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Monatsarchiv: Mai 2010

Quit Facebook Day

Am 31.05. (heute!) ist der offizielle QUIT FACEBOOK DAY.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich mag Facebook nicht. Ich muss es beruflich nutzen, achte dabei aber darauf, das meine Sichtbarkeitseinstellungen sehr reduziert sind. Was nicht ganz einfach ist, da die Einstellungen zur Privatsphäre über gefühlte 25 Seiten mit Pop-Ups usw. verteilt sind. Facebook ist eine datensammelnde Krake, die mit Marc Zuckerberg von einem unreifen Kind gelenkt wird, dass immer wieder ausprobiert wie weit es gehen kann um aus Daten Geld zu machen.

Wer noch einen Grund braucht um Facebook nicht zu mögen: Lt. eines Spiegelartikels liest die Facebook-App den gesamten Inhalt des iPhone-Telefonbuchs aus und überträgt sie in die Plattform, um damit Kontakte zu analysieren.
Nochmal zum Mitschreiben: Das eigenen Adressbuch. Komplett. Mit Geheimnummern, Mailadressen und allem Schisselaweng. Zu Facebook. Ohne die Möglichkeit diese Daten zu löschen.

Website zum Quit Facebook Day

 
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Geschrieben von am 31. Mai 2010 in Ganz Kurz

 

Raab for Bundespräsident oder das Ende des Hotte K.

Was für ein bescheuerter Montag. Bundespräsident Köhler tritt zurück, weil er den „Respekt vor dem Amt vermisst“. Das ist nicht nur unglaublich selbstverliebt und dünnhäutig, sondern erinnert auch ein wenig an die Trickserie Southpark, in der ein kleiner Junge namens Cartman immer mal wieder unter Tränen des Trotzes fordert: „Respektiert meine Autoritäh!!“.

Genauso macht das auch der Bundeshotte. Was er dabei, genau wie Cartman, vergisst: Respekt muss man sich erarbeiten. Und das funktioniert nicht, wenn man pausenlos Aussenseitermeinungen vertritt, durch staatstragend intonierten Blödsinn auffällt und Gesetzesvorlagen auch dann unterschreibt, wenn sich alle Beteiligten – auch die Macher- zwischenzeitig einig sind, dass das Gesetz nicht in Kraft treten darf. Oder umgekehrt: Er unterschreibt einfach mal nicht. Warum? Weil er „kein Unterschriftenautomat“ sei. Aha. So verliert man Respekt Stück für Stück, und durch solche Trotzreaktionen wie einen Rücktritt geht man dann entgültig als politisches Weichei in die Geschichte ein. Nichtmal der Termin ist dafür gut gefällt. Towel Day, der ideale Tag um das Handtuch zu werfen, war immerhin schon letzte Woche.
Das Köhler nun zurücktritt, weil er säckeweise Kritik für die Aussage bekommt, dass Einsätze der Bundeswehr auch dazu dienen, die wirtschaftlichen Interessen des Landes zu schützen, ist dabei ironisch – denn das ist die erste Aussage von ihm in langer Zeit, von der ich denke, dass sie eine hässliche Wahrheit sein könnte. Für gänzlich abwegig halte ich es nicht, dass solche Faktoren bereits eine Rolle bei der Entscheidung für Auslandseinsätze gespielt haben. Aber das ist Spekulatius.

Vielleicht tritt der Bundeshotte aber auch nur zurück, damit der Stefan Raab und Lena Meier-Dingsbumms keine Bundesverdienstkreuze verleihen muss, wie es heute lautstark gefordert wird. Verständlich wäre es, denn der ganze Trubel und die ins Kraut schießenden Song-Contest-Spekulationen für 2011 sind mehr als nervig. Von mir aus soll Stefan Raab Bundespräsident werden (Lena ist ja zu jung um es selbst zu machen), schlimmer als Köhler kann er auch nicht sein. Hauptsache ich muss nicht noch mehr pseudopatriotisches und notgeiles Altherrensgesabber einer gewissen „Edelfeder“ beim Spiegel lesen, die über „Fräuleins“ räsoniert und verkündet, das nun alles möglich sei, auch ein neues Sommermärchen. Ehrlich, manche Texte sind so ekelig, da muss ich nicht mal auf die Autorenzeile gucken um zu wissen, wer die verfasst hat.

