Herrentag

Morgen ist ja wieder, theoretisch, Christi Himmelfahrt. Praktisch wird der uhgn, Vatertag begangen. Eine ziemliche Schweinerei und widerliche Angelegenheit, die ihre Ursprünge im Mittelalter hat. Am Herrentag schritten die Gutsbesitzer ihre Anwesen ab und inspizierten die Grenzen.

Später wurde daraus die Herrenpartie, bei der durchaus auch der Nachwuchs mitgenommen wurde. An relevanten Punkten, die Merkmal für den den Grenzverlauf darstellten, bekam der Sprössling eine ordentliche Backpfeife auf die Seite des Kopfes verpasst, damit er sich die Stelle auch merkte. Daher kommt der Ausdruck “etwas hinter die Ohren schreiben”.

Die heutige, widerliche Form, in der besoffene Zombies laut gröhlend und scheiße angezogen mit Bollerwägen durch die Gegend krajolen und so lange saufen, bis sie entweder bewusstlos umfallen oder sich gegenseitig auf´s Maul hauen, ist eine Berliner Erfindung, die man da um die vorvergangene Jahrhundertwende gemacht hat. WARUM AUCH IMMER. Kann ja eigentlich nicht sein, dass sich da wer hingesetzt hat und sich gesagt hat, “Mensch, so´n Tach nur zum sofen und reihern und kloppen, des wär wa? Den erfinde icke mal “Alta, son Tach zum picheln, bröckeln und kloppn, det wär doch wat, wa! Den erfind ick ma.*”. Aber ach, genauso war es wohl. Und jetzt leidet der vernünftige Teil der Menschheit unter diesem heidnischen Ritual.

*Berlinerisch beigesteuert von Psychoqueen.

Nachrichten sind schlecht

News misleads.
News is irrelevant.
News has no explanatory power.
News is toxic to your body.
News increases cognitive errors.
News inhibits thinking.
News works like a drug.
News wastes time.
News makes us passive.
News kills creativity

Nachrichten sind für den Geist das, was Zucker für den Körper ist: Zuviel davon ist schädlich, meint Rolf Dobelli.
Wer dauernd Nachrichten liest, ist gestresst und schätzt Risiken verkehrt ein. Dobellis Lösung: Wir sollten aufhören, Nachrichten zu konsumieren. Das erhöhe die Lebensqualität.
Kann man sicherlich drüber streiten, will ich aber an dem Punkt gar nicht – denn inhaltlich stimme ich ihm in der Tat zu. Ich denke auch, das unsere Agenden falsch sind und Menschen durch Nachrichtenkonsum verunsicherter sind als sie es sein müssten. Daraus würde ich keinen totalen Nachrichtenverzicht ableiten wollen, aber ein emanzipierterer Umgang mit Nachrichten würde manchem gut tun.

Unbedingt lesen: News is Bad

Ordnungshilfe: Leistungsschutzrecht

In der Tagesschau wird in einer Kurzmeldung erwähnt, dass der Bundestag über das sog. “Leistungsschuzrecht” berät. Angeblich macht Google dagegen mobil. In der Zeitung steht davon nichts, also kann es nicht so wichtig sein, oder?

Falsch.

Oh, da steht ja doch was in der Zeitung. Ein Kommentar der Redaktion. Sie schreiben, dass Google die Zeitungen ihre Arbeitsplätze kaputt macht, weil es ihre Artikel kopiert und selbst weiterverkauft. Das ist ja Diebstahl! Gut, das mal jemand was dagegen macht! Dann ist das Leistungsschutzrecht, dass die Leistungen der Journalisten schützt ja was richtig Gutes, was?

Falsch.

In der Tat ist es nicht einfach, sich in dieser emotional geführten Debatte einen Überblick zu verschaffen. Insbesondere, weil klassische Medien in der Causa Leistungsschutzrecht (LSR) nicht oder gezielt falsch berichten. Was wir hier sehen ist die vermutlich größte Vertuschungs- und Desinformationskampagne aller Zeiten, durchgeführt als konzertierte Aktion der Verlage unter Führung des Springer Verlags. Ich übertreibe nicht.

Das sind die Fakten:

Der Verlagsbranche geht es seit Jahren schlecht und schlechter. Die Auflagen der gedruckten Zeitugen sinken, Werbeumsätze brechen ein. Als Schuldigen dafür hat man Internetnutzer und -dienste ausgemacht. Vor denen möchten die Verlage nun geschützt werden, und sie wollen Geld für ihre Inhalten haben. Mit eigenen Angeboten Geld verdienen ist nicht verwerflich, aber Bezahlangebote haben es im Netz schwer. Deshalb ist auf allen Zeitungswebseiten Werbung geschaltet, die finanziert zumindest zum Teil das Angebot. Die Verlage möchten aber mehr Geld für ihre Inhalte haben. Bezahlabos u.ä. Modelle, bei denen der Nutzer die Wahl hat, laufen schlecht – weil im Internet nämlich, mal als Beispiel, das Schwalmbrücker Käseblatt in Konkurrenz zu Spiegel Online steht, das genauso viele Klicks entfernt und kostenlos ist.

