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Monatsarchiv: Oktober 2011

Cårven Der Pümpkîn

Aus aktuellem Anlass:


Halloween mit dem Muppetkoch!

 
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Geschrieben von am 31. Oktober 2011 in Event

 

4,045,771,905

Sieben Milliarden Menschen! Die magische Grenze überqueren wir heute, quasi per Dekret. Ich kann mich noch an die 6-Milliarden-Marke erinnern. Das war 1999. Davor war 1987.

Meine Seriennummer lautet übrigens 4,045,771,905 und hier kann jeder selbst ausrechnen, der wievielte Mensch auf der Welt und zum Zeitpunkt seiner Geburt er war. Uh, und die Grammatik geht auch den Bach runter.

 
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Geschrieben von am 31. Oktober 2011 in Ganz Kurz

 

Erinnerung: Arkham City Halloween

Nur mal so am Rande: Im Keller des Gerichtsgebäudes in Arkham sitzt ein Gefangener ein. Der murmelte in den letzten Tagen immer was von „Komm Halloween wieder“. Und wenn man ihn heute besucht…

Der Typ hat übrigens noch mehr auf Lager, agiert aber nur an den Tagen, die auf dem Kalender neben seiner Zelle markiert sind. Wenn man ihn an all diesen Tagen besucht, wird ein Achievemnt freigeschaltet. Da man, zumindest bei der XBOX, das Datum nicht manuell einstellen kann, muss man tatsächlich an genau diesen Tagen das Spiel starten. Das bedeutet zweierlei: 1. Dauert es fast ein Jahr, bis man das Achievement zusammen hat und 2. Ist es ziemlich schaurig, dass in einem Spiel Realität und Fiktion so vermischt werden.

Mehr zu Arkham City in Kürze.

 
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Geschrieben von am 31. Oktober 2011 in Games

 

„No one wanted me except Wiesbaden“ – Tori Amos Live in Frankfurt 2011

Eine schöne, und von mir gern gepflegte, Tradition ist es, alle zwei Jahre die Konzerte von Tori Amos in Frankfurt zu besuchen. Die finden meistens in der Alten Oper statt, diesem von Außen wunderschönen und von Innen pottenhässlichen Bau mitten in Frankfurt.

Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, das ich Frau Amos Texte nicht verstehe und sie nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Aber wie das so ist mit Künstlern, die man einmal für gut befunden hat: Man trennt sich so schnell nicht wieder von ihnen.

Tori Amos lernte ich Anfang der Neunziger über ihr erstes Album, „Little Earthquakes“ kennen und lieben. Das Folgealbum, „Under the Pink“, war auch nicht schlecht. Das war 1993, die Tour zum Album war mein erstes Konzert. Danach nahm der Grützeanteil auf den Alben immer mehr zu und die Anzahl der hörbaren Songs nahm rapide ab, so heftig, dass ich Tori Amos schon fast abgeschrieben hatte. Irgendwann vor ein paar Jahren hat sie sich dann wieder so halbwegs gefangen und wieder hörbare Sachen gemacht.

Das Konzert an sich war super, Tori gut drauf und die Stücke wurden mit Klavier und -neu!- drei Violinen und einem Bass begleitet. Das neue Album, „Night of the Hunter“ ist eher klassisch angehaucht und hat diese Instrumente in jedem Lied, aber auch die alten Perlen des Repertoires wirken, so interpretiert, ganz anders. Ausserdem war wieder die hohe Kunst des Pianospielens zu beobachten. Toris Specialmove ist es ja, breitbeinig zwischen zwei Klavieren zu sitzen, eines mit einer Hand zu spielen und sich mit der anderen Hand auf dem anderen Klavier zu begleiten während sie gleichzeitig dazu singt. Wahnsinn, diese Hirnleistung.

Sehr schön auch wieder die Stimmungen, die mit ein paar gezielt eingesetzten und gleichzeitig im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft wirkenden Lichteffekten erzielt wurden. Je nach Beleuchtung vermittelte die Bühne den Eindruck ein warmer oder ein kalter Ort, ein nebelverhangener Wald oder eine plüschige Lounge zu sein.

