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Monatsarchiv: August 2009

Voll schlau

Voll schlau: Einen Virenscanner kaufen, installieren und denken: „Hossa, es gibt eine einmonatige Testperiode? Na, dann nehme ich die mit und gebe den Lizenzschlüssel für ein Jahr erst nach deren Ablauf ein, dann läuft das gute Stück 13 Monate, das ist voll schlau, hihi.“
Nicht voll schlau: Nach vier Wochen das Heftchen mit dem Lizenzkey nicht mehr wiederfinden.

 
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Geschrieben von am 14. August 2009 in Gnadenloses Leben

 

Wo warst Du so lange?

Nun, wenn man so großer Ice Age_Fan ist, dass man auf seinem persönlichen Mammut über die Alpen reitet – dann dauert die Reise schon mal etwas länger.

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Geschrieben von am 13. August 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Es ist wieder da!

Mehr in Kürze.

 
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Geschrieben von am 12. August 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Könnensenichmal vorbeikommen (2)

Telefon, Fortsetzung von dem hier:

Ich: „Moin Frau Brunzel. Sie erinnern sich an mich? Ich wolllte nur nochmal nachfragen: Dieser Kreditkartenantrag, kommt der irgendwann noch? Zuletzt haben wir vor drei Wochen miteinander gesprochen, und bisher ist noch nichts in meinem Briefkasten gelandet. Wenn das noch länger dauert, brauche ich keine Kreditkarte mehr.“
Frau Brunzel, Volksbank in K.-Dorf: „Doch Doch, der ist rausgegangen. Ich musste mir erst noch ihre Daten aus der Zentrale Faxen lassen, um den auszufüllen, aber jetzt ist er unterwegs.“
Ich: „Faxen? Wir sind doch am Telefon meine Adressdaten durchgegangen, sie hatten die doch auf einem Computerschirm?“
Brunzel: „Ja, aber das reicht ja nicht, wenn ich die einfach abtippe. Kann ja falsch sein was da steht, deshalb brauche ich das auf Papier.“
Ich: „Ich bin entsetzt. Und die Angaben, die ich über das Internet eingetippt habe, dort wo „Kreditkartenantrag“ stand, was machen Sie damit?“
Brunzel: „-“
Ich: „Aber nun ist der Antrag unterwegs?“
Brunzel: „Na, zumindest ist er seit Ende letzter Woche schon unterwegs zu unserer Poststelle in der nächstgrößeren Filiale in G-Hausen. Von dort wird er dann verschickt.“
Ich: „Seufz. Ihnen ist schon klar, dass wir drei Wochen hätten sparen können, wenn Sie mir die Unterlagen gemailt hätten?“
Brunzel: „Ich habe Ihnen doch gesagt Sie sollen vorbeikommen, dann hätten wir das in einer halben Stunden ausgefüllt gehabt.“
Ich: „Ich komme aber nicht für sowas bei Ihnen vorbei!“
Brunzel: „Deshalb muss ich das Faxen und abtippen und per Post schicken und DAS DAUERT NUNMALl!!!“
Ich: „Ja, is ja GUT jetzt.“
Brunzel: Gut.
Ich: „TSCHÜSS!“
Brunzel: „Tschüss.“

Also, entweder die betreibt jetzt Arbeitsverweigerung, oder manche Banken sind wirklich noch so drauf wie die Telekom, die auch immer alles gefaxt braucht. Ich habe mich immer schon gefragt, wer diese Steinzeittechnik noch nutzt. Jetzt weiß ich es.

Wenigstens sind meine Daten bei der Volksbank sicher. Wenn irgendwann mal das BKA wegen Rasterfahndung oder Datenabgleich oder sowas bei denen vor der Tür steht, fangen DIE mit Sicherheit an, alles auszudrucken.

Das ist übrigens auch die gleich Bank die mir alle 3 Monate an einem Tag drei Briefumschläge mit Kontoauszügen schickt, obwohl ich die ausdrücklich nur online haben will.
Seufz.

Die „Könnensenichmal vorbeikommen“-Anthologie:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

 
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Geschrieben von am 12. August 2009 in Gnadenloses Leben

 

Wie man ganz schnell seinen Job los wird – oder gar nicht erst einen bekommt.