 
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Geschrieben von am 31. Mai 2010 in Ganz Kurz, Meinung

 

Projekt 52/21: Eine Reise in die Zukunft

Normalerweise plant das Wiesel ja nicht von Zwölf bis Mittag, aber was in ca. einer halben Stunde passiert, dass weiß es. Ein netter Mensch wird an der Tür klingeln und eine leckere Fischstäbchenpizza bringen. Huhus Idee. Dumm für die beiden Ungeduldsbolzen: Ihre Reise in die Zukunft, bis zum Zeitpunkt des Eintreffens der Pizza, wird mindestens 30 Minuten dauern.

Dank an Frau Schildmaid für die Idee.

 
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Geschrieben von am 30. Mai 2010 in Projekt 52, Wiesel

 

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Das ultimative LOST-Ende (Spoilerfrei)

Wie LOST hätte enden müssen:
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Geschrieben von am 28. Mai 2010 in Fun, TV-Serie

 

292

„Kaum eine Mail heute? Na, das wird sicherlich der Ausgleich für den hektischen Freitag sein“, dachte ich gestern in meiner jugendlichen Naivität. Dabei war bloss das Postfach übergelaufen, anscheinend gab es eine extreme Spamwelle über Pfingsten. Heute funktioniert der Mailer wieder, und alles kommt auf einen Schlag rein.
Willkommen, 292 neue Mails.

 
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Geschrieben von am 26. Mai 2010 in Berufsleben, Ganz Kurz

 

Der erste Bug

Es gab Zeiten, in denen Computer analog und groß wie Häuser waren. Wenn in solchen Maschinen Ungeziefer herumkrabbelte, hatte das schlimme Folgen.

Der erste dokumentierte „Bug“ eines Computers lässt sich sogar bestaunen:

Moth found trapped between points at Relay # 70, Panel F, of the Mark II Aiken Relay Calculator while it was being tested at Harvard University, 9 September 1945. The operators affixed the moth to the computer log, with the entry: „First actual case of bug being found“. They put out the word that they had „debugged“ the machine, thus introducing the term „debugging a computer program“.
In 1988, the log, with the moth still taped by the entry, was in the Naval Surface Warfare Center Computer Museum at Dahlgren, Virginia.

Quelle: Santa Clara Naval Museum

 
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Geschrieben von am 26. Mai 2010 in Ganz Kurz, Historisches

 

Towel Day 2010

„You sass that hoopy Douglas Adams?
Now there’s a frood who knew where his towel was.
You are invited to join your fellow hitch hikers in mourning the loss of the late great one.
Join in on towel day to show your appreciation for the humor and insight that Douglas Adams brought to all our lives.“

Ja, heute ist schon wieder der 25.05. und damit Handtuchtag.
Also, heute den ganzen Tag gut sichtbar ein Handtuch mitführen! Und damit den jüngeren Generationen zeigen, dass man den „Anhalter“ nicht nur aus dem durchwachsenden Kinofilm kennt.

 
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Geschrieben von am 25. Mai 2010 in Ganz Kurz

 

Lost Finale

wenn gewisse essentielle Rätsel, auf die ewig Zeit verschwendet wurde, mal eben im Vorbeigehen als Nichtigkeit (“Jakob has a thing for numbers…”) entlarvt werden, dann ist für mich der Bogen zur böswilligen Zuschauerverarsche lange überspannt. Wenn ich das wollte, könnte ich mir auch in der U-Bahn singend mit einem Gummiehuhn auf den Kopf hauen – das würd vermutlich mehr Spaß machen.

Batzman schreibt drüben bei Moviepilot einen sehr schönen Lost-Rant über die mäandernde konzeptionslosigkeit der Serie und ihrer Macher, dem ich mich unbedingt anschliessen kann.
So sehr ich die Serie auch liebe, so sehr ging sie mir auf den Saque. Heute Nacht lief die letzte Folge im US-TV.

Quelle: Joyoftech.com

 
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Geschrieben von am 23. Mai 2010 in Medienschau, TV-Serie

 

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Es ist noch Sosse da !!!!!!!

Schon Wahnsinn, diese Werbung aus den 80ern…
Da erklärt sich doch ganz schnell der Satz „Die Typen aus der Werbeabteilung sind die ersten, die bei der Revolution an die Wand gestellt werden“.