Nun sind die Verlage auf eine Idee gekommen. Wenn man Geld für Internetinhalte bekommen möchte, ohne Privatpersonen bezahlen zu lassen – dann müssen das eben Firmen tun. Und die muss man per Gesetz dazu zwingen. Damit war die Idee des Leistungsschutzrechts in der Welt, und fortan schwärmten die Lobbyisten der Verlagsbranche aus und bearbeiteten Politiker. Die Botschaft war immer die gleiche: Da gucken sich Leute unsere Artikel an und ziehen beruflichen Vorteil daraus, also sollen sie dafür zahlen!

Ein Beispiel: Wenn ich was über Änderungen bei der Krankenversicherung wissen möchte und mich privat evtl. auf http://www.schwalmbrücker-Käseblatt.de darüber informiere, soll das kostenfrei sein. Wenn ich das aber tue, weil ich z.B. dieses Wissen beruflich haben muss, DANN soll meine Firma dafür Geld bezahlen. Das ist das Leserecht, das im Leistungsschutzerecht verankert sein soll.

Der zweite Bestandteil des LSR ist das Snippetrecht, das die Verwendung von Snippets für jedermann untersagen soll. Was sind denn nun Snippets? Snippets sind kleine Textfragmente, aus denen man ungefähr erahnen kann, worum es im Text geht. Die soll niemand mehr verwenden dürfen, auch die Verwendung ähnlich lautender Formulierungen soll durch das LSR strafbar werden. Und zwar für alle, die Text produzieren, auch die kleinen Blogger. Die Folgen sind absehbar. Wenn die Verwendung kleinster Textbausteine und Halbsätze unter Strafe steht, wird das im besten Fall weitgehende Rechtsunsicherheit bringen, im schlimmsten Fall grenzenlose Abmahnwellen. Dabei kann es wirklich jeden treffen: Schon dann, wenn man einen Link auf Facebook postet. Denn Facebook generiert automatisch ein Snippet, für das derjenige haftet, der den Link eingibt.

Aktuell beteuern die Verlage, dass man es ja nicht auf die Blogger abgesehen habe (was man sehr wohl doch hat), sondern es geht um große Dienste wie Google, die die Inhalte der Verlage ungefragt klauen, kopieren und dann als eigene Angebote ausgeben. Dem wolle man einen Riegel vorschieben.

Gucken wir uns spasseshalber mal an, was Google eigentlich tut. Das hier ist die Startseite von Google News:

LDR-y

Gut zu erkennen: Google News zeigt aktuelle Schlagzeilen und verwendet Snippets, um Besuchern einen Nachrichtenüberlick zu ermöglichen. Man kann aber keine ganzen Artikel lesen. Um das zu tun, muss man auf die Überschrift klicken und kommt dann auf die Seite der Zeitung, von der der Artikel stammt. Die gleiche Zeitungsseite, die mit Werbung gespickt ist und von Klicks und Verlinkungen darauf lebt. Google sorgt, Werbefrei, für Publikumsverkehr auf den Zeitungsseiten – und soll dafür bestraft werden.

Jahaa, sagen die Verlage, aber die Snippets gehören uns. Und Google fischt die einfach so ab, das geht doch nicht! Doch, das geht. Besonders kurze Wortfolgen sind nicht vom Urheberrecht geschützt. Und das mit gutme Grund, weil der Gesetzgeber nämlich fürchtete, dass sonst wegen wiederverwendeter oder ähnlicher Halbsätze juristische Auseinandersetzungen stattfinden würden. Nicht ohne Grund, wie ich finde.

Nichtsdestotrotz hätte bereits jetzt jeder Verlag die Möglichkeit für jeden einzelnen Artikel festzulegen, ob Google den Artikel normal in seinen Suchindex aufnehmen soll (mit Snippet), oder ob NUR die Überschrift bei den Suchtreffern angezeigt werden soll ODER ob der Artikel gar nicht bei Google News auftauchen soll. Nochmal: Für JEDEN Artikel kann man das einstellen. Was man für sich behalten möchte, kann man für sich behalten. Die Verlage behaupten, das ginge nicht – und das ist eine Lüge.

Um die Situation mit einem Beispiel, das nicht von mir stammt, zusammenzufassen: Die Verlage betreiben einen Puff und Google ist der Taxifahrer, der die Kundschaft vorbeibringt. Außerdem springen überall in der Stadt nackte Frauen herum. Was die Verlage nun wollen, ist, das der Taxifahrer dafür zahlen soll, dass er Kundschaft bringt. Und die Kundschaft soll dafür zahlen, wenn sie zufällig eine der nackten Frauen sieht – auch, wenn er gar nicht im Puff ist.

