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Monatsarchiv: August 2009

Könnensenichmal vorbeikommen

Am Telefon:

Anruferin: „Tag, Stefanie Brunzel von ihrer Volksbank in K-Dorf. Ich würde mich gerne einmal mit Ihnen persönlich unterhalten.“

Uh? Habe ich was ausgefressen? Der Satz „Wir müssen miteinander reden“ verheisst NIE Gutes. NIE.

Steffi Brunzel: „Sie sind schon sooo lange Kunde bei uns und wir haben sie in den letzten Jahren gar nicht persönlich beraten.“
Ich: „Stimmt. Seit 1996 nicht mehr. Was daran liegen könnte, das K-Dorf einfach 60 Km weit weg ist, ich da 1994 weggezogen bin und mein Konto nur noch aus nostalgischen Gründen bei Ihnen liegt. Und weil ich zu faul zum Wechseln bin.“
Steffi: „Prb. Aber wenn Sie mal vorbeikommen, dann können wir Ihnen unsere aktuellen Produkte vorstellen, es gibt soooo viel Neues!“
Ich: „Das brauche ich aber alles nicht, und ich komme auch nicht vorbei. Aber gut das Sie anrufen, ich brauche jetzt WIRKLICH mal eine private Kreditkarte. Den Antrag wollte ich online stellen und habe brav die drei Bildschirmseiten Formulare ausgefüllt, Beim Druck auf den „Absenden“-Knopf kam dann die Meldung, dass man sowas online nicht bearbeite. Was denn nun?“
Steffi: „Äh, ja. Das ist auf meinem Schreibtisch gelandet, also die Info das sie da was mit dem Internet und so. Deshalb rufe ich auch an. Wenn Sie vorbei kommen, können Sie den Antrag unterzeichnen.“
Ich: „Frau Brunzel, ICH KOMME NICHT VORBEI. Ich nehme mir nicht einen Tag Urlaub und verfahre für 120 Km Benzin nur um eine Unterschrift zu leisten oder mit Ihnen einen Kaffee zu trinken. Schicken Sie mir die Unterlagen bitte zu.“
Steffi: „Was spricht denn dagegen, wenn Sie nach Ihrem Feierabend vorbeikommen?“
Ich: „Mal sehen – Feierabend, eine Stunde Fahrzeit… sind Sie sicher, dass sie um 21 Uhr noch arbeiten? Bitte schicken Sie mir die Unterlagen zu, oder ich nehme das Angebot dieses Direktbank an, bei der Kontoführung UND Kreditkarte kostenlos sind.“
Steff: „Aber bei dieser Direktbank haben Sie dann KEINE PERSÖNLICHE BERATUNG!!!“
Ich: „Ich brauche auch keine persönliche Beratung! Für Leute wie mich sind Direktbanken ERFUNDEN worden. Und ausserdem habe ich bei Ihnen persönliche Beratung DOCH AUCH NICHT, weil Sie zu weit weg sind!“
Steffi: „Aber Sie KÖNNTEN vorbeikommen!“
Ich: „Will ich aber nicht!“
Steffi: „Dann schicke ich das jetzt per POST!!“
Ich: „GUT!“
Steffi: „GUT!!“
Ich: „Tschüss“
Steffi: „TSCHÜSS!!“

Die „Könnensenichmal vorbeikommen“-Anthologie:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

 
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Geschrieben von am 6. August 2009 in Gnadenloses Leben, Skurril

 

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Hosentaschenstöckchen

Rüdiger fotografiert voller Begeisterung was er in der Hose hat und macht auch gleich noch ein Stöckchen draus: Krempel die Taschen um und mache ein Bild von dem, was Du mit Dir rumträgst. Ich nehme das ausnahmsweise mal auf, ohne das es mir jemand zugeworfen hätte.

Um gleich vorzuwarnen: Allzuviel unterscheiden sich meine nicht von den zahlreichen anderen, dokumentierten Hoseninhalten. Telefon, Schlüsselaber seht selbst:

Taschenzeugs

Von oben links nach unten rechts:

  • Telefon
  • Lieblingsquietschentchen (falls ich beim Warten an der Supermarktkasse was zum spielen brauchen)
  • Schlüsselbund (inkl. Schließeisen für Heim, Arbeit, Auto, Bootsschuppen, Heli)
  • Taschentücher
  • Taschenbücher
  • 3 Kg Münzen in Euro- und DM-Stücken
  • Kamm
  • Notration (falls die Schlange an der Supermarktkasse länger ist)
  • Zerknüllter Kassenbon
  • Kinokarte
  • Kondom (unbenutzt)
  • Kondom (benutzt)
  • Eine lebende Maus (nicht im Bild, ist gerade weggerannt)
  • Stück Bindfaden (3 Meter, extra reißfest)
  • Ein Haufen Fussel
  • Ein Sperling aus Keramik
  • iPod

Sehen Sie morgen: Die andere Hosentasche.