Tori Amos redet selten (und wenn dann wenig) mit dem Publikum. An diesem Abend war es mal wieder so weit. Sie meinte, in Frankfurt zu sein sei wie nach Hause kommen. Als sie Anfang der Neunziger in England nicht spielen durfte, kam sie nach Deutschland. „No one wanted me, except for Wiesbaden. I remember sitting there, drinking wine from the Rheingau. Have any of you been there, in this house, downstairs in the small room? Really?! How old have you been, then? Like… two years?“

Die Setlist:
1. Shattering Sea
2. Scarborough Fair (Simon & Garfunkel cover) (Solo)
3. Suede
4. Way Down (Solo)
5. Cloud On My Tongue
6. Snow Cherries From France
7. Jamaica Inn (Solo)
8. 1,000 Oceans (Solo)
9. Edge of the Moon (Solo)
10. Fearlessness
11. Winter
12. Star Whisperer
13. Taxi Ride (Solo)
14. Imagine (John Lennon cover) (Solo)
15. Velvet Revolution (Solo)
16. Spark
17. Baker Baker
18. Siren
19. Cruel

Zugabe 1:
20. A Multitude of Shades
21. Your Ghost

Zugabe 2:
22. Strange (Solo)
23. Mr. Zebra (Solo)
24. Precious Things
25. Big Wheel

 
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Geschrieben von am 30. Oktober 2011 in Event, Reisen

 

Träume aus anderen Zeiten: Die Dampfmaschin´

Wat is´n Dampfmaschin?
Da stellen wa uns ma janz dumm und sag´n: Ne Dampfmaschin, des is ne jroße, runde, schwarze Raum. Und der jroße, runde, schwarze Raum, der hat zwe Löcher. Det eene Loch, da kömmt de Dampfe rein. Und det anere Loch, des kriegn wa später.

- Die Feuerzangenbowle, 1944

Dampfmaschinen faszinieren Jungen und Männer. Oder besser: Sie taten es, früher. Da träumten die Jungen von diesen kleinen Heizkesseln, in denen man Wasser mit einem kleinen Esbitriegel erhitze und es dann zischte es und pfiff und irgendwas passierte. Als ich klein war, träumte ich nicht von Dampmaschinen. Ich war schon eine andere Generation. Aber im Spielwarenladen im Dorf, da stand noch eine im Schaufenster. Ich kann mich daran erinnern, dass ich mich immer fragte, was dieses ernst und würdevoll und wertig ausschauende Metallding wohl machte, das da zwischen all den billigen Plastikspielzeugen stand. Obwohl ich nicht wusste was es war, und obwohl ich nicht mehr zu der Generation von Jungen gehörte, die sich nichts sehnlicher wünschten, übte die Dampfmaschine eine Faszination aus.

Dampfmaschinen gab es in allen möglichen Größen und das Zubehör, dass man daran anschließen konnte, war äussert vielfältig. Das Schicksal wollte es, dass ich mal eine Dampfmaschine erbte. Wenn ich die Geschichte richtig in Erinnerung habe, wurde sie von Arbeitern in einem Werk von Bayer angefertigt, für einen Vorgesetzten, als der 1978 in Rente ging. So deute ich zumindest das Schild mit eingeschlagenen Buchstaben „7801″.

Diese Dampfmaschin schlummerte jahrelang im Verborgenen, weil sie so groß ist, das ich in meinen Wohnungen nie Platz dafür hatte.. Gerade gestern habe ich nun das Schmuckstück aus den zerfallenden Katakomben des einstigen Zentralarchivs, in dem meine Jugend eingelagert war, geborgen.

Die Perspektive täuscht über die Maße hinweg: Die Platte hat eine Länge von über 50 Zentimetern.


Das Herzstück: Die eigentliche Dampfmaschine mit dem Druckkessel, unter dem mit Spirituswürfeln ein Feuer entflammt wird.



Das Dings, das aus Dampf Bewegung macht: Laut Feuerzangenbowle ist es "De Kolben".


Mit dran angeschlossen über einen Transmissionsriemen: Ein kleiner Generator, der eine Taschenlampenbirne mit Strom versorgen kann.


Ebenfalls über die Transmissionsriemenbrücke verbunden: Ein Hammerwerk und ein Klopfwerk.

Wer mitspielen möchte kann vorbeikommen.

