Awww, das Wiesel hat sich eine neue Reisekiste unter den Nagel gerissen. Oder ist das nur die Spezialversion des Reisegefährts für Österreich?

Vermutlich klärt Rufus uns in Kürze auf…
Awww, das Wiesel hat sich eine neue Reisekiste unter den Nagel gerissen. Oder ist das nur die Spezialversion des Reisegefährts für Österreich?

Vermutlich klärt Rufus uns in Kürze auf…
Als Sie sagte: „Sie nächtigen über den Dächern von Bamberg“ hatte ich mir das irgendwie… romantischer vorgestellt.
Hier, im tiefsten Frankenland, gibt es weit und breit kein vegetarisches Essen. Stattdessen frisst man ganze Gebeine, die „Schäufele“ genannt werden. Noch nicht mal auf Bier als vegetarische Ernährung kann man umsteigen, weil das hier auch Schinkengeschack hat und „Rauchbier“ heisst. Oder auch „Spezial“. Dann gibt es da noch spezielles Spezial, aber das darf ausser den Einheimischen keiner bestellen. Wenn man übrigens ein Pils bestellt, wird man von der Bedienung ausgelacht. Wenn man als Alternative ein „Lager“ ordert, im Rest der Welt auch ein helles Bier, bekommt man in Bamberg wieder das Rauchbier mit Schinkengeschmack serviert, weil das halt auch gelagert war.
*seufz*
Ich sehne mich nach Wasser und Brot.
Ach, zu spät, aber egal: Herrn Silencer im September 2010
Lesen: Mass Effect: Revelation

Hören: ?
Sehen: Batman: Under the red Hood
Spielen: Mafia 2
Machen:Urlaub mit Herrn Modnerd in der Toskana. Die AC2-Tour. Ausserdem machen: Sorgen. Träumen.
Auf die Frage der schwarzafrikanischen Bedienung, wie ich meinen Kaffee wünsche, reflexhaft mit „schwarz“ geantwortet und sofort für einen kurzen Moment geschämt. Dann im Kopf alle Regeln der Political Correctness durchgegangen und keine gefunden die verletzt wurde. Beruhigt gefrühstückt und über die albernen Auswirkungen von PC sinniert.
Gerade träumte mir, ich wäre mit dem ICE durch Ostdeutschland gefahren. Im Sonntagsfahrertempo. An jeder Milchkanne angehalten, manchmal auch mitten im Ort und ohne Bahnsteig. Mit Armin Müller-Stahl Frisurentips ausgetauscht und die Kornfelder auf dem Bauernhof seines Bruders angeguckt.
Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Bereitet es sich schon auf die drei Dienstreisen in der nächsten Woche vor?
Stell Dir vor es ist Guitar Hero und alle so: Gähn.
Nein, ganz so schlimm ist es nicht. An mir ist der Erscheinungstermin (gestern) der jüngsten Inkarnation des Plastic Rock Franchise vorbeigegangen, da ich gerade keine Zeit für zweitklassige Spiele voller Schrammelmusik habe, aber auf PlasticRock.de wird von unseren Experten bereits fleissig getestet, ausprobiert und diskutiert. Wer also wirklich fundierte Meinungen sucht, wird dort im Board fündig.
Als aktueller Stand zeichnet sich ab:
- Die neue Gitarre ist nicht innovativ, wird aber von den Besitzern gemocht.
- Die, im Vorfeld gepriesene, Story könnte egaler nicht sein.
- Die Musikauswahl ist Geschmackssache.
- Achtung: Das „Superbundle“ ist Schmuh, es wird mit den Band Hero-Instrumenten vom letzten Jahr ausgeliefert.
Zum Diskussionsboard auf PlasticRock.de
Ich persönlich bin ja sehr skeptisch, ob GH6 wirklich was ist. Nach allem was ich bisher weiß, werde ich mir mein Geld erstmal sparen.
Allein schon der Titel ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten – man muss sich ja fast schämen, im Blödmarkt nach „Warrrrrrrriorrrrrrs of Rrrrrrock“ zu fragen. Die Story sieht ähnlich pubertär aus wie der Titel klingt. Von der Setlist wollen wir gar nicht anfangen – viele Stücke finden sich schon lange bei, ähm, anderen Musikspielen. Und sieben Stücke von Rush? Wirklich?
Für spieltechnische Neuerungen braucht man wohl eine Lupe. Kann man sich sowas ernsthaft leisten, mit einem schönen „weiter so“ jedes Jahr den gleichen Scheiß auszukotzen? In Zeiten, in denen die, ohnehin starke, Konkurrenz mit einer ganzen Schubkarre an Innovationen auftaucht?
Dennoch werde ich mir das Game mal ansehen – wenn sich die Gelegenheit zur Ausleihe ergibt oder es mir auf dem Grabbeltisch in die Hände fällt. Vielleicht bin ich dann ja positiv überrascht – bis dahin steht das Spiel aber unter Murksverdacht. Ich fürchte, wir haben uns in unterschieldiche Richtungen entwickelt, Guitar Hero und ich.
„Lesen Sie eigentlich Zeitung? Die zahlen das gerade sechs Jahre. Danach sollen die Strombosse freiwillig was abgeben. Strombosse, freiwllig, abgeben – das sind gleich drei Fehler in einem Satz“
Ich habe heute zum ersten mal die Heute-Show des von mir, ob seines Comdey-Talents, sehr verehrten Oliver Welke (manchen als Sportreporter oder als Pathologe Dr. Brinkman aus dem „Wixxer“ bekannt) geschaut. Und für gut befunden. Auch wenn Kalkofe ein wenig fehlt.
Das folgende Video erklärt auf sehr unterhaltsame Weise das aktuell diskutierte Sparpaket der deutschen Bundesregierung und wie schlimm dumm die aktuelle Politik ist.
Die komplette Sendung gibt es, zumindest für 1 Jahr, in der ZDF Mediathek.
Neulich, als ich so auf 3.000 Fuß Höhe in McKeowns Pub rumhing und auf das vierte Guiness wartete, flimmerte ein exzentrisches Musikvideo über die alten Röhrenfernseher mit der dicken Patina aus undefinierbarem Zeugs. Eine Dame, die mit netter Gesangsstimme eine eingängige Melodie intonierte, optisch alles schwer im Stil der amerikanischen Endvierziger Jahre aufgemacht. Ich mag den Stil dieser Jahre, so wie er über die Film Noir Bewegung romantisiert transportiert wurde und wie er später immer wieder in der Popkultur widerhallte, bspw. im Spiel Bioshockhock oder den vielen Spoofs („Tote tragen keine Karos“).