 
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Geschrieben von am 5. August 2009 in Fun, Stöckchen

 

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Vom Windows gerettet

Passend zum Wetter: Pinguincontent.
Kampfpinguin gegen Killerroboter.
Fwup-Fwup.

 
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Geschrieben von am 5. August 2009 in Webvideo

 

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Guitar Hero – Greatest Hits: Songliste und Meinung

Nur der Vollständigkeit halber, weil es schon ein paar Tage draussen ist: Die Songliste von Guitar Hero Greatest Hits.

Der Name ist die pure Anmaßung. Versammelt sind auf der Scheibe größtenteils Mittelmäßig- bzw. Belanglosigkeiten. Unter der Haube werkelt die GH: World Tour-Engine, ohne erkennbare Neuerungen. Die Cartoon-Story ist ebenso unwichtig wie unverständlich, und ein Nostalgieeffekt will sich auch nicht einstellen – war daran liegt, dass alle Noten neu und verdammt schwierig gesetzt wurden. Da 70 Euro (PS3/XBOX) bzw. 50,- Euro (PS2/Wii) viel Geld für 49 Schrammelsongs sind, bleibt als

Fazit: Kann man spielen. Wenn das Geld aus der Wand kommt oder man es für 10 Euro auf dem Grabbeltisch findet. Bloss nicht zum Vollpreis kaufen.

Komplette Songliste mit verlinkten Videos nach dem Klick
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Geschrieben von am 4. August 2009 in Ganz Kurz, Plastik Rock

 

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Portal-Nachschub

Portal ist erwartungsgemäß großartig.


(c) Cnet-News

Nein, ich habe es noch nicht durch. Aber nach Nachschub habe ich mich schon mal ein wenig umgesehen.

Für das kleine Portal-Spielchen zwischendurch eignet sich die Flashversion unter portal.wecreatestuff.com/ – kann man mit jedem Browser spielen.

Schön scheint auch Portal: Prelude zu sein. Ein aufwendiger Fanmod, der die Vorgschichte von Aperture Science und der durchgeknallten GlaDOS erzählt – sogar inkl. Sprachausgabe. Zum Spielen der kostenlosen Mod ist das Origialprogramm und ein Steam-Account erforderlich.

Wie hat man in der deutschen Synchro eigentlich den „weighted Companion Cube“ übersetzt?

 
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Geschrieben von am 4. August 2009 in Games

 

Was nicht passt…

Pro 1000 Einwohner wurden im vergangenen Jahr rechnerisch nur 8,2 Kinder geboren. Das entspricht einem Rückgang von 0,1 Prozent.

Doch das Familienministerium in Berlin stellt eine andere Rechnung auf – und weist die Erhebung zurück. Die Eurostat-Zahlen für Deutschland seien „entweder falsch oder veraltet“, sagte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff am Montag SPIEGEL ONLINE.

Ja, genau. Falsch oder veraltet. Oder die Experten in Brüssel sind voll doof. Irgendwas davon wird es schon sein, immerhin passen die Erkenntnisse des Europäischen Statistikamts Eurostat über die Geburtenraten der EU-Länder nicht zu den Wunschvorstellungen der Ursula von der Leyen. Nur zur Erinnerung: Anfang des Jahres hatte sie schon einmal mit gänzlich falschen Zahlen operiert, einen Anstieg der Geburtenzahlen verkündet und behauptet, das sei auf das von ihr initierte Elterngeld zurückzuführen.

Für die Nummer bekam sie sogar aus der eigenen Partei Schelte. Und nun, nachdem sie das Internet befriedet hat, ist sie wieder am Zahlenjonglieren. So eine Zensurursula ficht die Realität halt nicht an, die macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt.

 
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Geschrieben von am 4. August 2009 in Hass

 

Tagesaktuelle Werbung

Böse, Sixt – aber gut gemacht:

schmidtsixt

Banner/Skyscraper auf SPON. Das wird Ärger geben, wie schon beim letzten Mal, als das Unternehmen Merkel als Werbeträgerin hergenommen hat.Schon vor dem Hintergrund: Respekt vor dem Mut bzw. der Dreistigkeit der Werber.

 
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Geschrieben von am 3. August 2009 in Medienschau

 

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Spät dran

Besser spät als nie: 2009er Virenscanner und PORTAL. Wheee!

IMG_0371

 
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Geschrieben von am 2. August 2009 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Schwanzvergleich

vergelich1

Gefunden bei der wunderbaren Welt des Wissens.
Selber messen? Hier Schwanzvergleich starten.

 
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Geschrieben von am 2. August 2009 in Fun, Meta

 

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