Facebook, MySpace, Studi.VZ und Konsorten sind für nichts richtig gut. Aber sie erlauben es Leuten sich selbst in die Pfanne zu hauen:

Via geekologie.com

Via geekologie.com

Das ist leider trauriger Alltag. Ich bekomme eine ganz Menge Bewerbungen auf den Schreibtisch. Oft Inititativbewerbungen für Jobs, Ausbildungsstellen oder Praktika. Meine Güte, ich bin in der IT-Branche tätig und noch nicht 100 Jahre alt, also gucke ich NATÜRLICH im Internet nach, ob ich dort Spuren der Bewerber finde. SELBSTVERSTÄNDLICH habe ich Zugriff auf die wichtigsten Social-Networking-Plattformen. MySpace, Xing, LinkedIn, Flickr, Stayfriends, Twitter, Tumblr, seit heute auch noch FaceBook – you name it. Und ich bin verdammt gut im Finden von Dingen.

Wenn ein Bewerber auf seiner Profilseite Dinge schreibt wie „Scheiße My Mudder zwingt mich Bewrbungen zu schreibn“ oder auf Flickr ein Photoalbum mit Kotzbildern der letzten Partynacht hat und Bildunterschriften wie „Habe danach 3 Tage blau gemacht“ veröffentlicht, dann werde ich diese Dinge finden. Und ratet mal wer dann nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird?

 
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Geschrieben von am 11. August 2009 in Berufsleben

 

Guitar Hero Van Halen: Erscheinungsdatum, Trailer & Songliste

GHVH-Logo

Schlag auf Schlag geht es weiter: Kaum ist die Songliste zu GH5 draußen, steht schon die Ankündigung für „Guitar Hero: Van Halen“ in den Startlöchern. Das Spiel enthält 28 Songs von Van Helsing und 19 von anderen Gruppen, insgesamt also 47 Songs.

Erscheinungsdatum für die USA ist merkwürdigerweise der 22.12.2009. Merkwürdig ist das deshalb, weil so kurz vor Weihnachten niemand mehr ein Spiel kaufen wird. In Europa erscheint es erst später („some time in 2010″), dann aber immerhin gleichzeitig für PS2, Wii, XBOX und PS3.

Das ist dann nach GH:M, GH:GH, GH5 das vierte Spiel aus der Reihe in diesem Jahr. Zählt man BRB und RBL und BH mit, wird es das 7. Plastik-Rock Spiel des Jahres. Wer soll das eigentlich alles kaufen? Und Spielen?

Komplette Songliste nach dem Klick.
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Geschrieben von am 11. August 2009 in Plastik Rock, Upcoming

 

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Wiesels große, grooooße Reise (Wochen 42-53)

Lange, lange gab es keinen echten Wieselcontent hier im Blog.
Das hat verschiedene Gründe: Ende Mai zog sich das Wiesel zu BigBird zurück um gemeinsam mit ihr ein Geheimprojekt durchzuführen, dann war ich selbst für einige Zeit untergetaucht – Alles nicht förderlich in der Ausübung der Chronistenpflicht. Und schließlich schreiben sich die Dokumentationen der Wieselreise nicht so nebenbei – die Wieselgastgeber stecken viel Herzblut in ihre Beiträge zur Wieselreise, und können erwarten, dass sie entsprechend gewürdigt werden.

In diesem Sinne gehen heute zwei große DANKESCHÖNS in verschiedene Himmelsrichtungen: Gen Norden, zu BigBird nach Osnabrück und gen Süden, nach Meilen am Züricher See, zu Graval. Dankeschön, ihr beiden, das ihr das Wiesel in den letzten Wochen so unglaublich bespasst habt! Da ihr alles auch noch so vorbildlich dokumentiert habt, belasse ich es hier bei einer kurzen Zusammenfassung und Verweise für alle Artikel auf die Übersichtsseite, auf der alle Eure Beiträge verlinkt sind.

Das Geheimprojekt mit BigBird war eine Kreuzfahrt auf der Nordsee. Die fing ganz harmlos in Hamburg an und endete damit, dass das Wiesel der absolute Star der AidaCara wurde – geliebt, bewundert und fotografiert von Millionen Kreuzfahrern. Das führt so weit, dass das Wiesel sogar Bühnenauftritte mit dem Komiker Kay Ray absolvierte, den Bordfunk moderierte, eine echte, gedruckte Bordkarte bekam und schließlich sogar das Schiff steuerte! Auf den Landausflügen ging es nicht minder spannend zu. Das Wiesel traf auf allerhand Skurriles, hielt schließlich sogar nach am Loch Ness Ausschau nach Viechern und traf waschechte Ponys auf den Shetlands!

