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Monatsarchiv: Oktober 2009

Der Pinguin in meinem Blog

Wie schon mehrfach erwähnt, lebt in diesem Blog ein kleiner Pinguin. Genauer gesagt: Er wohnt unter dem Kommentarkasten. Nun gab es unter den geneigten Leserinnen und Lesern einige Zweiflerinnen und Zweifler, die der Meinung waren, ich würde hier Blödsinn verzapfen.
Das kann ich durchaus verstehen. Wenn mir jemand so etwas erzählen würde, täte ich das keine Sekunde glauben. Zumindest nicht ohne Beweis. Und hier ist er, der Beweis:

Der Pinguin ist sehr schüchtern und lässt sich deshalb selten blicken. Manchmal ist er nachts unterwegs oder stromert einfach so im Blog rum. Einmal habe ich ihn schlafend im Kommentarkasten gefunden, ein anderes Mal watschelte er in der Seitenleiste rum.

Bildschirmfoto 2009-10-30 um 22.27.30

Wenn man also ganz spät dieses Blog besucht und dabei sehr leise ist, dann kann man vielleicht einen Blick auf ihn erhaschen.

Das ist übrigens mein erstes Youtube-Video. In Ermangelung anderer
Hilfsmittel wurde es mit Apple Keynote, also quasi mit Powerpoint, zusammengefrickelt. Dieser Artikel ist Kalesco gewidmet, weil Sie Pinguine mag.

 
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Geschrieben von am 30. Oktober 2009 in Fun, Meta, puscheligkeit

 

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Wiesels große Reise: Kopfüber in die Nacht

Das Wiesel weilt bei Olli in Berlin und freut sich bestimmt schon ganz doll auf Halloween. Das ist seine Nacht der Nächte.

Des Nachts waren Olli und Wiesel in dieser Woche schon unterwegs, und weil gerade Lichterwochen bei McDonalds in Berlin sind, sah das schon sehr besonders aus:

Mehr tolle Bilder gibt es im Olliblog beim Bigel.

 
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Geschrieben von am 30. Oktober 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Fenster auf

Stöckchen: Fenster auf und *Klick*
Bzw. *Klickklickklick*, den das folgende Bild zeigt zwar den Blick aus meinem Wohnzimmerfenster, allerdings als Panorama, dass aus 15 Handybildern (die auch noch an zwei verschiedenen Tagen entstanden sind) zusammengestrickt ist. Daher die komische Bildform und die Verzerrung.

Fensterauf

Neu in diesem Blog ist der „gewidmete Beitrag“. Weil das Stöckchen von ihm kam ist dieses Posting natürlich Graval gewidmet. Ich reiche das Kantholz dann mal an Olli und den Bigel weiter, ich würde nämlich gerne wissen was das Wiesel beim blick aus dem Fenster sieht.

 
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Geschrieben von am 30. Oktober 2009 in Momentaufnahme, Stöckchen

 

Der Arnold Code

Arnold Schwarzenegger dürfte bekannt sein, oder? Ehemals Schauspieler, heute Gouverneur von Kalifornien? Gut.
Tom Ammiano kennt aber vermutlich niemand, richtig? Er ist ein Hinterbänkler in der California State Assembly, eine Art Landesparlament von Kalifornien. Dieser Begriff trifft es zwar nicht genau, aber das politische der USA ist kompliziert und für das Verständnis dieses Postings nicht nötig. Das „Parlament“ ist u.a. dafür zuständig Gesetzesentwürfe zu fertigen und dem Gouverneur zur Unterschrift vorzulegen.

Toni Ammiano arbeitet an solchen Entwürfen mit, kann aber Schwarzenegger nicht ausstehen. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube und geht den Governor schon mal in deutlichen Worten an („You LIE!“, „You can kiss my gay ass“).

Nach den letzten Ausfällen Ammianos, in denen er die Anwesenheit der Gouverneurs mit den Worten “It’s like this guy just showed up and took a big dump in my living room” beschrieb, hatte Schwarzenegger keine Lust mehr noch irgendwas aus Ammianos Feder zu unterzeichnen. Das liess er ihn auch ihn einem Brief wissen:

versteckter Code
(Quelle: San Francisco Bay Guardian)

Verklausulierte Politikersprache. Entwurf wird nicht ausgefertigt, aber kein Wort zum Inhalt der Vorlage oder ein Sachbezogener Grund. Warum schreibt Schwarzenegger, sonst ein Freund deutlicher Worte, so verschwurbelt?
Und was soll an diesem Brief nun so spannend sein?

