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Monatsarchiv: November 2010

„Aber jetzt doch nicht mehr“

Herr Silencer musste Dinge zur Bedeckung des Körpers einkaufen und äussert seinen Unmut darüber in einem etwas wirren und unkomischen Artikel ohne jegliche Pointe, den wirklich niemand lesen sollte. Halbseniles Gejammer in Form eines Blogposts, sozusagen.

Es gibt wenig, dass ich so leidenschaftslos nicht ausstehen kann wie den Einkauf von Klamotten. Darunter fällt auch der Kauf von Schuhen.
Trotzdem kam ich dieser Tage nicht drum herum. Die Strategie „Wenn ich ihn lange genug ignoriere, geht er von alleine weg“ hat im letzten Winter zwar gegen März so leidlich funktioniert, bedeutete aber mindestens drei Monate nasse Füsse und blaue Finger. Ich hatte es, als Bewohner einer urbanen Gegend in der es NIE länger als eine Woche Schnee gab, schlicht nicht eingesehen, mir Winterklamotten zu kaufen.

Nun schneit es heuer, wie wir Österreicher sagen, schon Anfang Dezember, und ich habe keine Lust mehr auf nasse Füsse. Also Winterstiefel.

„Aber jetzt doch nicht mehr“, haucht die Schuhverkäuferin auf die Frage, wo ich wohl warme Schuhe finde. „Die sind alle seit letztem Samstag ausverkauft, da bekommen wir auch nichts mehr rein“. Schlagartig wird mir wieder bewusst, warum ich Klamotten kaufen nicht mag. „Und was machen Sie jetzt? Den Rest des Winters Sandalen verkaufen oder was?“ – verständnisloser hätten ihre Blicke kaum sein können.

Na gut, wenn es im Schuhladen keine Schuhe gibt, dann kaufe ich meine Schuhe halt woanders. Zum Beispiel im Motorradladen. Da gibt es toll warme und wasserdichte Stiefel. Leider aufgrund einer Modeerscheinung komplett Profilfrei und daher unbrauchbar. Nunja. Also weiter in den nächsten Laden.

Schuhläden bedeuten unfassbaren Stress. Was der Mensch nicht alles an Strapazen aushält, wenn es erforderlich ist! Die Schilderung der weiteren Abenteuer und absurden Situationen mit Schuhverkäuferinnen spare ich mir an dieser Stelle. Am Ende hatte ich, entkräftet und fertig mit den Nerven, ein paar gefütterte Lederstiefel in meiner Größe erjagt.

Eine dicke Winterjacke liess sich dagegen sofort fangen. Nach 2 Minuten hatte ich die richtige, an dieser Meinung änderte sich auch nach einer halben Stunde andere Modelle probieren nichts.

Als problematisch stellte sich dann wider erwarten der Hosenkauf heraus. HOSEN KAUFEN. Argh. Das ist wirklich die Höchststrafe, deshalb hatte ich mir vor Ewigkeiten einen Klassiker ausgesucht, der perfekt passt. Seitdem kann ich in einen Laden gehen, eine 501 in 32/32 bestellen und da in 3 Minuten und ohne Anprobe wieder draussen sein. Oder das Ding im Internet bestellen. So ging das laaaange Zeit, das Dutzend Zombie-501 in verschiedenen Stadien des Verfalls ganz hinten im Kleiderschrank spricht da Bände.

Levis 501 in 32/32. So ging das lange. Heute nicht mehr. Heute war wieder Suchen und Anprobieren angesagt. Weil es im ersten Laden keine Levis gab (nach 10 Minuten entnervt aufgeben irgendwelche LEEs oder Wranglers anzuprobieren) und ich im zweiten Laden erstaunt feststellte, dass mir auch eine nagelneue 501 in 32er Weite gerade einfach vom Hintern fällt.

Erschreckend. Anfang 2010 musste ich schonmal eine Ausnahme von der 32/32-Regelung machen und auf Weite 34 wechseln (Peinlich: auch die ging kaum zu). Und jetzt bin ich eine 31. So kann es gehen. Die interessanten Zeiten gerade zehren an der Substanz. Will ich eine 31 sein, wo ich doch immer eine 32 mit Tendenz nach oben war? Hm. 32 ist eine schöne Zahl, 31 ist so… nichtssagend. Na, hilft ja nix.