Nach der Rückkehr auf´s Festland macht sich das Wiesel auf die Reise gen Süden. Da es nicht ganz vom Wasser lassen konnte besuchte es Graval am Züricher See. Die Kombination aus Bergen, Wasser und jugendlichem Einfluss führte dazu, dass das Wiesel ganz seine kreative Seite auslebte: Es erfand ein Spiel, schrieb einen Roman, versuchte sich als Grafitti-Künstler und spielte Flugwiesel. Auch seine Vorliebe für´s Kino entdeckte es bei Graval (wieder). Der neue Lieblingsfilm des Wiesels heisst Ice Age 3 – natürlich deshalb, weil darin ein Wiesel den Tag rettet. Seitdem streitet sich das Bogwiesel mit seinem Kumpel Nochen, der bei BigBird lebt, darum, welches Wiesel der größere Ice-Age-Fan ist. Meine Meinung dazu: Nochen sollte besser aufpassen. Das Wiesel hat während seiner Zeit bei Graval ab und zu seinen Rüssel ins Star Wars Fanblog gehalten und an der Dunklen Seite der Macht geschnuppert. Wer weiß, was es da gelernt hat?

Dank BigBird und Graval verfügt das Wiesel jetzt übrigens über eigene Seiten auf MySpace und Facebook (hat da mal wer einen Link zu?) sowie ein wunderbar altmodisches Reisetagebuch, dass es immer mit sich herumschleppt.

Demnächst geht es weiter, mit dem Wiesel, in diesem Blog. Für den Moment gibt es hier erst einmal noch ein paar Impressionen von Wiesels Zeit auf hoher See bzw. zwischen den hohen Bergen.

Zu Beginn der Schiffsreise: Wiesel schaut ängstlich aus der Rettungsweste.

Zu Beginn der Schiffsreise: Wiesel schaut ängstlich aus der Rettungsweste.


Der erste Tag auf See: Wiesel wohnt praktisch in der Kotztuete

Der erste Tag auf See: Wiesel wohnt praktisch in der Kotztuete


Wiesel am Trafalgar Square in London

Wiesel am Trafalgar Square in London

Wiesel in Paris

Wiesel in Paris


Wiesel in Schottland. Beweis: Man achte auf das Mauerwerk. Es ist grünlich angelaufen.

Wiesel in Schottland. Beweis: Man achte auf das Mauerwerk. Es ist grünlich angelaufen.

Das Wiesel ist ein Meister der Tarnung. Hier tarnt es sich als Haare von Kay Ray, des berühmten Kabarettisten.

Das Wiesel ist ein Meister der Tarnung. Hier tarnt es sich als Haare von Kay Ray, des berühmten Kabarettisten.

...mit dem es später gemeinsam auf der Bühne stand

...mit dem es später gemeinsam auf der Bühne stand

Das Wiesel steuert die AIDAcara. Nur um das noch mal klar zu stellen: Das ist kein kleines Boot...

Das Wiesel steuert die AIDAcara. Nur um das noch mal klar zu stellen: Das ist kein kleines Boot...

...sondern ein ausgewachsenes Kreuzfahrtschiff!

...sondern ein ausgewachsenes Kreuzfahrtschiff!



Große Ehre: Das Wiesel verfügt über eine EIGENE BORDKARTE

Große Ehre: Das Wiesel verfügt über eine EIGENE BORDKARTE



Shoppen mit Bigbird in Shopland. Schottland.

Shoppen mit Bigbird in Shopland. Schottland.



Ausguck: Wiesel hält Ausschau am Loch Ness.

Ausguck: Wiesel hält Ausschau am Loch Ness.



Ankunft bei Graval: Um das Rätsel zu lüften: Das Schirmchen war von Manati-Mum als Sonnenschirmchen für die Kreuzfahrt gedacht. Der blaue Schal war Wiesels Zweitschal von Anita.