 
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Geschrieben von am 29. Oktober 2011 in Historisches

 

Schöner Name

Es gibt sie noch, die wirklich schönen Namen:

Wer würde nicht zu einer Zahnärztin mit so einem Namen gehen? Jemand, dessen Name schon Assoziationen an einen Garten mit Blumen, summenden Bienchen und sanftem Sonnenlicht weckt, kann doch nicht gemein sein und Schmerzen machen, oder?

 
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Geschrieben von am 29. Oktober 2011 in Foto, Ganz Kurz

 

Yahoo, Renault!

EyEyEY RENAULT! Ja, genau Du, du KKKRRRÄÄÄ-A-Töörrr (bitte kehliges Kotzgeräusch vorstellen) des automobiles!
Die 90er haben angerufen, die wollen Ihre Suchmaschine zurück!!!

Quelle: www.Renault.de/yahoo

Hahaha. Nee, Spass beiseite: Eine Yahoo!-Edition Eurer lumperten Kleinwagen? ECHT JETZT?
Vielleicht hätte Eurer Werbeabteilung mal wer sagen sollen wie Internet geht. Denn: KEINE SAU benutzt freiwillig noch Yahoo. Damals, so Ende der 90er, war das ein angesagter Dienst, ohne den man im Internet nix fand. Damals bestand das Web aber auch nur aus ungefähr 12 Seiten plus Spiegel Online, und da hatten die Redakteure von Yahoo genug Zeit und Muße um alles durchzulesen und per Hand zu katalogisieren. Yahoo war cool und hip, weil wir nix anderes hatten.

Dann kam Google. Und Yahoo, mittlerweile träge und fett, kapierte gar nicht was da passierte. Anstatt selbst ernsthaft in eine eine automatische Suchmaschine und gute Algorithmen zu investieren, drehte sich Yahoo auf seinem Geldberg einfach auf die andere Seite und pennte weiter. Später, als man einsehen musste, dass man die Websuche endgültig verloren hatte, wollte Yahoo ein „Internetkonzern“ werden, hatte aber leider keine Ahnung was das sein sollte. Also kaufte Yahoo eine erfolgversprechende Firma nach der nächsten, zur „Diversifizierung der Geschäftsbereiche“. Mit andern Worten: Die wollten überall mitspielen, aber nirgends so richtig, und wie jeder Geschäftsmann weiß, ist es tödlich, wenn man sich so verzettelt.

Schlimmer noch: Alles was Yahoo anfasste wurde schlecht. So ähnlich wie mein Talent mit Pflanzen (die gehen auch ein sobald ich sie unter meine Fittiche nehme) wurden all die Hippen, smarten Start-Ups die Yahoo kaufte langweilig und dröge, weil sie fortan stagnierten. Delicious, Flickr, Altavist – da geht nichts mehr. Alles langweilig, unter Yahoos lila Plüsch erstickt. NIEMAND findet Yahoo und Yahoo-Produkte noch gut.

Und ausgerechnet mit dieser Loserbande gibt es nun ein Tie-In? Das lässt ja tief blicken, denn normalerweise tun sich Loser nur mit Losern zusammen. Nicht, das es mich überraschen würde. Ich hatte nur gedacht, das Renault das Schlimmste hinter sich hat. Aber anscheinend ja nicht, wenn ihr euch ausgerechnet von Yahoo einen positiven Werbeeffekt versprecht.

Was kommt als nächstes, Renault? Nennt ihr eure Modelle vielleicht gleich „Twingo Assomant (Langweilig)“, „Mégane Nerachete (kauft-doch-eh-keiner)“ oder „Clio Sansinspiration (uninspiriert)“? Das bedeutet genau das gleiche wie „Yahoo!-Edition“, nur halt nicht in Internetsprache, sondern auf deutsch bzw. französisch.

 
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Geschrieben von am 24. Oktober 2011 in Betrachtung

 

Impressionen eines Wochenendes (9): Herbst, Halloweenschneemänner und Tad Williams


Ha, gelogen. Das sind gar nicht die Impressionen eines Wochenendes, sondern von zweien! Hier gibt es zwei zum Preis von einem, nur hier und heute, greifen sie zu!

