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Monatsarchiv: April 2011

Arme Ritter

In Deutschland muss alles seine Ordnung habe. Selbst Geheimbünde melden sich hierzuande als e.V. an. So auch die Templer. Wie, die gibt es nicht mehr? Oh, doch: Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani Großpriorat Deutschland e. V. hat Niederlassungen in jedem Bundesland und eine eigene Website.

Und ebendiese Tempelritter haben nur eine Eingabe an die Enquetekommission Internet des Bundestags gemacht und angeregt, Computerspiele zu verbieten. Natürlich nicht alle und natürlich NUR zum SChutze der Kinder, der Wirtschaft und der Gesellschaft, klar:

schließlich werde die soziale Entwicklung junger Menschen durch die „verrohenden Computerspiele“ sehr negativ beeinflusst, was „den Kommunen deutlich steigende Kosten der erzieherischen Jugendhilfe bescherte. Die negativen Auswirkungen in vielen Schulen sind bekanntermaßen verheerend. Dies wiederum wirkt sich wie ein Bumerang zeitversetzt auf die freie Wirtschaft aus, die über die steigende Zahl von ungeeigneten Jugendlichen ohne Schulabschlüsse klagt.“
Quelle: Golem

Meine These: Den Tempelrittern geht es mächtig auf den Saque, dass sie in Games so oft als Bösewichter herhalten müssen. Assassins Creed ist da nur eines von vielen Beispielen, und in disem Jahr stehen mindestens noch drei Games mit Kreuzug/Tempelritterthematik auf dem Releaseplan.

Aber witzig ist es schon, dass so ein Verein wie der Orden der Templer (ey! TEMPELRITTER! Die gibt es noch! Wie cool ist DAS DENN BITTE??) ausgerechnet bei den Berliner Schergen rumheult, weil Computerspiele soooo böse sind.
Memmen.

 
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Geschrieben von am 29. April 2011 in Betrachtung

 

Erst Denken – dann klicken

Gerade per Mail bekommen:

Betreff: Zuerst denken – dann klicken! Hier findest du aktuelle Fakemeldungen.
(Hier klicken: http://shh.php?$=ksafkjdfgkjdgfkjdgsfkjgdfkjdgkfjgsdkjf)

Aua.

 
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Geschrieben von am 28. April 2011 in Ganz Kurz

 

Wiesels Reise durch die Provence, Frankreich

Mit dem Wieselsuchyeti als Richtungsweiser ging es im Kleinen Gelben AutoTM auf Wieseljagd. Und tatsächlich fanden wir das Wiesel, genau wie der Yeti gesagt hatte, kurz hinter Avignon, am Pont du Gard.

Aber was war das? Ein zweites Wiesel? Tatsächlich!
Ein kleines Mauswiesel namens Malin, ganz offensichtlich die Freundin des Blogwiesels.

Wo wir schon mal in Frankreich waren, beschlossen Yeti und die beiden Wiesel eine kleine Rundreise zu machen. Und los ging´s…

Reiseroute Provence 2011

Detailansicht der besuchten Orte: Avignon, Tarascon, Pont Du Gard, Les Baux, Arles,
Saintes-Maries-de-la-Mer, Aigues-Mortes, Grau-Du-Roi, Martigues, La Bouilladisse, Aix-en-Provence, Cassis, Saint Tropez, Cannes, Nizza und Vence.

Die Wiesel vor einer halben Brücke. „Sur le Pont d´Avignon…“ usw.
Vermutlich war die Brücke vor dem Besuch der Wiesel noch ganz…

Malin und Blogwiesel vor dem Papstpalast in Avignon.

Wieselreiserucksack: Ein Taschendieb hätte ziemlich doof geguckt, wenn er einen Rucksack voller Wiesel geklaut hätte.


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Geschrieben von am 27. April 2011 in Foto, Reisen, Wiesel, Wiesels große Reise

 

Wiesel: Auf der Jagd

Es ist Ostern, und die Sucherei erreicht ihren Höhepunkt. Ich habe es zum Glück schon gefunden. Die Rede ist, natürlich, vom Wiesel.

Da hat sich das feine Wiesel vor einer Woche ganz toll versteckt. Ich habe mir hier einen Wolf gesucht, dabei ist es nach sonstwo ausgebüchst. Ich selbst hätte es da nie gefunden, aber glücklicherweise hatte ich Hilfe: Einen ausgebildeten Spurensuchyeti.