Klingt bizarr? Ja, tut es. Die Folgen eines LSR, wenn es beschlosse wird, sind weitreichend und kaum abzusehen. Blogger, Google und neuerdings auch Juristen laufen Sturm gegen das LSR. Vor kurzem veröffentlichte das Max-Planck-Insitut für Immaterialgüter ein Gutachten. Führende Urheberrechtsjuristen untersuchten das LSR und kamen zu dem Ergebnis, dass es nicht gebraucht wird, weil kein Grund dafür ersichtlich ist, wenn es aber doch käme es einen volkswirtschaftlichen Schaden hervorrufen würden. Denn warum sollten Nutzer für deutsche Presseangebote zahlen, wenn Presseangebote anderer Länder kostenlos und ebenso nahe sind?

Zusammengefasst kann man also sagen, dass wir es hier mit einem Gesetzentwurf zu tun haben, der auf das Betreiben der großen Verlage wie Springer und Burda zurückzuführen ist und der einzig dazu dient, die Verlage an Newsaggregatoren anderer verdienen zu lassen. Urheberrechtsexperten sehen den Sinn nicht und halten es für schädlich. Käme das Gesetz, würde es das deutsche Internet für immer zum negativen verändern und jeden einzelnen von uns treffen. Da es hierbei um Verlagsinteressen geht, wird über das LSR nicht oder falsch berichtet – hier nutzen die Verlage tatsächlich ihre Macht, um sich ein Gesetz zum Schutz ihrer alten Geschäftsmodelle schreiben zu lassen und nutzen ihren Einfluss auf die Berichterstattung, um darüber entweder nicht oder falsch zu berichten. Die Bundesregierung will das LSR trotzdem beschließen lassen – steht ja so im Koalitionsvertrag.

Mehr zum Thema: IgeL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht
Stefan Niggemeier: Leistungsschutzrecht

Anm.: Da leiere ich mir über Tage diesen Artikel aus den Fingern, und dann erklärt Frank Rieger bei der FAZ das ganze Thema besser und präziser. Nunja. Wenigstens eine Zeitung aufgewacht.
Frank Rieger: Leistungsschutzrecht – eine unheilige Scheindebatte.

Die Machete-Lösung oder: In welcher Reihenfolge soll man die Star Wars-Filme ansehen?

Disclaimer: Die Argumentationslinien orientieren sich am grandiosen Post von Ron Hilton und den Folgebeiträgen in Blogs und Foren. Ich habe die nicht erfunden. Dieser Post ist kein Plagiat, sondern dient der Würdigung und Verbreitung einer großartigen Idee von jemandem anderem.

Eine Frage bewegen die Star-Wars-Liebhaber meiner Generation schon lange im Herzen:
In welcher Reihenfolge soll man die Star Wars Filme zum ersten Mal sehen? Das erste mal im Leben Star Wars sehen war für uns etwas ganz besonderes. Wir erlebten die Abenteuer von Luke Skywalker und seinen Sieg über das Imperium und wollten auch Helden sein. Aber dann kam die Prequel-Trilogie, und damit Jar-Jar, Medichlorianer und jede Menge anderer Mumpitz, der Star Wars nicht gut tat. Kann man junge Menschen noch für die Filme begeistern, wenn man so anfängt?

Die Reihenfolge der offiziellen Nummerierung und so wie sie George Lucas sich denkt, also I, II, II, IV, V, VI, geht mal gar nicht. Nicht nur, dass der Werdegang von Anakin zu lang (und im Fall von Episode I auch zu langweilig ist), so erfahren wir auch im Vorfeld Dinge, die uns, die wir mit Episoden IV, V und VI groß geworden sind,den Mund haben offen stehen lassen: Leia ist Luke SCHWESTER?? Vader ist LUKES VATER???

Nein, das geht so nicht. Wenn wir neue Leute an unsere geliebten Star Wars Filme heranführen wollen wir, dass sie alles mitbekommen, was uns damals so gerockt hat. Inklusive der großen WTF-Momente. Wir wollen Reaktionen. So wie hier, als der kleine Junge zum ERSTEN MAL IN SEINEM LEBEN hört, dass Vader Lukes Vater ist. So ging es uns nämlich auch.

Dann also doch lieber in der Releasereihenfolge, also IV, V, VI und dann I, II, III?
Kann man machen, aber wenn man das Ende schon kennt ist alles nach VI nur Bonusmaterial, und im Fall von EP I nicht mal gutes. Außerdem taucht am Ende von VI in der Special Edition Anakin Skywalker auf. Funktioniert also, holpert aber.