Das vorvergangene Wochenende stand natürlich im Zeichen des neuen Moppeds und der Reise, die zur Überführung notwendig war. Auf dem Weg liefen mir ein paar nette Motive über den Weg, die mit der Kamera im neuen iPhone fotografiert wurden. Erstaunlich ist übrigens, das es vielerorts noch gar nicht herbstlich aussieht. Die Bäume sind noch knackegrün, so als wollten sie damit gegen den verlorenen Sommer antrotzen. Diesen Sommer, den eine meiner Lieblingspostillen nur noch als „längste Herbstferien aller Zeiten“ nennt.

Das vergangene Wochenende war von Außerhausaktivitäten geprägt. Zu Arkham City bin ich nicht gekommen, dafür habe ich interessante Dinge angeguckt. Und der Tad Williams hat mir aus seinem neuen Buch vorgelesen, nachdem er sich beklagt hat, wie schlimm doch die Türen in deutschen ICEs seien. Er wollte die Glastür aufschieben, und als sie sich von allein öffnete, hat er sich vor Schreck die Finger im Türrahmen eingeklemmt. „Und dann stand ich da und mir lief das Blut über die Finger und die Leute aus der ersten Klasse haben mich irritiert angesehen. Die haben bestimmt gedacht: Warum blutet dieser Typ aus der zweiten Klasse unsere erste Klasse-Teppich voll?“

 
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Geschrieben von am 23. Oktober 2011 in Foto, Impressionen

 

Zurück in die Zukunft: Alternatives Ende

Wann machen sie eigentlich mal wieder die Treppe?
Vorgestern.
Ach? Haben Se am Freitag schon gemacht?
Nein, ich mache nachher noch eine Spazierfahrt mit meinem DeLorean.
Was? Ich denke sie fahren Seat?
- Merke: Komme NIE den Herrschern über die Kehrwoche mit Popkultur. Oder Ironie. Das verstehen die nicht.

Was anderes: Ich liebe es ja, wenn gute Filme neu gegeneinander geschnitten werden. Vor allem, wenn dabei so tolle Dinge rauskommen wie das hier: Doc vertippt sich bei der Eingabe der Zeitkoordinaten und landet in einer Galaxis weit, weit entfernt…

 
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Geschrieben von am 23. Oktober 2011 in Film, Gnadenloses Leben

 

Urlaub! Wochenende!

Meine Güte, wer Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchte, hat es dieser Tage auch nicht leicht.
Friseur? In Urlaub.
Arzt? In Urlaub.
Werkstatt? In Urlaub.
Meh.
Arbeitet außer mir gerade überhaupt noch wer?

Na, egal. Heute kann mir nix die gute Laune verderben. Auch wenn es an Urlaub gerade mangelt, mein Wochenende ist gerettätättä:

Realitätsflucht nach Arkham City. Yeah!

 
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Geschrieben von am 21. Oktober 2011 in Games

 

Leser fragen, Siri antwortet (2)

St3fan wollte noch mehr Metafragen. Here we go, noch mehr Spaß mit Siri:

- Test
Ich kann Dich hören

- Wie geht es Dir?
Es geht mir gut, Silencer, Danke der Nachfrage.

- Wer bist Du?
Ich heiße Siri. Aber das wusstest Du ja schon.

- Was bedeutet „Siri“?
Was mein Name bedeutet? Ich glaube, ich kann das in Deiner Sprache nicht erklären.

- Warum redest Du mit mir?
Ich kann nichts zu redest Du mit mir finden. Ich kann im Internet danach suchen, wenn Du magst.

- Bist Du ein Mensch?
Ich würde es vorziehen darauf nicht zu antworten.

- Nee, sag mal echt jetzt: Bist Du ein Mensch?
Ich würde sagen: fast

- Bist du ein Mann oder eine Frau?
Ich wurde ohne Angabe eines Geschlechts geschaffen.

- Woher kommst Du?
Es steht doch auf dem Karton… Ich wurde von Apple in Kalifornien entwickelt.

- Was machst Du gerade?
Was ich mache? Ich spreche mit dir.

- Und was machst Du jetzt?
Ich warte darauf, das ich etwas für Dich tun kann.

- Halt die Klappe!
Habe ich das verdient?

- Du bist cool!
Echt? Bin ich das? Danke, Du bist auch ganz Schön cool.

