Die Lüfter des MacBook Pros drehen mit höchster Drehzahl, die Festplatte klappert sich einen Wolf, OSX schätzt, dass der Vorgang irgendwann übermorgen abgeschlossen sein wird.
Ich rendere hier keinen Kinofilm oder berechne das menschliche Genom.
Ich versuche den Papierkorb zu leeren.
Kein Witz. Im Zusammenspiel mit der Verschlüsselung Filevault lässt sich der Papierkorb unter 10.6 Snow Leopard nur noch „sicher“ entleeren, sprich: Der freie Platz wird mehrfach mit Nullen und Einsen überschrieben. Das dauert. Und bisher habe ich noch keine Option gefunden, die es erlauben würde Filevault zu nutzen und gleichzeitig das Papierkorbgeschreddere sein zu lassen.
Meh. Fehlkonstruktion.
Der obige Fortschrittsbalken spiegelt den Stand nach 6 Stunden wieder.
Was passiert eigentlich auf der anderen Seite der Eingabemaske, wenn man etwas bei Google sucht? Das erklärt diese Seite.
Auch wenn es letztlich nur Werbung für doofe Cerealien ist: Die Idee, das eine Bibliothekarin Suchergebnisse recherchiert und aufschreibt, ist einfach nett. Und irgendwie sieht´s bei der Tante in der Bibliothek fast aus wie in der Wohnung des Pinguins.
Eine brandneue Sci-Fi-Serie auf ABC wird von The Onion vorgestellt. Setting der Serie: Was wäre, wenn Deutschland den zweiten Weltkrieg verloren hätte?
„Imagine, if you will, a world in which Hitler’s glorious master plan had instead ended in ignominious failure, and the Allies had somehow emerged the victors,“ the show’s creator, Leonhardt Riefenstahl, said during an appearance on Entertainment Heute Nacht. „It would be as if everything we know to be true—the fall of Russia, the invasion and surrender of the American continents, Heinrich Braun-Hitler’s consolidation of the various conquered states in 1973—had never even happened.“
O. M. G.
Da hat doch jemand tatsächlich eine Zeitmaschine in einen DeLorean eingebaut. Nein, eigentlich hat derjenige zuerst sogar den DeLorean geschaffen. Mit und in der Engine des Spiels Crysis. Das Ding funktioniert sogar – im folgenden Video verschwindet der Wagen in die Vergangenheit und rumpelt von da Zurück in die Zukunft.
Unglaublich.
Angenommen, Sie haben einen Termin für ein Bewerbungsgespräch. Angenommen, Sie werden vom potentiellen zukünftigen Chef persönlich empfangen und in einen Raum geleitet.
In diesem Raum steht ein Konferenztisch. Am Kopfende des Tisches befindet sich ein lederner Chefsessel vor dem Schreibuntensilien liegen, an den Seiten des Tisches stehen bequeme Sessel.
Frage 1: Wohin setzen Sie sich?
Frage 2: Was tun sie, wenn der potentielle Brötchengeber freundlich darauf hinweist, dass sie gerade auf seinem Platz sitzen?
Bonusfrage: Falls sie sitzenbleiben, mit welcher Begründung?
(Nein, das wurde dem Bewerber nicht zum Nachteil ausgelegt. Ich kann mich nur darüber amüsieren zu was für absurdem Verhalten die Stresssituation Bewerbungsgespräch führen kann.)
Schon mal was von Grand Theft Auto gehört? Oder eine XBOX besessen? Nein?
Macht nix. Echt. Spart mir eine Menge Arbeit.
Dann muss ich jetzt nämlich gar nicht erklären, dass „The Ballad of Gay Tony“ der wohl ziemlich großartigste Downloadable Content ist, den es bisher zu kaufen gibt. Für weniger als den Gegenwert von 3 Schacheln Zigaretten bekommt man hier eine über 20stündige Kampagne für Grand Theft Auto IV (GTA IV) geboten, deren WTF-Faktor auf einer Skala von 1 bis 10 ungefähr bei 13 liegt.