Kommissar Yeti ist die hellste Leuchte in der Wieselabteilung des Ministeriums für Spurensucherei. er vergrub sich nur einmal kurz in seinen Landkarten, dann hatte er den Aufenthaltsort des Wiesels ermittelt.

Wie auch immer er das gemacht hatte: Ich hatte ja mit allem gerechnet, aber ganz bestimmt hätte ich das Wiesel NICHT DORT vermutet. Mit Kommissar Yeti an Bord des Kleinen Gelben Autos starteten wir auf Wieselfangmission nach…

 
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Geschrieben von am 24. April 2011 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Wiesel: Ausgebüchst

Das Wiesel ist schon wieder ausgebüchst. Keine Ahnung wohin.
Ich gehe es mal suchen. Bis die Tage.

Sehr geehrter Herr,

Wir bekommen(empfangen) Ihre Reservierung via Booking, wir werden über Sie sehr glücklich sein, am 19. April dieses Jahres zu acceuillir,

Wir erlauben uns diese Nachricht, um Ihnen zu erinnern, daß Ihr Zimmer(Kammer) seit dem Ende von Vormittag verfügbar sein wird, daß Stellen für die Fahrzeuge unserer Kunden reserviert sind und daß wir neben dem Hotel eines Restaurants, schliesslich verfügen, wir sind in nur 400 M der grundlegenden Tür der Stadt (d.h. 5 Min zu Fuß) siués.

So und um Ihren Aufenthalt und Ihren Besuch der Stadt so gut wie möglich auszunützen, laden wir Sie ein, Ihr Fahrzeug vor dem Hotel zu parken und bei der gleichen Gelegenheit, zu kommen, ihre Schlüssel zu nehmen. Der Empfang ist von 8 Uhr 30 bis zu 12 Uhr 30 und von 15 Uhr 00 bis zu 19 Uhr 30, Broschüren, Pläne geöffnet und verschiedene Informationen sind zu Ihrer Verfügung

In der Erwartung um Ihnen zu bekommen(empfangen), wünschen wir Ihnen einen guten Empfang dieser Elemente

Herzlich
Im Vorgriff auf das Vergnügen, Sie…
Cheers !

Gute tag.

 
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Geschrieben von am 15. April 2011 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Portal-Trailer: Erfindungen von Aperture Science

„The next tests require co-operation. Consequently, they´ve never been done bey humans.
Do not disapoint me. Or I will make you wish you could die..“

- Glados

PORTAL ist wieder da! Für alle die es nicht kennen: Das ist ein Spiel, das aussieht wie ein 1st-Person-Shooter. Es ist aber keiner. Statt einer Wumme hat man eine Portal-Gun. Damit schiesst man irgendwo eine blaues Portal in die Landschaft. Dann noch woanders ein orangenes. Alles was nun durch das eine Portal reingeht, kommt aus dem anderen wieder raus. Wenn man also ein Portal über seinem Kopf in die Decke schiesst und ein zweites unter die eigenen Füße, dann fällt man endlos in ein Portal rein und aus dem anderen wieder raus und wieder rein und raus…

MIt diesem Portaldings versucht man in „Portal“ nun, aus einem Labortrakt zu entkommen. Dabei muss man allerhand knifflige Aufgaben mit Hilfe der Portale lösen. Zunächst wird man von einer Computerstimme angeleitet, dann verhöhnt, schliesslich belogen – und am Ende stellt sich heraus, dass der Computer komplett irre ist und alle Menschen in der Versuchsanlage umgebracht hat. Und nun will er der eigenen Spielfigur an den Kragen.

