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Monatsarchiv: Januar 2011

Momentaufnahme: Januar 2011

Herrn Silencer im Januar 2011

Lesen: Aufbauanleitungen von IKEA

Hören: -

Sehen: SALT (DVD)

Spielen: The Saboteur (XBOX), Alan Wake: The Writer (XBOX)

Machen: Umziehen

 
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Geschrieben von am 25. Januar 2011 in Momentaufnahme

 

Ausziehen! Ausziehen!

Herr Silencer versucht mit reißerischen Überschriften die Erwartungshaltung der Leser zu täuschen und schreibt dann doch wieder nur über eigene Befindlichkeiten. Aber hey, immerhin gibt es im folgenden Text eine Ankündigung mit Nutzwert. Und es kommen Nacktheit, Erguß und Fortpflanzung darin vor.

Die Menschheit bewegt sich durch die Zeit und verändert sich dabei ständig. Sinn und Zweck dieses ganzen Unterfangens und diesen anstrengenden Tätigkeiten wie Leben, Fortpflanzung und beständiger Akkumulation von Wissen ist wohl, dass die verwanzten Nachkommen es später mal besser haben sollen. Erstaunlicherweise funktioniert dieses Konzept bisher ganz gut, auch wenn ich der Meinung bin, dass die Individuen, aus denen die Gesellschaft besteht, immer dööfer werden.

Was will uns der Autor nun mit diesem Erguß sagen?

Veränderungen gehören zum Leben dazu. Leben IST Veränderung. Wie wahr dieser Satz ist und wie notwendig das eine zum anderen gehört, das habe ich im privaten nicht in vollem Umfang verstanden. Warum Veränderung, wenn es doch gerade so gemütlich ist?

Nun hat sich in den letzten Monaten in meinem Leben schlagartig sehr viel geändert. Ich musste Schritte gehen, die mir erdrückend schwer gefallen sind und die mir immer noch nachhängen. Ich bin aber auch Schritte gegangen, die Schönes und Neues gebracht haben.

Manchmal bleibt es nicht bei ein paar Schritten, wenn man erst einmal einen neuen Weg beschreitet und neugierig darauf ist, was wohl hinter der nächsten Biegung auftaucht. Es braucht vielleicht Mut, diesen Weg weiter zu gehen, aber egal wohin er einen am Ende bringt: Allein schon die Reise wird Dir neue Eindrücke bescheren.

Ich mache einen sehr alten Wunsch wahr und ziehe auf ein echtes Dorf, relativ weit von der Stadt entfernt. Auf einen Hügel mit Ausblick auf Felder, nebelverhangenen Wäldchen und einem kleinen Flüsschen. Ins Auenland, sozusagen. Dort gibt es erst einmal kein Internet, dafür jede Menge zu tun.

Deshalb verabschiede ich mich hier. Nicht für immer, so schnell wird mich das Internet nicht los, aber ich lege eine Pause ein. Der Rest des ACII-Tour-Tagebuchs kommt auf jeden Fall irgendwann – das Projekt war zu aufwendig, um es versanden zu lassen. Projekt 52/2010 kommt wohl nicht zum Abschluss – mittendrin hat mich erst das Wiesel, dann die Kamera und zuletzt die Zeit verlassen. Nur Huhu ist noch hier, er sitzt gerade auf auf der Heizung am Schreibtisch und lutscht an einem Fischstäbchen. Ich soll schön grüßen.

Umzug heisst auch: Es gibt jede Menge Veränderungen. Das wird mir nicht ganz leicht fallen – ich ziehe nicht gerne um. Meine vier Wände sind mein Sanktuarium, die Erweiterung meines Ichs. Dort kann mir die Welt nichts anhaben, dort tanke ich Kraft und finde Ruhe. Wenn auch sonst alles zusammenbricht, meine Wohnung ist eine Burg. Die bisherige mochte ich sehr, auch die Umgebung, das alte Fachwerkhaus, und meine manchmal skurrilen Nachbarn.

Diesen Ort nach, öh, 13 Jahren zu wechseln, das fällt mir nicht leicht. Das ich nun WIRKLICH ausziehe, kann ich noch gar nicht richtig glauben. Mal abgesehen davon, dass Ausziehen, Umziehen und Einziehen sowieso immer Pain in the Ass sind.

Die nackte Wahrheit ist: Mir ist etwas unwohl, weil so viel anders wird. Aber die Vorfreude auf das Unbekannte wiegt das flaue Gefühl bei Weitem auf.

Ich weiß nicht wo das endet oder der Weg hinführt, aber ich weiß, dass das hier ein Anfang ist, und ich bereit für ein neues Stück Weg bin.

In diesem Sinne: Bis später.
Man liest sich.

