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Monatsarchiv: Januar 2010

Lips: Cardigans Track Pack

Ja, ich bin ein Kind der Neunziger. Ich mag diese Band. Und ich werde sie singen.

Losing my favourite Game.

Erase/Rewind.

Carnival.

Lips Track Pack Cardigans, 28/01/10, Xbox Market Place

 
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Geschrieben von am 30. Januar 2010 in Games

 

Was soll das…

Was soll das für ein Tag werden, der mit einem herzhaften Ausrutscher und einer Landung in einen Schneehaufen anfängt und mit dem zerreissen der Autoabdeckung weitergeht?

Was soll aus dem Tag noch werden, wenn er mit einer Windows-Installation weitergeht, die sich verzögert, weil für das Einspielen von Updates ein Update notwendig ist, Netzwerke etwas sind was nur anderen passiert und überhaupt drei Stunden dauernde Datentransfers 15 Sekunden vor Schluss abbrechen, weil Windows meint, dass es mal Zeit für einen Neustart ist?

Was soll das, im Stockdunkel von Kopf bis Fuß in Schwarz gehüllt und zu Zweit nebeneinander her mitten auf der vereisten Strasse zu joggen? Lebensmüde oder Ninja-Jogger? Und weil wir gerade dabei sind:

Was soll das, Dur retardiertes Muttertier, dass Du mit Deinem 4jährigen Kind nicht auf dem geräumten Fußweg gehst, sondern auf der stark abschüssigen und engen Strasse, während von oben und unten, links und rechts Autos an euch vorbeirutschen? Na, wenigstens hast Du Dein Kind an der Seite zur Fahrbahnmitte hin laufen lassen, das erwischt es im Zweifelsfall zuerst und gibt Dir vielleicht Gelegenheit in Sicherheit zu huschen.

Was soll, liebe Nachbarin, das Schneefegen unter dem überdachten Vorbau des Hauses? Sie müssen sich schon entscheiden: Entweder Schnee fegen wollen, dann gehört dazu das man dorthin geht wo der Schnee liegt, oder es sein lassen. Schnee dort zu fegen wo allenfalls drei Flocken liegen ist albern.

 
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Geschrieben von am 29. Januar 2010 in Gnadenloses Leben

 

Assassins Creed II DLC – Die Schlacht um Forli

Assassins Creed II ist ein großes Spiel – ursprünglich hätte es sogar noch größer sein sollen. Um den Veröffentlichungstermin rechtzeitig vor Weihnachten einhalten zu können, wurden einige Abschnitte aus dem Spiel entfernt. Das erklärt auch, warum sich bemerkbare Lücken in der Haupthandlung ergeben. Die leicht verruchte Edeldame, die Ezio vor seiner Abreise nach Venedig trifft, wird recht aufwendig eingeführt – und taucht dann nie wieder auf. Das Hauptspiel redet sich mit „beschädigten Gedächtnisabschnitten“ raus, die übersprungen werden.

Jetzt werden diese Abschnitte nachgereicht – in Form von kostenflichtigem Downloadable Content für Xbox und PS3. Für 320 MSP bzw. 3,99 € kann man seit heute „Die Schlacht von Forli“ erstehen, in der man der Edeldame Caterina Sforza gegen die Gebrüder Orsi beisteht und den Templern in die Suppe spuckt. Auch die Geschichte um die Edensplitter, die im Hauptspiel nur am Rande vorkamen, wird etwas vorangetrieben. Wie die Glyphenrätsel schon andeuten: Darum dreht sich letztlich alles.

Umso schlimmer ist es, dass diese wichtigen Teile der Geschichte als DLC nachgereicht werden. Sie sind damit kein Ad-On, sondern integraler Bestandteil der Story. Das Schlimme: Wenn man das Hauptspiel schon durch hat, hat das nachgereichte Mittelteil einen schalen Geschmack und keinen spielerischen Mehrwert. Stattdessen hat man das Gefühl, doppelt Geld für ein Flickwerk ausgegeben zu haben. Lohnt sich also der Kauf? Ja. Finden wir die Verkaufspolitik gut? Eindeutig nein.