Rod Hilton schlägt nun eine sehr coole Variante vor, die für mich tatsächlich auch funktioniert. Rod nennt dieses Gambit “Die Machete Reihenfolge”, nach seinem Blog “Absolutely no Machete Juggling”:

Man fängt mit IV – Eine Neue Hoffnung an, geht weiter mit V – Das Imperium schlägt zurück und nutzt DANN, nach der Enthüllung, das Vader Lukes Vater den Cliffhanger von V und schiebt Episoden II und III ein, um dann mit VI – Return of the Jedi abzuschließen. Also: IV, V, II, III, VI.

Anakin Skywalkers Geschichte wird damit in einem langen Rückblick erzählt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptüberraschung nicht mehr verdorben wird. Der Twist mit Luke und Leia wird dramatischer, weil sie sich bereits geküsst haben, wenn wir erfahren, dass sie Zwillinge sind. Und das Ende von Episode III lässt einen schon mit sehr trüber und Hoffnungsloser Stimmung zurück, weil nun klar ist, wie evil der Imperator wirklich ist – was das Finale in VI nur noch besser zur Geltung bringt. Das beste ist aber: Das Gesamtwerk bleibt die Geschichte der Rebellion und Lukes Heldentat, die es für mich immer war, und wird nicht die Geschichte von Anakin, wie Lucas immer behauptete und was schlicht bullshit ist.

Der ein oder andere wird gemerkt haben, dass in der Machete-Reihenfolge Episode I fehlt. Das stimmt und ist Absicht. Zum einen ist Episode I zu lang und zu weilig, außerdem passiert NICHTS, was in irgendeiner Art und Weise relevant für das Verständnis der späteren Filme wäre. Anakin kommt von Tattooine? Geschenkt, wird in der Exposition von Episode II auch erklärt. Amidala ist eine Prinzessin? Irrelevant, später ist sie Senatorin. Der Wegfall von Episode I hat den Vorteil, das das Pacing der Geschichte besser wird UND der ärgerliche Blödsinn wegfällt, denn nahezu alles, was in der Prequeltriologie schlecht ist, findet in Episode I statt: Jar-Jar, Handelsroutenbesteuerung, Poderennen, Fascho-Medichlorianer und unbewfleckte Empfängnis – alles mit einem Handstreich weg. Yeah!

Was übrigens nicht heisst, das man Episode I nie sehen darf. Nur eben nicht im ersten Duchlauf, wenn man das allererste Mal Star Wars erlebt. Das ist was ganz besonderes, und das sollte sich niemand durch den Lucas´schen Spätwerkmurks verderben lassen.

Danke, Rod Hilton!

Verbindungsprobleme PS Vita PS3 Liberation

Nun ist nicht nur Assassins Creed III für XBOX und PS3 erschienen, sondern zeitgleich auch “Liberation” für die Handheldkonsole Vita von Sony.

Wer sich Assassins Creed III für die Playstation zugelegt hat und Assassins Creed III: Liberation für die PS Vita, kann durch die Verbindung der beiden Konsolen zusätzlichen Content und Missionen in “Liberation” freischalten.

Das Problem dabei: Geht man, wie es in der Anleitung von Liberation beschrieben ist, im Hauptmenü des Spiels auf “Extras” und dort auf “Mit PS3 verbinden”, dann passiert – nichts. Die Verbindung klappt nicht. Außer einer Fehlermeldung “Verbindung kann nicht hergestellt werden” bleibt alles tot. PS3 und PS Vita verbinden sich nicht.

Die Lösung: PS Vita einschalten, Liberation starten. Assassins Creed III auf der PS3 starten. Dann auf der PS3 im Hauptmenü von ACIII auf “Extras” gehen und dort “Mit PS Vita System verbinden” anwählen. Und schwupps, finden sich die Geräte und der Content wird freigeschaltet.

Windows 8 Professionell für 14,99 Euro

Windows 8 ist draußen. Und alle so: Yeah.
Will das jemand, im Jahr 2012? Nun so sehr ich meinen Dienst-Mac liebe, privat habe ich auch noch eine Windows-Schüssel im Einsatz. Und Fakt ist nunmal, dass ganz viele von uns Windows nutzen müssen, also auch früher oder später Windows 8. Bei dessen Marktpeinführung geht es Microsoft weniger darum mit den Verkäufen richtig Geld zu machen, als vielmehr um die möglichst schnelle Etablierung einer möglichst großen Basis an Windows 8-Maschinen.

Anders ist es nicht zu erklären, dass das neuste Betriebssystem in der Pro-Version für 14,99 abgegeben wird. Eigentlich nur für Rechner, die seit Juni 2012 verkauft wurden, alle anderen haben die Option, noch bis Januar 2013 für 29,99 ein Upgrade zu beziehen. Nur: Microsoft prüft auf der Upgrade-Seite nicht, wann der eigene Rechner gekauft wurde. Theoretisch kann hier jeder einen Productkey für die Pro-Vesion von Windows 8 für weniger als 15 Euro ziehen.