Trotzdem bin ich enorm stolz auf mich. In 2 Tagen praktisch komplett neu eingekleidet und dabei 5 Klamottengeschäfte überstanden ohne zwischendurch Amok zu laufen. Das muss jetzt aber die nächsten Jahre reichen.

 
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Geschrieben von am 30. November 2010 in Betrachtung, Gnadenloses Leben

 

Scurrying Flurries

Schneegestöber vor dem Fenster.
Irgendwo mitten in dieser Szenarie: Herr Puschel, das rote Eichhörnchen, das sich emsig auf den Winter vorbereitet und dabei ständig über unseren Parkplatz flitzt.

 
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Geschrieben von am 30. November 2010 in Gnadenloses Leben

 

Remember:


Art is what you can get away with
(Inschrift an einer Wand der FH Trier)

 
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Geschrieben von am 30. November 2010 in Berufsleben, Kurz notiert

 

Der Klassiker


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Geschrieben von am 29. November 2010 in Gnadenloses Leben

 

Gegen die Wand

Kurz vor dem Ziel muss man ganz besonders aufpassen. Das letzte Stück der Reise ist IMMER das gefährliste. Manchmal sind es sogar noch die letzten Zentimeter, die sich als heimtückisch herausstellen.

Anscheinend war ich nicht der einzige, der einen Abdruck seines Kennzeichens in der Wand hinterlassen hat.

 
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Geschrieben von am 26. November 2010 in Berufsleben, kleines gelbes Auto

 

Tanzbär

„Ich sing und tanz für Dich“
Nun, Bären in Gefangenschaft sind NIE glücklich. Tanzbären schon gar nicht. Den hier hätte ich fast gekauft, nur um ihm die Freiheit zu schenken:

Wenn ich den als Kind geschenkt bekäme, ich würde sofort in Tränen des Mitleids ausbrechen.

 
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Geschrieben von am 25. November 2010 in Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Let it snow!

Heute Nacht hat es zum ersten Mal geschneit. So richtig dicke Flocken, und morgens war alles weiß überpudert. Die 2 cm Schnee führen natürlich gleich wieder dazu, dass gefühlt 70% der Strassenbenutzer schlagartig nicht mehr Autofahren können. Selbst auf der Bundesstrasse wird dann nur noch mit 50 durch die Gegend geeiert. Tja, wenn man eh nicht mehr schneller fahren kann, dann gehe ich, als vorbildlicher Bürger, mit gutem Beispiel voran und noch einen Schritt weiter. Ich habe mir heute Morgen Schneeketten gekauft und gleich aufgezogen:

Während andernorts noch über eine Winterreifenpflicht gestritten wird, setze ich ein Zeichen: Von November bis März: Nur noch mit Schneeketten! Tempo 50 auch auf Autobahnen! Für einen Aufschwung im Strassenbauwesen!

 
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Geschrieben von am 25. November 2010 in Fun, Gnadenloses Leben

 

Bye, Lonni

„Liebe Kunden,

Mittwoch ab 17.00 Uhr geschlossen. Danke für Ihr Verständnis!
Ihre Lonni und Team“

Liebe Lonni.
Ich war heute um 16.45 Uhr vor Deinem Laden und fand Deinen Zettel. Ganz ehrlich: Ich habe kein Verständnis. Ich bin sogar sehr sauer.

Ich komme seit 15 Jahren zu Deinen Leuten um mir die Haare schneiden zu lassen. Eure Arbeit an mir ist im Laufe der Zeit immer einfacher, weil weniger geworden, aber darum geht es gerade nicht. Der Punkt ist: Ich war Euch lange treu. Habe einen Umzug der Geschäftsräume mitgemacht. Habe begriffen und akzeptiert, dass Du niemandem die Haare schneiden solltest, weil das an Körperverletzung grenzt. Ich habe sogar Deine unverschämte Preissteigerung mitgemacht, die mur darauf abzielte, deinen Mitarbeiterinnen das Trinkgeld weg zu zwacken. Ich bin gerne zu Deinen Mitarbeiterinnen L. und D. gegangen, einfach weil die nett sind und es ECHT drauf haben. Was Frau L. mit diesem antiken Rasiermesser anstellt ist unglaublich. Und D. ist einfach eine Seele von Mensch. Nun ist D. seit drei Wochen nicht mehr bei Dir, Lonni, und Frau L. hat dauernd frei.