„Portal“ war ein knobelig, kniffliger und vor allem kurzer Spass. Das innovative Spiel war eine Beilage zu Half-Life und nur wenig mehr als ein Proof-of-Concept. Portal 2 will das nun besser machen und neben einer neuen Story auch einen Multiplayer-Teil mitbringen. Dazu gibt es höchst originelle Trailer:

Multiplayer

Trailer 1

Trailer 2: Roboter & Vertrauen

 
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Geschrieben von am 14. April 2011 in Game, Trailer

 

Ich bin Kunst

Durch Handwerkerei zum Kunstwerk veredelt.
Übrigens kann auch Schlafen Kunst sein, wenn man es auf der Bühne tut:

 
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Geschrieben von am 14. April 2011 in Foto

 

Wie eine Computermaus funktioniert

 
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Geschrieben von am 13. April 2011 in Fun

 

Impressionen eines Wochenendes (3): Wurstautomat

Eine gefühlte Spinne, asymmetrische Tassen, ein Wurstautomat, eine Wieselfirma und jede Menge Fleischwaren. Bonus: Ein Petersilienbaum.
„Die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Mett war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.“

 
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Geschrieben von am 11. April 2011 in Foto, Ganz Kurz, Gnadenloses Leben

 

Notiz an mich selbst

Vorsicht mit der Batterie! Rot ist Minus und kommt nach vorne!!

Meistens fluche ich ja über mein Vergangenheits-Ich, weil ICH die Dinge aufarbeiten muss, die ER prokrastiniert hat. Manchmal, ganz selten allerdings, freue ich mich dann doch, weil mein Vergangenheits-Ich mir Nachrichten schickt, die mich an wichtige Dinge erinnern.

Der obige Zettel klebte auf dem Ladegerät für die Motorradbatterie. Und in der Tat hatte ich über den Winter die komische Schaltung vergessen und „Plus“ natürlich an das rote Kabel angeschlossen. Wäre nicht die Notiz meines Vergangenheits-Ichs gewesen, hätte es einen saftigen Kurzen gegeben.

 
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Geschrieben von am 9. April 2011 in Fun, Gnadenloses Leben, Historisches

 

Fiesta on Fire

Nein, wirklich, Zufälle gibt es nicht. Ist mir gerade mal wieder so aufgefallen. Da überlege ich mir Anfang der Woche, das es eine gute Idee sein könnte, mal für die weiträumigen Liegenschaften und überhaupt einen Feuerlöscher anzuschaffen. Donnerstag Abend erstehe ich dann so ein handliches Gerät, das unser Nachbarskind in einem akuten Anfall von Wortfindungsstörung mal „Feuerflasche“ genannt hat, im Baumarkt, vergesse das Teil nach einem langen Arbeitstag aber im Kofferraum.

Und was passiert am Freitag Morgen, auf dem Weg zur Arbeit? Ich tuckere im Halbstau durch die Stadt, als mir Plötzlich ein merkwürdiger Lichteffekt an einem Auto auffällt, das mit Warnblinkanlage auf der gegenüberliegenden Spur steht. Daneben steht, Hände in den Hosentaschen, ein junger Mann und guckt in die Luft. Sieht alles total entspannt aus. Tatsächlich schlagen aber Flammen aus den Lüftungsschlitzen der Motorhaube des Ford Fiesta. Die Kiste brennt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Feuerlöscher funktionierte gut. Habe gerade einen neuen gekauft. Der Ford lebt noch, wie es aussah hat der Motor des Scheibenwischers gebrannt. Ein wenig absurd war die Situation während des Löschens. Zeitgleich mit mir kam eine junge Frau an und hielt ebenfalls drauf, während hinter uns eine Oma stand und rummeckerte „Jetzt kommen´se alle Löschen, aber die ganze Zeit vorher kam gar keiner, dabei steht der hier doch schon 10 Minuten.“

Ja, sowas. Am liebsten hätte ich ihr auch einen kurzen, gezielten Pulverstoss ins Gesicht gestäubt. Der Fahrer wirkte immer noch abwesend und als ginge ihn das Ganze nichts an. Naja, Schock oder BTM, halt.
Trotzdem: Es hat einen Grund, das in manchen Ländenr das Mitführen einer Feuerflasche im Auto Pflicht ist. Ich hatte vorher schon mal einen an Bord, und jetzt einen neuen. Auch wenn es keine Zufälle gibt: Man weiß ja nie. Andererseits kann man das auch so auslegen wie der ADAC-Bär, der meinte: „Es ist immer gut, einen internationalen Unfallbericht an Bord zu haben. Dann braucht man ihn nämlich nicht.“
Wie gesagt: Es gibt keine Zufälle.