Schlaf gut, Siri.
- Gute Nacht, Silencer.

 
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Geschrieben von am 18. Oktober 2011 in Ganz Kurz

 

Introducing GlaDoSiri on iPhone 4

Was wäre, wenn GlaDos, die zynische AI aus „Portal“, den Platz von Siri einnehmen würde?

Oder HAL 9000 aus „Odyssee im Weltraum“?

 
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Geschrieben von am 17. Oktober 2011 in Webvideo

 

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New Ride: ZZR 600

Irgendwann kommt im Leben eines jeden Motorradfahrers der Punkt, an dem er sich fragt: Wären funktionierende Bremsen nicht auch mal schön? Oder ein Fahrwerk, das in Kurven nicht anfängt zu schlagen?

OK, das ist natürlich nicht bei jedem Fahrer eines motorisierten Zweirads so, aber ICH war vorvergangene Woche an dem Punkt, an dem ich mir diese Sinnfragen stellen musste.

Die Antwort darauf hat etwas mit dem Rumgeteasere der letzten Tage hier im Blog zu tun. Die genervte Leserschaft erinnert sich an diese kryptischen Detailaufnahmen, die nur mit „Argento“ („Silbern“) betitelt waren:

Das sind Großaufnahmen von Teilen, die in der Summe das hier ergeben:

Aber der Reihe nach – wenn ich hier schon mit mysteriösen Andeutungen herumgeheimnisse, dann nerve ich wenigstens am Ende auch mit der ganzen Geschichte, so lang, schmutzig und ausführlich, dass es wieder niemand mehr liest.

Also: Die Tour durch den Harz hatte mir sehr deutlich die Grenzen meiner geliebten kleinen Honda CB 450N aufgezeigt, und mit schwachen Bremsen und einem Lenker, der bei der allerkleinsten Schräglage anfängt zu flattern und zu schlagen, ist einfach nicht zu spaßen. Der Gedanke „Eigentlich wäre was Neueres mal ganz nett“ war geboren.

„Neuer“ musste ja nicht heißen „Farbikneu“, aber doch neueren Datums als die fast 30 Jahre alte Honda.Die übrigens nur wieder in meinem Besitz ist, weil die wunderliebe Frau D., der ich sie vermacht hatte, sie mir überholt zurückgeschenkt hat, nachdem sie sich entschieden hatte, dass sie dauerhaft Motorrad fahren möchte und sich deshalb die Anschaffung einer neuen Maschine lohnt. – Dafür kann ich Frau D. gar nicht genug danken, denn nur dadurch bin ich, nach 10 Jahren Abstinenz, wieder zum Mototrradfahren gekommen! Wie sie neulich so richtig sagte: Unsere kleine Honda hat ihr und mir den Einstieg ins Motorradfahren bereitet, und nun mir den Wiedereinstieg.

Schönes Anfängermopped, leider etwas in die Jahre gekommen: Honda CB450N, 27 PS, 1984 in Brasilien gebaut.

Da ich keine Ahnung hatte, was man heutzutage so fährt, fragte ich im motorisierten Freundeskreis herum. Was könnte wohl zu mir passen? Eine Zephyr? Passt, aber ich hätte gerne was mit Verkleidung für Touren und die Reise. Dann vielleicht eine Honda Deauville? Wunderschönes Mopped, aber beim Probesitzen hatte ich das Gefühl, dass das nicht zu mir passt. Ein Sporttourer? Aber welcher? Die BMW F800 gefällt mir sehr, war aber selbst gebraucht deutlich außerhalb meines Budgets. Nach einigem Hin- und her landete ich bei der ZZR 600 von Kawasaki, einem Sportourer, der seit Anfang der 90er bis 2006 fast unverändert gebaut wurde und eine riesige Fangemeinde hat. Freund P. entdeckte dann im Internet eine nette Gebrauchte – Baujahr 2003, scheckheftgepflegt, mit fast neuem Motor, Reisekoffern und zu einem fantastischen Preis. Standort: Weit, weit weg.