Nun, man lese mal die Buchstaben zu Beginn der Zeilen von oben nach unten. Daraus ergibt sich:

F
U
C
K

Y
O
U

Eine versteckte Botschaft für den missliebigen Empfänger des Briefes?

Kommentar von Schwarzeneggers Sprecher dazu: „What a straaaaaange Coincident.“

Update: Witzig. Kaum eine Stunde nach der Veröffentlichung dieses Beitrags greifen auch deutsche Medien, allen voran SPON, das Thema auf.
Kommentar von Silencers Sprecher dazu: „What a straaaaaange Coincident.“

 
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Geschrieben von am 29. Oktober 2009 in Fun

 

Differentialdiagnose

Einer der faszinierendsten Aspekte der Popularität von House ist ja, das gefühlt 7/8 der Menschen plötzlich mit dem Begriff Differentialdiognose was anfangen können.

Anrufer: „Diese Software da, das geht nicht. Eben hat einer zu mir gesagt, er macht das Internet an, und dann gibt er Nutzername und Passwort ein, und dann geht das nicht. Das ist nicht der erste der sagt, dass das nicht geht.“

Während des Telefonats logge ich mich in sein CMS ein. Ohne Probleme. Die meisten der Benutzer werden allerdings über einen zentralen Service authentifiziert, d.h. irgendwo, in irgendeiner Höhle beim Anrufer, steht ein LDAP-Server. Bewacht von Rechenzentrumsbären. Dementsprechend habe ich keinen LDAP-Account zum Testen.

Ich: „Hm. Haben Sie schon in ihrem Rechenzentrum nachgefragt?“
Anrufer: „Ja klar, die sagen es läuft alles.“
Ich: „Ja, klar. Ich habe keinen Zugriff auf den LDAP, haben Sie denn einen Account mit dem „das nicht geht“?“
Anrufer: „Nee.“
Ich: „Können Sie mir denn ein wenig mehr Informationen geben als „Da sagt einer da geht was nicht? Zum Beispiel, ob es beim Einlogversuch einen Fehler gab?“
Anrufer: „Nee. Wieso Details? Reicht es denn nicht wenn ich sage das geht nicht?“
Ich: „Sehen sie: Bestimmte Sachen macht ihr Rechenzentrum, und wenn bei denen was nicht läuft geht da auch was nicht. Ich kann aber von hier aus nicht prüfen lassen ob bei denen alles funktioniert, deshalb muss ich eine möglichst präzise Fehlerbeschreibung haben, um daran ermitteln zu können wo es klemmt.“
Anrufer: „Versteh ich nicht. Können Sie nun machen das es wieder geht? Oder ist das Rechenzentrum schuld?“
Ich: „Hmmm. Lassen Sie es mich anders erklären. Ihr Typo3 hustet und hat Fieber. Da es mir nicht sagen kann was es hat, muss ich mir die Symptome angucken und anhand derer überlegen was es haben könnte.“
Anrufer: „Ah, sagen sie doch gleich das sie eine Differentialdiagnose machen wollen.“
Ich: „Nun, wie nennen es gerne Fehleranalyse, aber ja…“

Ab da war das Telefonat zielorientiert, der Anrufer bei der Sache. Vermutlich sah er sich selbst im weißen Kittel, dabei helfend einen Todkranken zu heilen.

 
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Geschrieben von am 29. Oktober 2009 in Berufsleben

 

Blümchen!

Neulich kam ich an einem Geschäft vorbei, dessen Schaufenster und Geschäftsräume merkwürdig leer war. Von Waren keine Spur. Vielleicht ein Designermöbelladen? Ich weiß es bis heute nicht. An der Tür stand auch nichts, vermutlich ist man sich zu fein dafür. In teuren Läden hielt man ja Preisschilder an der Ware schon immer für Obszön. Vielleicht hat sich das ja ausgeweitet? So nach dem Motto, „Ware ausstellen? Name des Geschäfts preisgeben? Wer sowas fordert kann sich uns nicht leisten.“ In solchen Geschäften kauft der Kaiser seine neuen Kleider.

Ich bin ja ein Freund von klaren Ansagen und finde es gut, wenn schon der Name alles übers Geschäft aussagt bzw. was es dort zu kaufen gibt. Das absolute Positivbeispiel findet sich gegenüber des mutmaßlichen Designerladens:

IMG_0603

Für noch n´en Markus.