Quelle: Promo, caroemerald.de
Bevor ich hier aber abschweife und von Femme Fatale und einsamen Privatschnüfflern erzähle, zurück in McKeowns Pub: Da lief also dieses Video, und ich mochte es. Die Künstlerin heisst Caro Emerald, ist Niederländerin und zur Zeit der heisseste Act in unserem platten Nachbarland. 26 Wochen ist ihr Album „Deleted Scenes from the Cutting Room Floor“ auf Platz 1 der niederländischen Charts gewesen, womit sie erfolgreicher ist als Michael Jackson, der bis dahin am längsten diese Position besetzt hielt. Caro Emerald wurde zum „Best dutch and belgian act“ bei den MTV Award nominiert.
Erstaunlicherweise gibt es aktuell in Deutschland keinen legalen Weg, um an eine digitale Distributionsform des Album der swingenden Niederländerin zu gelangen. Während der US-Itunesstore sowohl Album als auch Singles bereithält, gibt es im deutschen nur das Video. Bei Amazon lässt sich nur die Single laden, und im Youtube-Channel von Emerald ist gleich mal alles „In Deinem Land nicht verfügbar“.
Musikindustire, ihr seid soooo doof. Ich möchte euch ja so gerne Geld geben. OK, das stimmt nicht, aber ich bin in einem Alter, in dem man lieber mit one-Click Dinge kauft als sich nächtelang den Thrill russischer Warez-Seiten zu geben. Wenn es mir allerdings nicht möglich ist in unserer globalen Welt etwas legal zu erwerben, dass ich in einem anderen Land kennengelernt habe – nun dann, und das muss man in Deutschland doch noch sagen dürfen, stimmt mit dem Vertriebsmodell immer noch etwas nicht.
Vielleicht erscheint das Album hier im Oktober. Vielleicht auch nicht. Die seelenlose, deutsche Internetseite protzt nur damit rum, wie erfolgreich die Künstlerin ist, gibt aber KEINERLEI Anhaltspunkte wo und wie man an die Musik kommt. Sehr gelungen, ihr Blödnasen.
Aber wenigstens kann man auf der Seite das Video angucken, dass im McKeowns flimmerte.
Neulich, im Zug. Hysterische Frau in den Vierzigern zu ebenso übergewichtiger Freundin:
„Und dann hat unser Jüngster, also, der ist ja auch schon 16, der hat sich selbst ein iPhone zusammengspart. So richtig eisern hat der gespart. Und dann, dann hat er sich das gekauft und war ganz stolz. Und dann, dann hatte er das in der Jacke und die hat er so rumgewirbelt und dann ist das so rausgefallen und auf den Asphalt und dann ist vom Display was abgesplittert. Also, ich finde, dass ist eine Unverschämtheit, das sowas bei einem so teurem Gerät passieren kann. Tausend Euro kostet das, und dann splittert das Display, nur weil es mal auf die Strasse fällt. Das ist so eine Unverschämtheit von Apple, die beuten uns doch nur aus. Tausend Euro, da hat unser kleiner Junge vier Monate sein Taschengeld gespart, und dann sowas.“
Mein Mitleid hielt sich in Grenzen.
Die Neueinrichtung eines neuen Arbeitsrechners steht an. Der alte ist nach vier Jahren noch lange nicht hinüber, aber es wird Zeit für einen neuen. Das heisst: Ein Umzug steht von einem Rechner auf einen anderen steht an. Und der geht so:
- Windows: Betriebssystem installieren, Updates durchlaufen lassen, Nutzer anlegen, Einstellungen durchführen, Hauptprogramme von CD installieren, Kiste ins Netzwerk bringen, Tools aus dem Netz ziehen, eigene Daten rüberholen, weitere Konfigurationen. Dazwischen gefühlte 120 Mal neu starten.
Zeitbedarf: Ca. 1 Arbeitstag bei normalem Bürorechner, wenn komplexe Entwicklungsumgebungen mit drauf sollen gerne auch mehr.
- Mac: Einschalten. Time Machine Backup dranstecken. Was anderes machen. Fertig.
Zeitbedarf: Zwischen 20 Minuten und einer Stunde.
Erstaunlicherweise gibt es auch heute noch Leute, die ERNSTHAFT fragen ob man Macs im Geschäftsumfeld einsetzen kann.
Fast wie Weihnachten, dieser Herbstanfang. Eine gute UPS-Fee hat heute neues Arbeitsgerät gebracht. Leider habe ich keine Zeit zum Spielen. Über das Anheben des Deckels bin ich noch nicht raus. Gnaaaah.
Von Dings nach Bumms: MacBook Pro (15,4 Zoll, Spezialanfertigung mit Hi-Res Anti-Glare Display), Magic Trackpad, neue Remote.
*FREU*