Während PC Besitzer wohl erst am 14.03. mit dem Hauptspiel loslegen können, steht der zweite DLC schon in den Startlöchern: Ende Februar soll für die Konsolen „Das Fegefeuer der Eitelkeiten“ erscheinen, in dem sich unser Assassine des verrückten Mönchs Savonarola annimmt.

Und weils so schön ist, hier noch ein paar Trailer zum Hauptspiel.

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Geschrieben von am 28. Januar 2010 in Games, Ganz Kurz

 

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Video: iPad in Aktion

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lsjU0K8QPhs]

 
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Geschrieben von am 27. Januar 2010 in Ganz Kurz

 

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Projekt 52/4: Bei Wind und Wetter

…bleibt das Wiesel zu Hause. Wenn es draußen regnet, stürmt und schneit, mummelt es sich dick ein, zerrt sich ein gutes Buch vor die Nase und macht es sich gemütlich.

Das Wiesel lebt meinen Traum.
Irgendwie bin ich ein wenig neidisch.

 
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Geschrieben von am 27. Januar 2010 in Projekt 52

 

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Assassins Creed: Initiation

Nett gemachter Fan-(Kurz)-Film über die Aufnahme Altairs in die Sekte der Assassinen.
Warnung: Blutig! Bis zu Leonardo da Vincis Modifikation der klassischen Assassinenwaffe mussten nämlich Gliedmaßen abgetrennt werden, um den Körper passend zur Waffe zu gestalten. Oder, wie der Meister es ausdrückt: Die Waffe verlangte die Hingabe des Trägers. Uh.

 
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Geschrieben von am 27. Januar 2010 in Games

 

Lesebefehl: Die gekaufte Republik

Ein Twitterer (wer genau ist mir entfallen, SRY. Wenn Du hier mitliest, bitte melden) schrieb neulich sinngemäß:

„Kann Google nicht mal die FDP kaufen? Bessere Internetpolitik würde allen helfen“

Galgenhumor im Angesicht der Westerwelle, die da auf uns zuschwappt.
FixMbr schreibt sehr lesenswert und strukturiert auf, was uns dieser Tage wirklich empören muss. Dreist wie nie zuvor wird systematisch wird von CDU und FDP der Umbau der Sozialsysteme zugunsten von Unternehmen betrieben. Beraterstellen im Gesundheitsministerium mit Lobbyisten besetzt, jeder abgesägt der sich nicht mit der Pharmalobby in ein Bett legen will und politische Positionen kurz nach Großspenden geändert.

Ein Lobbyist der privaten Krankenversicherung soll also zukünftig eine zentrale Stelle im Bundesgesundheitsministerium übernehmen und mitverantwortlich für die gesetzlich Versicherten sein. Das wäre ungefähr das gleiche, als würde sich der Weihnachtsmann selbst einen Wunschzettel schreiben und entscheiden, was er sich selbst schenken wird. Der deutsche Sozialstaat wird in diesem Fall noch nicht einmal meistbietend verkauft – er wird zum Schaden der Menschen verschenkt.

Zum Artikel geht es hier lang.

 
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Geschrieben von am 27. Januar 2010 in Ganz Kurz, Linktip

 

Projekt 52/3: Freunde

Natürlich sind die beiden Bewohner dieses Blogs Freunde. Auch wenn das Wiesel gerade noch etwas knatschig guckt, weil Huhu es mit lautem „HUHU!“ geweckt hat.

 
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Geschrieben von am 27. Januar 2010 in Projekt 52

 

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Projekt 52/2: Zahlen

Da sitzt er nun, der kleine Pinguin, den dicken Hintern mitten auf dem Zahlenblock der Tastatur geparkt. Und freut sich, dass wie von Geisterhand Zahlen auf dem Bildschirm auftauchen.

Irgendwie ja schon niedlich, wie man ihm mit ganz wenig Aufwand eine stundenlange Beschäftigung bieten kann.