 
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Geschrieben von am 28. Oktober 2009 in Betrachtung, Gnadenloses Leben

 

Momentaufnahme: Oktober 2009

Herr Silencer im Oktober 2009:

Lesen: Terry Pratchett Unseen Academicals, Dave McKeen und Grant Morrisson: Arkham: A Serious House on Serious Earth

Hören: Tori Amos mit der Sinful Attraction Tour Live in Frankfurt.

Beatles: Day Tripper

The Raconteurs: Steady, as she goes

Sehen: 24 Day 7 (TV), Blueberry Nights (DVD)

Spielen: Batman: Arkham Asylum (PC), The Force Unleashed: Tatooine (XBOX)

Machen:

  • Wohnung umgestalten und herbstlich dekorieren
  • Tierbabys gutfinden
  • Überlegen, ob o.g. Punkte für einen Dachschaden sprechen und woher das mit einem mal kommt
  • Versuchen, den Pinguin mit beruhigenden Lauten hinter dem Kommentarkasten hervor zu locken
 
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Geschrieben von am 27. Oktober 2009 in Momentaufnahme

 

Oh, Du bist es… Hallo, Montag des Grauens

- Flimmern vor den Augen, alles scheint zu schwanken ich habe das Gefühl partiell blind zu sein und ausserdem ist mir schlecht. Ehrlich jetzt: Lange Texte in weißer Schrift auf schwarzem Grund sollten verboten werden. Oder bekomme nur ich davon Treets anne Augen?

- Liebe Leute aus dem ostdeutschen und dem badischen Raum, ihr habt es hervorragend raus, uns Norddeutsche zu verwirren. In einer Mail zu schreiben „Wir erwarten Sie um Viertel Vier in einer Telefonkonferenz“ lässt uns nämlich mit dicken Fragezeichen zurück. Was bitte soll das sein, Viertel Vier? 15.15 Uhr? 15.45 Uhr? 16.15 Uhr?Argh!

- Ich habe meinen Dingsda, diesen Twitterdings, mal etwas entstaubt. Was aber nicht heisst das mit jemand folgen soll. Ich betreibe nämlich nach wie vor #Followervergrämung und brauche das Ding nur um selbst zu folgen. Da wird also nie was Interessantes stehen. Followen lohnt sich nicht, wer es trotzdem tut wird vergrämt.

 
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Geschrieben von am 26. Oktober 2009 in Ganz Kurz

 

Igel

Quelle: Dunno

Quelle: Dunno

Für Pampashase. Und alle anderen die sich nicht schämen Tierbabys OK zu finden. Einen guten Start in die Woche.

 
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Geschrieben von am 26. Oktober 2009 in puscheligkeit

 

Ich will einen: Nicht Lustig-Yeti

Nicht nur, dass es den Nicht-Lustig-Yeti jetzt in Dreidimensional und Puschelig gibt – nein, er frisst auch noch Wärmflaschen!

Bild: Nichtlustig.de

Bild: Nichtlustig.de

Klick auf´s Bild führt zum Shop. Nur für den Fall das mir jemand einen Yeti kaufen möchte. Puh, und der Pinguin (der unter dem Kommentarkasten hier im Blog wohnt) pupst schon wieder.

 
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Geschrieben von am 25. Oktober 2009 in puscheligkeit, Service

 

BigBen (oder anderes) Gamepad mit Arkham Asylum am PC benutzen

Ich habe mir, aus wirtschaftlichen Gründen, die PC-Fassung von Batman: Arkham Asylum gekauft – und es schnell bereut. Windows Live ist Pain in the Ass, ohne Live-Account kann man im Spiel nicht mal speichern.

Ebenfalls ärgerlich: Von Haus aus unterstützt Arkham Asylum ausschließlich den XBOX 360 Controller für Windows. Ein gutes und teures Stück Hardware, aber was ist mit all den anderen Gamepads da draußen? Die produzieren merkwürdige Fehler (Spielfigur dreht sich dauernd im Kreis, invertierte Steuerung, usw.) oder verweigern ganz den Dienst. Ich war einigermaßen pissed als ich merkte, dass mein BigBen Gamepad (äußerlich ein exakter Clon des Xbox Controllers) keinen Mucks tat. Die Steuerung mit Tastatur und Maus ist in Kämpfen zwar möglich, ein Gamepad als Steuergerät erhöht die Überlebenschancen der eigenen Spielfigur aber signifikant.