 
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Geschrieben von am 8. April 2011 in Gnadenloses Leben, Skurril

 

Auf Butterfahrt beim Zahnarzt

Herr Silencer hatte ein Erlebnis beim Zahnarzt das er unbedingt mitteilen muss. Dabei geht es um marode Zähne, marode Gesundheitswesen und Nuffelmuffen. Am Ende kommt der Autor zu einer erstaunlichen, ja lebensverändernden Einsicht. Aber bis dahin wird keiner lesen, denn der Text ist viel zu lang und sollte von Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne nicht angeguckt werden. Ach, am besten guckt niemand den Text an, in seinen Lücken hängen noch Speisereste.

„Aha. Hm-Hm. 7.1 C, 7.2 C“, murmelt der Zahnarzt vor sich hin, während er mit Spiegel und Haken in meinem Mund rumstochert. Es ist das erste Mal das ich in dieser Praxis bin. Mich plagen stechende Zahnschmerzen in einem Backenzahn, fühlt sich nach einem Loch an.

Den neuen Zahnarzt habe ich aus Faulheit gewählt. Er hat seine Praxis quasi im Nachbarhaus. Das ist bequem, und auch wenn Zahnarztauswahl gemeinhin als Vertrauenssache gilt. Zahnärztewahlen sind etwas sehr intimes, aber witzigerweise weniger intim als die Wahl anderer Fachärzte. Mich hat noch niemand gefragt, ob ich einen guten Proktologen kenne. Die sucht man wohl eher über´s Telefonbuch, als jemand anders wissen zu lassen, das man da Hinten/Untenrum beschwerden hat.

Aber bei Zahnärzten sieht das anderes aus. Sucht man einen Zahnarzt, dann fragt man im Bekanntenkreis rum und lässt sich Empfehlungen geben. Witzigerweise hat fast jeder Bekannte den „besten Zahnarzt der Stadt“ und weiß dafür drei „Pfuscher, die überhaupt keine Ahnung haben“ – wobei der gleiche Arzt, je nachdem wen man fragt, mal in die eine und mal in die andere Kategorie fällt.

Zahnarztwahl ist also Vertrauenssache. Aber warum nur? Das fragte ich mich, als ich meinen neuen Arzt nach der Entfernung auswählte. Immerhin ist es letztlich zum großen Teil Handwerk, und das muss jeder Zahnarzt beherrschen. Der Leistungskatalog und die Vergütung wird von den Krankenkassen vorgegeben. Müsste es nicht eine Niveauangleichung gegeben haben, die Zahnärzte letztlich… austauschbar macht? Hat in unserem Gesundheitssystem so etwas wie „Vertrauen“ noch einen Platz und, falls ja, noch Berechtigung, oder ist das ein überholtes Konzept?

„8.1 ist da. Ansonsten sind die dritten Molaren noch nicht durchgebrochen“
„Wai i kai´e ha´e“, stosse ich hervor
„Wie bitte?“, fragt der Arzt und zieht seine Werkzeuge aus meinem Mund.
„Weil ich keine weiteren Weisheitszähne habe. Ich habe nur den einen“, sage ich etwas deutlicher.
„Das kann gar nicht sein, das sollten wir röntgen. Das wollte ich eigentlich vermeiden, ich möchte eigentlich nur Dinge machen, die wirklich notwendig sind“, erwidert der Arzt.
„Das hört sich gut an.“
„Und bei Ihnen ist eine ganze Menge zu machen“, sagt er ernst.
Jetzt ist es an mir, laut „Wie BITTE?“ zu sagen.

Ich bin nicht ganz unstolz auf meine Zähne. Trotz jahrelanger Raucherei und fortgesetzten Kaffeekonsums sind sie nicht verfärbt, Zahnstein ist gänzlich unbekannt und gegen die Karies putze ich zwei, manchmal dreimal am Tag an und verwende bei Bedarf Zahnseide. Abgesehen von Füllungen in den Backenzähnen, die noch aus jungen Jahren stammen und immer wieder Einfallstor für kleinere Löcher sind, ist mein Gebiß in einem guten Zustand. Dachte ich. Bis jetzt.

Pinguine sehen Dich an. (Selbstgemaltes) Bild unter der Decke der *guten* Zahnarztpraxis.

„Ja, sehen sie“, fährt der neue Zahnarzt fort, „Sie haben Karies hier, hier und hier. Hier beginnt was. Und dort liegt ein Zahnhals frei, das kann zu Parodontose führen.