 
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Geschrieben von am 26. Januar 2010 in Projekt 52

 

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Projekt 52/1: Hallo Welt!

Ok, jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt. Das Wiesel liess sich erst jetzt, in Woche 4 von Projekt 52, zum Mitmachen überreden. Vorher liess es sich nicht aus seinem Schlafkarton locken – Winterschlaf halt.

Und nun? Was für einen Sinn hat P52, wenn drei Themen fehlen? Gar keinen. Während wir (Wiesel und ich) uns den Kopf zerbrachen wie wir diesem Dilemma begegnen, meldete sich Blogpinguin Huhu. Wie sich herausstellte, hat der kleine Kerl in den letzten Wochen heimlich Bilder von sich selbst für P52 gemacht. Freundlicherweise hat er uns erlaubt, diese für das Blog zu nutzen, so dass wir, etwas verspätet, doch auf eine komplette Serie kommen werden. Ab Thema 4 übernimmt dann das Wiesel. Danke, Huhu!

Und nur starten wir mit dem Thema von Woche 1: Hallo Welt!

 
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Geschrieben von am 24. Januar 2010 in Projekt 52

 

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Verrückte unterwegs

Warning: Explicit Language

Und dann war da noch: Der Opa auf dem Rewe Parkplatz. Der mir nach dem ordnungsgemäßen Abstellen des KleinenGelbenAutosTM hinterher gehumpelt kam und kund tat „Das ist ja gerade nochmal gutgegangen! Aber das nächste mal setzen sie den Fahrtrichtungsanzeiger, sonst zeige ich sie an!“.

My Ass, erstaunlich, wie gnädig und nachsichtig unsere Mitbürger doch sind. Ebenso erstaunlich: die geradezu übermenschlichen Reflexe, die der gute man an den Tag legte, als ich in ca. 3 Meter Entfernung im Schritttempo vorbeifuhr. Da habe ich echt mehr Glück als Verstand gehabt, das er mir im letzten Moment aus dem Weg springen konnte.

Nicht unwesentlich besser ist die Situation als Fußgänger: Der Autofahrer, der mir „WAS WAR DENN DAS?!“ hinterherbrüllte. Ja, was war denn das? Das war mein reflexhaft herausgeschnellter Mittelfinger, der eine angemessene Reaktion auf eine überdramatische Vollbremsung und das wilde Rumgehupe darstellte. „WAS WAR DENN DAS?!“ Ja, das war ein ca. Mittfünfziger, der schlicht nicht in der Lage war, das große, gelbe „Achtung“ Fußgänger!“-Signal zu sehen und zu begreifen, dass sowohl er als auch ich grün hatten und der dann, nachdem er den Fußgänger fast überfahren hatte, die Frechheit besass mitten auf der Kreuzung anzuhalten, das Fenster runterzukurbeln und rumzubrüllen.

Was mich im Nachhinein ärgert: Er glaubt echt im Recht zu sein, weil er es nicht gerafft hat – und hatte mit einem gebrüllten „Lebensmüder Vollltrottel“ sogar das letzte Wort. Aber 1. Bin ich in solchen Situationen selten Schlagfertig und 2. Muss ich ja wohl dankbar sein, dass er nicht an der nächsten Ampel umgekehrt ist, die Bullen gerufen und mich wegen Ehrverletzung oder sowas verklagt hat.

Langer Post, kurz zusammengefasst: Heute waren nur Wichser unterwegs.

 
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Geschrieben von am 23. Januar 2010 in Gnadenloses Leben, kleines gelbes Auto

 

Bizarre Woche

Jetzt ist es amtlich. Ich lebe in Bizarrowelt.
Die Anzeichen dafür sind deutlich:

1. Handwerker benehmen sich wie Menschen

2. Nicht nur Politiker, sondern ganze Parteien nehmen nicht ganz astreines Geld an. Das wäre nicht ungewöhnlich – dass sie sich dabei diese Woche reihenweise erwischen lassen aber schon.