 
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Geschrieben von am 14. Januar 2011 in Gnadenloses Leben, Meta

 

Lecker Wurst!

Oh man – da wundern sich die Fleischfresser, wie Futtermittelhersteller auf die Idee kommen, Dreck in Tierfutter reinzurühren – kaufen aber fünf Minuten später den „Leckeren Wurstbeutel – 2 Kg für 4,99″. der tonnenweise ungekühlt im Eingang zum Pupsimarkt rumgammelt.

Oder ist das am Ende einfach das Dioxinfleisch, dass auf diese Art und Weise billig entsorgt wird?

 
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Geschrieben von am 14. Januar 2011 in Betrachtung, Gnadenloses Leben

 

Spass mit der Telecong

Sehr geehrter Herr Silencer,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 06.Januar 2011.

Prozesstechnisch ist es uns nicht möglich Hardware an eien Packstation zu senden.

Liebe Congstar-Nasen,
vielen Dank für ihre Nachricht. Leider ist die bei mir erst eingetroffen, nachdem ich die Hardware der Packstation, an die sie sie gesendet haben, entnommen haben. Muss ich die jetzt wieder zurückschicken??

Viele Grüße und schönes Wochenende
Sil Encer

Kennt noch jemand die alte Sendung „Wie Bitte?!“ mit Gerd Müller-Gerdes? Das war die erste und beste Sendung, in der über Verbraucherärger berichtet wurde. Dabei wurden die Geschichten von Schauspielern witzig nachgestellt. Highlight in jeder Folge waren „Die drei von der Telekom“, die jede Woche was verbock hatten. Congstar ist Telekom in jugendlich, und auch mit denen kann man Spass haben. Mal gucken, vielleicht wird ne Serie draus.

 
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Geschrieben von am 14. Januar 2011 in Gnadenloses Leben

 

Wintersonne


Ehemaliger Wachunterstand, KZ Gedenkstätte Mittelbau-Dora bei Nordhausen im Harz am 2. Januar 2011. Unbearbeitetes Farbbild – kein HDR.

 
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Geschrieben von am 14. Januar 2011 in Foto

 

Unzuständig

Haha, Bundesverbraucherministerin Aigner stellt heute einen hastig zusammengschusterten „Dioxin-Aktionsplan“ vor. Bessere Kontrollen und so, ist ja klar. Könnte der BITTE mal jemand sagen, dass sie dafür gar nicht zuständig ist? Sowas ist Ländersache! Man man man, aktuell scheint Politik nur noch Aktionismus zu sein.

 
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Geschrieben von am 14. Januar 2011 in Betrachtung

 

Geilsingen

Gerade gemerkt: Wenn sich beim Ortsnamen „Geislingen“ ein Tippverdreher einschleicht, kommt dabei eine unglaubwürdige Tätigkeit heraus. Obwohl… manche Leute bekommen bestimmt auch das hin. Erfahrungsberichte, anyone?

 
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Geschrieben von am 13. Januar 2011 in Fun

 

Gefunden

Gefunden im Rom des Jahres 2012. Und ja, in Kürze geht es weiter mit dem Assassins-Creed-Tourtagebuch.

 
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Geschrieben von am 12. Januar 2011 in Games

 

Verpennt

Ich freue mich ja dass mein Telefon so viel kann. Es erspart mir den Kauf eines Navigationsgeräts, ist Notizblock, Maillesestation und Daddelkiste und Arbeitsgerät in einem. Und telefonieren kann man damit auch noch.

Unpraktisch wird es allerdings, wenn eine Anwendung das GPS-Modul ein-, aber nicht wieder ausschaltet. Das zieht nämlich verdammt viel Strom und lutscht die Batterie binnen Stunden leer. Das ist insbesondere dann extrem uncool, wenn man mit einer so kaputten App kurz vor dem Einschlafen rumspielt. Mein Telefon ist nämlich auch mein Wecker. Normalerweise. Heute morgen eher nicht.

 
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Geschrieben von am 10. Januar 2011 in Gnadenloses Leben

 

Eskalation

Probleme:
1. Das Weihnachtsgeschenk ist dann doch nicht im dänischen LKW hängengeblieben, sondern schlicht nicht mehr lieferbar. Der Ersatzvorschlag ist absolut verschenkuntauglich. Der Dame am Telefon ist das ganze superpeinlich.

2. Der DSL-Anschluss kommt ohne Router, weil in einigen Browsern die Website einfach nicht vernünftig bedienbar ist. Im Firefox fehlt einfach der „weiter“-Button. Die Dame an der Kundenhotline verweist an die Bestellhotline, die sich als nicht zuständig erklärt verweist ihrerseits an die Kundenhotline mit dem Tip: „Da arbeiten so viele neue, die kennen sich nicht aus. Eskalieren sie mal zum Teamleiter“

3. Ubisoft hockt immer noch auf fast 100 Euro, die sie vor einem halben Jahr abgebucht haben. Sie weigern sich auch Standhaft die Bestellung zu liefern. Oder die Stornierung zu bearbeiten. Auch wenn der Support was anderes sagt.