Ankunft bei Graval: Um das Rätsel zu lüften: Das Schirmchen war von Manati-Mum als Sonnenschirmchen für die Kreuzfahrt gedacht. Der blaue Schal war Wiesels Zweitschal von Anita.



Kunst: Wiesel malt das Wappen von Wieselland, damit das Fussballspiel gegen die Schweiz auch korrekt beflaggt wird.

Kunst: Wiesel malt das Wappen von Wieselland, damit das Fussballspiel gegen die Schweiz auch korrekt beflaggt wird.



Mehr Kunst: Wiesel malt Buck nach dem Besuch von Ice Age 3

Mehr Kunst: Wiesel malt Buck nach dem Besuch von Ice Age 3


Wiesel kreiert DAS WIESELSPIEL

Wiesel kreiert DAS WIESELSPIEL



Let´s Rock, Baby!

Let´s Rock, Baby!

 
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Geschrieben von am 10. August 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

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Weltweiter Flugverkehr

72 Stunden im Leben der Welt.
Jeder der kleinen Lichtpunkte ist ein Flugzeug.
Goldene Ströme zwischen Europa und den USA, Dunkelheit über Afrika.
Faszinierend.

 
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Geschrieben von am 10. August 2009 in Webvideo

 

Guitar Hero 5: Komplette Songliste & neue Instrumente

Guitar Hero 5 erscheint am 01.09.2009 für PS2, PS3, Wii und XBOX. Vom Spielprinzip her ändert sich angeblich wenig, nur das Zusammenstellen der Band soll einfacher werden – u.a. kann man sich seine Band ganz nach belieben zusammenstellen, z.B. mit drei Gitarren oder vier Drumsets. Absurd? Nunja, wenn partout alle EIN Instrument spielen wollen, ergibt das schon Sinn. Im Gameplay-Trailer sieht das auf jeden Fall gut aus:

Apropos Drumset: Das GH5-Drumset ist äußerlich komplett überarbeitet worden. Am auffälligsten: Die Becken sind nun komplett rund, das Basspedal lässt sich arretieren.

gh5drums

Die, ohnehin sehr gute, GHWT-Gitarre wurde in Details verbessert. Das verwendete Material soll sich weniger glitschig anfassen, wenn man verschwitzte Finger hat. Die Mechanik der Strumbar wurde überarbeitet, um Quietschen und Ausfälle zu minimieren. Die in der letzten Version unbrauchbare Sliderbar, das Touchpad am Hals, wurde angeblich komplett überarbeitet und ist nun zuverlässiger. Kunststück, weniger präzise ginge ja auch gar nicht.

gh5_guitar

Ob die Gitarre allein, also ohne Spiel, verkauft wird steht noch nicht fest.

Die Setlist lässt mich nicht gerade jubeln. 85 Songs von 83 Künstlern, Yeah. Gääähn.
Vielleicht bin ich das etwas verwöhnt, aber bei „Rock Band“ kann ich mir aus einem Katalog von über 800 Songs aus allen Genres diejenigen aussuchen, die mir gefallen. Nur die bezahle ich auch. Bei Guitar Hero 5 sind genau 9 Songs dabei, die ich gerne mal spielen würde. Vom Rest kenne ich viele nicht, aber gehen wir davon aus das vielleicht nochmal 10 dabei sind die ich gut finden werde. Die Schätzung beruht auf Erfahrungswerten der letzten Titel und ist schon sehr hoch angesetzt. Das macht max. 20 gute Songs für 70,- Euro (3,50/Song), der Rest ist Ausschuss. Wäre schön, wenn Activision endlich mehr auf Downloads setzen würde. Dann könnte man sich bei Partys auch sparen, ständig Diskjockey zu spielen, weil man permanent eine GH-Scheibe gegen die andere tauschen muss.

Komplette Songliste inkl. aller Videos nach dem Klick.