Die Geschichte dreht sich um Anthony „Gay Tony“ Prince, der einzige Unternehmer in der Geschichte von Liberty City, der es geschafft hat gleichzeitig den erfolgreichsten Nachtclub für Schwule UND den erfolgreichsten Nachtclub für Heten zu führen. Dooferweise hat sich Tony (der Robert Downey, Jr. in Aussehen, Acting und Sprache verdächtig ähnlich wirkt) in den letzten Jahren nur noch das Hirn weggekokst und sich zu allem Überfluss bei der halben Unterwelt von LC mächtig verschuldet.
Glücklicherweise hat er Luis Lopez an seiner Seite, hispanischstammiger Nachtclubmanager und Bad-Ass-Mädchen (no pun intented) für alles.
Luis versucht Tony vor seinen Feinden, seinen Freunden und vor allem sich selbst zu schützen und greift dabei im Notfall sogar auf bewaffnete Helikopter und Panzer zurück. Aus dieser Perspektive erlebt man als Spieler das Leben, Lieben und Leiden des Gay Tony mit.
In der GTA-typischen Mischung aus Shooter, Racer und Actionadventure (ja, es IST schwer zu definieren) zicken sich Tony und Luis so unterhaltsam wie Waldorf und Stadtler durch absurde Situationen. Allein wie die beiden mit einem unliebsamen Blogger umgehen ist sehenswert: In einem Hubschrauber, 300 Meter über dem Äquivalent der Freiheitsstatue, wird der Schmierfink geohrfeigt und schließlich gen Erdboden gestossen – erst in letzter Sekunde springt Luis mit einem Fallschirm hinterher und rettet den Knilch, der fortan auf Ewig gute Artikel über Tonys Nachtclubs schreiben wird.
Das diese WTF-Momente nicht nur großartig inszeniert sind, sondern gleichzeitig den Adrenalinpegel des Spielers unter die Decke treiben OHNE bockschwer oder unfair zu sein – das ist ein großer Verdienst der Gamedesigner.
Was mich absolut verblüfft hat: Art, Umfang, Charakterzeichnung, Story – das alles ist auf dem Niveau eines Game-Blockbusters, nicht eines DLC. Produzent RockStar Games packt in diese „Erweiterung“ mehr rein als andere Hersteller in drei komplette Vollpreis-Titel. Allein die Tatsache, dass hier nahezu alle losen Enden aus GTA IV zu einem äusserst zufrieden stellenden Ende geführt werden, würde den Kauf als Download (ca. 15 Euro) rechtfertigen. Heck, allein um mehr Brucie zu sehen würde ich 15 Euro bezahlen – und bei TBoGT bekommt man nicht einen weinenden, knutschenden Brucie, sondern sogar seinen großen, noch durchgeschepperteren Bruder Mori.
Der schiere Spass, denn ein total überdrehtes Liberty City macht – insbesondere nach den sehr trübsinnigen Geschichten der Haupthandlung sowie des ersten Add-ons „The Lost and the Damned“ – ist unbezahlbar. Die neuen Charaktere (Yusuf „Fucking Cobra with Wings“ Amir), die Enthüllungen über die Hauptstory von GTA IV (Diamanten! Museum! Foltergolf! Bulgarin! Mori Kibbutz!) und die vielen, toll gestalteten Kleinigkeiten sind ein würdiger Abschied von Liberty City. Wer möchte, kann sich mit Basejumping, Triple-Rennen (Fallschirm/Auto/Speedboat), Tanzen oder Sex die Zeit bis GTA V vertreiben.
Mei, gut das ich das nicht alles nochmal erklären musste sondern direkt mal die coolen Trailer zum Spiel dokumentieren kann, die wieder einmal fantastische Musik mitbringen. Die folgenden Videos zeigen übrigens allesamt Cutscenes und Gameplay in Spielgrafik der XBOX360, da ist nichts vorgerendert.
