…so stand es am Dienstag Abend auf den Internetseiten des Versandhändlers Otto.de.
Ein hübsches Sonderangebot, das innerhalb von 2 Stunden rund 2.000 Kunden begeistert in Anspruch nahmen. Wohl auch, weil sich die Nachricht vom Megschnäppchen rasend schnell im Internet verbreitete.
Natürlich war das so nicht geplant – eigentlich sollte eine Tasche im Wert von 49,- Euro kostenlos zu jedem MacBook Pro und MacBook Air abgegeben werden. Ein falsch gesetztes Häkchen bei der Datenerfassung sorgte dafür, dass umgekehrt kein Schuh draus wurde: Tasche zum Normalpreis, MacBooks kostenlos.
Nun ist es passiert, und Otto prüft gerade, ob tatsächlich Kaufverträge zustande gekommen sind. Ist das der Fall, muss Otto die Geräte für 49,- Euro ausliefern. Der Schaden für das Unternehmen ginge dann in die Millionenhöhe.


Schonzeit
30. Juli 2009 at 10:01
verdammt, verdammt, verdammt. Für 49 € hätte ich mir so ein Mac Book auch noch zugelegt.
zimtapfel
30. Juli 2009 at 11:05
Wie geil! Scheiße, warum hat mir keiner Bescheid gesagt?
kalesco
30. Juli 2009 at 12:30
Mööönsch, das hätt ich auch gleich versucht
graval
30. Juli 2009 at 14:22
geilgeilgeilgeilgeilgeil
menschzweinull
30. Juli 2009 at 14:25
@Schonzeit
@zimtapfel
@kalesco
es gibt da so eine Erfindung, die nennt sich Twitter
http://twitter.com/
Und wir erreichen jetzt nachweislich die Schwelle von “Twitter verstehe und brauche ich nicht und fühle mich cool dabei” zu “wer Twitter NICHT nutzt sitzt informationstechnisch ganz weit hinten im Bus”.
Vergleichbar mit der Aussage “Wozu Radio, kann ich doch alles morgen in der Zeitung lesen” (Zeitung = Spiegel Online und Konsorten)
zimtapfel
30. Juli 2009 at 14:36
Och, Herr Zwokommanull, um diese eine relevante Information aus den Millionen “Ich kratz mich grad am Sack”-Mülltweets rauszufiltern, ist mir meine Zeit einfach zu schade. Nichts für ungut.
zimtapfel
30. Juli 2009 at 14:38
Mir wurde auch gerade berichtet, es sei um das MacBook Air gegangen, nicht um das MacBook Pro. Das relativiert die ganze Geschichte natürlich auch etwas…
menschzweinull
30. Juli 2009 at 14:44
@zimtapfel: richtig, und das Internet besteht bekanntlich auch nur aus Pornographie, Raubkopieren und Youtube-Juxvideos.
Twitter enthält exakt so viele “Mülltweets” wie man selber möchte.
ruediger
30. Juli 2009 at 16:21
Etwas ähnliches ist Dell doch auch mal passiert, wobei es um ein Laptop aus deren Beständen ging, welches für 10% des Wertes auf der Webseite stand. Wenn mich meiner Erinnerung nicht täuscht war der Fehler seitens Dell binnen weniger Minuten wieder beseitigt, doch ging eine Bestellung ein, die (dank unfehlbarem Automatismus) direkt bestätigt wurde. Dell musste liefern, das zumindest hat ein Gericht festgestellt, weil es sich um ein offizielles Verkaufsmedium mit bindenden Poreisen handelt und die eigenen AGBs dies zudem auch noch manifestierten.
Wenn Otto diese Bestellungen zu dem Preis also bestätigt hat, müssen sie eigentlich liefern.
Aktuell gab es gerade 22″ TFTs für 10 Euro => http://is.gd/1UsB9
rob
30. Juli 2009 at 19:13
habs leider au verpasst
Silencer
30. Juli 2009 at 19:38
Rüdiger: danke der Aufklärung. Das kann für Otto dann ja lustig werden
Zimtapfel: Beides, es ging um Pro und Air.
weltdeswissens
30. Juli 2009 at 22:08
Ich schließe mich Zimtapfel an. Sowohl bei der Frage, warum mir keiner was sagt, als auch bei der Einschätzung zu Twitter
M.E. können sich Kaufleute nicht auf einen Irrtum berufen.. zumal solche Lockpreise ja gelegentlich vorkommen, wenn auch eher in Kombination mit einem Handy-Knebelvertrag.
BigBird
31. Juli 2009 at 09:09
Ähnliches gab es bei Amazon:
http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/bigbird/2007/10/29/mathematik-fur-anfanger-oder-sparen-leicht-gemacht/
Die haben soweit ich weiß nicht ausliefern müssen, aber frag mich nicht wieso.