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Geschrieben von am 9. August 2009 in Plastik Rock

 

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Ich krieg Zustände

…sagt man ja manchmal so. Klar, dass auch das durch die Technik irgendwann imitiert würde:

zustaende

 
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Geschrieben von am 9. August 2009 in Fun, Medienschau

 

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Live Blogging: Die Besucher

Der moderne Nerd und der Herr Silencer hingen in den Achtzigern beide vor dem Fernseher und guckten weg, was die drei öffentlich-rechtlichen TV-Programme versendeten. Highlights waren dabei die Kinderserien aus Tschechien – tolle Geschichten, gute Schauspieler, trotz winzigen Budgets liebe- und fantasievoll umgesetzt. So schien es jedenfalls. DamalsTM.
Heute sind Herr Nerd und Herr Silencer Anfang 30, haben beide eine medienwissenschaftliche Ausbildung genossen und überprüfen nun in einem Experiment mit teilnehmender Beobachtung, ob sie in Bezug auf tschechische Kinderserien verklärten Erinnerungen am Rande der Alterssenilität hinterherhängen, oder ob man sich diese Serien auch heute noch ansehen kann ohne sich vor Scham auf dem Teppich winden zu müssen.

Den Anfang der Evaluation macht heute die Serie „DIE BESUCHER“:

Die Besucher (auch bekannt als Expedition Adam ’84) ist eine tschechoslowakische Science-Fiction-Fernsehserie für Kinder aus den Jahren 1981–1983. Es handelt sich um eine Koproduktion zwischen dem Tschechoslowakischen Fernsehen und mehreren anderen europäischen Ländern. Die Serie war auch im DDR-Fernsehen zu sehen; dort lief sie unter dem Titel Expedition Adam ’84. Regie führte Jindřich Polák, die Filmmusik schrieb der tschechische Komponist Karel Svoboda. Gedreht wurde die Serie in der Tschechoslowakei, den Niederlanden und in der DDR.
(Quelle: Wikipedia)

+++Prolog und der Fliegende Ferdinand auf Drogen+++
Silencer 20.22 Uhr: WLAN läuft, Beamer läuft – alles viel zu einfach hier mit dem ganzen Apple-Kram… :-)

Silencer 20.25 Uhr: Bier her, Bier her!

Silencer 20.26 Uhr: Oh, die DVDs sind noch jungfräulich eingeschweisst.

Silencer: 20.25 Uhr: So, Herr Nerd, jetzt sind sie Admin hier im Blog. Für heute Abend. Hehe. Sind sie da?

Moderner Nerd: 20:32 Uhr: So, Bier ist da, natürlich sind die beiden offenen Flaschen NUR für mich.

Silencer20.36 Uhr: Danke. Ich trinke eh kein Mädchenbier. Bier mit Grapefruit, uah.

Silencer20.37 Uhr: Lass uns starten.

Silencer20.38 Uhr: Wir haben schon 4 Zuschauer.

Moderner Nerd: 20:38 Uhr: Wir beginnen in wenigen Sekunden zunächst mit DROGEN. Ja. In einer Kinderserie. Und ganz offensichtlich.

Silencer20.39 Uhr: Drogen??

Moderner Nerd: 20:40 Uhr: Ja, Silencer, sieht selbst: Los geht’s mit einem
Ausschnitt aus dem legendären „Fliegenden Ferdiand“, Folge 1: Ferndiand findet einen Kometen, wird
von ihm aufgesogen und landet auf dem Planeten der Blumen.

Silencer20.43 Uhr: erhm.

Silencer20.44 Uhr: Super erzählstimme. Voice Over zu Beginn der Serie.

Silencer20.45 Uhr: „Er hatte auf seinem Zeugnis 67 fünfen, jede so groß wie dieser Turm, in einem Schuljahr…“

Silencer20.46 Uhr: Oh ja, der BLAUE STEiN! Ich erinnere mich! Ferdinand ist Schüler und findet den Stein, und im Inneren……

Moderner Nerd: 20:47 Uhr: Auch diese Serie stammt aus den legendären Barrandov-Studies, deren Serien wird uns heute ausschließlich widmen werden. Hach Gänsehaut!

Silencer20.48 Uhr: Die von Vaclav Havel gegründet wurden. Dem Papa von DEM Vaclav Havel.

Silencer20.49 Uhr: OMG, da hüpfen sprechende Blumen um ihn rum… Und alle machen Delphinlaute….

Moderner Nerd: 20:50 Uhr: Zentraler Ort der Handlung: Tada…. das Institut zur verbesserung der Menschheit

Silencer20.51 Uhr: DAMALS durften die Leute noch Melonen kaufen und Ferdinand Tränkel heissen…

Moderner Nerd: 20:52 Uhr: Der vollkommene Mensch trägt zwei Fußballtröten im Gesicht und kann riechen wie ein Wolfshund.

