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Monatsarchiv: Januar 2010

Hamsterkäufe

Unwort des Tages: Hamsterkäufe. Jetzt mal ehrlich, ich kann die Viecher auch bei gutem Wetter nicht ausstehen und werde ganz bestimmt nicht wegen eines vermuteten Schlechtwetterchens anfangen diese Kleintiere zu verzehren.

Dann lieber eine Dose Ravioli. Angewärmt über einem Gaskocher. Danach wird dann im Schein der Notfallkerze DSDS geguckt. Um wenigstens ein wenig Katastrophengefühl aufkommen zu lassen, an diesem Schneesturmfreien Abend.

 
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Geschrieben von am 8. Januar 2010 in Ganz Kurz

 

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Im Trockendock

So, beim Kleinen Gelben AutoTM wurden die Trägheitsdämpfer neu eingestellt, das Stasisfeld kalibiriert, das Deuterium aufgefüllt, die sonischen Kopplungen ausgetauscht, das Unwahrscheinlichkeitsfeld justiert und der verchromte Knopf am Armaturenbrett, von dem keiner weiß wozu er gut ist, poliert.

Darauf eine HU-Plakette! Aber keine mehr für die Abgasuntersuchung. Die AU darf man zwar noch bezahlen, aber eine Plakette gibt es dafür nicht mehr. Mein Vorschlag: den freigewordenen Platz auf dem vorderen Nummernschild könnte man prima für dieses Umweltplakettenvieh verwenden. Das stört mich an der Frontscheibe doch ganz gewaltig. Weshalb ich meine Umweltplakette hinter der Sonnenblende verwahre und nur auf Verlangen vorzeige.

 
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Geschrieben von am 7. Januar 2010 in Ganz Kurz, kleines gelbes Auto

 

Day.Fail

Draussen: Minus 17
Am Schreibtisch: 14
Heizlüfter der nix bringt und nur Strom zieht: Wurde vergessen abzuschalten und lief die ganze Nacht
Kleines Gelbes AutoTM: In der Werkstatt, HU und große Inspektion

Wenn ein Tag schon so anfängt…

 
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Geschrieben von am 6. Januar 2010 in Berufsleben, Gnadenloses Leben

 

Die besten Serien der 90er

Früher war nicht alles besser – das wird gerne vergessen, insbesondere wenn es um die Qualität des Fernsehprogramms geht. Speziell was US-amerikanische Serien angeht, gab noch nie so viel so hochwertige Serienkost wie heute. House, Monk, 24, Lost, Heroes, Desperate Housewives – alles herausragende und gut erzählte Serien.

Dennoch denke ich gerne und ein wenig wehmütig an einige Serien zurück, die mich ziemlich lange begleitet haben, und die es zum Teil bis heute nicht auf DVD geschafft haben. Eine kurze Umfrage im Bekanntenkreis ergab: In den 90ern haben wir alle Akte X (1993-2002) geschaut. Ausnahme: EINER hat auch mal eine Folge Baywatch (1989-1999) gesehen. Reingezappt, so ganz zufällig. Klar. Was anderes als Gillian/Pamela Anderson scheint scheint nicht im Gedächtnis hängen geblieben zu sein. Dann will ich dem mal ein wenig auf die Sprünge helfen: Hier sind die Serien, die mich in den 90ern nachhaltig beidnruckt haben, und die man sich auch heute noch ohne Fremdschämen gut angucken kann.

Verrückt nach Dir (Mad about you)

1992-1999, 164 Folgen


Bild: Nuance Productions

„Zwei Leute für ein ganzes Leben zusammen? Wie soll das denn gehen? Das kann nicht funktionieren!“ – das fällt Jamie Buchmann (Helen Hunt) etwas spät, nämlich fünf Wochen nach ihrer Hochzeit mit Paul (Paul Reiser), ein. Die beiden neurotischen DINKS leben mit Hund Murray in einem Appartement in New York. Die Serie dreht sich um ihre Beziehung und wie sie langsam lernen was es bedeutet verheiratet zu sein. Die leicht schrägen Familien der beiden machen diese Lernprozesse oft nicht einfacher. Und als nach vielen Höhen und Tiefen kurz vor Ende der Serie Tochter Mabel geboren wird, tut sich wieder eine ganz neue Welt auf.