Der geneigte Leser Kenny hat folgendes in meinen multimedialen Postkasten in den Neuen Medien im Bereich EDV eingeworfen:
Guten Tag Herr Silencer,
Ich hab am Wochenende mit Freunden Munchkin gespielt und erhielt dabei die angehängte Karte. Keiner der Mitspieler konnte verstehen, dass ich vor Lachen unter den Tisch rutschte. Da ich nun dein Blog von Anfang bis zum Ende gelesen und mich dabei köstlich amüsiert habe, musste ich Dir den Wieselfluch rüber schicken. Gib ihn ruhig weiter, dein Blogwiesel wär darüber wahrscheinlich gar nicht so erbost, sind bestimmt auch Wieseldamen dabei
Gruß aus Hamburg auch an den Huhu,
der Kenny
Danke, Kenny! Auch ich habe vor Lachen unter dem Tisch gelegen!
2009 musste die HRE mit über 100 Milliarden an Sicherheiten vom Bund gerettet werden, damit nicht das ganze Finanzsystem gleich mit übern Deister ging, und schlidderte damit in die Verstaatlichung hinein. Danach folgte ein öffentlicher Gang in Sack und Asche als Lektion in Demut – so firmierte bspw. das Haupthaus der Holding statt unter dem großkotzig klingenden Namen Hypo Real Estate zur beamtisch-dröge und damit seriös klingenden Deutsche Pfandbriefbank AG um. Statt die riesige Luxusimmobilie in der besten Lage der Münchner Innenstadt zog man in einen grauen Zweckbau nach Unterschleißheim.
Das die neugelebte Bescheidenheit nur Fassade ist, wird spätestens jetzt klar, wo sich die Öffentlichkeit darüber empören darf, dass die Pleite-Banker sich hübsche Bonuszahlungen genehmigen. Grund: Man müsse ja die besten Leute halten. Ja, wie jetzt? Ist man einer der besten Banker, wenn man den Laden erst so derbe an die Wand setzt, dass er ein ganzes land in den Abgrund zu reißen droht, UND DANN auch noch die Restrukturierung inkl. Bad Bank so vergeigt, dass schon wieder um Hilfe gerufen werden muss? Im Ernst?
Nee, HRE, so nicht. Das glaubt Dir keiner. Und wo wir schon dabei sind, lohnt es sich, auch gleich mal bei Deinem Umzug genauer hinzugucken. Tatsächlich ist es nämlich so, dass der ursprünglich als Zentrale gedachte Büropalast leer steht – aufgrund langfristiger Verträge muss die Miete dafür aber trotzdem bezahlt werden, auch wenn er nicht genutzt wird. Das heisst, aus Steuermitteln werden gleich zwei Firmensitze bezahlt, von denen einer leer steht. Yeah. So stelle ich mir gute Banker vor.