Silencer20.56 Uhr: „Das Institut zu Perfektionierung der Menschheit“. Sweet. Und das ist „Lutzie“ aus „Schrecken der Strasse“! Und der Typ der auch in der „Märchebraut“ mitspielt.
OK, genug Ferdinand. Lass uns mit den „Besuchern“ loslegen.

Silencer20.57 Uhr: Der eine Typ da sieht aus wie Hugh Jackman… Egal, los, mach „Besucher“ rein!

+++Folge 1+++
Silencer20.59 Uhr: Die Folie wird feierlich von den DVDs abgepuhlt. Bemerkenswert: Jugendfreigabe ab 6 Jahren. Keine weiße Freigabe ab Null oder wie das heisst.

Moderner Nerd: 21:01 Uhr: Hibbel! Hach, diese Musik. Karel Svoboda. Der Jarre des Ostens. Hat sich leider erhängt am Ende. Traurige Leben nach den Serien, wie alle Mitwirkenden…

Silencer21.02 Uhr: Die Musik ist cool, auch für heutige Ohren. Gibt es Leider nicht auf Youtube. (EDIT: Hier irrt ich. Es gibt den Vorspann, die Titelmelodie und die Geschehnisse von 21.03 Uhr doch auf youtube)

Silencer21.03 Uhr: „Das Jahr 2484…“ – und die Vision wie es da aussieht ist agar nicht so übel. HEY! NACKTE FRAUEN!

Moderner Nerd: 21:03 Uhr: Ich brauche mehr Alkohol. Da läuft eine nackte Frau und sie duscht in Plasma.

Silencer21.05 Uhr: Die Leute in der Zukunft sind gebildet und machen den ganzen Tag Kunsträtsel.

Moderner Nerd: 21:05 Uhr: Die machen da eLearning! Ach nee, die Spielen nur…

Silencer 21.08 Uhr: Monty-Pythoneske Zeichentricksequenzen und jonglierende Hühner… geil.

Silencer 21.09 Uhr: Der „Zentraldenker“, der Mastercomputer der Zukunft, schlägt Alarm! Ein Objekt wird in 184 Tagen mit der Erde kollidieren.

Silencer 21.10 Uhr: Voll die Panik. „Ich wurde geweckt und konnte gerade noch die Haare aufsetzen bevor ich hier war“ sagt die Frau in der Notfallsitzung. In der Zukunft haben alle Menschen Glatzen. Wie Sexy.

Moderner Nerd: 21:10 Uhr: Ok, fassen wir zusammen… äh… krudes Zeug, krudes, irgendwas fliegt auf die Erde zu, Amaronen, Krudes Zeug, Gefahr, Krudes Zeug.

Silencer 21.11 Uhr: Bei Serien ist es wie bei Filmen: Die müssen nicht logisch, sondern nur plausibel sein. Bisher war alles plausibel.

Silencer 21.11 Uhr: Silbern angemalte Legosteine als Kontrollknöpfe. Fast wie in Raumschiff Orion, nur besser. HEhe.

Moderner Nerd: 21:11 Uhr: Gut dass es in der Zukunft noch EINEN Akademiker gibt

Silencer 21.12 Uhr: In der Zukunft heissen Kinder „Evchen“ und spielen mit Hunden, die einen Rüssel und ein Schneckenhaus haben. Uh, silberne Glitzeroveralls mit Plstikteilen dran. DAS geht GAR NICHT.

Moderner Nerd: 21:13 Uhr: „Wir Energetiker leben nicht im Märchenreich!“. Na, wenigstens haben die Delfine den Überblick. Ich nicht.

Silencer 21.14 Uhr: Die Delfine sitzen mit in der Regierung und nöhlen nur rum das alles doof ist.

Silencer 21.15 Uhr: Ein Wissenschaftler wird befragt wie man die Erde retten kann. Und was macht der? Er sagt ein Gedicht auf.

Moderner Nerd: 21:16 Uhr: Die betonen Akademiker immer wie eine Krankheit. Hmm.