Lösungen:
1. Nettes Telefonat, 5 Minuten später ist das Geld wieder zurück auf dem Konto. Sehr gut. Fehler passieren, muss ich halt nach was anderem gucken.

2. Eskalation zum Teamleiter, wie vorgeschlagen. Fünf Minuten später ist das Problem keins mehr.

3. „Eskalation“ in den Betreff geschrieben und Frist für Rückzahlung gesetzt. Support beteuert, dass nun (neben Bestellteam und Finanzabteilung) auch das „Eskaltions Team“ (sic) dran arbeitet. Aha.

Naja, man hat ja sonst nix zu tun.

 
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Geschrieben von am 10. Januar 2011 in Gnadenloses Leben

 

Hölle Pölle

Hihi:

Nachtrag: Gesehen in Quedlinburg im Ostharz.

 
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Geschrieben von am 8. Januar 2011 in Ganz Kurz

 

Totraum

Schlechter Name für einen Eisbecher:

Dazu: Hohlhippen und Schokospäne. Herrje, da textet der Chef noch persönlich.

 
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Geschrieben von am 7. Januar 2011 in Gnadenloses Leben

 

In Your Face, book.

In letzter Zeit vermehren sich diese „Like“ und Facebook-Buttons wie Zeng auf allen möglichen Websites. Diese Buttons sind im Prinzip auch Facebook, aber es ist in ganz andere Bereiche reingewuchert. Was soll das? Will man sowas? Nein, denn.

Das unangenehme daran: Standardmäßig, wenn man keine Einstellungen im eigenen Facebook-Profil geändert hat, sind alle „Gefällt mirs“ weltöffentlich. Gut, das kann man selbst gerade noch ändern, wenn man in den tief in den Eingeweiden von FB rumwühlt. Aber: Über die Einbindungen seiner externen Apps ist Facebook in der Lage zu tracken, über welche Seite sich Nutzer mit FB-Account bewegt haben – so lässt sich ein ein umfassendes Bewegungsprofil abbilden.

„Facebookblocker“ ist eine nette Extension für Safari, Firefox und Chrome, die Facebook-Skripte ausserhalb Facebooks abblockt. Kostenlos erhältlich hier: http://webgraph.com/resources/facebookblocker/

 
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Geschrieben von am 6. Januar 2011 in Webvideo

 

Die NEUE Robinson-Liste schreit

Die Robinson-Listen sind schon ein tolles Ding: Da trägt man sich ein, und seriöse Werbeunternehmen ziehen sich die und verschonen alle, die da drauf stehen, mit ihrer dusseligen Werbung. Und das funktioniert wirklich, die Zahl der Werbemailings und -anrufe hat stark abgenommen seitdem ich da drauf stehe.

Nun gibt es eine NEUE Robinsonliste. Und, guess what: Die machen für sich Werbung PER FAX-SPAM! Im Ernst: Da schickt „Der Vorstand der Neuen Robinson-Liste“ ein Fax mit Werbung, damit man etwas gegen unerwünschte Werbefaxe tun kann. Da kann man Ironie bei der Arbeit sehen.

Wie laut kann man eigentlich noch „WIR SIND UNSERIÖS“ schreien??

Sitz der NEUEN Robinsonade ist angeblich in der Mainzer Landstr. 46 in 60325 Frankfurt. Nachgeprüft habe ich das nicht, eine Webpräsenz gibt es auch nicht, ist aber auch egal: Der Schnippel, den man zum Eintrag in die Liste zurückfaxen soll, enthält im Text den Hinweis, dass eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 350 Euro plus Umsatzsteuer fällig wird, wenn man unterschreibt.

Das ganze ist also nur eine Masche, um mit dem guten Namen der echten Robinson-Listen Geld zu machen.
Einträge in die ECHTE Robinson-Liste sind IMMER kostenfrei. Man kann sich schnell und einfach selbst eintragen unter https://www.robinsonliste.de/ Finger weg von der „Neuen“ Robinsonliste – die „Alte“ ist in diesem Fall besser.

 
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Geschrieben von am 5. Januar 2011 in Berufsleben

 

Monochrom

Und irgendwo in diesen Bergen liegt Schloss Blackwhite Castle.

(Anm.: Das ist ein unbearbeitetes Farbbild.)

 
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Geschrieben von am 4. Januar 2011 in Reisen

 
 
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