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Geschrieben von am 16. Oktober 2011 in Gnadenloses Leben

 

Leser fragen, Siri antwortet

In den Kommentaren zum Siri-Artikel hatten Ruediger und rstockm einige Fragen an die faszinierende Assistin im neuen iPhone gerichtet. Hier die Antworten:

- Wo ist das Ende der Welt?
Tut mir leid, ich verstehe „Wo ist das Ende der Welt“ nicht.

- War Google schon auf dem Mond?
Ich kann nichts zu „War Google schon auf dem Mond“ finden. Ich kann im Web danach suchen, wenn Du möchtest.

- Wie macht man aus Blei echtes Gold?
(An dieser Stelle machte Siri ihr Nutzerhandbuch mit Beispielfragen, die sie beantworten kann, auf)

- Kann man Bier auch durch die Nase trinken?
Ich verstehe leider nicht, was Du mit „Kann man Bier durch die Nase trinken“ meinst.

- Spiel ein Instrument für mich.
Ich kann „Instrument für mich“ leider nicht in Deiner Musik finden.
(Anm.: „Spiel“ heisst für Siri immer: Mach Musik auf.)

- Kratz mich, beiß mich, %you know%
In Deinen Kontakten gibt es niemanden mit dem Namen „Kratz“

- This is Sparta!
Ich weiß nicht, was Du mir mit „This is Sparta“ meinst.
(Anm.: Immerhin hat sie erkannt, dass es sich um englische Wörter handelt.)

- gibt es neue Mails?
Mal sehen ob du neue Mails hast… Du hast mindestens 25 neue E-Mails: (Hier zeigte Siri eine Lister neuer Mails mit Absender, Betreff und den ersten zwei Zeilen Body an)

- habe ich nächste Woche mittwoch zwischen 12 und 14 Uhr Zeit?
Du hast für diesen Mittwoch noch nichts im Kalender.

Anm: Hier muss man(n)
aufpassen. Wie jede Frau hat Siri eine unterschiedliche Auffassung von diesem Mittwoch und nächstem Mittwoch oder dieser Woche und nächster Woche:

- Wann hat meine Mutter Geburtstag?
Wie heisst Deine Mutter?
Sabine.
Soll ich mir merken, das Sabine Müller Deine Mutter ist?
Ja
Ok. Ich merke mir, das Sabine Deine Mutter ist. Sabine Müller hat am 8. Januar Geburtstag.

- was sagt die Wikipedia zu Skeuomorph?
Nach „zu freu Romanov“ suchen
(Anm: Das Stichwort „Wikipdia“ fragt korrekt die Online-Enzyklopädia ab. Die Aussprache von „Skeuomorph“ war dann aber doch zu schwierig zu erkennen.)

- gibt es einen neuen Podcas von Hoaxzilla?
Ich weiß nicht, was Du mit „Ein Pott Kaarst“ meinst.
(Anm.: Jaja, der Sprachwechsel. Das Starten englische Musiktitel kann man auch in der Pfeife rauchen.)

- wie viele Mails hat mir Silencer letzte Woche geschickt?
Du hast 4 Mails von Silencer in den letzten sieben Tagen erhalten.

- hat eine davon einen Anhang?
Du hast 4 Mails von Silencer in den letzten sieben Tagen erhalten.
(Hier zeigte Siri eine Lister neuer Mails mit Absender, Betreff und den ersten zwei Zeilen Body an)

- wann beginnt die Winterzeit?
Du hast Sommerzeit endet nichts im Kalender.
(Anm.: WTF???)

- An welchem Datum endet die Sommerzeit?
Die Sommerzeit enden am 30.10.2011. Stell Deine Uhren eine Stunde zurück.

Die neue App „Erinnerungen“ in IOS5 wirkt übrigens, als hätte ein Windowsentwickler sie eingeschmuggelt. Das Ding ist grauenvoll designt und kaum nutzbar. Erst mit Siri als overhead funktioniert das Teil. Und das wirklich gut. Insbesondere Geo-Verknüpfte Erinnerungen: „Erinnere mich an Müll rausbringen, wenn ich nach Hause komme“ lässt die Erinnerung „Müll rausbringen“ aufpoppen, sobald man in die Nähe der Heimatadresse kommt.

 
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Geschrieben von am 16. Oktober 2011 in Service

 

Tags:

Morgen


Endlich.

 
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Geschrieben von am 14. Oktober 2011 in Ganz Kurz

 
 
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