Silencer 21.16 Uhr: Nippelalarm! Die Übersetzerin der Delfine trägt weiße, nasse Klamotten. Durchsichtig. Deshalb keine Freigabe ab null. Wir halten fest: Delfine sind Arschlöcher, die Übersetzerin ist HEISS!

Moderner Nerd: 21:19 Uhr: Nun fahrt endlich in die Vergangenheit. Los. Auch wenn es verboten ist und dafür 20 Kernkraftwerke erst noch gebaut werden müssen.

Silencer 21.19 Uhr: Die Lösung: Wir reisen in die Vergangenheit ins Jahr 1984, wo irgendwer irgendwas erfunden und in ein Schulheft geschrieben hat, was vielleicht die Erde retten kann. Oder auch nicht, man weiß es nicht.

Silencer 21.20 Uhr: „Expedition Adam 84, Expedition Hoffnung“ wird gestartet. Das Personal ausgewählt: 1. Ein Arzt.

Silencer 21.22 Uhr: Nummer 2: Noch ein Arzt, der stolz darauf ist sich mit Grippe infiziert zu haben. Supi. Warum nehmen die nicht die HEISSE Übersetzerin mit?

Silencer 21.25 Uhr: Oh, da ist sie – ihre elektronische Personalakte besteht aus Videos, die sie beim Schwimmen in durchsichtigen Klamotten zeigt…. Kopfschüttel

Moderner Nerd: 21:25 Uhr: Gut, brauchen wir noch ein Team. Ja, der Zentraldenker packt die heise Übersetzerin ins Team. Fehlt noch was?

Silencer 21.26 Uhr: Der Zentraldenker ist ein verludertes Stück Silizium. Naja. Die Dialoge sind gut. Kurz, knackig, ernst gespielt und dabei manchmal saukomisch. Typ bereitet sich auf Expedition nach 1984 vor. Steht im Opernfrack herum und sagt toternst: die typische Bekleidung dieser Zeit. Muaahhaha.

Silencer 21.28 Uhr: Wie kommt man auf die Idee sich in der Vergangenheit ausgerechhnet als GEOMETER auszugeben?

Silencer 21.29 Uhr: Oh, die erste Folge ist schon vorbei.

Moderner Nerd: 21:29 Uhr: Ok, kleiner Ort in Tschechien im 21. Jahrhundert sieht aus wie New York im 20. Jahrhundert. Wo liegt eigentlich Karmenice?

+++++Pause++++++
Silencer 21.34 Uhr: Kurze Pause, wir müssen Pizza bestellen.

Silencer 21.36 Uhr: Pizza Torero mit Rumpsteak, Champignons und Parmesan??? Wie pervers ist das denn??? Wer frisst sowas?

+++++Folge 2++++++
Moderner Nerd: 21:41 Uhr: Folge 2. Stufen in die Vergangenheit.

Silencer 21.40 Uhr: Kurze Zusammenfassung. Ironie als Stilmittel. Sehr gut. Der Typ der die Welt retten könnte wird als Obergenie gehypt, als größter Physiker der Menschheit. 1984 ist er ein kleiner Junge.

Silencer 21.44 Uhr: Die Übersetzerin ist schon wieder Splitternackt. Merke: 2484 ohne künstliche Haare auf dem Schädel erwischt werden ist unzüchtig. Nackt durch die Gegend rennen nicht. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am 8. August 2009 in Ganz Kurz

 

Eulentag

Heute muss Eulentag sein. Eine Eule nach der nächsten ist mir über den Weg gestolpert.
Um DER EuleTM eine Freude zu machen habe ich die auffälligsten Exemplare fotografiert.

Gefunden im Baumarkt, indem ich, wie jeder echte Kerl, meine Samstage verbringe. Ich baue nie was, aber ab einem gewissen Alter werden Männer von Baumärkten angezogen. Deshalb bin ich Samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr nicht erreichbar. Da muss ich durch die heiligen Hallen schlurfen. Aber zurück zu den Eulen: Eine Steineule. Oder ein Steinkauz. Was weiß ich. Auf jeden Fall eine Eule aus grauem Stein.

Eulenspitze

Die in diesem Fall nur die Spitze des Eisbergs ist.

Eulenganz

Ernsthaft: Sie sehen hier einen 170 cm hohen Totempfahl aus massiven Granit, verziert mit Eulen die Musikinstrumente halten. WTF?
Was soll das? Wer stellt sich sowas in den Garten? Ich verstehe das nicht! Ich hab´Angst!