Ich habe es gerade mal getestet (weil der letzte PC mit Windows 7 hier im August angeschafft wurde) – eine Prüfung von Händler oder Rechnermodell findet nicht statt, hier kann man auch irgendwelchen Quatsch eingeben. Einfach auf Upgrade Offer gehen, persönliche Daten eingeben, und wenige Minuten später hat man ohne Überprüfung eine Mail mit einem Gutscheincode. Dann nur noch das Update-Programm laden und starten, und schon erfährt man, ob der eigene PC für Win8 geeignet ist (kann man natürlich auch vorher laufen lassen).

Das Update-Programm führt einen dann sehr vorbildlich durch den weiteren Prozess und bietet auch direkt dem Kauf per Kreditkarte oder Paypal an. Beim Kauf wird dann der Gutscheincode eingelöst, und das neue Windows wird aus dem Netz geladen. Nach Abschluss des Downloads kann man es entweder sofort installieren, auf DVD brennen oder auf USB-Stick ziehen. Ich habe mir meins erstmal auf DVD gebrannt und ins Regsl gelegt, für irgendwann.

Um es deutlich zu sagen: Hier handelt es sich entweder um eine Lücke oder, wie eingangs erwähnt, Microsoft ist das Geld egal und es geht um Basis auf Teufel komm raus. Wie auch immer: Selbstredend sollte das niemand ausnutzen. Wer sich Windows 8 Pro jetzt für 14,99 zieht ohne dazu berechtigt zu sein, verstösst gegen Lizenzbestimmungen.
Windows 8 Pro kostet als Upgrade von XP, Vista oder Windows 7 bis 31.01.13 29,99 Euro, danach 279,99 Euro.

Brot & Spiele im TV

Wer sich einen kleinen Überblick über das Römerspektakel verschaffen möchte, dass ich vorvergangenes Wochenende aufgrund einer völligen Fehleinschätzung der Security als Journalist miterleben durfte, findet in der SWR-Mediathek einen Beitrag dazu. In 90 unbeholfen wegmoderierten Minuten geht es um die Stadt, die Geschichte und natürlich die B-/C-Promis, die eine wirklich gute Geschichte im alten Amphietheater zum Leben erwecken.

Sollte man sich schnell angucken, denn aufgrund der Tatsache, das öffentlich-rechtliche Intendanten kein Rückgrat haben und unsere GEZ-Gelder ja sowieso aus der Wand kommen, wird der Beitrag in sieben Tagen wieder “Depubliziert”, sprich: GELÖSCHT.

Also hier, Katy Karrenbauer als Kaiserin angucken:
http://swrmediathek.de/player.htm?show=2373b3e0-ff74-11e1-a352-0026b975f2e6

Was soll schon passieren (2): Ich sage Dir wo Du warst

Da bin ich auf der Reiseseite “Tripadvisor” unterwegs und finde ein Ziel, das mich interessiert. Es gibt eine Rezension dazu, die aber einige Fragen offen lässt. Nun bietet Tripadvisor die Möglichkeit, direkt Fragen an die Rezensenten zu schreiben. Natürlich nicht ohne Authentifizierung. Hier hat man die Wahl: Entweder man registriert sich bei Tripadvisor, oder man authentifiziert sich via Facebook. “Für nur eine Frage registrieren? Lohnt nicht, da nehme ich doch mal die Facebook-ID”, dachte ich mir. Selbst Tripadvisor selbst empfiehlt den Facebook-Login.

Gesagt, eingeloggt. Sicherheitsrückfrage von Facebook: Willst Du wirklich an Tripadvisor angemeldet werden? Dazu eine Liste der Infos, die an Tripadvisor rausgegeben werden. Darunter: Profilinformationen. Und zwar nicht nur eigene, sondern auch die von Freunden. Und: Man räumt Tripadvisor das Recht ein, in die eigene Timeline zu posten:

Diesen Grusel überlesen vermutlich schon die meisten – ist halt das Kleingedruckte. Aber zumindest steht es da, es ist ausführlich, und man kann später schlecht sagen, man habe von nichts gewusst.

Was da mal wieder nicht steht, ist, was Tripadvisor mit den Informationen anfängt, Kaum eingeloggt, erscheint nämlich am unteren Rand der Tripadvisor-Seite ein Band mit dem Hinweis: “22 Freunde haben ihre Urlaubsreise hier geplant”, inkl. Profilbildern der Personen. Ein Klick darauf enthüllt nicht nur konkrete Reisen der Personen in meinem Facebook-Adressbuch, sondern auch alle Reiseziele, die sie sich einfach mal so angesehen und dabei auf den “like”-Button geklickt haben.