3.Die Stadt Mannheim verklagt jemandem mit dem Twitternamen Mannheim und fordert die Herausgabe des Accounts. Was kommt als nächstes? Verklagt Mannheim auch Blogger? Oder gleich das Internet? Mannheim! Mannheim! Jehova! Jehova!

4. Der Verlust der Mehrheit für Redeunterbrechungen im US-Senat wird von sämtlichen Medien falsch verstanden und so dargestellt, als wäre President Obama entmachtet worden.

5. Kaum befreie ich das KleineGelbeAutoTM in der Waschanlage vom Salz, fallen die Temperaturen so schlagartig, dass die Türen bombenfest zufrieren.

6. Deutsche Verlage verklagen Google. Warum? Anscheinend nur, weil sie es können. Und keine Ahnung haben wie das Internet funktioniert.

7. Der Schmutzfangteppich im Eingangsbereich wird in die Mitte des Flurs gelegt. Einige Stunden später liegt er links an der Wand. Keiner weiß warum. Bleibt nur eine Möglichkeit: Der Teppich mag die Wand und kriecht von allein auf sie zu.

8. Das papierlose Büro ist eine Illusion, das wissen wir alle. Aber wie kann sich, trotz sparsamen Papierverbrauchs und der Verweigerung von Reklameblättchen, innerhalb von nur drei Monaten so viel Papier ansammeln, dass das ein Mittelklassewagen bis unters Dach voll wird? Antwort: Weil es SICH VERMEHRT WENN KEINER HINGUCKT!

 
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Geschrieben von am 22. Januar 2010 in Berufsleben, Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

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Glitzerwürfel

Das hier schleppte der Postbote an:

Ein Traum ist wahr geworden: Zurück in die Vergangenheit (Quantum Leap) als „Ultimate Collection“ in einem Cubus, der mit Jahreszahlen und holografischen Mustern versehen ist. Wie schön das funkelt und leuchtet, kann man auf den Bildern nur erahnen.

Die Serie wird wegen fehlender Musiklizenzen vermutlich nie in einer deutschen Sprachfassung hierzulande erscheinen. Deshalb habe ich die aktuelle Preissenkung bei Amazon.co.UK (46% off!) genutzt und die Box in England bestellt. Als, äh, vorgezogenes Geburtstagsgeschenk an mich selbst. Oder so.

Alle 96 Folgen aus 5 Staffeln auf insgesamt 27 DVDs. Ich freu mir gerade ein Fell.
Und heize schon mal den Quantensprungzeitbeschleuniger vor.

 
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Geschrieben von am 21. Januar 2010 in Ganz Kurz

 

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(Nearly) Liveblogging: Heizungsbau (7)

13.03 Uhr: Eine neue, hohe Stimme mit ostdeutschem Zungenschlag fistelt durch die Räume. Es ist der Meister, der mal vorbeiguckt um Abnahmen zu machen. „Maaaaannniii, hast du mal den Auftragszettel?“ - „Nö“ „Oder en Angebot? Irgendwas wo ich ma…. tütütü… gucken kann was Sache is´.“ – ich brech durch und rutsche vor Kichern unter den Schreibtisch. Das darf doch nicht war sein. Hier treibt sich ein sächselnder Meister Röhrich rum!

13.45 Uhr: „Murmelmurmelmurmel..könnte man ein kleines Dorf mit beheizen…murmelmurmelmurmel…maximal die Hälfte der Leistung, sonst wird alles gegrillt…murmelmurmel…dauert ein paar tage, bis da wieder anderes Wasser kommt…“ OK, anscheinend wollte der Hausbesitzer auf Nummer sicher gehen und hat, nachdem die vorige Heizung zu klein dimensioniert war, die Elefantenversion bestellt. Aber das es ein paar Tage dauern soll, bis das Warme Wasser durchs Haus zirkuliert – uh.