Die Serie lebt vom Wortwitz in den Gesprächen zwischen Paul und Jamie und vor allem von ihren hervorragenden Schauspielern. Hier gibt es große Gefühle ohne Kitsch im schnellen Wechseln mit Lachern am laufenden Band – Romantik-Sitcom trifft es wohl am besten. Das Helen Hunt und Paul Reiser nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Produzenten der Serie waren, hat dem Endprodukt besonders gut getan. Nur dadurch wurden künstlerische Experimente möglich, wie beispielsweise eine ganze Folge in einer Einstellung ohne Schnitt, oder die skurrile Einbeziehung von Promis, die für Gastrollen Schlange standen. Wie bspw. Yoko Ono ins Bett der Buchmanns kommt oder warum Bruce Willis mit Paul Buchmann in bester Die Hard-Manier in einem Lüftungsschacht herumkriecht ist ebenso absurd wie sehenswert.

„Verrückt nach Dir“ sammelte Preise, Auszeichnungen und gute Quoten noch und nöcher ein. Die Serie wurde nach der siebten Staffel nicht verlängert, weil man aufhören wollte solange es gut lief. Eine glückliche Entscheidung, denn so blieben die Geschichten der Buchmanns in bester Erinnerung.

In den 90ern versendete RTL die Serie unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach dem Nachtmagazin um 00.30 Uhr, was sehr schade war. Leider verkauften sich auch die DVDs überhaupt nicht, so dass es bis heute nur zwei (in den USA drei) der sieben Staffeln zu kaufen gibt. Äußerst schade, denn erst ab Staffel 3 hat die Serie den perfekten Flow gefunden. In Deutschland ist eine Best-of-Compilation mit 22 Highlight-Folgen erschienen.

Ausgerechnet Alaska (Northern Exposure)

1990-1995, 110 Folgen

Dr. Joel Fleischman (Rob Morrow) ist durch und durch neurotisch und eine echte New Yorker Stadtpflanze. Gerade mit dem Studium fertig geworden, möchte der junge Mediziner so schnell wie möglich eine Praxis an der Eastside eröffnen. Dummerweise war eine Bedingung für sein Stipendium, dass er nach Abschluss seiner Ausbildung medizinischen Dienst ableisten muss. Wo diese Leistung zu erbringen ist, entscheidet der Stipendiumsgeber. Und so verschlägt es das arrogante Nervenbündel in das winzige Kaff Cicely, Ausgerechnet in Alaska.

Hier gibt es kaum Infrastruktur, Hausbesuche müssen mit dem Flugzeug erledigt werden und abends muss man erst mal gucken, ob nicht vielleicht ein Elch im eigenen Bett liegt. Dafür hat Cicely etwas anderes zu bieten, neben Elchen vor allem skurrile Einwohner wie den jungen Indianer Ed, der gerne Filmemacher werden würde, den Ex-Astonauten Maurice, der aus Cicely eine Großstadt machen will oder die Buschpilotin Maggie, deren letzte 5 Freunde stets unter merkwürdigen Umständen verstorben sind. All diese Charaktere sind ehrlich, freundlich und liebenswert. Klar, dass Großstädter Fleischman mit so etwas nicht umgehen kann und zunächst so schnell wie möglich dort weg will.


Bild: TNT

Im Laufe der Zeit findet erst Alaska zu Fleischmann, dann Fleischmann zu Alaska, und am Ende Fleischmann zu sich selbst. Diese, teils metaphysische, und humorvolle Reise zur Erkenntnis ist nicht jedermanns Sache – dennoch war die Serie in den USA ein Riesenerfolg. In Deutschland blieb der verwehrt, was aber daran lag, dass RTL die Folgen mitten in der Nacht, an ständig wechselnden Tagen, versendete und auch schon mal mitten in Handlungssträngen ein Jahr Pause einlegte. Schade drum. Heute besitzt der TV-Sender Das Vierte die Rechte an 4 der 6 Staffeln, der Bezahlsender TNT die Rechte am Rest. Eine Fangruppe mit dem schönen Namen „Dr. Fleischman soll wieder Erythrozyten zählen“ bemüht sich, bisher erfolglos, darum das die Serie wieder komplett im Free TV ausgestrahlt wird.