Und trotzdem wäre ich Euch treu geblieben. Auch, wenn Du mir am Telefon mal wieder vor lauter Verwirrung keinen Termin geben konntest und wir bei einem „Komm einfach spontan vorbei“ verblieben sind.

Und nun bin ich extra in die Stadt gefahren, stand vor dem dunklen Laden, guckte Deinen doofen Zettel an und kam mir restlos verarscht vor. Nee, Lonni, so nicht. Unsere gemeinsame Geschichte endet hier.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Da Lonny dieses Interweb für Teufelszeug hältst, drucke ich jetzt diesen Blogeintrag aus und hänge ihn morgen Abend neben ihren Zettel an die Tür des Ladens.

Tipp für ebenfalls entäuschte Lonni-Kunden: Die Konkurrenz 100 Meter die Strasse runter (rechte Seite) ist netter, fähiger und preiswerter.

Und noch was Sentimentales: Liebe D., alles gute bei Deiner neuen Arbeitsstelle in H.!

 
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Geschrieben von am 24. November 2010 in Gnadenloses Leben

 

Heute: Trier

An der Porta Nigra gibt es keine guen Baguettes und flötende Bedienungen:

 
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Geschrieben von am 23. November 2010 in Reisen

 

Monitoring

Kunde: „Und die Geschäftsführung will ein MonitoringSystem. Gaaaaanz wichtig. Steht so in einer offiziellen Beschliessung, der Auftrag kommt in Kürze. Können Sie das umsetzen, Herr Silencer?“
Ich: „Äh. Kommt darauf an. Was wollen Sie denn überwachen?“
Kunde: „Wieso überwachen? Wir hängen hier auf allen Fluren Monitore auf, das sollen so bunte Bilder und Infos drüber laufen. Monitoring, halt.“

Ich schmeiss mich weg!
Nach dieser Logik machen die Schaffner in der Strassenbahn sicher Controlling.

 
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Geschrieben von am 22. November 2010 in Berufsleben

 

Aua

Echt gut: Bei starkem Wind die Scheibenabdeckung allein bezwungen bekommen und zufrieden feststellen, dass das mit dem satten Zufallen der letzten Tür das Auto winterfest eingepackt ist.

Echt schlecht: Im selben Moment feststellen, dass zwischen Tür und Karosserie nicht nur die Abdeckung, sondern auch der eigene Zeigefinger feststeckt. Zum Glück haben die Handschuhe wohl das Schlimmste verhindert. Ist aber schon unschön, wenn ausgerechnet das wichtigste Körperteil, der Mausklickfinger, ganz bunt und taub und Aua ist.

 
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Geschrieben von am 22. November 2010 in Gnadenloses Leben

 

Terrorgefahr

Terror war ursprünglich bei den alten Vordenkern des Liberalismus eine dem Staat zugeschriebene legitime Funktion. Für Thomas Hobbes war der „Schrecken gesetzlicher Bestrafung“ (terror of legal punishment) eine notwendige Voraussetzung eines Staatswesens, dem auf der anderen Seite „der Schrecken der Macht“ (the terror of some power) entsprach.

Quelle: Wikipedia.de

Das nur mal so nebenbei.

Als normal denkender Bürger kann man sich doch nur an den Kopf packen, wenn sich unser Innenminister hinstellt, was von diffusen Hinweisen befreundeter Partner auf Aktionen von Terroristen Ende November nuschelt und sich dann wieder zurückzieht. Rechtzeitig zur Innenministerkonferenz patrouillieren dann bewaffnete Truppen durch die Innenstädte um die Bedrohungslage nicht eskalieren zu lassen. Um die zu untermauern, wird wieder de Maziére auf die Bühne gerollt, der erklären darf, das wir alle keine Angst haben sollen, weil auf irgendeinem Flughafen in Windhuk (Windhook? Windhoek?) ein Koffer voll Kabel gefunden wurde. Äh.


Lokalzeitung berichtet: Diese Herren wehren internationalen Terrorismus in der Innenstadt unseres Dorfes ab und sorgen für Sicherheit. Quelle: www.goettinger-Tageblatt.de

Warum das ganze Theater? Wieso macht Schwarz-Geld so einen Aufriss? Welche Lobby hat Interesse daran, Angst in der Bevölkerung zu schüren? Oder gilt es schon wieder, irgendwo einen Wahlkampf zu gewinnen?
Die Antwort liefert der innenpolitische Sprecher Hans-Peter Uhl, der dem deutschen Qualitätsjournalismus Sätze in den Block diktiert wie „wer sich jetzt noch gegen die Vorratsdatenspeicherung wehrt, hat die Bedrohungslage nicht verstanden“.