Hä? Ich habe den ganzen Mund voller Karies? Wie konnte denn das passieren?!? Gut, ich war jetzt schon drei Jahre nicht mehr zur Kontrolle, aber…

„Und hier, da habe ich was entdeckt, gucken sie mal selbst, nehmen sie mal den Spiegel, ich zeige ihnen das, damit sie es auch glauben“, spricht der Arzt und drückt mir einen Handspiegel in selbige. Gemeinsam gucken wir einen Zahn an, den er von hinten beleuchtet und der daraufhin fast transparent scheint. „Sehen sie das? Das dunkle da im Zahninneren? Das ist unter einer Kunststofffüllung. Das ist eine riesige Karies. Oder, haha, die Reste einer alten Füllung. Nee, im Ernst, das wird es kaum sein. Das ist Karies. Riesig. Haben sie da keine Schmerzen? Nein? Wahrscheinlich ist die Wurzel schon tot. Muss trotzdem die ganze Füllung raus.“

OMG. Die Kunststofffüllung hatte mein letzter Arzt gemacht. Den hielt ich für ganz fähig, wie konnte der nur so rumpfuschen?

Moment mal… „Ich zeige ihnen das Mal, damit sie´s selbst sehen…“ Das habe ich zuletzt in einer Autowerkstatt gehört. Danach hatte der Techniker auf eine Irgendwas an der Radaufhängung gedeutet und gesagt: „Die Hinterachsbuchsen sind so runter, mit denen kann ich sie gar nicht vom Hof lassen. Die müssen gemacht werden. Wenn sie das nicht machen, fahren sie auf eigene Verantwortung. Eigentlich müsste ich den Wagen stilllegen.“

Ich als Laie sehe da halt dann dieses Dings, diese Nuffelmuffen-or-whatnot, das ist schwarz, und wenn der Mann-der-Ahnung-hat mich vor dem sicheren Tod durch Nuffelmuffenabnutzung retten kann, dann muss ich ihm doch dankbar sein und ihm sofort die 800 Euro dafür geben, oder? Oder?
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Geschrieben von am 6. April 2011 in Betrachtung, Gnadenloses Leben, Historisches, Rant

 

Wiesel: Wieder da!

Es ist wieder da! Das WIESEL ist, nach seinen Abenteuerin in Shanghai, San Francisco und Graz, wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Am vergangenen Donnerstag kam der neue Reisekarton (der im inneren so ausgestattet ist wie der alte, inkl. Wieselreisebuch) hier an.

„Planet Sports“ – hua, da hat sich das Wiesel ja was passendes ausgesucht: Die Aufschrift vermittelt sowohl weltläufigkeit („Planet“) als auch Sportlichkeit („Sport“). Sehr Cool.

Allerdings gab es sich bei seiner Ankunft alles andere als Sportlich. Im Gegenteil: Es pofte leise schnarchend vor sich hin.

Es pennte unter einer roten Krawatte, die das Wiesel anscheinend dem Rufus geklaut hat. Schade für Rufus, gut für mich: Ich mag die und werde sie einfach mal so lange tragen, bis ich Rufus persönlich sehe und sie ihm wiedergeben kann.

Nach dem Aufwachen schnupperte das Wiesel erst einmal ein wenig herum. Dann stellte es zwei Dinge fest: 1. Das Büro ist kein Wieselspielplatz und 2. war es Zeit für Mittagsschlaf. Also verschwand es ratzdiFatz hinter dem nächsten Gebüsch, aus dem es kurz darauf heftig schnarchte.

 
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Geschrieben von am 5. April 2011 in Wiesel, Wiesels große Reise

 

Impressionen eines Wochenendes (2)


 
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Geschrieben von am 3. April 2011 in Foto, Gnadenloses Leben

 

METT (2)


Quelle: Internet (Genauso kennzeichnen die Kollegen vom öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus auch ihre Quellen, also darf ich das wohl auch)

Ritter Sport Mett. Der Aprilsscherz 2011.
Allerdings nicht im Eichsfeld: Im Rewe in Heiligenstadt steht die Schlange der willigen Käufer einmal um den Block. Eichsfelder haben 1. Keinen Humor und können sich 2. nicht vorstellen, warum man mit oder über heiliges Mett Scherze machen sollte.

 
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Geschrieben von am 1. April 2011 in Gnadenloses Leben

 
 
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