Liebenswert skurrile Charaktere, die weitläufige Landschaft, das latente Gefühl der Einsamkeit und, in späteren Staffeln, eine gehörige Portion Surrealismus sorgten dafür, dass „Ausgerechnet Alaska“ eine echte Feel-Good-Serie mit hohem Eskapismuspotential wurde. Leider gibt es bisher nur die erste Staffel mit 8 Folgen in Deutschland zu Kaufen. Schade, denn Urlaub in Cicely kann jeder mal brauchen. Wenigstens gibt es eine englische PAL-Version aller Staffeln, die Dank schnellem Genuschel

Zurück in die Vergangenheit (Quantum Leap)

1989 – 1993, 96 Episoden

Bild: NBC

Dr. Sam Beckett (Scott Bakula) steigt am 11. Februar 1999 in den, von ihm konstruierten, Quantensprungzeitbeschleuniger. Sinn des Experiments: Er will seine Theorie beweisen, wonach es möglich ist, innerhalb seiner eigenen Lebenszeit in der Zeit zu reisen. Das Experiment gelingt, aber anders als Dr. Beckett es sich vorgestellt hat. Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer anderen Zeit UND in einem anderen Körper wieder – er hat mit einem Menschen in der Vergangenheit Persönlichkeit und Körper, aber nicht das anthropomorphe Feld (= äußere Erscheinung) getauscht. Das hat zur Folge, dass kein Mensch Beckett erkennt, er sich aber schnell darauf einstellen muss, als jemand anders wahrgenommen zu werden. Und: Er kommt nicht mehr von selbst in seine Zeit zurück.

Schnell stellt sich heraus, dass im Leben der Person, in die Sam gesprungen ist, an irgendeinem Punkt etwas sehr falsch gelaufen ist. Das soll Sam nun korrigieren. Ob ihm das gelingt oder nicht, nach einiger Zeit springt er dann in die nächste Zeit und den nächsten Menschen. So fieberhaft das Projektteam in der Zukunft auch daran arbeitet, Sam Beckett springt unkontrolliert in der Zeit umher, ohne eine Chance auf eine Rückkehr in seinen eigenen Körper.

Das durch den Zeitsprung seine Erinnerungen stark fragmentiert sind, hilft bei der Bewältigung der Situationen und Aufgaben nicht weiter, wohl aber Projektmanager Al Calavici (Dean Stockwell), der als Hologramm in die Vergangenheit projeziert wird und Sam mit Informationen versorgt.


Bild: NBC

Während in den ersten Staffeln brave und harmlose Geschichten nach dem Schema – Zeitsprung-Problemidentifikation-Problemlösung erzählt werden, variiert die Serie später gekonnt – etwa, wenn die Regierung wegen der hohen Kosten dem Quantensprungzeitbeschleuniger den Stecker rausziehen will und Sam und Al aus den 50er Jahren heraus beweisen müssen, dass wirklich eine Zeitreise stattgefunden hat. Auch ernstere Themen werden angegangen, etwa wenn Sam in einen Trisomiebehinderten – Jungen oder eine vergewaltigte Frau springt.

Besonderne Charme zieht die Serie aus kleinen Anspielungen oder winzigen Aktionen Sams, die in der Zukunft ungeahnte Auswirkungen haben werden. Ähnlich wie Marty McFly in „Zurück in die Zukunft“ den Rock´n´Roll zu Chuck Berry brachte, ermuntert Sam im Serienverlauf einen kleinen Jungen zum Schreiben – dieser Junge hat einen Bernhardiner namens Cujo. An einer anderen Stelle verkörpert Sam einen klischeehaft überzogenen Privatdetektiv in den 50ern – und inspiriert damit einen Zeitungsjungen namens Dashiell Hammett.

Solche kleinen Anspielungen gibt es selten, aber sie hinterlassen beim Betrachten ein kleines Hochgefühl, wenn man wieder mal eine gefunden hat. Dieses Konzept des „Ohne Sam Beckett wäre unsere Gegenwart eine andere“ wird ohne Zweifel in der legendären Lee Harvey Oswald-Doppelfolge auf die Spitze getrieben.

In der springt Sam in den späteren Kennedymörder, immer wieder, zu verschiedenen Zeitpunkten in Oswalds Leben. Oswalds Persönlichkeit beginnt Beckett zu beeinflussen, und am Ende ist es Sam, der im Lagerhaus in Dallas das Gewehr auf Kennedy richtet. Kurz bevor Oswald-Beckett abdrückt, findet wieder ein Sprung statt – Beckett findet sich plötzlich Sekunden früher im Körper eines von Kennedys Bodyguards wieder.