Debut Trailer „I`ve done a deal with the wrong devil, man!“
„Things got a bit crazy and… I somehow lost my pants“
(Musik: Eric Prydz – Pjanoo)
„Episodes from Liberty City“-Trailer „There wasn´t a girl, bro!“ – „There is ALWAYS a Girl“
(Musik: Roxette – She´s got the look)
„Und wenn´de alt wirst wie ne Kuh, lernst jeden Tag noch was dazu.“
Heute gelernt:
- Wie man Weihnachtssterne rot bekommt (12 Stunden Dunkelheit pro Tag, dann schämen sie sich so, dass sie rot werden)
- Warum Kurzwaren Kurzwaren heissen (alles was kürzer ist als eine Elle, darüber sind es Langwaren)
- Das Bettwäschehersteller böse sind und ÜBERALL in Ihren Langwaren Papierschnibbel verstecken
- Das man, wenn auch nur EINEN dieser Schnibbel übersieht, besagt Bettwäsche komplett noch einmal waschen muss
- Das schon wieder Advent oder sowas ist und man deshalb Samstags nicht mehr einkaufen oder überhaupt nur vor die Tür gehen kann ohne von Kaputten umwuselt zu werden
Ich persönlich glaube ja, dass sich zu wenig Schlaf akkumulieren lässt. Beispiel: Wenn ich normalerweise 8 Stunden Schlaf brauche, jede Nacht aber nur 6 Stunden bekomme, habe ich am Ende der Arbeitswoche ein Defizit von 5 x 2 = 10 Stunden, die irgendwann nachgeschlafen werden müssen.
Wie gesagt, nur eine Theorie aufgrund empirischer Beobachtung. Wenn diese Arbeitshypothese aber zutreffen sollte, kann ich mir den Wecker jetzt eigentlich schon mal auf Montag stellen.
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, sagt man. Nach der Logik kann einer, der viele (kurze) Reisen macht, viel (Kurzes?) erzählen. Soweit die Theorie. In der Praxis bin ich gerade viel zu müde um auch nur darüber nachzudenken was die letzten Tage so war.
Auch wenn die Spammails etwas anderes behaupten: Nein, es gefällt den Nachbarn NICHT gut. Freude kommt auch keine auf. Ganz im Gegenteil.
Das Problem: Es gibt so Leute, die verschwenden keinerlei Gedanken an die eigene Lautstärke. Anders ist es nicht zu erklären, warum der solariumsgebräunte Steroidbomber also-known-as Technonachbar und seine blondierte Zahnarzthelfertussi die gesamte Nachbarschaft an ihrem, äh, Leben teilhaben lassen.
Das kennt momentan genau zwei Betriebsmodi: Lautstarker Streit und noch lauterer Versöhnungssex, wobei das eine nahtlos in das andere und wieder von vorne übergeht. Gerne auch zu absurden Uhrzeiten: Streit um 2 Uhr Nachts, Fortpflanzung zur Mittagszeit.
Vielleicht sollte IHR mal jemand in einer, haha, ruhigen Minute erzählen, dass die Glaubwürdigkeit eines gefakten Höhepunkts nicht proportional mit der Dezibelanzahl ansteigt. IHN sollte man wiederum aufklären, dass sich Frauen allenfalls in billigen Sexfilmchen gerne in Kasernenhoflautstärke als „Schlampe“ und „Schluckluder“ bezeichnen lassen. Vielleicht sind die beiden aber auch wirklich so gepolt. Oder sie haben einfach zu viele billige Pornos geguckt.
Das werde ich die Beiden mal fragen. Vielleicht morgen früh, wenn sie, wie jeden Morgen, um kurz vor sieben vor dem Haus Zigarettenrauchend erste Beschimpfungen austauschen, während ihr Wagen bei 5.000 Touren warmläuft und sich der kaputte Auspuff ins Nirvana und die Nachbarn aus den Betten vibriert.
Dann gehe ich raus, zertrümmere die Scheinwerfer der Scheisskiste und frage nebenbei in Kasernenhoflautstärke, wie es denn wohl um den Pornokonsum bestellt ist.
Wie man das halt so macht, in einem Gespräch unter guten Nachbarn.
Freude!
Die kommende Woche wird hart, da braucht man am Montag was zum Schmunzeln. Zum Beispiel das folgende Video.
Absurd – aber lustig und tricktechnisch gut gemacht: SW-Charaktere rappen sich durch die klassische Trilogie.
Video geht wieder, allerdings nur eine Preview. Die lange Vollversion gibt es hier auf atom.com.
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