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Monatsarchiv: Dezember 2009

Backfische im Zwielicht

F** my Life ist eine Website, an die man in Twitterlänge die kleinen und großen Mißgeschicke des Lebens schicken kann. Die werden dann evtl. dort veröffentlicht – Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Im gleichen Stil gibt es nun eine Website, auf der bekennende Twilight-Fans ihre unsterbliche Liebe zu Eward und den anderen Kein-Sex-vor-der-Ehe-Weicheiern der Spießerromane und -filme nun, äh, verewigen können. Deshalb wird jeder Bewunderungsausruck mit „MLIT“ („My Life is Twilight“) beendet.

Beispiel?

Today I asked my boyfriend if he would hold ice to his lips for a minute before he kissed me, so I could pretend I was kissing Edward. He did. MLIT

Schön auch:

Today, I found out that I’m faling some of my classes and I won’t graduate high school this year. I was sad, but then I realized that gives me anohter year to meet Edward at school! MLIT

Nichts ist so stark und so Beängstigend wie die Verehrung eines weiblichen Teenagers.
Daran kann man Studien über Fanatismus anstellen.
Und geteiltevehrung ist doppelt starke Verehrung. Zumindest bis sie die Küken die Augen auskratzen und die Haare ausreißen ob der Frage, welche denn nun vom Vampy gebissen werden darf.

Zu Website: My Life is Twilight

 
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Geschrieben von am 1. Dezember 2009 in Internet

 

Und DAS ist erst der Anfang…

Mal ehrlich: Wenn Angela Merkel könnte wie sie wollte, sie würde ihre beiden Adeligen, von der Leyen und zu Guttenberg, vielfach klonen und die ganze Regierung mit ihnen besetzen. Guttenberg kann mit seinem schneidigen (wie man überall liest) Charme eh´alles. Die Ursula hat erst die Kinder der Welt gerettet und dem Internet gezeigt was ne Harke ist, dann hat sie im Alleingang zwischen den Jahren das Gesundheitssystem neu ausgehandelt bevor es einen neuen Gesundheitsminister gab, der nun mit der Scheiße leben muss, und nun wird sie Arbeitsministerin, auf das sie die Arbeitslosigkeit besiege. Nunja, Frau von der Leyen traut man zumindest mittlerweile ALLES zu. Vielleicht sperrt sie die Arbeitslosigkeit einfach. Immerhin muss man sich mal klar machen, dass auch der Arbeitsmarkt kein rechtsfreier Raum ist. Oder so.

Da das mit dem Klonen noch nicht läuft wie gewünscht, haben wir seit gestern Dr. Kristina Köhler als neue Familienministerin.
Who the f** ist Kristina Köhler? Die Tochter vom Bundeshotte? Nein, der hat damit ausnahmsweise nichts zu tun.

Kristina Köhler ist 32 Jahre jung und kommt aus Wiesbaden. Studiert hat sie Soziologie. In Mainz, also quasi um die Ecke. Jobtechnisch war die höchste Karrierestufe bisher wissenschaftliche Hilfskraft. Die Promotion, so schreibt die Sueddeutsche heute, hat ihr wohl die Partei organisiert.

Ansonsten ist Frau Köhler nur dadurch ausgefallen, dass sie in Hessen Wahlkampf mit der, von ihr und dem hessischen Fraktionsvorsitzenden Christean Wagner erfundenen, „Deutschenfeindlichkeit“ von Ausländern gemacht hat.

Im Zuge dieser schmierigen Wahlkampfkampagne wurde sogar gefordert, dass Ausländer, die sich Beleidigend gegenüber Deutschen äussern, ausgewiesen werden. Als Beleg für das Vorhandensein von, durch Deutschenhassmotivierten Straftaten, log Frau Köhler sich eine Studie des notorischen Christian Pfeiffer herbei. Und wenn sich selbst DER distanziert, obwohl der normalerweise nicht medienscheu ist und gesellschaftliche Strömungen erkennt, dann ist wirklich was im Argen.
Hier das ganze Drama, aufbereitet von der, zugegebenermaßen oft ekelig reißerischen, Sendung Panorama:

Das ist unsere neue Familienministerin. Und man muss fragen: Warum eigentlich? Was qualifiziert sie dafür? Oder reicht es neuerdings, eine blonde Frau mit Parteibuch zu sein, um einen Ministerjob zu bekommen?

 
12 Comments

Geschrieben von am 1. Dezember 2009 in Gnadenloses Leben, Skurril

 
 
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