 
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Geschrieben von am 23. Mai 2010 in Ganz Kurz

 

Projekt 52/20: Sternzeichen

Neulich Nacht, im Himmel über Bright Falls.


Tipp: Lange genug darauf starren, dann erkennt das Hirn das Wiesel.

Hintergrund: Blumenia/pixelio.de

 
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Geschrieben von am 22. Mai 2010 in Projekt 52, Wiesel

 

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„Das Imperium schlägt zurück“ wird 60

Der 2. Star Wars Film hat dieses Jahr einen runden Geburtstag. Alles Gute zum, äh, 60sten?

„Empire“ anno 1950:

Und zur Feier des Tages hier noch die schönste Szene des Films mit der damals noch jungen Sharon Stone. NSFW, deshalb erst nach dem Klick.
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Geschrieben von am 21. Mai 2010 in Fun

 

To flush ones to-do

Vor langen Wochenenden oder zu besonders urlaubskompatiblen Zeiten ist es doch immer das Gleiche: Am Freitag Nachmittag um kurz vor 12.00 Uhr trudeln im minutentakt Mails ein, das Postfach quillt über, das Telefon steht nicht mehr still. Wochenlang verschleppte Infos werden nachgereicht, Aufträge erteilt und Aufgaben gestellt. Dann wird umgehend nach Diktat verreist, aber nicht ohne den Hinweis, dass doch bitte alles bis zum nächsten Werktag/der nächsten Woche fertig sein soll.

Ein Freund beschrieb es mal so schön auf denglish: „Die flushen alle ihre to-Do und sausen dann in die Sonne.“
Nunja.

 
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Geschrieben von am 21. Mai 2010 in Berufsleben, Ganz Kurz

 

Sprühregen & Auto 2.0

Sieht so aus, als hätte der im Wetterbericht vorhergesagte „bedeckte Himmel mit gelegentlichem Sprühregen“ den Nachbarn den Keller unter Wasser gesetzt. Die Scheibenwischer schaffen es auch nur noch auf der schnellsten Stufe. Wusste gar nicht, dass es Sprühregen auch in der Geschmacksrichtung markant gibt.
Meh.

Und auch ansonsten ist die Welt in keinem guten Zustand. Neben dem großen Irrsinn (Ölkatastrophe, Krieg, FDP) wird es auch in Randbereichen immer schlimmer. Aktuell wird zum Beispiel ein Unternehmer in den Medien hochgejazzt, der die Autos, die er in seiner Manufaktur herstellt, von der Internetcrowd designen lässt. Jeder darf mal am Entwurf rumzerren, um am Ende kommt eine Mischung aus Jaguar und Panzer raus, mit 18 Getränkehaltern, einem 3 m Radstand und einem Verbrauch von 200 Galonen auf der Fahrt zum Bäcker. Aber egal, wir ham´s ja. Angucken kann man sich den Irrsinn z.B. hier.

Ich bin ja der Meinung, dass gutes Design diktatorisch geschaffen werden muss, von Einzelpersonen wie dem irren Colani oder verhuschten Jony Ives. Wenn man sowas der Masse überlässt, kommt der kleinste gemeinsame Nenner bei raus, und das ist das schlechteste Ergebnis. So sieht das Open-Source-Auto letztlich auch aus, und schon der Name „Rallye Fighter“ zeigt recht eindeutig, wessen Geistes Kind das Ding ist:

Quelle: Gearheads.com

Bei aller Medienjubelei ist die Idee mit dem Auto, dass von einem statistischen Otto-Normalo designt wird, übrigens nicht neu. Sowas kommt dabei heraus:

 
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Geschrieben von am 20. Mai 2010 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben, Medienschau

 

Zugenommen

Heute morgen spontan zwei Kilo schwerer gewesen. Glücklicherweise waren das nur Wassereinlagerungen, die sich schnell wieder loswerden liessen: Durch Ausschütten der Stiefel und das Anziehen trockener Klamotten.

Dauerregen und Temperaturen um die 7 Grad. Und das Ende Mai. Bäh.

 
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Geschrieben von am 19. Mai 2010 in Ganz Kurz

 

Worte des Tages

Warum sollte ich meinen Standpunkt ändern? Von hier aus sind die Ansichten so schön.

 
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Geschrieben von am 18. Mai 2010 in Ganz Kurz

 
 
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