Da in Tripadvisor alles abgelegt ist, von Ländern über Städte, Museen, Restaurants, Touren bis hin zu Gebäuden, erfahre ich also, wer sich wofür interessiert hat. Aha, die Litertaurwissenschftlerin hat sich also über den Mailänder Dom informiert. Und eine gute Freundin träumt heimlich von Hawai. Soso. An dieser Stelle breche ich ab, wer weiß was sonst noch so rauskommt. Vielleicht hat sich der Firmenchef, den ich auf Facebook geaddet habe, für das Amsterdam Redlight District interessiert? Oder der Pastor aus meinem Dorf fliegt regelmäßig nach Thailand? Uäh.

Das perfide: Auch wenn man die Verbindung zu Facebook unterbricht, sich also bei Tripadvisor ausloggt und in Facebook der Seite den Zugriff verbietet, erkennt sie einen noch – die Informationen, zumindest die Rudimentärinformationen des eigenen Profils und der Profilname, werden wohl in einem Cookie zwischengespeicher und genutzt, um Personen wieder zu erkennen. Vermutlich werden die Daten auch bei Tripadvisor intern gespeichert. Und selbst wenn nicht: Das nächste Mal, wenn sich jemand dort einloggt, der mich in seinem Adressbuch hat, wird er sehen können, für welche Reiseziele ich mich interessiert habe und “like”. Ich muss nicht mal den Likebutton in Tripadvisor selbst genutzt haben – irgendwo im Netz draufgeklickt zu haben reicht, all diese Infos zeigt Tripadvisor dank der Datenspeitze von Facebook an.

Außerdem legt Tripadvisor ein Profil an. Es findet bei der “Anmeldung mit Facebook” also nicht nur eine Anmeldung im Sinne von Authentifizierung über Facebook, sondern gleichzeitig auch eine Registrierung bei Tripadvisor, inkl. Dateninfusion aus dem Facebook-Schatz und Speicherung personenbezogenen Daten, mindestens den eigenen Namen und die Mailadresse. Natürlich alles in einem öffentlichen Profil, Infos über eigene Reiseziele stehen standardmäßig Freunden zur Verfügung. Wenn ich es nicht vetsehentlich überlesen habe, wird man über das Anlegen eines Tripadvisor-Kontos nicht informiert, geschweige denn, dad man eine AGB oder Nutzungsbedingungen gezeigt bekommt. Dieses Konto bei Tripadvisor loszuwerden ist nicht einfach – die entsprechende FAQ verweist darauf, dass man sich an das Serviceteam für Mitglieder wenden soll, verschweigt aber geflissentlich, WIE man mit denen in Kontakt treten kann.

Gruselig. Das ist genau so ein Beispiel für Datenquerverschaltung, wie man sie NICHT haben möchte. Zumal sie vollkommen sinnlos ist – was interessiert mich, wohin die Else aus der Uni gereist ist?
Meine Lehre: Ich werde in Zukunft einen großen Bogen um Facebook-Logins machen. Selbst wenn man über die Art der abgerufenen Daten informiert wird: Man kann nicht kontrollieren, was dann damit passiert.

Frühere “Was soll schon passieren

Goldrausch

Auf outlook.com kann sich jetzt jeder für Umme eine Name@outlook.com-Adresse registrieren. Skydrive, die Festplatte im Netz, gibt es gleich dazu. Im Prinzip kommt Microsoft also jetzt mit einem Service angekleckert, denn es bei Google schon seit Jahren und bei Apple zumindest seit 2011 für lau gibt. Braucht man also outlook.com? Eigentlich nicht. Aber schaden tut es auch nicht, zumal gerade im Öffentlichen Dienst Outlook als Synonym für “eMail” gilt und deshalb bei vielen automatisch seriös wirkt.

Manche hegen ja den Anspruch, ihren bevorzugten Nutzernamen bei wirklich JEDEM Dienst im Netz unterzubringen. Da heisst es: schnell sein, wenn ein neues Angebot startet. Ich gehöre natürlich nicht dazu, mir ist das alles total egal. Dankesschreiben für diesen Servicehinweis bitte an silencer137@outlook.com.

Towel Day 2012

“You sass that hoopy Douglas Adams?
Now there’s a frood who knew where his towel was.
You are invited to join your fellow hitch hikers in mourning the loss of the late great one.
Join in on towel day to show your appreciation for the humor and insight that Douglas Adams brought to all our lives.”

Ja, heute ist schon wieder der 25.05., und damit Handtuchtag. Meine Güte, schon wieder ein Jahr rum. Aber Traditionen soll man ja pflegen. Wie auch die, den Geburtstag dieses Blogs zu vergessen (am 3.5. ist es vier geworden!).
Also, heute den ganzen Tag gut sichtbar ein Handtuch mitführen! Und damit den jüngeren Generationen zeigen, dass man den “Anhalter” nicht nur aus dem durchwachsenden Kinofilm kennt.