Im Folgenden wird beschrieben wie man Batman: Arkham Asylum mit nahezu jedem Gamepad am PC spielen kann. Dazu gibt es Verweise auf die Konfiguration für das Logitech Rumblepad 2 und eine Konfiguration für das BigBen PC Gamepad Wireless.

bigbenwireless
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Geschrieben von am 25. Oktober 2009 in Game, Service

 

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Batman: Arkham Asylum

Die weitläufigen Anlagen der Elizabeth Arkham Heilanstalt für Kriminelle

Die weitläufigen Anlagen der Elizabeth Arkham Heilanstalt für Kriminelle

Was ist eigentlich aus Mark „Luke Skywalker“ Hamill geworden? Lebt der noch? Oder haben die Jedi eine so gute Rentenkasse, dass der nicht mehr arbeiten braucht?
Als Europäer hat man ihn nach Star Wars nur noch zwei Mal wahrgenommen, als Spielfigur in „Wing Commander“ und als peinliche Karikatur seiner Selbst im unrühmlichen „Jay & Silent Bob schlagen zurück“. Was kaum jemand weiß: Hamill ist ein Star in der Synchronisationsszene. Vom Computerspiel (Lucasarts „Vollgas“) bis hin zur Zeichentrickserie: Wenn man eine markante, wandlungsfähige Stimme braucht, dann ruft man Hamill. Wenn man ihn sich denn leisten kann. Seine Paraderolle ist der irre Joker in den animierten Batman-Serien. Hamill flüstert, kichert, kreischt und murmelt vor sich hin, dass einem schon beim belauschen der Audiospur Angst und Bange wird. Genau so was braucht Batman.

Langweilige Fledermaus
Wenn man mal genau hinguckt ist Batman ein ziemlich undankbarer Charakter für Geschichten. Er ist mürrisch, schleicht nahezu depressiv durch die Gegend, redet wenig, und wenn es Ärger gibt haut er Leuten einfach auf´s Maul. Wenn man mit so einem Griesgram spannende Geschichten erzählen will, muss man ihn mit würdigen Gegnern und ausgearbeiteten Charakteren umgeben. Sonst fällt alles schneller auseinander als man „Fledermaus“ sagen kann.

Fieser Charakter
Genau in diesem Punkt macht „Arkham Asylum“ alles richtig, und das kann man dem Spiel gar nicht hoch genug anrechnen. Dabei ist die Story schnell erzählt, sie orientiert sich grob an dem Buch „Arkham Asylum: A serious House on serious Earth“ und der Story „The long Helloween“.


Batman hat den Joker erwischt und bringt ihn in die Nervenheilanstalt Arkham zurück, wo die Irren von Gotham verwahrt werden. Wegen eines Brandes im Blackgate-Gefängnis wurden hunderte Strafgefangene in die viktorianischen Gebäude von Arkham verlegt. Und die brechen aus, als der Joker dort ankommt. Abgeschnitten von der Außenwelt versucht Batman im Alleingang herauszufinden, was Joker eigentlich auf Arkham Island vorhat. Dafür muss er sich detektivisch Betätigen, mit Jokers Schergen prügeln und aus dem Dunkel heraus für Angst und Schrecken sorgen.

Dabei begegnet man keinesfalls nur Gegnern, die ohnehin alle wie geclownt (haha) aussehen, sondern immer wieder auch wohlwollenden und bekannten Charakteren. Das beginnt bei Familie Gordon (dem Commisioner und Barbara als Oracle), geht über bekanntere Nebencharaktere (Gefängniswärter) und endet bei Anspielungen wie den Namen von behandelnden Ärzten.

Ehemals Psychologin, jetzt Psychopathin: Dr. Harleen Quinzel passt als Jokerfreundin mit dem Künstlernamen Harley Quin auf den gefangenen Commissioner Gordon auf.

Ehemals Psychologin, jetzt Psychopathin: Dr. Harleen Quinzel passt als Jokerfreundin mit dem Künstlernamen Harley Quinn auf den gefangenen Commissioner Gordon auf.

Überall hat man den Eindruck, man sei nicht von doofen Pixelhaufen, sondern von Personen mit echten Motiven und ganz eigenen Handlungsoptionen umgeben. Die Reaktion und Interaktion dieser Figuren auf und mit Batman tragen maßgeblich zur Entfaltung der Story bei.

Hau drauf
Erstaunlicherweise funktioniert das Frankenstein-Mix aus Beat´em up, Schnitzeljagd und etwas, was ich in Ermangelung eines Fachausdrucks Aggressive Stealth Gameplay nenne, nicht nur es – macht auch einen Heidenspass. Wenn man in einer dunkelen Bibliothek minutenlang kopfüber lauernd von der Decke hängt, um dann in Sekundenschnelle auf einen Gefolgsmann des Jokers zu fallen, ihn zu packen und ins Dunkel zu verschwinden, dann treibt das nicht nur den Puls des Spielers hoch – auch die anderen Gangster werden nervös, wenn sie bemerken das ihre Zahl schon wieder dezimiert wurde. Herrlich.