14.08 Uhr: Ein Heizkörper wird warm! Unterdessen ist es verdächtig ruhig. Die Schergen spülen die Fussbodenleitungen in den unteren Etagen durch. Die, so sagte man mir, sind nämlich ein minifutziklaanes Bisschen durchlässig und nehmen im Sommer Gase auf. Dadurch kommt Schmodder zustande, weshalb alle 5 Jahre gespült werden muss.
Letzter Spültermin war im Juni 1987.

14.59 Uhr: *Rumpel, Polter* „Entschuldigen sie, ich würde gerne Toilette und Küche putzen, haben Sie vielleicht Reinigungsmittel?“ Ich bin verblüfft. Anscheinend sind die Installations- und Reinigungsarbeiten durch. Und jetzt räumen die Handwerker auf und machen sauber? Anscheinend spielt es doch eine Rolle, dass der Hauseigentümer zu den Leuten gehört, die auf dem Stadtplan von G-Town Monopoly spielt. So einen Service bekommt man wohl nur, wenn man mehr als 100 Objekte durch die Firma betreuen lässt.

15.12 Uhr: Geselle Igor erklärt mit breitem, osteuropäischen Akzent die Installation: „Vorher gab keine Pumpen. Jetzt Sie haben eine für Vor- und eine für Ruck. Und mehr Power auf Heizung. Und freies Rohre. Kondenswasserleitung hat keiner von uns gemacht, ist moderne Kunst, aber funktioniert jetzt. Haben wir mehr Gefalle drauf gemacht. Hier ist Anleitung, gut aufheben und anrufen wenn wieder nass oder kalt.“
- Irgendwie erinnert mich das Ganze an einen Maschinenraum. Über die Aufschrift „Buderus inside“ auf den Pumpen muss ich grinsen. Das ist ja so arm.

15.15 Uhr: Die Hühner werden gesattelt, die Helden der Arbeit reiten in den Sonnenuntergang. Alles ist ordentlich an seinen Platz zurückgeräumt worden. Die Küche ist sauber, sogar unsere alten Kaffeetassen wurden handgespült. Der Zeitplan wurde lediglich am ersten Tag um zwei Stunden überzogen. Ich fasse es nicht – muss ich jetzt mein Weltbild über Handwerker revidieren? Würden dadurch nicht unumstössliche Wahrheiten zerbröseln und sich darüber das Gefüge der Realität selbst verschlingen?
Ach, egal. Ich habe warme Füße. Die Welt ist gut.

 
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Geschrieben von am 20. Januar 2010 in Berufsleben

 

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(Nearly) Liveblogging: Heizungsbau (6)

10.02 Uhr: es ist wieder ganz still. Ich werde nervös.

10.30 Uhr: Aus der Küche dringt immer wieder ein mechanisches „Pffssssssshhhhht – KLICK“, gefolgt vom Geräusch eines Servomotors. Ich glaube, die bauen dort doch einen Kampfroboter.

10.15 Uhr: „Die 18er Muffe muss noch verkürzt werden. Der Rest wird mit ne 22 gemacht! Ach, komm, bevor de da was verkehrt machst…“ – ja, Eckaat, Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

10.51 Uhr: So langsam nervt es, dass seit über 3 Stunden die Toilette nicht benutzbar ist. Die ist unter Abwasserschläuchen und bunten Lappen verschwunden.

11.54 Uhr: Mahlzeit, wir machen mal Mittag!

12.22 Uhr: Unsere gute Seele Frau Lehring steht, mehr oder weniger fassungslos, vor dem Durcheinander aus Baumaterialien, Werkzeugen und kauenden Handwerkern. „Wie soll ich hier denn saubermachen“, murmelt sie. „Gar nich´. Höhöhö.“, meckert Manfred, der Geselle aus Frau Lehrings persönlicher Hölle. Sie straft ihn dafür, indem sie ihm den Rest seiner Mittagspause Geschichten von Marvin, Kevin und Blutwurst erzählt. Das hat er nun davon.

 
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Geschrieben von am 20. Januar 2010 in Berufsleben

 

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