Navigationsgerät an ZZR 600


Die ZZR 600 ist ein “Sporttourer”, eine Kategorie, die Kawasaki flugs erfand, nachdem auch die Marketingabteilung begriffen hatte, dass sich die Maschine nicht mehr als Supersportlerin verkaufen liess. Anfangs hatte das Label “Supersportler” noch gut gezogen, aber kurze Zeit nach der Markteinführung der ZZR 600 kamen Motorräder auf den Markt, die unter 200 Kg (und damit 20 weniger als die ZZR) wogen und irrwitzige 300 Stundenkilometer fuhren. Da kam die kleine ZZR mit ihren gemütlichen 240 hm/h Spitze nicht hinterher.

Also zog man sich die Tourensportlerkategorie aus dem Hintern, was bei genauerem Hinsehen tatsächlich weniger absurd ist als es zunächst klingt: Auf der ZZR kann man, anders als bei der neuen Generation der hochgezüchteten Supersportler, sehr aufrecht sitzen, und das auch über Stunden. Ausserdem hat die Maschine genug Befestigungspunkte um ein Koffersystem aufzunehmen. Das ist durchaus eine interessante Kombination: Ein Motorrad, was für Touren und Reisen geeignet ist, mit dem man aber auch mal die sportliche Sau rauslassen kann.

Motorradreisen sind toll, und meine ZZR (Codename: Renaissance) soll konsequent auf Reise getrimmt werden. Zu meinen geheimen Superkräften gehört die Fähigkeit, sich immer und überall verfahren zu können. Und Kartenlesen während der Fahrt oder die Benutzung von Tankrucksäcken liegt mir auch nicht. Für Leute wie mich wurden Navigationsgeräte erfunden (vermutlich von Leuten wie mir), und glücklicherweise gibt es die auch für Motorräder.

Logischerweise ergibt sich daraus eine Konsequenz: Ja, ich habe vor ein Navi an mein Mopped zu schrauben. Das ist nicht unmännlich – das zeigt Größe und Sicherheitsbewusstsein, denn es kann mir NIEMAND erzählen, das es der Sicherheit förderlich ist, wenn man während der Fahrt auf die Karte am Tank glotzt anstatt die Augen auf der Strasse zu haben. Mit Navi geht das. Man hat den Blick dort, wo er hingehört, während das Gerät einem die Fahrtanweisungen per Bluetooth in den Helm säuselt.

Komme mir jetzt bitte niemand mit “Aber ein Navi kann nie eine schöne, kurvenreiche Route so gut finden wie ein Mensch”. Ich brauche das Navi um von A nach B zu kommen ohne mich zu verfahren, ich gehöre zu den wenigen Moppedfahrern die Kurven nicht unbedingt mögen, ein Mensch findet auch keine “schöne” Route nur durch Karte angucken und überhaupt ist “Schön” eh immer subjektiv.

Da wir das geklärt hätten, kommen wir zum Kern dieses Artikels: Ein Navi an der ZZR 600 befestigen. Das ist nämlich gar nicht so einfach, denn die Maschine hat, aufgrund der Supersportlerin-DNA, keinen Lenker. Zumindest keinen richtigen Rohrlenker, sondern nur zwei kleine Lenkerstummel, die direkt an der Gabelbrücke befestigt und mit Armaturen vollgehängt sind. Da kriegt man kein zusätzliches Instrument dran.

Viel wurde von ZZR-Piloten schon probiert und im Forum auf zzr-600.org geschrieben, von abenteuerlichen Konstruktionen mit durchgehenden Bügeln an der Windschutzscheibe (die dann aber die Armaturen verdecken) bis hin zum selbstmörderischen Durchbohrens tragender Teile wie der Gabelbrücke. Das geht natürlich viel besser, mit etwas Mühe und Recherche nach Möglichkeiten und Anbauteilen von Drittherstllern kommt man auf genau zwei gut funktionierende Befestigungsmöglichkeiten, die exakt die Anforderungen an eine Navihalterung erfüllen, die Forenlegende Oppa postuliert hat:

1. keine Instrumente abdecken
2. bei Montage am Lenker nirgends anschlagen (was den Lenkkreis einschränken würde)
3. in allen Situationen gut lesbar sein, u. a. auch wenn man einen großen Tankrucksack benutzt.

Ich möchte noch hinzufügen: Die Befestigung sollte auch wirklich FEST sein, Lösungen wie “Handy in Tasche an Spiegel gebunden” oder “Navi im Tankrucksack” sind Faxenkram der verboten gehört. Um diese Anforderungen im Cockpit der ZZR umzusetzen, gibt es diese beiden Befestigungspunkte:

Weiterlesen

Was ist ein Catch-22?