Witzigerweise steht all das, dieses ganze Theater was wir jetzt haben, mit Polizei und Terrorismuswarnungen und Maschinenpistolen und whatnot in einer Prophezeiung vom 2.10.10. Nämlich in diesem ARTIKEL HIER.
Money Quotes:

Die Union will die FDP mit einer „öffentlichen Kampagne“ schnell zu einem neuen Gesetz für die umstrittene Speicherung von Kommunikations-Verbindungsdaten bewegen. Das kündigten konservative Abgeordnete in einer internen Koalitionsrunde an.

(…)

De Maizière macht das Thema, das unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ schon Zehntausende Demonstranten auf die Straße brachte, jetzt zur Chefsache. Ende dieser Woche will er Experten des Bundeskriminalamts (BKA) in Berlin anhand möglichst spektakulärer Fälle belegen lassen, dass es wegen der aktuell fehlenden Speicherpflicht tatsächlich blinde Flecken in der Verbrechensbekämpfung gibt.

(…)

De Maizière gibt sich in der Sache siegessicher: „Das Gesetz wird kommen.“

Das ist es dann jetzt. Wir haben amerikanische Verhältnisse. Schauspiel und Inszenierungen statt Politik.
Sowas passiert halt, wenn man CDU und FDP wählt. Die halten Terror halt immer noch, ganz im Hobbeschen Sinn, für einen legitime Voraussetzung des Staatswesens.

 
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Geschrieben von am 20. November 2010 in Betrachtung

 

Assassins Creed Brotherhood: Limited Codex Edition Auspackzeremonie

Tja, eigentlich richten Publisher ja ihre eigenen Onlineshops ein, um den Zwischenhandel auszuschalten. Wenn Übisöft dann aber nicht in der Lage ist zu liefern, dann macht eben der Planetenladen das Geschäft – bevor ich mir den Wolf warte oder am Ende die „Limited Codex Edition“, auf die ich mich seit einem halben Jahr freue, bei ebay zu horrenden, dreistelligen Preisen kaufen muss.

Was ist das jetzt eigentlich, dieses Limited Codex Dings? Nun, erstmal ein recht großer Karton:

Darin befindet sich eine Plastikkiste, die aussieht als wäre sie aus Marmor gehauen. Sie trägt das klassische Zeichen der Assassinen und Verzierungen, wie man sie in der Renaissance gerne überall eingemeisselt hat. Passend, denn die Handlung von Brotherhood spielt ab dem Jahr 1499 und dreht sich wieder um den Konflikt zwischen dem Assassinen Ezio Auditore da Firenze und den Borgia. Die Box ist wirklich schick. Und groß:

nach dem Öffnen fällt einem zunächst ein, in geprägtes Kunstleder gebundenes, Buch in die Hände. Der namensgebende „Codex der Assassinen“, ein Buch, dass der Handlung nach Altair Ibn Alahad geschrieben hat und sein Wissen und seine moralischen Leitlinien enthält. Dazu: Etliche Seiten Artwork. Alles in Farbe, auf festem Papier, teilweise fast nach Handschrift aussehend.

Die Box enthält aber noch wesentlich mehr. Beim Auspacken fällt einem in die Hände: Eine Bonus-DVD mit Shorts wie Entwickler-Tagebuch und Artworks, der Soundtrack zum Spiel, Tarotkarten mit Multiplayer-Charakteren und deren Beschreibungen, ein Umschlag des Ubisoft-Workshop mit drei von sechs sammelkarten mit Aquarelldrucken, eine Karte von Rom und eine DVD mit „Lineage“, dem 45-Minütigen Film mit der Vorgeschichte zu Assassins Creed 2. Was fehlt ist das eigentliche Spiel, dass sich erst nach etwas Suchen im Geheimfach unter dem doppelten Boden der mit Samt ausgeschlagenen Box findet.

Passend dazu gibt es seit gestern eine Figur des gealterten Ezio separat zu kaufen. Für Käufer der White oder Black Edition des von AC II ein Muss.

