Die Lüfter des MacBook Pros drehen mit höchster Drehzahl, die Festplatte klappert sich einen Wolf, OSX schätzt, dass der Vorgang irgendwann übermorgen abgeschlossen sein wird.
Ich rendere hier keinen Kinofilm oder berechne das menschliche Genom.
Ich versuche den Papierkorb zu leeren.
Kein Witz. Im Zusammenspiel mit der Verschlüsselung Filevault lässt sich der Papierkorb unter 10.6 Snow Leopard nur noch “sicher” entleeren, sprich: Der freie Platz wird mehrfach mit Nullen und Einsen überschrieben. Das dauert. Und bisher habe ich noch keine Option gefunden, die es erlauben würde Filevault zu nutzen und gleichzeitig das Papierkorbgeschreddere sein zu lassen.
Meh. Fehlkonstruktion.
Der obige Fortschrittsbalken spiegelt den Stand nach 6 Stunden wieder.



Olli
30. November 2009 at 17:41
Mac </3
ruediger
30. November 2009 at 17:44
Na, finde ich nicht. Verschlüsselte Dateien sind “hochwertiger” als unverschlüsselte, da ist es nur konsequent wenn man diese nicht einfach nur löschen kann, sondern das die Dateien per default nur ‘geshreddert” werden. Hier kann man unglaublich philosophisch werden, doch ist es aus meiner Sicht durchaus gerechtfertigt.
Dennoch sollte es per Option möglich sein, da gebe ich Dir recht. Nach 6 Stunden gerade mal ~15% Fortschritt ist schon arg.
Die wunderbare Welt des Wissens
30. November 2009 at 21:05
Was müllen Sie auch so rum. Ehrlich!
noch ein Markus
30. November 2009 at 22:08
gut 23k Objekte zu löschen und zu überschreiben ist ja auch mal ne Aufgabe.
warum darf man bei einem Mac den Mülleimer eigentlich immer nur einmal alle 5 Jahre löschen?
zimtapfel
30. November 2009 at 22:49
Was um Himmels Willen hast du in den Papierkorb geschmissen?
Silencer
1. Dezember 2009 at 10:14
Rüdiger: Wenn man pauschal verschlüsselt ist manchmal einfach auch Großes, aber Unwichtiges dabei. Das könnte dann m.E. einfach mal ohne Shreddern gelöscht werden. Ansonsten hast Du natürlich recht.
Die 23.000 Objekte zusammen zu bekommen geht schneller als man denkt. Oft verbirgt sich hinter einem simplen Icon ein ganzes Paket an Dateien.
Schonzeit
1. Dezember 2009 at 17:50
ich hatte sowas mit nem PC auch schon mal. Auch die Zeit war ähnlich. Bei mir handelte es sich jedoch um nen Head Crash der Festplatte. Apropos Headcrash: Ist so sicheres Gehabe beim Löschen von Dateien und eine Festplatte über zwei tage auf Volllast eigentlich förderlich für die Gesundheit der Hardware?
Ingo
3. Dezember 2009 at 13:38
Also ich finde das auch wirklich fragwürdig. Natürlich sind 23k Objekte eine Menge, doch in gewissen Situationen sammeln sich derart viele Dateien relativ schnell im Papierkorb an. Meiner Meinung nach sollte es da wenigstens eine Auswahlfunktion gebe. Normale Nutzer werden von solchen Problemen sicherlich nicht betroffen sein, aber für Fortgeschrittene sollte hier doch wirklich eine Möglichkeit eingeführt werden.