Und nun dürfen Sie raten, was so ein Schmuckstück kostet. 50 Euro? 100 Euro? Hey, MASSIVES GRANIT! 300 Euro? 400 Euro? Mensch, nicht so knauserig, da sind EULEN drauf!

Okay, um es abzukürzen: Das Teil kostet schlappe…

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Geschrieben von am 8. August 2009 in Fun, Gnadenloses Leben

 

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HEUTE! Live Blogging Event: Tschechische Kinderserien auf dem Prüfstand

Der Moderne Nerd und der Herr Silencer hingen in den Achtzigern beide vor dem Fernseher und guckten weg, was die drei öffentlich-rechtlichen TV-Programme versendeten. Highlights waren dabei Kinderserien aus Tschechien. Wir haben die in allerbester Erinnerung – tolle Geschichten, gute Schauspieler, trotz winzigen Budgets liebe- und fantasievoll umgesetzt.

Heute Abend werden wir überprüfen, ob das alles nur verklärte Erinnerungen am Rande der Alterssenilität sind, oder ob man sich diese Serien auch heute noch ansehen kann ohne sich schämen zu müssen.

Erleben sie also heute, nur hier, ab 20.30 Uhr: Der Moderene Nerd und der Silencer schauen und kommentieren tschechische Kinderserien. Live.
Fragen können gerne in den Kommentaren gestellt werden.

 
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Geschrieben von am 8. August 2009 in Betrachtung, Fun

 

Hochgeschwindigkeitsaktenordner

Gerade eine neue Ladung Aktenordner reinbekommen. Trotz aller Bemühungen: Das papierlose Büro ist eine Illusion.

Amüsiert hat mich die Werbung auf dem Ordnerrücken: Angeblich kann man bei diesem Modell bis zu 20% schneller die Entriegelung öffnen.
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Das spart pro Tag bestimmt… so einige Millionstel Millisekunden? Ok, ich mache mich gerade lustig. Vermutlich gehöre ich aber auch nicht zur Zielgruppe der Werbung. Die sitzt bestimmt in irgendwelchen Ämtern im Einkauf und bekommt feuchte Augen, wenn sie hochrechnet wieviel Arbeitszeit sich einsparen liesse, wenn die Beamten die als Mittel zur Ordnung der Schriftgutverwaltung dienenden Exzenterverschlüsse mit Klemmbügel* 20% schneller öffnen können.

So denken die nämlich. Papa ante Portas, sage ich da nur. Aber was nützt der schnellste Aktenordner der Welt, wenn er doch nur so schnell ist wie die Hand, die ihn bedient?

*Das heisst wirklich so. Schlagen Sie es ruhig nach.

 
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Geschrieben von am 7. August 2009 in Berufsleben, Skurril

 

Peinlichster Tonträger

Graval gibt sein düsterstes Geheimnis preis und verrät, welche CD ihm peinlich ist zu besitzen. Ausserdem schnitzt er ein Stöckchen daraus und wirft das an BigBird weiter.

Bei soviel Ehrlichkeit will ich mich auch outen und gebe zu: Ich besitze keine CDs die mir peinlich sind. Ich stehe zu meinem verschrobenen Musikgeschmack, der über die Zeit sowohl Devo als auch Roxette oder Enya gut fand.

Aber: Ich besitze eine Platte, deren Existenz ich gerne leugnen würde. So eine echte, alte große Schallplatte. Davon hatte ich nie viel, nur so ein paar Soundtrack-Platten wie Ghostbusters oder Zurück in die Zukunft, die es damals billig beim Musikversender gab (hatte ein Krokodil als Maskottchen und Minikataloge auf billigem Papier, aus dem die ganze Klasse Sammelbestellungen machte – wie hiess der noch gleich?).

Also, jedenfalls war die Schallplattenzeit definitiv vorbei, als ich begann mich für Musik zu interessieren. Nichtsdestotrotz war mein erster eigener Originalmusiktonträger eine Schallplatte, die ich zur Konfirmation (mit 14 Jahren) geschenkt bekam.

Es war:
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Geschrieben von am 6. August 2009 in Stöckchen

 
 
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