Ich nutze gerne den Ausdruck Catch-22, wenn er mal passt. Oft wird er falsch verwendet. Was genau ist das also?

“Catch Twenty-Two” ist der Titel eines Buchs, in dem ein Soldat versucht aus dem Wehrdienst entlassen zu werden, in dem er einen Antrag auf Entlassung wegen Verrücktseins stellt. Das perfide: es wird unterstellt das, wer eine solchen Antrag stellen will, nicht irre sein kann. Das, was er zum Entkommen aus seiner Situation braucht,ist also genau das, was es ihm unmöglich macht herauszukommen. Ein Dilemma, das man auch mit ganz vielen, griechischen Zeichen als Logikproblem definieren kann.

Oder man visualisiert den Catch-22 so:

Leser fragen, Siri antwortet

In den Kommentaren zum Siri-Artikel hatten Ruediger und rstockm einige Fragen an die faszinierende Assistin im neuen iPhone gerichtet. Hier die Antworten:

- Wo ist das Ende der Welt?
Tut mir leid, ich verstehe “Wo ist das Ende der Welt” nicht.

- War Google schon auf dem Mond?
Ich kann nichts zu “War Google schon auf dem Mond” finden. Ich kann im Web danach suchen, wenn Du möchtest.

- Wie macht man aus Blei echtes Gold?
(An dieser Stelle machte Siri ihr Nutzerhandbuch mit Beispielfragen, die sie beantworten kann, auf)

- Kann man Bier auch durch die Nase trinken?
Ich verstehe leider nicht, was Du mit “Kann man Bier durch die Nase trinken” meinst.

- Spiel ein Instrument für mich.
Ich kann “Instrument für mich” leider nicht in Deiner Musik finden.
(Anm.: “Spiel” heisst für Siri immer: Mach Musik auf.)

- Kratz mich, beiß mich, %you know%
In Deinen Kontakten gibt es niemanden mit dem Namen “Kratz”

- This is Sparta!
Ich weiß nicht, was Du mir mit “This is Sparta” meinst.
(Anm.: Immerhin hat sie erkannt, dass es sich um englische Wörter handelt.)

- gibt es neue Mails?
Mal sehen ob du neue Mails hast… Du hast mindestens 25 neue E-Mails: (Hier zeigte Siri eine Lister neuer Mails mit Absender, Betreff und den ersten zwei Zeilen Body an)

- habe ich nächste Woche mittwoch zwischen 12 und 14 Uhr Zeit?
Du hast für diesen Mittwoch noch nichts im Kalender.

Anm: Hier muss man(n)
aufpassen. Wie jede Frau hat Siri eine unterschiedliche Auffassung von diesem Mittwoch und nächstem Mittwoch oder dieser Woche und nächster Woche:

- Wann hat meine Mutter Geburtstag?
Wie heisst Deine Mutter?
Sabine.
Soll ich mir merken, das Sabine Müller Deine Mutter ist?
Ja
Ok. Ich merke mir, das Sabine Deine Mutter ist. Sabine Müller hat am 8. Januar Geburtstag.

- was sagt die Wikipedia zu Skeuomorph?
Nach “zu freu Romanov” suchen
(Anm: Das Stichwort “Wikipdia” fragt korrekt die Online-Enzyklopädia ab. Die Aussprache von “Skeuomorph” war dann aber doch zu schwierig zu erkennen.)

- gibt es einen neuen Podcas von Hoaxzilla?
Ich weiß nicht, was Du mit “Ein Pott Kaarst” meinst.
(Anm.: Jaja, der Sprachwechsel. Das Starten englische Musiktitel kann man auch in der Pfeife rauchen.)

- wie viele Mails hat mir Silencer letzte Woche geschickt?
Du hast 4 Mails von Silencer in den letzten sieben Tagen erhalten.

- hat eine davon einen Anhang?
Du hast 4 Mails von Silencer in den letzten sieben Tagen erhalten.
(Hier zeigte Siri eine Lister neuer Mails mit Absender, Betreff und den ersten zwei Zeilen Body an)

- wann beginnt die Winterzeit?
Du hast Sommerzeit endet nichts im Kalender.
(Anm.: WTF???)

- An welchem Datum endet die Sommerzeit?
Die Sommerzeit enden am 30.10.2011. Stell Deine Uhren eine Stunde zurück.

Die neue App “Erinnerungen” in IOS5 wirkt übrigens, als hätte ein Windowsentwickler sie eingeschmuggelt. Das Ding ist grauenvoll designt und kaum nutzbar. Erst mit Siri als overhead funktioniert das Teil. Und das wirklich gut. Insbesondere Geo-Verknüpfte Erinnerungen: “Erinnere mich an Müll rausbringen, wenn ich nach Hause komme” lässt die Erinnerung “Müll rausbringen” aufpoppen, sobald man in die Nähe der Heimatadresse kommt.