In Spielemagazinen ist immer was von toller Grafik zu lesen (stimmt, auch wenn stellenweise ein seltsamer Plastik-Look durchschimmert), von geschmeidigen Animationen (stimmt auch), einem super Soundtrack (stimmt ebenfalls – eine sehr gelunges Crossover zwischen Danny Elfmann und Hans Zimmer) – den meiner Meinung nach essentiellen Punkt der Charaktere im Spiel hat bisher noch niemand beschrieben. Dabei trägt er wesentlich zum Spielerlebnis bei.
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Geschrieben von am 24. Oktober 2009 in Games, review

 

Neues Kriterium für Relevanz

Was ist relevant, was nicht? Diese Diskussion spaltet die Wikipedianer in die Lager der Inkludisten und der Exkludisten. Die eigenen Relevanzregeln spiegeln den etwas hilfslosen Versuch wieder vorab definieren zu wollen was relevant ist und was nicht.

Nudistin FetteBeute hat nun das ultimative Relevanzkriterium gefunden.

Etwas ist dann relevant wenn man es essen kann.

P.S.: Nashornbabys kann man essen. Und dieses Blog besteht aus Marzipan.

 
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Geschrieben von am 24. Oktober 2009 in Betrachtung

 

Wiesels große Reise: Games, Dreharbeiten und beleuchtete Currywurst

Selbst Döner wird mit Wiesel noch schöner. Bild: Olliblog.de

Selbst Döner wird mit Wiesel noch schöner. Bild: Olliblog.de

Dem Wiesel geht es bei Olli und dem Bigel mehr als gut: Es ist im Paradies! Neben vielen Berliner Köstlichkeiten (Döner! Currywurst! Herzchenwaffeln!) gibt es bei Olli mehr Games, als das Wiesel jemals spielen könnte. Olli ist nämlich Redakteur bei Gamona. Der komische Geruch gerade ist übrigens nicht der von viralem Marketing. Der Pinguin, der hier im Blog unter dem Kommentarkasten wohnt, hat gepupst. Böser Pinguin!

Zurück zum Wiesel: Das stand mit Olli für Filmlaufnahmen vor der Kamera. Der Olli hat nämlich eine eigene Sendung, in der auch mal Spiele besprochen werden. Angucken kann man sich die Hotshots auf -logo- Gamona.

Die Sendung mit dem Wiesel wird demnächst veröffentlicht. Bis dahin heisst es: Fleissig weiter Ollis Blog lesen. Denn Olli, Wiesel und der Bigel haben noch mehr Großes vor, und das hat u.a. mit dem Festival of Lights zu tun. Und mit Currywurst. Und mit Party. Das Wiesel wird die Berliner Clubszene rocken, jawoll!

 
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Geschrieben von am 23. Oktober 2009 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Nashorn, Baby!

„Ganz ehrlich, haben wir nicht langsam genug gesehen von knuffigen Eisbärchen, die treudumm über ihre Felsen tapsen und von Hunderten von Pressefotografen geknipst werden?“ fragt Spielgeld Online.

Klare Antwort: NEIN!
Tiere und Sex gehen immer, das ist eine journalistische Grundregel oder Gesetz oder eine Bullle oder so. Über die Kombination aus Beidem sollte man allerdings nur mit Umsicht berichten.

Die Frage bezog sich übrigens auf die Berichtersttatung um das Nashornbaby mit dem Namen Ebun. Nashorn! Tierbaby! SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜSS!!!

Bildschirmfoto 2009-10-23 um 13.54.37

„Dein Job ist es, süss zu gucken“- Nashornbaby bei der Arbeit.
Quelle: Allwetterzoo Münster

Hach, endlich wieder ein Tierbaby das seine Schrumpelfresse in Kameras halten darf und sogar eine eigene Internetseite und Accounts auf Facebook, Twitter und Whatnot hat. Und Pfleger, die mit ihm schlafen (Nee! NIX Sex und Tiere!). Hatten wir ja quasi seit Knut nicht mehr. Dementsprechend berichten auch alle Medien darüber. Muss also höchst relevant sein, das Ebun.

Das sehen die Admins von Wikipedia natürlich anders. Wie schwarz muss die Seele eines Menschen sein, der ein Tierbaby löschen will?

Bildschirmfoto 2009-10-23 um 13.53.46

 
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Geschrieben von am 23. Oktober 2009 in Fun

 
 
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