmodder lag auf dem Boden des Geräts. Unerreichbar. Denn über dem Boden sind die gläsernen Heizstäbe angebracht.

Mit anderen Worten: Man kann das Ding gar nicht vernünftig saubermachen!
Zuerst kam mir das entgegen, weil es so eine bequeme Ausrede ist („Ich müsste den mal putzen – ach nee, geht ja gar nicht. Supi, heute früher Feierabend“). Die Krümel hatten im Laufe der Zeit schon eine karamelisierte, braun verbrannte und zentimeterhohe Schicht auf dem Boden des Geräts gebildet. Das wurde mir dieser Tage dann doch zu ekelig. Was Neues musste her.

Gesägt, tun getan – wenig später war ein neues Gerät erstanden.
Das genau an der Stelle stehen sollte, an der sich zuvor die alte Siffkiste befand. Also Stecker des alten Geräts raus, Kabel entfloddern und dann den alten Backofen vorsichtig aus dem Regal heben. Beim letzten Arbeitsschritt habe ich das alte Ding wohl nicht ganz gerade gehalten. Plötzlich löste sich ein Teil und polterte zu Boden.

Dieses Teil nennt man wohl Krümelschublade oder Krümelblech.
Ist eine tolle Erfindung.
Die bildet den Boden des Geräts und ist so gut designt, dass man sie von Außen gar nicht sieht.
Kann man rausziehen und ganz leicht reinigen.
Gnh.
Gnnnaaaaaah.
Wieder was gelernt.

(Verzeihung, unbekannte japanische Ingenieure, die ich euch jahrelang mit Flüchen belgt habe. War nicht so gemeint. Nichts für Ungut.)

 
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Geschrieben von am 24. Juli 2009 in Gnadenloses Leben

 

RIP, Brockhaus


Brockhaus, Enzyklopädie, die (weibl.): bis zu 30 Bände, bis zu 25.000 Seiten, bis zu 70 Kilo Gesamtgewicht

Der Brockhaus, die unzeitgemäße toter-Baum-Edition einer Enzyklopädie, wird eingestellt. Die Marke lebt eventuell weiter, die wurde Anfang des Jahres schon an Bertelsmann verhökert.

Das Handelsblatt wird darüber ganz gefühlig. Als mitteljunger Netznutzer fragt man wahrscheinlich nur „Wie? Den Brockhaus gab´s noch zu kaufen? Wer stellte sich denn heutzutage noch 4,5 Meter stets veraltete Informationen ins Regal?“
- Eben, das tut keiner mehr. Deswegen lohnen sich Krokodilstränen auch nicht.

via

 
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Geschrieben von am 22. Juli 2009 in Ganz Kurz, Service

 

RB 2.2 & Rock Band Network

Als Activision „Guitar Hero World Tour“ rausbrachte, wurde auch die Communityseite „GHTunes“ gestartet. Wer im spieleigenen Tonstudio Songs komponierte, konnte sie nach GHTunes hochladen und so mit anderen teilen. Das ist aus mehreren Gründen gruselig: Zum einen ist nicht jeder zum musizieren berufen, zum anderen ist der Musikeditor aufgrund der Begrenzungen und Latenzen gar nicht dazu geeignet, etwas Hörbares zu produzieren. MIt anderen Worten: GHTUNES ist ein Sammelbecken für schiefen Mist, den sich niemand, der auch nur halbwegs bei Trost ist, herunterladen möchte, geschweige denn spielen.

Nun kündigt Harmonix das „Rock Band Network“ an, ebenfalls eine Aktion für Nutzergenerierten Content. Mein erster Gedanke: Oh nein, bitte nicht die auch noch!

RBN

Bei genauerem Hinsehen macht Rock Band aber alles richtig. Die Aktion richtet sich an Musiker und Bands, die Ihre echte Musik für Rock Band anbieten und sich so einen neuen Vertriebs- und Marketingweg aufbauen wollen. Harmonix stellt Programme zur Verfügung, um Musik professionell aufzuarbeiten. Das können die Bands dann entweder selbst tun oder trainierte Freelancer anheuern. Sind die Songs fertig, werden sie einem Review von ausgesuchten Communitymitgliedern unterzogen und werden erst danach in den Rock Band-Store aufgenommen und (zunächst nur) über Xbox-Live abgerechnet.

Harmonix baut hier also eine Art Itunes-App-Store für Rock Band und lagert dabei geschickt arbeiten an die Community aus. Das sich das RBN nicht an Fans, sondern an Musikprofis richtet sowie der Review-Prozess sind zu begrüßen. Insb. letzterer ist wichtig, denn bspw. die von Fans erstellten Songs für Frets on Fire zeigen, dass auch das richtige Setzen der Noten und das Treffen der Schwierigkeitsgrade eine Kunst für sich ist. Und in den RB-Songs muss weitaus mehr stecken als nur die Notation und die Musik – nach meinen Beobachtungen müssen in den Dateien auch Informationen zur Steuerung von real Life Licht- und Effektanlagen sowie detaillierte Anweisungen zur Animation der Spielfiguren stecken. Wie sonst kann es sein, dass sich die Sängerin am Ende des Songs „Gunpowder & Lead“, wenn ein einzelner Schuss ertönt, auf den Boden wirft als wäre sie getroffen worden?

Es wird interessant sein zu sehen, ob und wie gut das Rock Band Network funktioniert. Im besten Fall wird eine passende Rock Band-Datei Pflicht für die PR jedes neuen Songs und der Store eine Plattform auch für Indie-Bands. Schlimmstenfalls wird der Store von schwer spielbaren und lausig umgesetzten Songs überflutet.

Der zweite Patch, der RB2 auf die Versionsnummer Rock Band 2.2 hievt und der für die Nutzung des RBN notwendig ist, soll in Kürze erscheinen. Bis die ersten Songs aus dem RBN ihren Weg in den Store finden, wird es aller Voraussicht nach Ende des Jahres werden.

 
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Geschrieben von am 21. Juli 2009 in Plastik Rock

 

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