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Backfische im Zwielicht

01 Dez

F** my Life ist eine Website, an die man in Twitterlänge die kleinen und großen Mißgeschicke des Lebens schicken kann. Die werden dann evtl. dort veröffentlicht – Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Im gleichen Stil gibt es nun eine Website, auf der bekennende Twilight-Fans ihre unsterbliche Liebe zu Eward und den anderen Kein-Sex-vor-der-Ehe-Weicheiern der Spießerromane und -filme nun, äh, verewigen können. Deshalb wird jeder Bewunderungsausruck mit “MLIT” (“My Life is Twilight”) beendet.

Beispiel?

Today I asked my boyfriend if he would hold ice to his lips for a minute before he kissed me, so I could pretend I was kissing Edward. He did. MLIT

Schön auch:

Today, I found out that I’m faling some of my classes and I won’t graduate high school this year. I was sad, but then I realized that gives me anohter year to meet Edward at school! MLIT

Nichts ist so stark und so Beängstigend wie die Verehrung eines weiblichen Teenagers.
Daran kann man Studien über Fanatismus anstellen.
Und geteiltevehrung ist doppelt starke Verehrung. Zumindest bis sie die Küken die Augen auskratzen und die Haare ausreißen ob der Frage, welche denn nun vom Vampy gebissen werden darf.

Zu Website: My Life is Twilight

 

Über Silencer

Männlichen Geschlechts. Besitzer von drei suizidal veranlagten Grünpflanzen. Alles was Herr Silencer schreibt ist wichtig und wahr.
4 Comments

Geschrieben von am 1. Dezember 2009 in Internet

 

4 Antworten zu Backfische im Zwielicht

  1. Olli

    1. Dezember 2009 at 19:53

    O M G >.>

    Ich dachte ja immer, ich würde nie über die Jugend meckern. Aber das geht eindeutig zu weit!

     
  2. quadratmeter

    1. Dezember 2009 at 22:22

    Mal sehen wie lange es dauert, bis die Seite in der Firma im ersten Cache auftaucht…

     
  3. ruediger

    2. Dezember 2009 at 09:37

    *hehe* fml ist zwar eine kurzweilige und doch immer wieder amüsante Unterhaltung.

     
  4. Istschonzeit

    3. Dezember 2009 at 08:55

    Die Romane wirken aber auch super auf Teenies. Hab den ersten gelesen und fuehlte mich selbst nicht so angesprochen, verstand aber die irrationalen Reaktionen der Zielgruppe.

     

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