Er kann die Ermordung Kennedys aber nicht mehr aufhalten. Der Präsident stirbt durch Oswalds Attentat. In der letzten Szene sieht man Beckett im Krankenhaus, ausgelaugt und verzweifelt ob der Geschehnisse. Al tröstet ihn und meint, er habe die Geschichte zum Besseren geändert. Auf Beckett geschluchztes „Ich konnte ihn nicht retten! Ich konnte NICHTS tun!“ antwortet Al: „Du wirst Dich mit Deinem Schweizer-Käse-Gedächtnis nicht daran erinnern, aber in der ursprünglichen Fassung der Geschehnisse hat es SIE ebenfalls erwischt. Sam, Du warst hier um Jackie zu retten. Nicht ihren Mann.“

Die Folge endet mit einem, erschöpft an einer Wand lehnenden, Sam Beckett, dann wird auf ein historisches Foto des echten Bodyguards in der gleichen Pose übergeblendet.

In solchen Momenten erzeugt „Zurück in die Vergangenheit“ eine Gänsehaut. Und das ist auch das Besondere an der Serie: Die Abwechselung. Das Spektrum der bedienten Unterhaltungsnerven reicht von Spannung über Drama, Romantik und Slapstick-Comedy bis hin zu Thrillerelementen. Jede Episode spielt zu einer anderen, detailliert nachgespielten Zeit und an einem anderen Ort, jede Episode fährt neue Charaktere auf. Die Produktionslogistik und -Kosten waren exorbitant.

Die Serie ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen ist das gesamte Setting ebenso ungewöhnlich wie komplex. Zum anderen wird den Zuschauern Abstraktionsvermögen zugetraut, denn während alle Charaktere in der Vergangenheit den Zeitreisenden Beckett nicht wahrnehmen können (weil ja lt. Serienlogik der Körper von einer Aura umgeben ist) sieht man als Zuschauer sehr wohl Scott Bakula agieren. Aber ganz egal ob man die Zeitreiselogik ganz verstanden hat oder nicht – die Serie macht einfach schon durch das Zusammenspiel von Sam Beckett und dem kettenrauchenden, für andere unsichtbaren Schwerenöter Al großen Spass.

Mutig ist auch das Ende der Serie. Es wird in der tat offen gelassen, warum Sam Beckett in der Zeit herumspringt und das Leben von Personen zum Besseren ändern muss. Gott, das Schicksal oder die Zeit selbst – es wird nicht aufgelöst. Verraten wird allerdings eines: Sams große Hoffnung, dass der nächste Zeitsprung ihn wieder in seinen eigenen Körper zurückführen würde, hat sich auch nach der letzten Serienfolge nicht erfüllt.
Er kehrte nie mehr nach Hause zurück.

Friends

1994-2004, 236 Episoden


Bild: NBC

Sechs Twentysomethings (3w, 3m) quatschen über Gott und die Welt und spielen untereinander lustig Paartausch. Irgendwann ist jeder mal mit jedem zusammen gewesen, über jedes Beziehungsproblem ist ein Dutzend mal gesprochen worden.

Friends kennt, schon dank der vielen Wiederholungen auf Sat.1, fast jeder Fernsehbesitzer. Die Serie lebt ebenfalls von der Chemie der Schauspieler untereinander (auch wenn ich nie glauben konnte, dass Courtney Cox die Schwester von David Schwimmer ist). Was man den Produzenten Ankreiden kann: Sie lief zu lange. Irgendwann nahm man den alt und moppelig gewordenen Schauspielern ihre redundanten Problemchen nicht mehr ab, aber bis zum Ende der 90er konnte man die Serie gut gucken. Witzig war das Crossover mit Verrückt nach Dir – „Friends“ Phoebe (Lisa Kudrow) hat eine Zwillingsschwester, Ursula Buffay, die in Friends nie auftaucht, aber in Mad About You kellnert.

 
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Geschrieben von am 5. Januar 2010 in Betrachtung, Historisches

 

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Rasend kalt

Hui, der PC rechnet heute morgen rasend schnell. Kein Wunder. Bei den Temperaturen hier muss er nahe an der Supraleitfähigkeit sein.

Was den Maschinen gut tut, lässt die Menschen zittern: Bei den Temperaturen hier müssen alle Personen ohne Handschuhe und lange Unterwäsche eine Supraleidfähigkeit haben.

 
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Geschrieben von am 5. Januar 2010 in Berufsleben

 

Die Geschichte des Bäckerburschen

Angeregt durch Rüdigers Geschichte der Eismütze fiel mir folgende Geschichte wieder ein, die mein Großvater gerne erzählte. Es ist die Geschichte des Bäckerburschen.