Die Figur ist rund 20 cm hoch, sehr detailliert gearbeitet und toll bemalt.

Die volle Pracht: Assassins Creed: Brotherhood Limited Codex Edition und Collectors Edition Ezio Auditore da Firenze.

Und jetzt tauche ich mal in den fortgeschritten geschichtsgefälschten AC-Kosmos ab, da wartet ein gewisser Cesare Borgia auf einen Tritt in den Hintern.

Nachtrag: So Ingame-Content Gedöns gibt es auch noch, u.a. zwei Singleplayer-Missionen und einen Multiplayercharakter.

 
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Geschrieben von am 20. November 2010 in Games

 

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Oi, Ubisoft!

Hey Ubisoft!
Als ich gesehen habe, dass ihr Euch bei der Super-Duper-Special-Toll-Toll-Edition so richtig viel Mühe gegeben habt, habe ich mich gefreut. Als ich die vor sechs Monaten vorbestellen durfte, war ich voller Vorfreude. Als ihr vor fünf Monaten meine Kreditkarte belastet habt, war das entgegen der Absprache, aber ein notwendiges Übel. Als ihr vor drei Monaten eine Mail geschickt habt, dass der Auslieferungstermin sich um 5 Tage nach vorne verschoben hat, war ich sehr zufrieden und fühlte mich als Vorbesteller schon fast priviligiert. Als dann der Liefertermin verstrich und nichts passierte, habe ich mir noch nichts gedacht. Als dann der offizielle Erscheinungstermin in dieser Woche vorbeiging und nichts passierte, wurde ich leicht ärgerlich.

Als ich mich in Eure Website „Findmyorder.com“ einloggte bin ich dann fast explodiert vor Wut. Nicht nur, dass sich bei der Seite die Sprache nicht einstellen lässt und ihr, Übisöft, als Franzosen es wohl nicht so mit dem Deutschen habt, nein, die Seite ist durch und durch broken by Design. Die FAQ ist nachweislich nicht nur unnütz, sondern führt statt zu antworten ins Nirvana. Die Hilfefunktion führt zu Werbung. Der Login zu Bestellungen führt nur zu einer Seite, auf der oben steht „Bestellung wird bearbeitet“ und unten „Vorgang wird storniert“. WTF? Statt vertiefter Informationen geht es nur wieder und wieder zum gleichen Login. Für Rechnungsdetails braucht man eine qualifizierte Signatur, um – ich zitiere – „innerhalb weniger Stunden ihre Rechnung als PDF runterzuladen“.

WIE BITTE? Innerhalb WENIGER STUNDEN? Und wo snd die Statusmeldungen und das Tracking, von dem auf der Startseite fabuliert wird? Es gibt nicht mal Schaltflächen dafür! Stattdessen versucht einem sogar der Warenkorb noch einen Zusatzverkauf aufzudrücken, man bekommt bei Bestellungen unnützen Tinnef mit eingepackt, den man nicht will und der je nach Tageszeit mal berechnet wird und mal kostenlos ist, sich aber nie Löschen lässt. Jetzt mal ehrlich, was will ein Assassins Creed-Fan mit einer Rabbids-Fussballfrühstücksbox mit WM-Aufdruck?Davon, dass Umsatzsteuer und Versand je nach Wochentag verkehrt berechnet werde, damit fange ich gar nicht erst an. Dafür gibt es an allen Stellen Funktionen, um meine Ubisoftbestellungen nach Hardwareplattformen zu sortieren. Seeehr sinnvoll.

Nee, Ubisoft, echt jetz: Das ist Schweinkram. Ich habe Euch vor Monaten all mein Geld gegeben und warte mir nun Schwielen an den Hintern, während alle anderen fröhlich aus dem Blödmarkt kommen und sofort loslegen können. Das sich Euer Versand tot stellt und der Support sich (zu recht) für nicht zuständig erklärt, macht die Sache nicht besser. Ich schreibe jetzt erstmal diesen Blogeintrag zu Ende, dann gucke ich mal nach wo ihr Euer Logistikzentrum habt. Oh, Luxemburg? Na, das passt sich ja. Ich bin nächste Woche in Trier.
Wir sehen uns.

Hehe.

 
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Geschrieben von am 19. November 2010 in Games, Hass

 

Nein!!

Keiner will das!!

 
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Geschrieben von am 18. November 2010 in Berufsleben

 
 
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