Das muss ein richtig eitler Typ gewesen sein, der aber auch mächtig Schlag bei den Damen im Dorf hatte. Zu seinen Aufgaben gehörte es, morgens mit dem Fahrrad die Brötchen und Brote auszuliefern. Bei jedem Wetter. Ebenfalls bei jedem Wetter sorgte er sich um sein Aussehen, insbesondere um seine Frisur, die immer richtig sitzen musste. Zu diesem Zwecke hatte er immer einen Kamm in der Gesässtasche, mit dem er sich des Öfteren am Tage durch das angefeuchtete Haar fuhr.

Das tat er auch an einem eiskalten Wintermorgen: Haare anfeuchten und mit dem Kamm durchfahren bis jede Strähne perfekt am Kopf klebte. Den freundlichen Rat der Kollegen, bei Minus 20 Grad doch eine Mütze aufzusetzen, ignorierte er. Vielleicht, weil er der Meinung war, dass die sein Gesamtkunstwerk entstellen würden. Also radelte er barhäuptig und mit nassen Haaren durch den Wintermorgen.

Barhäuptig ging es für ihn den Rest des Lebens weiter, denn am Ende des Tages hatte er kaum noch Haare auf dem Kopf. Die Haarwurzeln waren erfroren, seine Mähne fiel in großen Büscheln aus und wuchs nie wieder nach.

Heute frage ich mich: Kann das wirklich passiert sein? Oder erzählte mein Großvater dieses Garn nur, damit wir Kinder beim Spielen im Winter eine Mütze aufsetzten?

 
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Geschrieben von am 4. Januar 2010 in Historisches

 

Der Zauber einer Winternacht

Wie schön es ist, im Dunkeln durch eine verschneite Landschaft zu laufen, dass muss jeder mal erlebt haben. Dachten sich wohl die Stadtwerke und haben kurzerhand mal die Sicherung der Strassenbeleuchtung rausgedreht. In der ganzen Stadt ist es Dunkel. Nur der Schnee und die Autos funkeln und die Fenster der Häuser. Letztere wirken bei -7 Grad noch heimeliger als ohnehin schon.

Man glaubt es kaum, aber selbst jetzt, wo die Strassen glatt von Schnee und Eis sind und alles Dunkel ist, selbst jetzt gibt es in G-Town UNBELEUCHTETE RADFAHRER, DIE MITTEN AUF DER STRASSEN RUMDAHMELN.

 
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Geschrieben von am 4. Januar 2010 in Gnadenloses Leben

 

Aii Ieh Uh

Ah Ah Uh Uh Iiek Iek *Schnauf* Iddel Iddel Ideel ieja ieja ieja Uaha Uaha Uaha hiej hiej hiej

- Ach ja, die Untermieterin des Untermieters schreit mal wieder das Haus zusammen. Entweder macht sie gerade ihr Jodeldiplom, oder sie synchronisiert einen Porno. ODER die denkt TATSÄCHLICH das sich die Güte des GVs nach der Lautstärke bemisst. Ob ihr eigentlich klar ist, dass von dem Gekreische Opa Lehmann zwei Häuser weiter vor Schreck seinen Tee verschüttet?

Ich suche jetzt erstmal meine Stepptanzschuhe raus. Ein wenig Gegenlärm gegen den Stich zur Mittagsstunde.

 
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Geschrieben von am 4. Januar 2010 in Gnadenloses Leben

 

Momentaufnahme: Dezember 2009

Ach, zu spät:

Herr Silencer im Dezember 2009:

Lesen: Dan Brown The Lost Symbol

Hören: (Durch GTA: BOGT geprägt) Eric Nyden: Pjanoo

BootyLuv: Boogie2nite

Sehen: Verrückt nach Dir Collection (DVD), Avatar (Kino)

Spielen: Quantum of Solace (PC), Modern Warfare 2 (XBOX), The Ballad of Gay Tony (XBOX), Bullet Witch (XBOX), Bayonetta (XBOX), Band Hero (XBOX), Rock Band: Lego (XBOX),

Machen: Am 23.12. von 09.00 bis 09.15: Besinnlich sein. Ab dem 24: 10 TAGE URLAUB YEAH!

 
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Geschrieben von am 1. Januar 2010 in Momentaufnahme

 
 
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